Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Dann gäbe es noch eine mögliche Fehlerquelle: Ablesen des falschen Zählers oder falsch zugeordnete Zähler.
Ok, das würde mich einen Urlaubstag kosten. Weil mein Hausmeister ja Arbeitszeiten hat, wie ich normalerweise Urlaub mache. Aber in den sauren Apfel werde ich wohl beißen müssen, damit das dann wenigstens mal geklärt ist. Ehrlich gesagt habe ich meinen Stromzähler im ganzen Leben noch nicht gesehen. Könnte ebenso gut sein, dass ich gar keinen habe und mein Hausmeister für mich immer "schätzt" :D
 
Ok, das würde mich einen Urlaubstag kosten. Weil mein Hausmeister ja Arbeitszeiten hat, wie ich normalerweise Urlaub mache. Aber in den sauren Apfel werde ich wohl beißen müssen, damit das dann wenigstens mal geklärt ist. ...

Können ja vllt. auch deine Frau oder Kinder mal ansehen?!
Ansonsten wäre ja auch mal eine Abschätzung möglich. Hast Du evtl. eine elektrische Heizungspumpe oder eine elektrische Fußbodenheizung im BAd?!
 
@Photon, evtl. wäre sowas https://www.mysmartshop.de/fast-energycam-rf.html hilfreich für Dich. Natürlich nur wenn Du einen Stromzähler hast.:ugly:
Hehe :) Also ich gehe davon aus, dass ich einen habe und nicht nur einen Klebezettel, auf dem mein Hausmeister einfach seine nächste Schätzung notiert :D

Nun weiß ich allerdings nicht, wie es rechtlich mit einem solchen Gerät aussieht. Technisch klingt es sehr interessant. Da es eine Zusatzinstallation ist, kann da ja auch nichts manipuliert werden, was irgendwie letztlich Einfluss auf den zu zahlenden Betrag hätte. Wobei ich mir die Frage stelle, ob mir ein einfaches, nicht rechtsverbindliches Monitoring 113 Euro plus Installationskosten durch eine Firma plus Diskussionen mit dem Vermieter wert ist.

Wo ich auch bei der zentralen Frage bin: Muss der Vermieter meinem Wunsch nach einer Installation des Gerätes nachkommen? Ich glaube nicht. Ich denke, ich bin bestenfalls Bittsteller und muss da erst mal Überzeugungsarbeit leisten. Und da sich bei so einer Gesellschaft keiner finden will, der die Verantwortung übernimmt und das entscheiden will (ist ja neumodischer Kram und mit so einer Technik fängt man sich bestimmt einen Stromzähler-Virus ein und der infiziert dann die gesamte Gesellschaft...), sehe ich mich da schon ein Telefonat nach dem anderen führen und ein Brief auf den nächsten schreiben.

Ich glaube, mit so Strommessgeräten innerhalb meines Haushaltes bin ich am besten beraten, weil ich dazu keine Zustimmung und keine Zuarbeit meines Vermieters brauche. Die sind übrigens gestern abend noch gekommen (ein Hoch auf Amazon Evening Express :D). Und ich habe da schon was ganz erstaunliches gesehen:

Also der Rechner hängt an einer USV wie auch das Fax, die Monitore, das Kabelmodem, der Router und die Basisstation der Telefone. Fährt der Rechner herunter (der hängt natürlich am Master-Port), trennt die USV die Monitore vom Netz, damit die kein Strom im StandBy ziehen. Alle anderen Geräte (Fax, Telefon, Modem und Router) müssen aber weiterhin mit Strom versorgt werden. Und das sind fast auf den Punkt genau 25 Watt. Ehrlich gesagt mehr als ich dachte. Nun drücke ich das Knöpfchen und fahre den Rechner hoch. Starte kein Programm, der "idelt" vor sich hin und schwupps, bin ich bei 350 Watt, wobei allerdings jeder Monitor mit etwa 35 Watt zu Buche schlägt. Nicht wenig für so einen "Energy Star"-Scheiß. So, mal ein halbwegs rechenintensives Spiel angeschmissen, etwa Civ V... 400+ Watt. Heidewitzka. So, dann noch meinen Mini-Server und Whoosh, bin ich bei ungefähr 520 Watt. Noch ein Energiesparlämpchen an dazu (ist mit 12W angegeben, zieht aber laut Messgerät 20W), bin ich bei rund 540, na sagen wir mal 550 Watt (weil ich immer noch irgendwas mit auflade, wie Tablet, Telefon, ...), die die Technik hier so im Dauerbetrieb ziehen dürfte. Das ist ein wenig mehr als ich dachte.

Der andere Zähler hängt am TV + BluRay Player + Notebook + Receiver + Rechner am Wohnzimmer dran. Der liegt allerdings recht unzugänglich, den werde ich mal ein paar Tage laufen lassen und am Ende ablesen.

