Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
@auron2008, wie perlini schon sagte, alte Solarmodule können zu 95% wiederverwertet werden.
Und hierbei forschen die erst seit 2002 ( zumindenst die deutschen ).

Wieviele % sind es denn bei Atommüll?.

Wo habe ich mich beschwert das Kosten auf die Stromrechnung kommen.
Ganz im gegenteil, ich sagte das ALLE Subvensionen UND Sonderregeln gestrichen gehöhren!
Und zwar bei ATOM UND bei den EEG.

Aha, für Dich ist also in ordnung das jemand Müll hehrstellt und später jeder Bürger ( der Staat ) für die Kosten aufkommt.
Sorry, ich sehe das anders, derjenige der Müll produziert sollte auch für die GANZEN Kosten aufkommen.

Und nochmal, das es Atommüll gibt bedeutet nicht das wir sinnlos weiteren produzieren müssen.
 
Die kosten die Fässer da wieder rauszuhohlen und erneut zu lagern zahlt mal wieder jeder Bürger mit seiner Stromrechnung.

Das klingt ganz so als ob dir das nicht passt.

Zu den Kosten. Also du bist der Meinung das jeder Betrieb in Deutschland der gefährliche Stoffe verwendet auch für dessen Endlagerkosten aufkommen muss ? Für ewig ? Meinst du das dies ne gute Idee ist ? Giftige Chemikalien müssen nach heutigem Wissensstand ewig gelagert werden, was wenn so ein Hersteller pleite geht ? Oder was ist wenn die Hersteller dann einfach andere Wege finden diese Stoffe zu entsorgen ? Somalia, Mayak etc. sind doch Paradebeispiele wie's nicht laufen sollte.

Die Hersteller tragen die Kosten für Einlagerung und Erforschung der Endlager was meiner Ansicht nach genug ist immerhin profitieren wir alle davon (sei es Kernenergie oder andere Industrien).

Und nochmal, das es Atommüll gibt bedeutet nicht das wir sinnlos weiteren produzieren müssen.
Was heißt hier sinnlos ? Wir haben eine günstige, umweltfreundliche und sichere Energiequelle. Ist alles andere als sinnlos. Und was ist wenn wir eine Technik hätten den bestehenden "Müll" zu verringern/beseitigen ? Wäre das auch sinnlos oder einfach nicht gewollt ? BN 800
 
@auron2008, genau, es passt mir nicht das die Konzerne sich den Gewinn in die Tasche stecken und die folgekosten dem Bürger ( egal auf welcher art ) aufgebürdet werden!

Wer Müll produziert sollte auch für die Entsorgungskosten aufkommen.

Sondermüll dürfte nicht exportiert werden, es kann nämlich nicht sein das "ärmere" Länder ( und deren Bevölkerung ) unter dem Müll der "reicheren" Länder leiden müssen.

jaja, schon klar, Du profitierst und die nächsten 1000 Generationen müssen dafür bezahlen.
Und Du findest das auch noch gerecht.

Weder aus dem BN 800 noch aus dem BN 1200 kommt als abfallprodukt saubere Luft raus !
 
Das trauen sich nichtmal die abgebrühtesten Lobbyisten in einen einzigen Satz zu packen. :LOL:

Doch die Windrad und Solarlobby macht's ohne die wirklichen Kosten und Umweltgefahren zu nennen.

Wer Müll produziert sollte auch für die Entsorgungskosten aufkommen.
Nochmal die Frage, wer kümmert sich drum wenn ein Unternehmen Pleite geht ?

Sondermüll dürfte nicht exportiert werden, es kann nämlich nicht sein das "ärmere" Länder ( und deren Bevölkerung ) unter dem Müll der "reicheren" Länder leiden müssen.
So würd ich das nich sagen. Man sollte die Möglichkeit haben Sondermüll exportieren zu können wenn es im Ausland besser Mittel gibt damit umzugehen.

