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Na vermutlich weil wir dann einen Teil unserer Abhängigkeit von den Stromkonzernen aufgeben würden. Schließlich würden vermutlich nicht wenige Vermieter überlegen, vielleicht ein kleines Kraftwerk in den Keller zu stellen und auch hier nochmal abzukassieren. Das wäre der Anfang vom Ende für die Stromkonzerne. Das wollen sie natürlich nicht und machen all ihren Einfluss in der Politik geltend...[...] Warum produzieren wir dann den Strom nicht einfach dezentral?
Das war mehr eine Frage, warum WIR das nicht tun. Warum Stromkonzerne was dagegen haben ist mir doch klar. Ich würde mir wünschen, dass grosse Wohngebäude mit mehr als 50 Wohneinheiten solche BHKWs einsetzen. Dadurch würde der Strom und die Wärme für die Bewohner sogar günstiger. Firmen könnten das auch einführen, aber die werden ja meist mit Dumpingpreisen der Stromversorger geködert.Na vermutlich weil wir dann einen Teil unserer Abhängigkeit von den Stromkonzernen aufgeben würden.
wieso erst ab 50 Wohneinheiten? Diese BHKW-s gibt es auch für einfamilienhäuser![]()
Ja, aber da stellt sich bei mir bei der von den Geräten erzeugten Wärme die Frage: Wohin damit im Sommer? Für ein EFH zuviel...
Marty
Ja, aber da stellt sich bei mir bei der von den Geräten erzeugten Wärme die Frage: Wohin damit im Sommer? Für ein EFH zuviel...
Marty
Da ist die Frage, wer WIR ist.Das war mehr eine Frage, warum WIR das nicht tun.
Kombinationen sind sicher sinnvoll. Im Sommer Solarstrom und -wärme, zusätzlich Luftwärmepumpen. Im Winter BHKWs. Problem dabei ist, dass ein BHKW nur für den Winter zu teuer ist. Man müsste sich mit den Nachbarn zusammentun, das darf man aber nicht, derzeit.Vielleicht sind Kombinationen da sinnvoll. Woher den Solarstrom im Winter und wohin mit der vielen Wärme bei BHKW im Sommer
Nein, muss ich mal lesen.schonmal etwas von einem Eisspeicher gehöhrt?
Ja, aber ein BHKW liefert nun mal ein paar kw Wärme und um es sinnvoll zu betreiben muss es ja möglichst lange laufen. Aber für das bisschen Warmwasser im Sommer braucht ein BHKW nicht mal 1 Stunde Laufzeit pro Tag.Mal ganz nebenbei, auch ein EFH braucht im sommer die Heizung, alleine wegen Warmwasser.
Ja. Aber heute wird unter Plusenergie ja der Gesamtenergiebedarf auf das Jahr gerechnet. Und diese Häuser produzieren im Sommer deutlich mehr Energie als im Winter.Fakt ist doch nunmal das + Energiehäuser schon lange machbar sind.
Ich bin da zu wenig Fachmann, was Energie angeht um die geäusserten Bedenken nachvollziehen zu können. Ich verstehe aber, dass irgendwer für die Spannung im Netz verantwortlich sein muss. Wenn man das selber in den eigenen vier Wänden wäre und nach aussen abgeschottet, dann könnte man sich ja max. selber ide Geräte zerstören.Ich warte immer noch auf die EU was die Steckdoseneinspeisung betrifft, das wäre EIN TEIL für die
Energiewende von unten. Sobald das geregelt ist wäre es für JEDEN ( auch für Mieter ) mit z.B. Balkon machbar Strom selbst kostengünstig zu "erzeugen" und auch selbst zu "verbrauchen"
Ja, dieses WIR.WIR die Einfamilienhausbesitzer, die im Grunde fast die freie Auswahl haben, ob sie ein Windrad im Garten, Solarzellen auf dem Dach, BHKW im Keller oder von mir aus auch buddeln, bis sie Erdwärme nutzen können.
Ja, auch dieses WIR, obwohl das für Mieter deutlich schwerer ist. Es muss von den Vermietern kommen.Oder WIR die Mieter in Mehrfamilienhäusern, die wegen jedem Pfurz wie im Kindergarten ihren Vermieter um Erlaubnis fragen müssen - ob man Geranien auf die Fensterbank stellen darf oder ob es Primeln sein müssen, sofern überhaupt erlaubt.
Verstehe ich nicht. Der Vermieter speist ins Netz ein und kassiert dafür die EEG. Der Mieter bezieht seinen Strom immer noch, von wo er will. Der Vermieter könnte den Strom auch seinen Mietern verkaufen. Bei der aktuellen Vergütungslage sogar billiger als jeder Grossanbieter, auch das würde gehen.Oder meinst Du WIR, die Vermieter, die mit einer Investition auch noch beim Strom abkassieren könnten?
Da lohnt es sich eben nicht, weil der Privatunde den Industriestrom subventioniert. Und das ist Teil der Lobbyarbeit. Die Industrie dazu bringen, nichts zu tun.Ansonsten eben nur Firmen, wobei der Industriestrom ja ohnehin schon billiger ist. Ob sich da die Investition lohnt, weiß ich nicht.
So ein Ding ist nicht grösser als eine normale Heizungsanlage, je nach Größe des Hauses. Die für Enfamilienäuser sind so gross wie eine Kühltruhe. Und auf die Miete kann er nur den Teil aufschlagen, den er für die Heizung nutzt, er muss den Ertrag aus der Stromerzeugung dagegen rechnen. Woher stammt Deine Befürchtung, das wäre so wahnsinnig teuer für den Mieter? Der Vermieter kann auch keine Solaranlage auf das Dach setzen, die den Mietern berechnen und selber die Erträge kassieren.Aber ich sage es mal ganz ehrlich: Ich als Mieter habe so gar kein Interesse daran, dass mein Vermieter den spärlichen Kellerraum zum Aufstellen eines BHKW nutzen würde und mir das Ding samt Öl, Gas, Pellets oder was weiß ich noch alles auf die Miete aufschlägt.
Gut. Also so ein Vermieter stellt so eine Anlage auf, verkauft den Strom an das Netz oder seine Mieter und versorgt sie mit Wärme. Und seine Einnahmen daraus ist das Geld je kWh, der an der Strombörse gezahlt wird, also etwa 1 bis vielleicht 3 Cent pro kWh. Bei einem Anschaffungspreis von 20.000 Euro für ein Mikro-BHKW braucht es da schon einige Jahrzehnte, bis das Geld wieder drin ist (wobei die Erzeugung je kWh ja auch Geld kostet).So ein Ding ist nicht grösser als eine normale Heizungsanlage, je nach Größe des Hauses. Die für Enfamilienäuser sind so gross wie eine Kühltruhe. Und auf die Miete kann er nur den Teil aufschlagen, den er für die Heizung nutzt, er muss den Ertrag aus der Stromerzeugung dagegen rechnen. Woher stammt Deine Befürchtung, das wäre so wahnsinnig teuer für den Mieter? Der Vermieter kann auch keine Solaranlage auf das Dach setzen, die den Mietern berechnen und selber die Erträge kassieren.
Irgendwie habe ich das Gefühl, Du meinst, dass ein Mieter nur noch den Strom seines Vermieters abnehmen darf zu dessen gewollten Preisen, das ist aber falsch.
Gut. Also so ein Vermieter stellt so eine Anlage auf, verkauft den Strom an das Netz oder seine Mieter und versorgt sie mit Wärme. Und seine Einnahmen daraus ist das Geld je kWh, der an der Strombörse gezahlt wird, also etwa 1 bis vielleicht 3 Cent pro kWh. Bei einem Anschaffungspreis von 20.000 Euro für ein Mikro-BHKW braucht es da schon einige Jahrzehnte, bis das Geld wieder drin ist (wobei die Erzeugung je kWh ja auch Geld kostet).
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Oh, da war mir was anderes im Gedächtnis. Musste gleich mal nachschauen. Also schön, gehen wir von durchschnittlich 5 Cent pro kWh aus. Bei einem Mikrokraftwerk kostet die Erzeugung von 1 kWh schon um die 2 bis 3 Cent. Bei einem BHKW für so ein großes Mehrfamilienhaus relativiert sich das auf vielleicht 0,7 bis 1 Cent pro KWh. Dann macht der Betreiber also so um die 4 Cent Gewinn vor Steuer...Interessant welchen günstigen Strompreis du an der Börse veranschlagst.
Bei einem Neubau, ja. Aber Berlin ist ja schon voller Häuser. Da ist bereits alles drin. Das muss erstmal raus und was neues rein. Die Entsorgung der alten Anlage schlägt ja noch zusätzlich zu Buche. So gesehen wird das noch teurer...Aber deine Rechnung ist glaube falsch zum einen weil die Kosten für die reguläre Heizungsanlage die ja sonst anfallen würde gegen gerechnet werden muß.
Das ist ja das, was ich sage: Als Eigenheimbesitzer oder Wohnungseigentümer ist so einiges möglich. Da rechnet man dann auch den Preis dagegen, den man bezahlen muss, wenn man Strom kauft. Und dann sieht die Rechnung schon besser aus. Dann rentiert sich so eine Anlage schonmal, je nach Verbrauch, nach ein paar Jahren.Und würde man sowas nicht als reine Eigenverbrauchsanlagen konzeppieren? Also müßtest du die Ersparniss rechnen, die man sonst dem Versorger zahlen würde also 25 cent je kw/h ?
Bei einem Neubau, ja. Aber Berlin ist ja schon voller Häuser. Da ist bereits alles drin. Das muss erstmal raus und was neues rein. Die Entsorgung der alten Anlage schlägt ja noch zusätzlich zu Buche. So gesehen wird das noch teurer...
Derzeit ist der Base-Preis knapp 7 Cent pro kw/h, dazu kämen 5,4 Cent KWK Vergütung und ca 0,8 Cent Vergütung für die Netzentlastung. Und dabei solltest Du immer im Auge haben, dass ein BHKW niemals nur Stromlieferant sein soll. Er finanziert sich nicht aus dem Stromertrag, er ersetzt die Heizung und Warmwasserbereitung.Gut. Also so ein Vermieter stellt so eine Anlage auf, verkauft den Strom an das Netz oder seine Mieter und versorgt sie mit Wärme. Und seine Einnahmen daraus ist das Geld je kWh, der an der Strombörse gezahlt wird, also etwa 1 bis vielleicht 3 Cent pro kWh.
Und sie reden vor allem davon, dass er sich das BHKW fuer seine Autowerkstatt angeschafft hat und nebenbei zusaetzlich erzeugten Strom verkauft. Er rechnet also ganz anders, denn fuer ihn muss sich die Anlage ja schon lohnen, wenn er sie nur fuer sich nutzt. Was sie auch tun wird, denn da rechnet er ja den Preis der kWh dagegen, den er bei einem Versorger bezahlen muesste. Den restlichen ueberschuessigen Strom verkauft er dann auch noch verhaeltnismaessig teuer und kommt so schon nach 5 oder 8 Jahren auf seinen Preis.Es kann ja aber nicht alles unendlich lange halten. Also irgendwann muß jede Analage gegen eine neue getauscht werden, auch in Berlin. Die Entsorgung ist vernachlässigbar, da die auch bei einen normalen Heizungstausch anfallen würden.
Hier redet man von 5 Jahren und in üngünstigen Fällen von 8 Jahren....
https://www.ingenieur.de/Politik-Wi...gswirtschaft-Waerme-Strom-an-Mieter-verkaufen
Also dann gibt es ja bereits eine "Subvention"? Ausserdem wird ja nicht der Basispreis von 7 Cent bezahlt, so weit ich weiss...Derzeit ist der Base-Preis knapp 7 Cent pro kw/h, dazu kämen 5,4 Cent KWK Vergütung und ca 0,8 Cent Vergütung für die Netzentlastung. Und dabei solltest Du immer im Auge haben, dass ein BHKW niemals nur Stromlieferant sein soll. Er finanziert sich nicht aus dem Stromertrag, er ersetzt die Heizung und Warmwasserbereitung.
Ok, sehe ich ein. Nun entstehen aber noch Kosten fuer Anschaffung einer neuen und Entsorgung der alten Anlage, die ja noch funktioniert und - so weit ich gelesen habe - im Gegensatz zum BHKW weniger Wartungsaufwand hat. Und wenn das BHKW mit Oel betrieben wird (was ja wohl auch moeglich ist), dann hat man ja nur noch den Vorteil der Stromerzeugung und leicht gesunkenem Verbrauch, wegen eines hoeheren Wirkungsgrades, richtig?Und dann sollte man bei einem 80-Parteien Haus schon mal so einen 30 kw - Ölbrenner dagegen rechnen. [...] Ein BHKW zur reinen Stromerzeugung ist natürlich Blödsinn und wenn man die Kostenbetrachtung nur singulär auf den Verkauf von Strom bezieht, dann ist das schlichtweg falsch.
Ja, weiss ich nichtÜbrigens: Ein Viessmann Vitoblock mit 81 kw Wärmeleistung und bis zu 50 kw Stromleistung kostet Listenpreis 135.000 Euro. Was kostet denn eine vergleichbare Gasheizung für solch einen Wohnblock?
Bestehende, funktionierende Anlagen zu ersetzen ist Blödsinn. Man ersetzt etwas Bestehendes nur aus zwei Gründen:Ok, sehe ich ein. Nun entstehen aber noch Kosten fuer Anschaffung einer neuen und Entsorgung der alten Anlage, die ja noch funktioniert und - so weit ich gelesen habe - im Gegensatz zum BHKW weniger Wartungsaufwand hat.
Naja, das "leicht" kann gerne bis zu 20% mehr Wirkungsgrad ausmachen, bei ganz alten (unwirtschaftlichen oder fehleranfälligen) Anlagen auch mehr. Und 20% auf eine Ölrechnung ist auch Geld.Und wenn das BHKW mit Oel betrieben wird (was ja wohl auch moeglich ist), dann hat man ja nur noch den Vorteil der Stromerzeugung und leicht gesunkenem Verbrauch, wegen eines hoeheren Wirkungsgrades, richtig?
Vermutlich weniger.Ja, weiss ich nichtNur der Kessel? Ich denke, das weisst Du besser als ich. Aber vielleicht 20.000 Euro?
Warum? Wo siehst Du gravierende Unterschiede zu einem "normalen" Ölbrenner, der das "sehr teuer" macht? Einen Kamin wird es wohl schon geben, den Anschluss an die Heizungsverteilung auch. Käme noch ein Wechselrichter und ein Zähler für Strom dazu.Dazu kommt ja, dass der Einbau auch noch sehr teuer ist.
Hast DU Dir mal angesehen, wie die Dinger aussehen? Was soll da 40.000 Euro an Einbau kosten? Eine Goldlegierung auf dem Boden brauchen die nicht.Nachruestung sieht aber ganz anders aus. Dann sind es keine 135.000 Euro mehr, sondern vielleicht 175.000, eher mehr...
Und sie reden vor allem davon, dass er sich das BHKW fuer seine Autowerkstatt angeschafft hat und nebenbei zusaetzlich erzeugten Strom verkauft.
Ohne den Nutzen eines BHKW in Frage stellen zu wollen, aber wie kommt man von einem Wärmebedarf auf den wirtschaftlichen Nutzen? Je höher der Wärmebedarf, desto teurer das BHKW. Der wirtschaftliche Nutzen errechnet sich weitestgehend aus der jährlichen Betriebsdauer und dem Eigenverbrauch an Strom.Aber es ist auch egal ab ca. 20000 kw/h wärmebedarf im Jahre rechnet sich ein BHKW. Je mehr ,desto schneller.
Ohne den Nutzen eines BHKW in Frage stellen zu wollen, aber wie kommt man von einem Wärmebedarf auf den wirtschaftlichen Nutzen? Je höher der Wärmebedarf, desto teurer das BHKW. Der wirtschaftliche Nutzen errechnet sich weitestgehend aus der jährlichen Betriebsdauer und dem Eigenverbrauch an Strom.
Marty