Können ja vllt. auch deine Frau oder Kinder mal ansehen?!
Ansonsten wäre ja auch mal eine Abschätzung möglich. Hast Du evtl. eine elektrische Heizungspumpe oder eine elektrische Fußbodenheizung im BAd?!
Nee nee, um solche Sachen habe ich schon bewusst einen Bogen gemacht. Ich hätte zwar gern eine Fußbodenheizung im Bad gehabt, da aber baulich bedingt nur eine elektrische in Frage gekommen wäre, habe ich das schon sein gelassen. Mit Strom zu heizen ist schon physikalisch betrachtet eine Kardinalssünde. Da wird aus Wärme mit verhältnismäßig geringem Wirkungsgrad Premium-Energie (=Elektrizität) erzeugt, damit ich die hier wieder verbrate und wieder zu nutzlosester Energie (=Wärme) mache - und das noch teuer bezahlen muss... Nee. Reicht schon, dass der Herd elektrisch ist, hätte da viel lieber Gas. Ist billiger, besser regulierbar und schneller ist es auch. Außerdem könnte man damit schön mit Wok kochen und so. Aber Gas gibt es hier nicht und ich will mir auch kein Camping-Kocher in die Küche stellen.

Aber - den hätte ich fast unterschlagen - wir haben im Bad einen freundlichen Heizlüfter stehen. Hab an das Teil gar nicht mehr gedacht, weil ich den nie benutze. Hab da nicht so ein hohes Wärmebedürfnis, nicht mal im Winter. Aber das Weibe schaltet den immer an und die hab ich jetzt auch mal ein wenig sensibilisiert. Der schluckt laut Etikett auch 2000 Watt. Also wenn sie sich so morgens fertig macht, dann läuft das Ding auch täglich etwa 1 Stunde. Dazu kommt der Fön mit 2200 Watt und etwa 15 Minuten. Sind halt alles Sachen, die ich nicht brauche.

Und sie kocht halt gern und 2x täglich. Also an den Herd bekomme ich keinen Stromzähler ran (Drehstrom und Festinstallation, die ich als "Amateur" nicht verändern darf). Aber ich kann mir schon denken, dass der bei täglicher Benutzung auch nicht wenig schluckt... Ansonsten halt noch so Kaffeemaschine und Mikrowelle. Wobei ich vermuten würde, dass das Aufwärmen in der Mikrowelle deutlich preiswerter ist als auf dem Herd - weil schneller und nur 1000 Watt. Ich glaube, der Herd nimmt auf höchster Stufe je Feld 2000+ Watt und dauert länger. Toaster wird nicht oft benutzt, Küchenmaschine zwar auch täglich, aber nur ein paar Minuten. Dürfte also auch nicht so fett sein.

Wie gesagt - ich warte mal noch ein paar Tage und schaue mir dann mal die Unterhaltungselektronik des Wohnzimmers an. Bin gespannt...
 
Naja, in deinem Bad hast du ja schon 2,5x365 kWh - also rd. 1000 kWh/Jahr "entdeckt".
Bei dem Rechner - 500 W x wieviel Stunden am Tag? Dann bist du gleich bei weiteren 1000 kWh/Jahr. Und das Kochen ist sicher auch nicht zu vernachlässigen: 2x1 kWh/Tag wird das mindestens bedeuten...

Da kann ich deinen Jahresverbrauch schon eher nachvollziehen...
 
Wo ich auch bei der zentralen Frage bin: Muss der Vermieter meinem Wunsch nach einer Installation des Gerätes nachkommen?
Der Zähler ist Eigentum des Messstellenbetreibers. Die finden das wahrscheinlich weniger witzig, wenn man da ungeeichte Geräte über die Anzeige montiert. ;)
Könnt ihr da keinen Schlüssel beantragen, den einer der Mieter stellvertretend verwaltet?

bin ich bei rund 540, na sagen wir mal 550 Watt (...) die die Technik hier so im Dauerbetrieb ziehen dürfte. Das ist ein wenig mehr als ich dachte.
Läppert sich übers Jahr. Brauchst du die Monstermaschine und 4 Monitore denn zwingend für die Arbeit oder ist das mehr dein Spaßrechner den du für die Arbeit zweckentfremdest?
Mit Strom zu heizen ist schon physikalisch betrachtet eine Kardinalssünde.
:yes: und ökonomisch gesehen auch.
Aber - den hätte ich fast unterschlagen - wir haben im Bad einen freundlichen Heizlüfter stehen.
:naughty: :LOL:

Reicht schon, dass der Herd elektrisch ist, hätte da viel lieber Gas. Ist billiger, besser regulierbar und schneller ist es auch.
Vielleicht Induktion? Damit kocht es sich auch deutlich schneller. Könnte sich fix rechnen wenn
ihr wirklich 2 mal täglich umfassend kocht. Nicht vergessen einzukalkulieren ob du auch neue Töpfe brauchst.
 
Naja, in deinem Bad hast du ja schon 2,5x365 kWh - also rd. 1000 kWh/Jahr "entdeckt".
Stimmt. Aber wie bekommt ihr denn (für eure Frauen) das Bad warm?