Weder aus dem BN 800 noch aus dem BN 1200 kommt als abfallprodukt saubere Luft raus !
Aus den Kohlekraftwerken die durch die Energiewende mehr Bedeutung erlangen auch nicht und trotzdem stört's keinen. Die Umweltverschmutzung durch Windräder und Solarzellen kümmert auch keinen. Wenn's aber um Kernkraft geht die in der Lage ist bestehenden "Atommüll" deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die Lagerzeit um ein vielfaches herabsetzt dann ist es auf einmal ein Problem.
 
@auron2008, Sehr sozial von Dir das Du den nächsten Generationen die Kosten für den Müll aufbürdest obwohl diese nicht für die endstehung können.
Bravo, klasse Einstellung.
(wer ironie findet, bitte behalten )

Zum Thema "pleite" wie wäre es denn wenn die Kosten für-s Recyceln DIREKT mit dem Produkt verbunden würden?
Wenn Du Dir E-Geräte kaufst bezahlst Du diese Kosten direkt mit, beim Auto ist es genauso.

Mich stören die Kohlestinker genauso!
 
Das recyclen der Solarzellen ist ebenfalls noch nicht geklärt. Das geht nur mit einem sehr hohem Energieaufwand und teilweise mit extrem giftigen Chemikalien die in ein Endlager müssen und niemals an Gefährlichkeit verlieren.
Was bedeutet nicht geklärt? Wie hoch ist der "extrem hohem Energieaufwand" und um welche "extrem giftigen Chemikalien, die in ein Endlager müssen" handelt es sich?
 
Das recyclen der Solarzellen ist ebenfalls noch nicht geklärt. Das geht nur mit einem sehr hohem Energieaufwand und teilweise mit extrem giftigen Chemikalien die in ein Endlager müssen und niemals an Gefährlichkeit verlieren. Wer kommt für diese Kosten auf ? Genau, der Verursacher zahlt wie bei der Kernkraft alles bis zum Endlager, um den Rest muss sich der Staat kümmern (zu recht).

Na schummelst du wieder? Was ist den beim Recycling von Solarzellen nicht geklärt? Welche angeblichen Chemikalien sind Endlager bedürftig? Achso wer für die Entsorgung aufkommt, wenn einer der Anbieter pleite geht? Der Anbieter der pleite ist, denn der zahlt die Entsorgung bereits vorab, beim "inverkehrbringen". Das machen doch sicher die Atomkraftwerkebetreiber auch so oder etwa nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier sind die Dünnschichtzellen gemeint, nicht die normalen Dicksicht-Siliziumzellen. Die Giftstoffe sind hier Gallium, Arsen, Tellur, Indium, Selen, Antimon - alles sehr giftig und damit Sondermüll. Um die Gifte wieder zu extrahieren ist tatsächlich eine hoher Energieaufwand nötig.
 
Zum Thema "pleite" wie wäre es denn wenn die Kosten für-s Recyceln DIREKT mit dem Produkt verbunden würden?
Wenn Du Dir E-Geräte kaufst bezahlst Du diese Kosten direkt mit, beim Auto ist es genauso.

Ich schalte mich mal eben da ein, ich finde diesen Ansatz sehr interessant.
Nun muss man sich fragen "Recycling"... a) zahlen wir doch schon auf jedes Produkt mit dem grünen Punkt eine Abgabe für Altstoffverwertung. b) bedeutet Recycling ja, dass das Produkt oder der Rohstoff wieder verwendet wird und zwar (in den meisten Fällen) unendlich oft und somit auch unendlich oft wieder verkauft werden kann.
Recycling verursacht also weniger Kosten, eher verdienen sich dadurch die Produkthersteller und Recyclingfirmen eine goldene Nase.

