Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Blöd nur, dass das innerhalb der EU zu 99,9% nicht gehen wird.

gruss kelle!

Irgendeine möglichkeit wird sich auch da sicherlich finden ;)

Auf jeden fall kann es nicht sein das Unternehmen die Politiker "erpressen" und der kleine Man(n) die Zeche alleine zahlen soll.

Ich finde die Befreiung dieser Stromkosten ey für Gesetzeswiedrig.

Die Chinasolarmodule wurden mit Zwangszöllen belegt da diese von deren Regierung subventioniert wurden.

Eine Befreiung von Stromsonderumlagen ist auch nichts anderes als eine subvention.
Wieso wird China für Subventionen bestraft und D-Land nicht?

Zur Not, einfach raus aus der EU :D
 
Ein Bekannter hat sich in Ungarn ein paar Hektar Grünlad gekauft. Die (Bio)Rinder des angrenzenden Bauernhofes dürfen dort sogar gratis weiden, so spart er sich die Grasmahd.

Und warum? Weil die EU brachliegende Grünflächen subventioniert. Wer hat denn nun ein Nahrungsmittelproblem, solang es solche "Förderungen" gibt?
 
Wenn es 7 MRD Menschen weniger auf der Erde gäbe hätten wir die probleme auch nicht ;)
Und wenn wir kein Fleisch essen würden, udn das angebaute Getreide etc. verteilen würden, könnten wir 11-12 Mrd. Menschen satt kriegen und die Treibhausgase deutlich reduzieren.


Das diese Lebensmittel kaum hungernden in Afrika zu Gute kommen, weiß ich auch. Aber schon heute gibt es ja Firmen, die Lebensmittel nach Afrika transportieren und dort billiger verkaufen als lokale Produzenten. Warum sollte das mit Lebensmitteln, die wir heute den Kühen geben, nicht auch gehen, teilweise zumindest?
Das ist aber nicht die Lösung des Hungerproblems, sondern Teil der Ursache.
Wir züchtne in hocheffektiven Betrieben Hühnern, versehen die mit Exportsubventionen und schmeißen die in Afrika auf den Markt, wo lokale Bauern ihre mit Entwicklungshilfegeldern aufgebauten Farmen zumachen müssen, weil sie den subventionierten Großanlagenpreis niemals mit ihren 100 Hühner-"Klein"farmen erreichen können.


Weniger Fleisch (von Tieren unter besseren Bedingungen) ist übrigens auch gesünder ;)


Gestern wieder im Supermarkt gesehen: 5 Sorten Äpfel aus Deutschland, davon 3 aus der Region. Und daneben noch Äpfel aus dem Rest der Welt, aber zum selben Preis (weil einfacher beim kassieren). Und da kaufen Leute dann die "Bio-Äpfel" aus Südafrika, weil die ja so Bio sind und gesund aussehen und dasselbe kosten.
Der Apfel aus dem Supermarkt aus dem Rest der Welt kann weniger CO2 "produziert" haben als der Apfel vom Bauern "um die Ecke", je nach Jahreszeit (Lageraufwand), selbst wenn er eingeflogen wurde. Und wenn du mit dem Auto zum Bauern fährst, ist das auf jeden Fall am schmutzigsten.


Ohne jetzt auf den Sinn und Unsinn von Subventionen einzugehen ... Subventionen fördern bekanntlich die industrielle Agrarwirtschaft und zerstören kleine und mittelgrosse Höfe und Betriebe.
Das ist so gesagt schlicht BS.
Die Subventionen (immerhin der größte Teil des EU-Haushaltes) fördern die Kleinteilige Landschaft statt effektiver Großbetriebe. So gibt es z.B. Kappungsgrenzen bei Flächenprämien.
Das ist ja der Grund, warum hier im Osten so ein Aufstand war unter den Bauern. Die Kürzungen in der Förderpolitik waren gut für die kleinen bayerischen Familienhöfe, aber nicht für die ostdeutschen Genossenschaften. Die wären pleite gegangen nach den ersten Plänen. Jetzt liegen die Kürzungen "nur" bei etwas über 10%.



Hat noch niemand eine Webseite www.made-in-germany.info gemacht, auf der alle Produkte gelistet sind, die ganz oder zum grössten Teil in Deutschland produziert werden. Ich würde danach sofort meinen Konsum ausrichten.
Mach du doch, kannst du sicher viel an Werbeeinnahmen generieren ;)
Das Problem ist, dass das außer bei pflanzlichen Lebensmitteln (und da stehts ja für gewöhnlich dran) sehr schwer ist. Gehen wir nur den Schritt zum Fleisch:
Ist ein in Deutschland geborenes Schwein, das hier aufgewachsen ist, nach Polen zum Schlachten geschickt wurde und hier wieder verkauft wird nun:
a) ein polnisches Produkt, weil da der letzte Verarbeitungsschritt stattfand (das ist die normale Definition "made in")
b) ein deutsches Produkt, weil das Schwein hier immer gelebt hat.
c) ein brasilianisches Produkt, denn es wurde fast ausschließlich mit Gensoja aus Brasilien gefüttert.
d) Ein Schwein von Monsanto, denn sowohl der Soja als auch die beim Anbau desselben verwendeten Gifte sind "geistiges Eigentum" von Monsanto und dürfen ohne deren Erlaubnis nicht verwendet oder gar vermehrt/hergestellt werden.
 
Und wenn wir kein Fleisch essen würden, udn das angebaute Getreide etc. verteilen würden, könnten wir 11-12 Mrd. Menschen satt kriegen....

....und die Treibhausgase deutlich reduzieren.

zu 1, das mag stimmen, aber ist das auch eine gute Lößung für Mutter Erde?
Mehr Menschen bedeuten auch mehr Bodenversieglung da die Menschen ja auch irgendwo leben müssen.
Es bedeutet auch mehr Energieverbrauch.

zu 2, genau das glaube ich nicht, mehr Menschen bedeuten nur das die Natur noch stärker zu leiden hat.

Natürlich wäre es wünschenswert wenn jeder sich ein wenig bewusster ernähren würde und den Fleischverbrauch senken würde, aber es gibt halt nicht viele die das tun.

Mir selber ist ein anständiges stück Fleisch zu höheren kosten auch lieber als Gammefleisch o.ä. zu kleinstpreisen.
 
Natürlich wäre es wünschenswert wenn jeder sich ein wenig bewusster ernähren würde und den Fleischverbrauch senken würde, aber es gibt halt nicht viele die das tun.
Das Totschlagsargument: Andere tun es ja auch nicht, wieso sollte ich dann damit anfangen? Andere fahren dicke Autos, warum solle ich Fahrrad fahren. China produziert in 2 Jahren mehr CO2 als der Rest der Welt zusammen, was nützen da unsere Versuche, etwas zu sparen... Rasen wir doch einfach ungebremst auf den Untergang zu, in Deutschland werden die Taifune, die richtigen Sturmfluten und die Vulkanaussbrüche als Letztes ankommen.

Mir selber ist ein anständiges stück Fleisch zu höheren kosten auch lieber als Gammefleisch o.ä. zu kleinstpreisen.
Mir auch, aber was spricht dagegen, dass dann nur noch selten zu essen? Mir schmeckt ein guter Wein auch besser als Hansa Pils, trotzdem muss ich den nicht jeden Tag trinken.

Marty
 
@Marty, Du hast mich irgendwie falsch verstanden :(

Ich achte schon da drauf wo mein Essen hehr kommt und esse auch viel weniger tierische Produkte als früher.
Ich habe also schon angefangen und warte nicht darauf das andere anfangen!

Aber ich finde es falsch wenn der User "LennStar" sagt das mit weniger Fleischverzehr die Welt gerettet werden kann.
 
Der Verbraucher müsste dann antworten: Ich kaufe nur noch BASF Produkte, die in Deutschland produziert werden... oh, ich träume...

Ist schon ein wenig zuviel verlangt bei einem Unternehmen das hauptsächlich die Hersteller beliefert, man müsste erstmal rausfinden wo überall BASF (und dann auch noch nur aus Deutschland?!) drin ist und darf sich danach wahrscheinlich nur noch mit einer bestimmten Kernseife waschen und hat Glück wenn man eine Bio-Zahnpasta findet bei der BASF mal nicht zuliefert :ugly:

Das Totschlagsargument: Andere tun es ja auch nicht, wieso sollte ich dann damit anfangen? Andere fahren dicke Autos, warum solle ich Fahrrad fahren. China produziert in 2 Jahren mehr CO2 als der Rest der Welt zusammen, was nützen da unsere Versuche, etwas zu sparen... Rasen wir doch einfach ungebremst auf den Untergang zu, in Deutschland werden die Taifune, die richtigen Sturmfluten und die Vulkanaussbrüche als Letztes ankommen

Solange der Verbraucher da mit sich ringt oder zweifelt sollte der Staat mit Steuern erheblich gegensteuern - bei Autos z.B. hoffe ich das der Staat noch mehr zugreift denn sonst tue ich mir den ÖPNV nicht mehr lange an ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Totschlagsargument: Andere tun es ja auch nicht, wieso sollte ich dann damit anfangen? Andere fahren dicke Autos, warum solle ich Fahrrad fahren. China produziert in 2 Jahren mehr CO2 als der Rest der Welt zusammen, was nützen da unsere Versuche, etwas zu sparen...
Marty
Totschlagantwort: Weils Geld spart :D
Allein das "mit dem Auto zur Arbeit pendeln" kostet dich in deinem Berufsleben den Wert eines Hauses (+Zeit, Nerven und Gesundheit). Überleg dir, ob dir deine Arbeit so viel wert ist ;) Lieber 500€ brutto weniger in Fahrradreichweite (ist gesund!) als 50km mit dem Auto (Arbeitsamts"zumutbarkeiten" mal außen vor gelassen - umwelttechnischer und volkswirtschaftlicher BS erster Güte).

Und natürlich der alte Spruch: Es gibt nichs gutes, außer man tut es.

Aber ich finde es falsch wenn der User "LennStar" sagt das mit weniger Fleischverzehr die Welt gerettet werden kann.
Das habe ich so auch nicht gesagt ;)
Übrigens kann man auch Insekten essen, das ist deutlich (eine Größenordnung) effektiver produziertes Fleisch als Riind, Schwein oder Huhn.
 
Totschlagantwort: Weils Geld spart
Gutes Argument. Klappt das zum Beispiel bei der Energieversorgung? Nein, weil die Politik das aktiv verhindert.

Allein das "mit dem Auto zur Arbeit pendeln" kostet dich in deinem Berufsleben den Wert eines Hauses (+Zeit, Nerven und Gesundheit). Überleg dir, ob dir deine Arbeit so viel wert ist
Nein, ist sie nicht. Aber leider gibt es den Arbeitsplatz in Fahrradreichweite nicht. Auch nicht für 1.000 Euro weniger. Dafür hat meine Frau ihren Arbeitsplatz in Fahrradreichweite. Einen Tod muss man sterben.

Ich versuche dafür, mit meinem Auto möglichst wenig CO2 zu produzieren, durch eine Fahrweise mit niedrigstem Verbrauch.

Und natürlich der alte Spruch: Es gibt nichs gutes, außer man tut es.
Völlig richtig. Das muss jetzt ausser Dir und mir noch der Rest der Welt verstehen.

Marty
 
@LennStar, mit verzicht auf Fleisch wird aber beiweitem nicht soviel co2 eingespart wie die von Dir genannten 5 MRD MEHR Menschen auf der Erde produzieren.
Mal ganz davon abgesehen das 5 MRD Menschen MEHR, noch ganz andere "nebenwirkungen" für die erde bedeuten würden.

Ich bleibe bei meiner Meinung, 7 MRD Menschen WENIGER auf der Erde und nach ein paar Jahrzehnten geht es der Natur weitaus besser als aktuell.

Hühner die ich esse sind Biohühner vom Nachbarn, freilauf auf richtiger Wiese, von da kommen auch die Eier
:D

Auto haben wir keines, brauchen wir auch nicht (obwohl wir im Dorf leben )
Kartoffeln gibt es im Nachbarort und wenn ich einen Apfel will pflücke ich den oder frage den Nachbarn.
Eine Fischzucht haben wir auch in der nähe, und wenn es Gans. Hase oder Pute sein soll sein soll gehe ich auch zu einem Nachbarn.
Hier weis ich wie die Tiere gehalten werden und was die zum fressen bekommen.

Ich finde das meine co2 bilanz trotz Fleischverzehr besser ausschaut als die von einigen Vegetariern ;)
 
Tausende demonstrieren für Ausbau erneuerbarer Energien in Berlin

Folgende News wurde am 30.11.2013 um 19:50:05 Uhr veröffentlicht:
Tausende demonstrieren für Ausbau erneuerbarer Energien in Berlin
Top-Themen

Berlin (dpa) - Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin für den Ausbau erneuerbarer Energien demonstriert. Sie zogen vom Hauptbahnhof ins Regierungsviertel, um dort eine Menschenkette um das Kanzleramt zu bilden. Laut Polizei kam es zu einigen Festnahmen, weitere Details gab es am Abend zunächst nicht.*Zu der Demonstration hatte ein Bündnis aus Umweltorganisationen und Parteien aufgerufen, darunter die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz und das globalisierungskritische Netzwerk Attac. Sie fordern ein Ende der Energiegewinnung aus Kohle und Atomkraft.
 
Toll! Suppa! Demo!!!

Welcher Idiot hat denn das wieder angeleiert? Schon jetzt haben wir Überkapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien, die aber nicht genutzt werden können, weil keine Leitungen zur Verfügungen stehen. Da die "liebe" EU unsere Energieerzeuger gezwungen hat, ihre Leitungen an nahezu zahlungsunfähige Möchte-Gern-Netzagenturen zu verkaufen, bauen die Energieerzeuger zwar neue alternative Energiekraftwerke (z.B. Windkraftwerke), können diese aber nicht ans Stromnetz anschliessen, weil die Leitungen fehlen. Trotzdem bekommen sie für den KWST Strom, die diese alternativen Kraftwerke erzeugen, die aber nicht genutzt werden können, einen nicht geringen Betrag, den alle Stromkunden dank Alternativen Energie Umlage Gesetz bezahlen müssen.

Sind die Demonstranten Millionäre, die die Gebühren für den ganzen produzierten und nicht nutzbaren Strom bezahlen wollen?
 
Toll! Suppa! Demo!!!

Welcher Idiot hat denn das wieder angeleiert? Schon jetzt haben wir Überkapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien, die aber nicht genutzt werden können, weil keine Leitungen zur Verfügungen stehen. Da die "liebe" EU unsere Energieerzeuger gezwungen hat, ihre Leitungen an nahezu zahlungsunfähige Möchte-Gern-Netzagenturen zu verkaufen, bauen die Energieerzeuger zwar neue alternative Energiekraftwerke (z.B. Windkraftwerke), können diese aber nicht ans Stromnetz anschliessen, weil die Leitungen fehlen. Trotzdem bekommen sie für den KWST Strom, die diese alternativen Kraftwerke erzeugen, die aber nicht genutzt werden können, einen nicht geringen Betrag, den alle Stromkunden dank Alternativen Energie Umlage Gesetz bezahlen müssen.

Sind die Demonstranten Millionäre, die die Gebühren für den ganzen produzierten und nicht nutzbaren Strom bezahlen wollen?

Mal langsam:
  1. "Die Stromerzeuger" bauen Kohlekraftwerke - Alternative Kraftwerke sind immer noch zu großen Teilen den Händen kleiner und mittelständiger Konsortien und Privatpersonen. Ausnahme stellen die Großwindparks an der Küste und im Meer dar, aber daran sind die "großen Vier" maximal beteiligt, In ihrem Strommix ist der Anteil an erneuerbarer Energie immer noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.
  2. Seit das Stormnetz "liberalisiert" wurde (ein Hohn!), wird überhaupt erst wieder in den Netzausbau inverstiert. Ist der Stromausfall von 2005 schon vergessen, wo dank den uralt-Netzen von EON damals eine viertel Million Menschen tagelang ohne Strom blieb, obwohl dem Betreiber schon jahrelang bekannt war, dass seine Stahlmasten schon bei leicht überdurchschnittlicher Kälte Versagen droht?
  3. Ist nicht das Überangebot das Problem, sondern die mangelnde Flexibilität. Konventionelle Großkraftwerke lassen sich nicht beliebig 'runterregeln, sondern müssen ab einem Gewissen Leistungspegel komplett abgeschaltet und mühsam neu gestartet werden. Dazu kommt das Problem, dass Energie nicht effizient gespeichert werden kann.
  4. Könnte der Netzausbau viel weiter sein, wenn sich die große Vier mit einem schlankeren Ausbau zufrieden geben würden. Da sie aber nicht gewillt sind, auf nur ein dreckiges Kohlekraftwerk zu verzichten, wenn an der Nordsee Sturm oder in Baden 2 Wochen Sonnenschein herrscht, muss der Netzausbau ca. ein Drittel größer (UND teurer UND langwieriger) ausfallen als nötig.
  5. Haben sowohl die Konzerne als auch die Regierung nicht begriffen (oder wollen nicht begreifen), dass wir eine Dezentralisierung und intelligentes Strommanagement brauchen. Das Frau Merkel gerne Lobbypolitik betreibt, ist dir sicherlich vertraut, und dass das soweit geht, dass sogar von Lobbyisten erstellte Gesetzesvorlagen teilweise unverändert in den Bundestag eingebracht werden, hast Du vielleicht auch schon gehört... :ugly:
 
Dein Optimismus in allen Ehren, aber auf neue Netze warten wir vergebens. Die Netzbetreiber streiten nach wie vor darum, wer für die neuen Netze zahlen soll - sie selbst wollen nur kassieren, nicht investieren.
https://www.handelsblatt.com/techno...-buerger-als-herr-der-stromnetze/8453812.html

Auch wenn die Artikel schon etwas älter sind, sind sie nach wie vor aktuell:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromnetze104.html
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Windfarmen-suchen-Anschluss-ans-Netz/story/17304085
 
Dein Optimismus in allen Ehren, aber auf neue Netze warten wir vergebens. Die Netzbetreiber streiten nach wie vor darum, wer für die neuen Netze zahlen soll - sie selbst wollen nur kassieren, nicht investieren.

Auch wenn die Artikel schon etwas älter sind, sind sie nach wie vor aktuell:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/stromnetze104.html
https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/technik/Windfarmen-suchen-Anschluss-ans-Netz/story/17304085

Das ist doch allg. bekannt. Deiner vorherigen Aussage war zu entnehmen, das du den erneuerbaren Energien die schuld an Überkapazitäten gibst. Aber mit deiner jetzigen Aussage und deinen Links sieht man doch, das die erneuerbaren Energien nun so absolut gar keine Schuld an Verzögerungen tragen. Sondern hier spielen Netzbetreiber und auch große Energieversorger eine Rolle, die mit aller Macht versuchen, die Energiewende und die damit verbundene dezentrale Stromversorgung, zu be- bzw. verhindern
 
@ ewin12000
Wir haben im Momant jede Menge alternativre Kraftwerke, die nicht ans Stromnetz angeschlossen werden können, weil es dafür keine Netze gibt. Und es sollen noch weitere gebaut werden, die dann auch weiter ins Leere laufen - ein sehr teurer Leerlauf.

Seit die Stromerzeuger ihre Netze an nicht finanzkräftige Abnehmer verkaufen mußten (die niederländische Tenet ist so gut wie pleite), weiss niemand mehr, wer die neuen Alternativkraftwerke ans Stromnetz anschliessen soll. Doch das kann den Stromerzeugern egal sein, denn egal, wieviele Alternativkraftwerke sie bauen, sie werden pro "produzierter" KwSt bezahlt, auch wenn niemand den Strom nutzen kann.

Die Politik hat hier auf ganzer Linie versagt. Würden die Energieerzeuger nur dann bezahlt, wenn der produzierte Strom auch ins Netz geleitet würde, hätten wir all diese Probleme nicht. Bevor also die erneuerbaren Energien ausgebaut werden, muß erst das entsprechende Netz aufgebaut werden, sonst wird das ein Fass ohne Boden. Daher halte ich die Demo für Blödsinn. Eine Demo für den Anschluß der vorhandenen "brach" liegenden Alternativkraftwerke wäre sinnvoller gewesen. Aber an solche "Marginalien" denkt natürlich kein Gutmensch.
 

Das ist ganz einfach falsch was du behauptest. Natürlich sind die Forderung nach weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien gleichbedeutend mit den notwendigen Ausbau der Stromnetze.

Und was soll das mit Gutmenschen?
Ich sage dir was, jeder der das Wort "Gutmenschen" benutzt ist, ganz einfach auf ganzer Linie ein Dummkopf, der mit normalen Argumenten nicht weiterkommt und deswegen versucht sein Gegenüber zu diskreditieren.

Scheinbar denkst du nicht weit genug, das die Stromnetze ausgebaut werden müssen ist jedem klar und sollen sie auch.Ist sowieso beschlossen,also braucht es dafür keine Demo. Natürlich ist es dumm auf der einen Art auf fehlende Stromnetze zu verweisen aber gleichzeitig Kohlekraftwerke zu bauen und ans Stromnetz anschliesen zu können.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ ewin12000
Wir haben im Momant jede Menge alternativre Kraftwerke, die nicht ans Stromnetz angeschlossen werden können, weil es dafür keine Netze gibt. Und es sollen noch weitere gebaut werden, die dann auch weiter ins Leere laufen - ein sehr teurer Leerlauf.
Wie viel sind "jede Menge", wie viel Strom produzieren sie und welche Kosten entstehen?