Bei dem Rechner - 500 W x wieviel Stunden am Tag?
Sehr unterschiedlich. Die meiste Zeit bin ich ja auf Arbeit. Nur eben, was ich mir noch an Arbeit mit nach Hause nehme oder wenn ich HomeOffice mache. Mal sind das 3 Tage in einer Woche, mal gar nicht. Im Falle von HomeOffice sind es 16 Stunden am Tag. Wenn ich nach der Arbeit noch dran sitze, dann max. 2 Stunden. Und wenn ich nach der Arbeit "privat" am Rechner bin, dann läuft der "Mini-Server" nicht und nur 1 Monitor, da ist der Verbrauch etwas geringer. Bei schlechtem Wetter am WE bin ich schon mal den ganzen Tag dran, bei gutem unter Umständen gar nicht.

Will sagen, das bekomme ich nicht über einfache Multiplikation raus. Aber dafür läuft an dem Rechner ja jetzt auch der Zähler, der protokolliert den Verbrauch ja im Mittel.

Und das Kochen ist sicher auch nicht zu vernachlässigen: 2x1 kWh/Tag wird das mindestens bedeuten...
Das wüßte ich aber auch gern, wie viel das letztlich ausmacht. Vor allem im Durchschnitt. Mal läuft da der Backofen + 2 Kochfelder (wobei allein der Backofen schon gern mal mehr als eine Stunde läuft) und mal nur eine kleine Platte für ein Omelette ganz kurz. Nur ausgerechnet da bekomme ich keinen Zähler ran :(

Der Zähler ist Eigentum des Messstellenbetreibers. Die finden das wahrscheinlich weniger witzig, wenn man da ungeeichte Geräte über die Anzeige montiert. ;)
Könnt ihr da keinen Schlüssel beantragen, den einer der Mieter stellvertretend verwaltet?
Leider nicht. Dieser Raum ist kein Gemeinschaftsraum, sondern eben explizit für die Gesellschaft "reserviert". Dort hat nur der Vermieter (und "Beauftragte") Zugang - also der Hausmeister und sein Stellvertreter. Der Hausmeister ist verpflichtet, immer dann den Zählerstand abzulesen, wenn es ein Mieter wünscht. Also um es mal auf die Spitze zu treiben: Der gute Mann müsste es auch dann tun, wenn ich ihm jeden Tag einen Zettel in den Kasten stecke. Darauf notiert er mir dann Datum und Uhrzeit der Ablesung und steckt mir den Zettel wieder zurück in meinen Kasten. Allerdings kann das auch schon mal 1 bis 2 Tage dauern. Aber "vergessen" hat er es noch nie.

Nun bin ich kein Jurist und weiß nicht mal, ob es auch so korrekt ist oder ob man als Mieter sogar das Recht hat, jederzeit physikalischen Zugang zu seinem Zähler haben muss. Ich weiß nur, dass es bei Freundschaften (die in anderen Gesellschaften oder Genossenschaften Mieter sind) genauso gehandhabt wird. Wohl auch aus Angst vor Manipulation der Geräte.

Ich weiß nur, dass es in der Vergangenheit fast regelmäßig zu massiven Differenzen zwischen den an den Heizkörpern der Wohnräume montierten Heizkostenzählern und dem Gesamtzähler kam. Da haben wohl einige Mieter recht wirkungsvolle Wege gefunden, im Winter stets gut geheizte Wohnräume zu haben, ohne ihre Zähler damit zu "behelligen". Seither zahlen wir auch 50/50 (Wohnfläche/Verbrauch) statt wie vorher 30/70. Das ist wohl das gesetzlich mögliche Maximum und so konnte der Vermieter angeblich die Differenz verringern.

Mit der letzten Modernisierung (ist jetzt aber schon einige Jahre her) wurden dann auch die Stromzähler hinter Schloss und Riegel verbannt. Und seither herrscht dann auch reger Schriftverkehr zwischen ihm und mir. Vorher kannte ich den guten Mann nicht mal.

Läppert sich übers Jahr. Brauchst du die Monstermaschine und 4 Monitore denn zwingend für die Arbeit oder ist das mehr dein Spaßrechner den du für die Arbeit zweckentfremdest?
Also die Rechnung war vor 2 Jahren ja eine andere. Ich kann mit dem von meinem Arbeitgeber zur Verfügung gestellten Notebook arbeiten. Nur ist mir das alles zu fummelig. Ich müsste mir also zu dem Teil eine Docking-Station kaufen, um wenigstens einen zweiten oder dritten Monitor betreiben zu können. Das würde aber bedeuten, auch die Monitore (sind jetzt schon über 6 Jahre alt) immer wieder umstöpseln zu müssen, was auf Dauer auch wenig Freude macht. Also dann lieber eine Grafikkarte, die das unterstützt (2-DVI, 1xHDMI, 1xDP) oder wie vorher 2xATI mit jeweils 2xDVI.

Wenn ich arbeite brauche ich aufgrund dessen, dass da entweder VirtualBox oder Docker mit etlichen Containern läuft (also alles virtualisiert ist), reichlich RAM und CPU. Habe also 64GB RAM und Intel Core i7 @4GHz drin (AMD frisst ja noch mehr Strom bei 8 Kernen). Grafikkarte spielt da eigentlich so gar keine Rolle, weil ich nicht mit CUDA oder ähnlichem arbeite. Nur eben 4 Anschlüsse sind wichtig, weil ich "Desktop-Platz" brauche. Und da reicht im Grunde dann auch 1 SSD.