So anders sieht das jetzt aus mit nicht recyclebaren Gefahrstoffen, die gelagert werden müssen. Dort können wir deine Aussage ansetzen.
Nehmen wir doch gleich das Beispiel Atommüll und nehmen an, DU beziehst Atomstrom und sollst somit auch die Endlagerkosten direkt mitbezahlen, statt sie deinen Kindern, Enkeln und Urenkeln in Steuerform aufzubürden. Nun gut, nehmen wir einen rein hypothetischen Wert von 1€ Kosten pro Jahr. 235-U (Uran) bspw. hat eine Halbwertszeit von 703.800.000 Jahren (nach dieser Zeit strahlt das Zeug also nur noch halb so stark, wir können also davon ausgehen, dass der Stoff noch einige Zeit lagern muss, bis er einen ungefährlichen Strahlungswert erreicht hat. Selbst wenn du nur einen Bruchteil der Halbwertszeit als Lagerzeit einrechnest, sagen wir 1 Million Jahre, hast du immer noch eine Mille an der Backe... Viel Spaß beim Kredit aufnehmen.
Die Leute regen sich ja jetzt schon über ein paar cent pro Kilowattstunde mehr auf, wie würde es dann nur aussehen, wenn man allein für die Lagerung der Endprodukte im Grundpreis des Stromanschlusses bei mehreren Millionen Euro liegt. :ugly:

Andererseits, wenn der Zuckerberg für Whatsapp 19 Milliarden hinblättert, warum solltest DU dann nicht "nur" läppische (hypothetische) 700 Mille für deinen Strom zahlen dürfen. Grundpreis wohl gemerkt, du hast noch keine einzige kWh verbraucht :mrgreen:
 
Die Leute regen sich ja jetzt schon über ein paar cent pro Kilowattstunde mehr auf, wie würde es dann nur aussehen, wenn man allein für die Lagerung der Endprodukte im Grundpreis des Stromanschlusses bei mehreren Millionen Euro liegt. :ugly:

Dann wären wir endlich an dem punkt angekommen wo die Menschen merken das Atomstrom nicht günstig ist und keiner wollte diesen Strom mehr.

Was Du aber bei den Atomkosten vergessen hattest war die freistellung der Betreiber bei der Haftpflicht ;)
Geht es nach unserem EU Oettinger müssten alle AKW-S auf den neusten stand gebracht werden UND eine Haftpflicht haben.
Das wäre schonmal ein guter weg um aufzuzeigen wie teuer Atomstrom wirklich ist.

Wie gesagt, es kann nicht sein das wir vom "günstigem" Strom provitieren und die kosten UND Risiken auf die nächsten 1000 Generationen abwälzen.
 
Auf der Seite steht sogar was für einen Aufwand man treiben muß: https://www.pvcycle.org/country/germany/pv-recycling-2/recycling-von-nicht-si-basierten-pv-modulen/

Ich hoffe ja auf diese organischen PV-Module - am Besten kompostierbar.

Ja, wenn sowas möglich ist wird es auch kommen, da die Anbieter für die Kosten der Entsorgung aufkommen.

Da steht auch das es 16 % Anteil an entsorgten Dünschichtzellen ist, auf anderen Seiten liest man das hier ein Marktanteil von unter 10 % ist. Also kann man diese "wenigen" Dünnschichtmodule wohl kaum als Reverenz nehmen um für die gesamte Photovoltaik zusprechen.
Auch ist der Energiebedarf nicht so hoch wie ihr versucht zu sugerieren, es ist technisch und wirtschaftlich möglich, anders als bei Atommüll.


Damit wären 2 Aussagen schon einmal aus der Welt

Das recyclen der Solarzellen ist ebenfalls noch nicht geklärt.
1. Recycling geht für jede Art von Solaranlage sogar bis zu einem Anteil von 95 Prozent der Materialien werden wieder verwendet der Energiebedarf ist um bis zu 30 % geringer als bei der Neuherstellung bzw. Förderung der Materialien

Nochmal die Frage, wer kümmert sich drum wenn ein Unternehmen Pleite geht ?