Für den "Spielrechner" hätten 16GB RAM locker gereicht, dafür benötigt der aber eine starke Grafikkarte und eine gute CPU ist auch von Vorteil.

Und für "privat", aber nicht spielen brauche ich vor allem viel Plattenplatz. Da ist aber auch RAM und eine gute CPU wichtig (Audio/Video/Bild-Konvertierung und -bearbeitung). Zur dauerhaften Speicherung von Daten eignen sich aber keine SSDs, da müssen es konventionelle Platten sein mit der höchsten Lebensdauer (also auch nur 3600 oder 5400 rpm). Davon habe ich 8 Stück drin an einem eigenen Controller.

Also im Grunde bräuchte ich 3 Rechner, um 3 verschiedene Anforderungen zu erfüllen. 3 Rechner heißt aber auch 3x Gehäuse, Kühlung, Netzteil, Mainboard, RAM, CPU, ... das volle Programm. Und dann müsste ich aber trotzdem die Monitore, Maus und Keyboard umstöpseln oder mit den zum Teil immensen Nachteilen eines KVM-Switches leben (Fehlverhalten bei bestimmten Tastenkombinationen, keine vernünftige Hardwareerkennung, Probleme bei 144 Hz, 3D und so weiter).

Die logische Wahl fiel also auf einen Rechner, der alles kann und macht - mit dem Nachteil, dass starke Hardware auch fast immer starken Stromverbrauch erfordert, egal ob man sie nun für die aktuell ausgeführte Tätigkeit nun braucht oder nicht. Aber hier wüßte ich nach wie vor keine wirkliche Alternative, wenn ich mich in meinem Büro hier nicht total mit Hardware einbauen will (die darüber hinaus auch erst mal gekauft und bezahlt werden will, was dann unter dem Strich vermutlich entweder über die Zeit gerechnet auf's Gleiche kommt oder der totale ökonomische Bullshit ist - trotz steuerlicher Abschreibung).

Vielleicht Induktion? Damit kocht es sich auch deutlich schneller. Könnte sich fix rechnen wenn ihr wirklich 2 mal täglich umfassend kocht. Nicht vergessen einzukalkulieren ob du auch neue Töpfe brauchst.
Töpfe passen und habe ich auch schon überlegt. Allerdings ist der Herd Eigentum des Vermieters. Der hat sicherlich nichts dagegen, wenn ich seinen Ceran-Herd mit einem vergleichsweise teuren Induktionsteil ersetze (oder doch, hab noch nicht gefragt), müsste den Herd bei einem Auszug aber dann stehen lassen oder gegen ein Ceran-Herd ersetzen. Also würde ich das nur machen, wenn sich in einem überschaubaren Zeitraum (also 1 bis 3 Jahren) so ein Induktionsherd gegenüber dem Ceranherd rechnet. So ganz ohne Strom kommt der ja auch nicht aus und der Ofen wird vermutlich auch genauso viel schlucken. Also da muss ich mich erstmal schlau machen, wie hoch die tatsächliche Ersparnis wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, mit so Strommessgeräten innerhalb meines Haushaltes bin ich am besten beraten, weil ich dazu keine Zustimmung und keine Zuarbeit meines Vermieters brauche. Die sind übrigens gestern abend noch gekommen (ein Hoch auf Amazon Evening Express :D). Und ich habe da schon was ganz erstaunliches gesehen:

Also der Rechner hängt an einer USV wie auch das Fax, die Monitore, das Kabelmodem, der Router und die Basisstation der Telefone. Fährt der Rechner herunter (der hängt natürlich am Master-Port), trennt die USV die Monitore vom Netz, damit die kein Strom im StandBy ziehen. Alle anderen Geräte (Fax, Telefon, Modem und Router) müssen aber weiterhin mit Strom versorgt werden. Und das sind fast auf den Punkt genau 25 Watt. Ehrlich gesagt mehr als ich dachte. Nun drücke ich das Knöpfchen und fahre den Rechner hoch. Starte kein Programm, der "idelt" vor sich hin und schwupps, bin ich bei 350 Watt, wobei allerdings jeder Monitor mit etwa 35 Watt zu Buche schlägt. Nicht wenig für so einen "Energy Star"-Scheiß. So, mal ein halbwegs rechenintensives Spiel angeschmissen, etwa Civ V... 400+ Watt. Heidewitzka. So, dann noch meinen Mini-Server und Whoosh, bin ich bei ungefähr 520 Watt. Noch ein Energiesparlämpchen an dazu (ist mit 12W angegeben, zieht aber laut Messgerät 20W), bin ich bei rund 540, na sagen wir mal 550 Watt (weil ich immer noch irgendwas mit auflade, wie Tablet, Telefon, ...), die die Technik hier so im Dauerbetrieb ziehen dürfte. Das ist ein wenig mehr als ich dachte.
Naja wenn das alles wahr ist was Du da scheibst dann wundern mich 130 Euro Stromrechnung im Monat nicht ;)

Auf der anderen Seite hätte es Dir aber auch schon früher auffallen müssen, ich mein Du hast ja wohl kaum alles erst seit der letzten Stromrechnung gekauft?

Außerdem wenn Deine Rechner über 500 Watt aus der Dose ziehen dann wird es in den nächsten Stunden auch ein ganzes Stück wärmer im Raum, das merkt man doch?

Deinen Mini-Server solltest Du bei 120 Watt wohl durch ein kleines Notebook ersetzen, als Hauptrechner habe ich selbst ein etwas stärkeres Notebook an dem ein 24 Zoll Samsung Monitor (20 Watt) und ein 32 Zoll Samsung Fernseher (40 Watt) hängen -egal was ich mache ich komme mit der Kombination nicht über 100 Watt/h

Töpfe passen und habe ich auch schon überlegt. Allerdings ist der Herd Eigentum des Vermieters. Der hat sicherlich nichts dagegen, wenn ich seinen Ceran-Herd mit einem vergleichsweise teuren Induktionsteil ersetze (oder doch, hab noch nicht gefragt), müsste den Herd bei einem Auszug aber dann stehen lassen oder gegen ein Ceran-Herd ersetzen. Also würde ich das nur machen, wenn sich in einem überschaubaren Zeitraum (also 1 bis 3 Jahren) so ein Induktionsherd gegenüber dem Ceranherd rechnet. So ganz ohne Strom kommt der ja auch nicht aus und der Ofen wird vermutlich auch genauso viel schlucken. Also da muss ich mich erstmal schlau machen, wie hoch die tatsächliche Ersparnis wäre.


Ich habe mir deswegen einfach Induktionskochplatten gekauft die ich dann natürlich mitnehme, seinen ollen Herd kann mein Vermieter sehr gern und fast unbenutzt zurück erhalten... Die Platten rechneten sich bei mir in weniger als 1 Jahr, wobei ich da beim Anschaffungspreis viel Glück hatte und sie noch mit Gewinn hätte weiter verkaufen können ;)
 
Auf der anderen Seite hätte es Dir aber auch schon früher auffallen müssen, ich mein Du hast ja wohl kaum alles erst seit der letzten Stromrechnung gekauft?
Nein, das nicht. Aber ich hatte früher sogar AMDs drin - sogar übertaktet und bin nie über 100 Euro, noch viel früher nie über 100 DM gekommen. Das war für mich immer so die "magische Grenze".

Als es im vorigen Jahr dann schon deutlich über 100 war, habe ich das noch auf meine Leuchtmittel geschoben. Hatte da im Flur so Halogen-Lampen drin zu 10x 35 Watt. Dazu vergessen, die abzuschalten, naja. Auch ist da fast immer nebenher noch ein Fernseher gelaufen - der sinnlosen Unterhaltung wegen. Und warm wird mir so oder so, wenn ich konzentriert arbeite. Hab das nie nachgemessen.

Also habe ich Leuchtmittel im recht großen Stil getauscht (samt neuem Trafo, sofern nötig), Fernseher nicht mehr an gemacht und die meisten Steckdosenleisten gegen eine mit Schalter ersetzt. Und siehe: Ich muss noch mehr zahlen.

Und das will mir nicht so recht in die Rübe. Also entweder da läuft irgendwas mit der Abrechnung schief (deswegen überprüfe ich das jetzt mal) oder EEG + Strompreis fressen mich langsam auf oder aber irgendwelche Aliens haben hier für ihr UFO Starthilfe gebraucht. Was es auch immer ist - ich hab jetzt mal mit den Strommessern an einer Stelle angefangen, um überhaupt mal anzufangen. Im nächsten Schritt mache ich mir dann auch mal Gedanken, wie ich den Verbrauch wo reduzieren kann ohne mich zu sehr verbiegen zu müssen.

Deinen Mini-Server solltest Du bei 120 Watt wohl durch ein kleines Notebook ersetzen, als Hauptrechner habe ich selbst ein etwas stärkeres Notebook an dem ein 24 Zoll Samsung Monitor (20 Watt) und ein 32 Zoll Samsung Fernseher (40 Watt) hängen -egal was ich mache ich komme mit der Kombination nicht über 100 Watt/h
Ja ok. Aber so ein Notebook muss ja auch erstmal angeschafft werden. Da das Teil als Jenkins-Worker arbeitet, muss der natürlich auch ein wenig Leistung haben. Im Wesentlichen obliegen ihm 2 Tätigkeiten: Sources von GitHub auschecken, evtl kompilieren (kommt auf das Projekt an), dann Tests ausführen und falls erfolgreich, verpacken und das Paket ablegen auf dem Mini-Build (was in meinem lokalen Fall allerdings auch er selbst ist, also einfach nur ein move).

Auschecken kost' nix. Kompilieren schon, ist aber nicht zeitkritisch und meist nicht erforderlich. Aber die Tests... Wenn da nicht genug RAM und halbwegs gute CPU drin sind, dann wartet man da ewig auf ein Ergebnis. Was in meinem Fall noch teurer ist als Strom ist Zeit. Besonders, wenn man man dies und das probieren will und nach jeder Änderung (also push ins Repo) erstmal warten muss bis die Tests durch sind. Darüber hinaus arbeitet er auch noch als Webserver und FileServer mit VPN (damit man auch entfernt die Pakete vom MiniBuild ziehen kann, wenn erforderlich). Dafür hängt an ihm kein Monitor dran und folglich ist auch keine Grafikkarte verbaut, nur eben ein onboard-Chip, den ich eigentlich nicht mal brauche.

Wenn ich diese Aufgaben einem Notebook übertragen würde, dann wäre schon aufgrund der Tatsache, dass es ein Notebook ist, eine vergleichbare Hardware x-fach teurer. Da reicht halt kein ATOM-Prozessor oder eine abgespeckte Energiesparvariante eines i5 oder so. RAM ist aufgrund der Bauform auch teurer und die Platten da drin müsste ich gegen externe USB-Teile ersetzen (jeweils mit eigenem Netzteil, das auch wieder Verluste hat). Noch dazu kommt, dass ein Notebook unter Last extrem schnell überhitzt und entweder herunter taktet oder sich gleich herunter fährt. Stellt man jetzt noch die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten (der "Mini-Server" war schon da und ist bereits vollständig abgeschrieben, das Notebook müsste neu gekauft werden) der Stromersparnis gegenüber, dann weiß ich nicht, ob sich das innerhalb der nächsten Jahre überhaupt rechnen würde. Zumal ja auch so ein Notebook nicht ewig lebt. Und wir wollen mal auch den Aufwand nicht vergessen, den es braucht, um ein defektes Teil in einem Notebook zu tauschen oder in einem Desktop-PC/Server. Ich glaube, die Variante wäre in meinem "speziellen" Fall großer Bullshit.

Ich habe mir deswegen einfach Induktionskochplatten gekauft die ich dann natürlich mitnehme, seinen ollen Herd kann mein Vermieter sehr gern und fast unbenutzt zurück erhalten...
Dann hast Du den alten Herd aber irgendwo dauerhaft "gelagert", oder?

Die Platten rechneten sich bei mir in weniger als 1 Jahr, wobei ich da beim Anschaffungspreis viel Glück hatte und sie noch mit Gewinn hätte weiter verkaufen können ;)
Ok, wie komme ich zu viel Glück beim Anschaffungspreis? Und wie lange hätte es ohne Glück gedauert?
 
Also habe ich Leuchtmittel im recht großen Stil getauscht (samt neuem Trafo, sofern nötig), Fernseher nicht mehr an gemacht und die meisten Steckdosenleisten gegen eine mit Schalter ersetzt. Und siehe: Ich muss noch mehr zahlen.
Also wenn der Ableser keinen Zugang hat und dein Hausmeister keine Stände mitteilt, wird dein Verbrauch geschätzt. Da kannst du dann natürlich so viel Einsparen wie du willst, wenn die mit dem Verbrauch vom Vorjahr einfach weiterrechnen. :LOL: Aber dann müsstest du eigentlich auch viel Erinnerungspost bekommen. ;)
Sehr unterschiedlich. Die meiste Zeit bin ich ja auf Arbeit. Nur eben, was ich mir noch an Arbeit mit nach Hause nehme oder wenn ich HomeOffice mache. Mal sind das 3 Tage in einer Woche, mal gar nicht. Im Falle von HomeOffice sind es 16 Stunden am Tag.
Mal ne doofe Frage, kannst du im Homeoffice nicht die Hardware der Firma nutzen, per VPN oder so?
Ich gehe mal davon aus, dass da auch entsprechende Hardware steht.
müsste den Herd bei einem Auszug aber dann stehen lassen oder gegen ein Ceran-Herd ersetzen. Also würde ich das nur machen, wenn sich in einem überschaubaren Zeitraum (also 1 bis 3 Jahren) so ein Induktionsherd gegenüber dem Ceranherd rechnet. So ganz ohne Strom kommt der ja auch nicht aus und der Ofen wird vermutlich auch genauso viel schlucken. Also da muss ich mich erstmal schlau machen, wie hoch die tatsächliche Ersparnis wäre.
Ist das Kochfeld nicht unabhängig vom Ofen? Kannst du das nicht nach 1-3 Jahren mitnehmen und das alte Ceranfeld wieder einbauen?
 
Ich glaube, die Variante wäre in meinem "speziellen" Fall großer Bullshit.
ja klingt so, aber auch als solltest Du dann mal irgendwann mal trotzdem in mehr Rechen+Bildschirmleistung pro Watt investieren :) -

Dann hast Du den alten Herd aber irgendwo dauerhaft "gelagert", oder?
nö der ist noch in der Küche, habe daher jetzt 3 Induktionsplatten + 4 herkömmliche Kochplatten also quasi 7 Feuerstellen insgesamt, was ganz selten mal ziemlich nützlich wird

Ok, wie komme ich zu viel Glück beim Anschaffungspreis? Und wie lange hätte es ohne Glück gedauert?
1. Gut bewertete Modelle als B-Ware kaufen und falls es irgendwie beschädigt ist unbarmherzig zurück schicken
2. Ohne Glück vielleicht 2 Jahre, bei Dir bestimmt weniger weil Deine Frau ja scheinbar furchtbar viel kocht und wenn ich jetzt von einem Gerät ausgehe was ich auf die Schnelle gefunden habe was für mich das beste Verhältnis aus Amazonbewertungen und Preis hat und nicht zu scheiße aussieht
https://www.amazon.de/K-H-Domino-In...2892813&sr=8-36&keywords=Induktionskochplatte

hier billiger aber ohne Bewertungen
https://www.ebay.de/itm/K-H-Domino-...313285264?clk_rvr_id=1204972803001&rmvSB=true
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wenn der Ableser keinen Zugang hat und dein Hausmeister keine Stände mitteilt, wird dein Verbrauch geschätzt. Da kannst du dann natürlich so viel Einsparen wie du willst, wenn die mit dem Verbrauch vom Vorjahr einfach weiterrechnen. :LOL: Aber dann müsstest du eigentlich auch viel Erinnerungspost bekommen. ;)
Der Hausmeister liest immer dann ab, wenn ich ihn darum bitte (schriftlich).

Mal ne doofe Frage, kannst du im Homeoffice nicht die Hardware der Firma nutzen, per VPN oder so? Ich gehe mal davon aus, dass da auch entsprechende Hardware steht.
Dazu hatte ich schon einen Teil geschrieben - Notebook zu fummelig und so. Was den Jenkins-Worker angeht: Das gibt die Infrastruktur nur zum Teil her. Da ist eine komplette Ci/CD-Chain dran. Heißt: Wenn der Worker einen Build erzeugt hat, wird der auch auf dem offiziellen Minibuild abgelegt. Und wenn da ein neuer Build liegt, wird der auch deployt. Eine Chain für Testing/Dev haben wir (noch) nicht.

Deswegen habe ich mir ja die Docker-Container mitgenommen und das im LAN nachgebaut. Wenn es bei mir lokal funktioniert, funktioniert es auch in der Firma und Live. Das würde auch funktionieren, wenn der Worker auch noch mit auf dem einen Rechner hier läuft. Nur ist es dann ein wenig kompliziert, an alle möglichen Eventualitäten zu denken. Lokal funktionieren so manche Sachen, die live dann plötzlich nicht mehr funktionieren. Und um einen Teil der Ursachen gleich von vornherein auszuschließen, diese Mini-Architektur lokal.

Ist das Kochfeld nicht unabhängig vom Ofen? Kannst du das nicht nach 1-3 Jahren mitnehmen und das alte Ceranfeld wieder einbauen?
Leider nicht. Habe keine echte Einbauküche mit Ausschnitten in der nahtlosen Arbeitsplatte, weil Mietwohnung und da investiere ich keine 15k+ Euro, über die sich dann mein Vermieter freut. Meiner sieht eher so aus: Herd-Kochfeld-Kombination

ja klingt so, aber auch als solltest Du dann mal irgendwann mal trotzdem in mehr Rechen+Bildschirmleistung pro Watt investieren :)
Wenn sich das rechnet, ja. Aber nun kostet ein Monitor so um die 130 Euro bei Amazon. Mindestens 3 brauche ich dann neu. Einer schluckt knapp 24 Watt gegenüber meiner jetzigen knapp 35 Watt (bei voller Helligkeit). Also eine maximale Ersparnis von 11x3=33 Watt, wobei die neuen vielleicht bei einer Messung auch über ihrem Wert liegen könnten, aber sei es drum).

Wieder kommen wir zu dem Punkt der Wirtschaftlichkeit. Ich muss ja erstmal knapp 400 Euro investieren und ältere, aber noch voll funktionale Bildschirme weg schmeißen (oder wer kauft schon alte Monitore auf?). Wenn ich mal kurz rechne: 400 Euro sind bei meinem aktuellen Strompreis von rund 23 Cent je kW/h also 1739 kW/h. Oder auch 52700 Betriebsstunden bis nur der Kaufpreis wieder drin ist (bis dahin habe ich noch gar nichts gespart). Selbst wenn ich jeden Tag im Schnitt 12 Stunden das Gerät laufen habe, reden wir hier über 4391 Tage (~ 12 Jahre).

Da wollte ich mich gedanklich langsam auf die Rente vorbereiten... :D

Auf den ersten Blick scheint eine ähnliche Rechnung aber auch bei der Neuanschaffung eines Induktionsherdes zuzutreffen: (AEG Induktionsherd oder der hier oder der hier von Gorenje). Auch hier gilt wieder: Anschaffungskosten dagegen rechnen. Dass sich das Gerät in einem Jahr rechnet, halte ich für ausgeschlossen, dazu müsste der schon Strom erzeugen können ;)

nö der ist noch in der Küche, habe daher jetzt 3 Induktionsplatten + 4 herkömmliche Kochplatten also quasi 7 Feuerstellen insgesamt, was ganz selten mal ziemlich nützlich wird
Ich meine zu hören, dass Du eine schöne große Küche hast. Also ich leider nicht. Küche mit Frau = voll. So viel Optionen habe ich da leider nicht :(
 
Kennt eigentlich irgendjemand von Euch einen Stromanbieter, bei dem sich das SmartMeter endlich lohnen würde? Ich hätte gerne einen Stromtarif, der über den Tag schwankt. Nachts um 3 billig, im Sommer tagsüber, wenn die Sonne scheint, ebenfalls.... Im Winter tagsüber dafür teurer.

Dann könnte ich meinen Verbrauch nach den Preisen ausrichten.
 
Ich meine zu hören, dass Du eine schöne große Küche hast. Also ich leider nicht. Küche mit Frau = voll. So viel Optionen habe ich da leider nicht :(

Naja ich emfinde meine Küche eher als zu groß, allein dieser Raum kostet mich ja mindestens 1500 Euro warm übers Jahr (also ungefähr das selbe wie Deine überhohe Stromrechnung) und ist größer als das Zimmer in dem ich als Student gewohnt habe :-?

Deswegen hatte ich schon mal den Gedanken den Raum an einen Studenten weiter zu vermieten, also auf die Küche zu verzichten und dann nur einen Kühlschrank, Kochplatten, Arbeitsplatte und nen kleinen Halogenbackofen in eine Ecke in den Flur zu stellen - aber dann muss man auch irgendwo abwaschen und da geht das Drama schon los :mrgreen:
 
Kennt eigentlich irgendjemand von Euch einen Stromanbieter, bei dem sich das SmartMeter endlich lohnen würde?
Regional gibt es einige. Wobei die meisten dann trotz Smartmeter nur ein Modell fahren, was dem üblichen 2-Tarif-Zähler mit Tag/Nachtstrom entspricht.
Wobei man auch in Mietswohnungen aufpassen muss. Nach 22 Uhr darf man häufig keine Waschmaschine laufen lassen, da nützt einem der Tarif auch nix mehr.

anddie
 
Naja ich emfinde meine Küche eher als zu groß [...] Deswegen hatte ich schon mal den Gedanken [...] auf die Küche zu verzichten und dann nur einen Kühlschrank, Kochplatten, Arbeitsplatte und nen kleinen Halogenbackofen in eine Ecke in den Flur zu stellen - aber dann muss man auch irgendwo abwaschen und da geht das Drama schon los :mrgreen:
Du, ich beneide Dich um eine große Küche. Klar, wenn man nicht kocht, dann ist es raus geschmissenes Geld. Aber ich koche beispielsweise sehr gern und was es mich nervt, dass man kaum die Möglichkeit hat, sich auch mal auszubreiten, ist grausam. Fängt bei kleinen Sachen an und geht über's Backen, wo man keinen Mürbeteig mal vernünftig ausrollen kann und endet bei der Tatsache, dass man im Wohnzimmer einen Esstisch hat, wo ich das aber lieber in der Küche abhandeln würde. Also ich beneide Dich im Stillen, ganz ehrlich. Du solltest es genießen ;)

@Photon, zum Thema induktionsherd [...] Rechnen tut er sich kaum.
Hatte ich mir schon gedacht. Spätestens wenn es darum geht, dass er auch noch die Anschaffungskosten mit "einspielen" soll, wird er wohl versagen. Und letztlich macht der auch nur aus Strom Wärme, da ist der Wirkungsgrad wohl ähnlich hoch wie bei Ceran. Vielleicht etwas weniger Verlust, weil die Wärme quasi direkt im Topf entsteht und nicht noch übertragen werden muss, aber bis man über diese Kleinigkeit die Anschaffungskosten wieder drin hat, vergehen wohl viele Jahre. Vielleicht erlebe ich das gar nicht mehr :D

@anddie, @Marty: Bekommt man denn bei einem Smartmeter auch einen anderen Tarif quasi "automatisch" dazu? Weil mein Tarik sagt aktuell: 20 Cent je kW/h rund um die Uhr. Augenblicklich ist es also völlig wumpe, wann ich was mache, ich zahle immer das Gleiche...
 
Lese ich gerade den Focus... Also es fällt mir zunehmend schwerer, ein Fan der Regierung zu sein. Ok, Spaß - war ich die letzten Jahre schon nicht mehr :) Aber verstehe ich es richtig, dass mein Strompreis jetzt real zu explodieren droht? Also nicht in großen Schritten teurer wird, sondern mir von einem Jahr auf das nächste die Hosen ausziehen könnte?
 
@Photon, kennst Du eigl. die funktionsweise einer Kochkiste?

Sowas ( nur eleganter ) findest Du bei der Suchmasch. Deiner Wahl unter dem Begriff "thermoschüssel"

Sowas spart beim kochen mehr energie als ein Induktionsherd und ist auch noch VIEL preisgünstiger. Stress bei einem Umzug gibt es auch nicht ;)


"sondern mir von einem Jahr auf das nächste die Hosen ausziehen könnte"

Das wird schon seit Jahrzehnten gemacht, auch schon vor EEG und Atomausstieg !