Der Gesetzgeber schreibt vor, das die Entsorgung bereits beim inverkehrbringen bezahlt/abgesichert werden muß, ähnlich wie bei PKWs oder normalen E-Geräten. Die Verwerter sind also bereits bezahlt durch die Unternehmen und werden somit die Anlagen kostenlos für Endverbraucher und Steuerzahler entsorgen und wiederverwerten.

https://www.pvcycle.org/country/germany/

https://www.gruenspar.de/blog/2013/05/08/recycling-von-pv-solaranlagen/
 
Nehmen wir doch gleich das Beispiel Atommüll und nehmen an, DU beziehst Atomstrom und sollst somit auch die Endlagerkosten direkt mitbezahlen, statt sie deinen Kindern, Enkeln und Urenkeln in Steuerform aufzubürden.

Aha, also sollen für Atomkraftwerke die gefährliche Stoffe produzieren andere Bedingungen gelten als für andere Industrien ? Mit welche Begründung ? Die Stoffe in jeder Giftmülldeponie werden auf ewig gelagert werden müssen und dafür zahlen die Betriebe einmalig ! AKW Betreiber machen dies auch und zahlen dazu noch einen großen Teil für die Erforschung von diesen Lagern. Warum also diese Doppelmoral ? Angst um dein Smartphone und andere technischen Spielerein ?

Und die Probleme beim Recycling von Solarzellen besteht nicht darin das man die Stoffe nicht wiederverwerten kann sondern in den verwendeten Chemikalien. Teilweise gasen diese aus und sind nicht lagerbar. Werden also freigesetzt! Im Prinzip ist mir das ja egal solange alles in einem gewissen Grenzwert bleibt der als ungefährlich eingestuft wird, aber den Ökos die jeden Grenzwert als zu hoch ansehen sollte sowas doch interessieren. Immerhin wird bei AKW eine leichte Erhöhung der Strahlung (die gerade noch messbar ist) als Katastrophe angesehen.

@Schloesser33, mit einem AKW Neubau hätte man ein AKW auf den neuesten Stand.

Wie gesagt, es kann nicht sein das wir vom "günstigem" Strom provitieren und die kosten UND Risiken auf die nächsten 1000 Generationen abwälzen.

Und wie oft willst du das noch wiederholen ? Davon wird's auch nicht wahr. Wieviele Belege benötigst du eigentlich bis du kapierst das es heute bereits Reaktoren gibt die diesen "Atommüll" nutzen können ? Und anders als von Leuten wie dich angenommen ist die Technik auch bei der Kernenergie nicht stehen geblieben. Jaja ich weiß, die saubere Luft kommt noch nicht raus aber der Ausbau der erneuerbaren bleibt für Lange Zeit auch nicht folgenlos (siehe Abbaugebiete).
 
Und wie oft willst du das noch wiederholen ? Davon wird's auch nicht wahr. Wieviele Belege benötigst du eigentlich bis du kapierst das es heute bereits Reaktoren gibt die diesen "Atommüll" nutzen können ?

Die BN-Reaktoren reduzieren mitnichten Atommüll, sondern lediglich die (waffenfähigen) Plutoniumvorräte. Das ist zwar auch sehr begrüßenswert, aber auch Plutonium hat in seinen Zerfallsreihen (es gibt zwei) langlebige Gammastrahler. Gleiches Problem, anderer Ursprung.
 
Die BN-Reaktoren reduzieren mitnichten Atommüll, sondern lediglich die (waffenfähigen) Plutoniumvorräte. Das ist zwar auch sehr begrüßenswert, aber auch Plutonium hat in seinen Zerfallsreihen (es gibt zwei) langlebige Gammastrahler. Gleiches Problem, anderer Ursprung.

Sie nutzen auch Uran 238 was den Großteil (ca 95%) des "Atommülls" (verbrauchte Brennelemente) ausmacht.
 
Da steht auch das es 16 % Anteil an entsorgten Dünschichtzellen ist, auf anderen Seiten liest man das hier ein Marktanteil von unter 10 % ist. Also kann man diese "wenigen" Dünnschichtmodule wohl kaum als Reverenz nehmen um für die gesamte Photovoltaik zusprechen.
Die sind ja noch recht neu im Vergleich zu den alten Dickschichtzellen. Vorteil bei diesen Dünnschichtzellen ist der höhere Wirkungsgrad und damit ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis.