Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
@ perlini
Der Weltklimarat warnt davor, dass der Klimawandel zu Nahrungsmangel führen wird - aber all die anderen schon jetzt nicht nur wahrscheinlichen Ursachen für diesen Nahrungsmittelmangel erwähnt der Weltklimarat mit keinem Komma.
 
Wir sollten einfach aufhören, Kühe zu züchten und zu essen. Dann hätten wir ein Nahrungsmittel- und ein Klimaproblem weniger.

Marty
 
Wir sollten einfach aufhören, Kühe zu züchten und zu essen. Dann hätten wir ein Nahrungsmittel- und ein Klimaproblem weniger.

Marty

Gute Idee, ich wünsch dir viel Spass dabei. :LOL:

EDIT: Der obere Satz war auf den Teil bezogen: Wir sollten einfach aufhören [...] zu essen. Lesen muss man können -.- klar, weniger fleisch wäre sinnvoll. Auch wenn wir weniger wegschmeißen würden....aber das ist der deutschen Gesellschaft schon wieder viel zu aufwendig.
 
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Gute Idee, ich wünsch dir viel Spass dabei. :LOL:

EDIT: Der obere Satz war auf den Teil bezogen: Wir sollten einfach aufhören [...] zu essen. Lesen muss man können -.- klar, weniger fleisch wäre sinnvoll. Auch wenn wir weniger wegschmeißen würden....aber das ist der deutschen Gesellschaft schon wieder viel zu aufwendig.
Ich sehe nichtmal, was weniger Fleisch essen unbedingt bringen würde... Das einzige was die Nahrungsmittelknappheit verbessern würde wäre doch die "Umverteilung" von Geld. Was hat das hungernde Kind in Afrika davon, wenn die Resourcen statt in die Zucht von Kühe (und den dafür nötigen Anbau von Futtermais etc...) dafür in die Produktion eines Ipads das du dir dafür kaufst gehen? Das hungernde Kind hat so oder so nichts davon.

Man zahlt für die Rindfleisch und Fleisch im allgemeinen ja schon einen höheren Preis. Man zahlt den Aufwand der für die Produktion drauf geht. Dieser Aufwand wird nicht für Produktion für Nahrung in armen Ländern aufgebracht. Das wird er aber auch nicht, wenn man sein Geld statt in Fleisch in irgendwas anderes "für sich" anlegt. Das scheinen viele aber nicht zu kapieren, dass weniger Fleisch zu essen (und sein Geld für was anderes auszugeben) nichts bringt. Für die Kinder in Afrika ist es schlicht egal, gebe ich mein Geld für einen neuen PC, für eine Massage oder für den höheren Preis von Rindfleisch aus.

Der andere Punkt ist der Umweltaspekt. Rinder haben halt einen hohen Ausstoß an Methan und schaden der Umwelt gewisser maßen. Diese Umweltschäden sollte man natürlich im Markt einpreisen, d.h. der Schaden für die Umwelt (oder die Kosten um es wieder zu "reparieren", mehr Bäume anzupflanzen etc...) sollte im Preis enthalten sein. Das ist er momentan vermutlich nur zum Teil.

Das sehe ich grundsätzlich bei allen Umweltschäden so, man schadet dadurch dritten (den Garten vom Nachbarn und seine Luft) und dementsprechend muss man diesen schaden beheben. Also einfach eine Steuer auf Umweltschäden in den Preis mit einbeziehen. Dann kann auch jeder guten Gewissens konsumieren was er will, da er ja wieder repariert was er anrichtet.

Dieses Flesich-Argument kommt aber mMn fast nur von Veganern / Vegetariern, die aus "ethischen" Gründen die armen Tiere schützen wollen und dann versuchen, die Wirklichkeit anders darzustellen als sie ist. Anstatt ehrlich zuzugeben, dass ihre ethische Überzeugung oftmals das einzige Argument ist.
 
Also einfach eine Steuer auf Umweltschäden in den Preis mit einbeziehen. Dann kann auch jeder guten Gewissens konsumieren was er will, da er ja wieder repariert was er anrichtet.

Was repariert Geld? Eine Steuer würde zur Verteuerung von Fleisch und dadurch zu weniger Konsum führen. "Repariert" wird gar nichts. Oder hast Du schon einmal davon gehört, dass man Methan oder CO2 aus der Viehzucht aus der Luft gefiltert hat?
 
Man zahlt für die Rindfleisch und Fleisch im allgemeinen ja schon einen höheren Preis. Man zahlt den Aufwand der für die Produktion drauf geht. Dieser Aufwand wird nicht für Produktion für Nahrung in armen Ländern aufgebracht. Das wird er aber auch nicht, wenn man sein Geld statt in Fleisch in irgendwas anderes "für sich" anlegt. Das scheinen viele aber nicht zu kapieren, dass weniger Fleisch zu essen (und sein Geld für was anderes auszugeben) nichts bringt. Für die Kinder in Afrika ist es schlicht egal, gebe ich mein Geld für einen neuen PC, für eine Massage oder für den höheren Preis von Rindfleisch aus.

Das stimmt nicht ganz, denn die Futtermittelproduktion beansprucht viel landwirtschaftliche Flächen, und das oft in dritte Welt Länder. Passt nicht ganz dazu, aber ein großer Teil des Getreides in Deutschland kommt aus Ländern wie Äthopien, wo die Flächen verpachtet wurden und die Leute so ganz nebenbei verhungern.

Insofern würde es schon helfen auf Fleisch zu verzichten, denn um aus einem Kilo Rindfleisch die gleiche Menge an Proteinen zu gewinnen wie aus einem Kilo Soja, müsstest du an das Vieh die fünffache Menge verfüttern (Daten von unserem Wirtschaftslehrer 10. Klasse vor 3 Jahren, hab also keine genauen Belege.)

Und vom, Geld her: Wo weniger Nachfrage, da weniger Angebot ;)

Was repariert Geld? Eine Steuer würde zur Verteuerung von Fleisch und dadurch zu weniger Konsum führen. "Repariert" wird gar nichts. Oder hast Du schon einmal davon gehört, dass man Methan oder CO2 aus der Viehzucht aus der Luft gefiltert hat?

Richtig, da würde einzig und allein eine Deckelung helfen, aber das wird nicht passieren.
 
Das stimmt nicht ganz, denn die Futtermittelproduktion beansprucht viel landwirtschaftliche Flächen, und das oft in dritte Welt Länder.
Auch das stimmt nicht ganz. Das Futtermittel wird aus (genmanipulierten) Soja hergestellt. Das kommt zu 80% aus den Staaten, Brasilien und Argentinien, was keine Dritte Welt Länder sind. Wobei es in Südamerika natürlich auch Probleme mit der Lebensmittelversorgung gibt und viele Flächen, auf denen Soja angebaut wird, mal früher Regenwald waren.
 
Ich sehe nichtmal, was weniger Fleisch essen unbedingt bringen würde.
Wenn die Berichte stimmen, was den Methangas-Ausstoß von Rindern angeht, dann sollte sich das klimatechnisch sehr wohl lohnen. Da werden Regenwälder abgeholzt um landwirtschaftliche Flächen zu errichten, die nur Futter für Rinder produzieren. Würden wir das viele Rindfleisch nicht verbrauchen, bräuchten wir weniger Fläche, hätten noch mehr Wälder und mehr Lebensmittel.

Das diese Lebensmittel kaum hungernden in Afrika zu Gute kommen, weiß ich auch. Aber schon heute gibt es ja Firmen, die Lebensmittel nach Afrika transportieren und dort billiger verkaufen als lokale Produzenten. Warum sollte das mit Lebensmitteln, die wir heute den Kühen geben, nicht auch gehen, teilweise zumindest?

Am Ende hat Schlösser33 mit seiner Aussage völlig Recht.
Wenn es 7 MRD Menschen weniger auf der Erde gäbe hätten wir die probleme auch nicht ;)
Solange sich Hungernde weiter vermehren, wird es nicht besser. Das haben die Chinesen bereits erkannt.

Das einzige was die Nahrungsmittelknappheit verbessern würde wäre doch die "Umverteilung" von Geld.
Geld kann man auch nicht essen. Wenn ich nun mal in einer Gegend mehr Menschen habe, als man dort an Lebensmitteln anbauen kann, dann bekomme ich ein Problem.

Man zahlt für die Rindfleisch und Fleisch im allgemeinen ja schon einen höheren Preis.
Echt? Wo denn? Bei uns im den Disountern ist Fleisch teilweise billiger als Tomaten aus Holland. Da wird Rinderhack für nichtmal 4 Euro pro Kilo angeboten.

Das scheinen viele aber nicht zu kapieren, dass weniger Fleisch zu essen (und sein Geld für was anderes auszugeben) nichts bringt.
Du kannst ja mal die absaufenden auf den Malediven fragen, was sie so vom Klimawandel halten und ob sie der Meinung sind, dass ein paar zig Millionen weniger Kühe vielleicht zumindest ein Anfang wären.

Der andere Punkt ist der Umweltaspekt. Rinder haben halt einen hohen Ausstoß an Methan und schaden der Umwelt gewisser maßen. Diese Umweltschäden sollte man natürlich im Markt einpreisen, d.h. der Schaden für die Umwelt (oder die Kosten um es wieder zu "reparieren", mehr Bäume anzupflanzen etc...) sollte im Preis enthalten sein.
Du meinst, von den 4 Euro pro Kilo Hack geht auch nur der Bruchteil eines Cents an die Wiederaufforstung, in Nachhaltigkeit oder Umweltschutz? Nicht wirklich, oder?

Also einfach eine Steuer auf Umweltschäden in den Preis mit einbeziehen. Dann kann auch jeder guten Gewissens konsumieren was er will, da er ja wieder repariert was er anrichtet.
Oder einfach weniger Fleisch essen :)

Dieses Flesich-Argument kommt aber mMn fast nur von Veganern / Vegetariern
Oder von den Malediven, die gerade absaufen... aber nur aus ethischen Gründen, Wasser ist doch eigentlich gesund.

Marty
 
Oder einfach weniger Fleisch essen :)

Das ist und bleibt der einzig vernünftige Ansatz.

Was den Hunger betrifft ... grad ist "Erntezeit" oder besser gesagt "Häckselzeit" für den Mais, der direkt in die Biogasanlagen geht. Man stelle sich vor, diese Flächen würden nicht subventioniert und stünden der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung.
 
Eine Klimaampel für Lebensmittel wäre doch schön, so wie bei den Fettwerten auch. Rot bei ganz schlechter Klimabilanz und grün bei guter.

Gestern wieder im Supermarkt gesehen: 5 Sorten Äpfel aus Deutschland, davon 3 aus der Region. Und daneben noch Äpfel aus dem Rest der Welt, aber zum selben Preis (weil einfacher beim kassieren). Und da kaufen Leute dann die "Bio-Äpfel" aus Südafrika, weil die ja so Bio sind und gesund aussehen und dasselbe kosten.

Marty
PS: Irgendwie schmeckt das australische Tafelwasser heute etwas abgestanden...
 
Was den Hunger betrifft ... grad ist "Erntezeit" oder besser gesagt "Häckselzeit" für den Mais, der direkt in die Biogasanlagen geht. Man stelle sich vor, diese Flächen würden nicht subventioniert und stünden der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung.
Damit diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden, müssten diese Produktion mind. im gleichen Umfang subventioniert werden. Denn einen Mangel an Agraflächen gibt es in Deutschland nicht.
 
Damit diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden, müssten diese Produktion mind. im gleichen Umfang subventioniert werden. Denn einen Mangel an Agraflächen gibt es in Deutschland nicht.

Ohne jetzt auf den Sinn und Unsinn von Subventionen einzugehen ... Subventionen fördern bekanntlich die industrielle Agrarwirtschaft und zerstören kleine und mittelgrosse Höfe und Betriebe.

Bei Biogas erfolgt die Subvention doppelt denn der Anbau von Mais wird subventioniert und zusätzlich nochmal der Bau und Betrieb der Biogasanlage.
Die erzeugte Energie nutzt nur lokal/regional und ist vergleichsweise teuer zu Photovoltaik und Windrädern.

Die "normalen" Subventionen für die Nahrungsmittelproduktion hätten den Vorteil der globalen Wirksamkeit.
Andererseits liessen sich die genannten Flächen zur Futtermittelproduktion nutzen ohne (!) auf genmanipulierte Futtermittel aus Südamerika zurückgreifen zu müssen.
 
BASF will ins Ausland gehen, wenn Ökostrom-Rabatte für den Konzern wegfallen

Folgende News wurde am 10.11.2013 um 15:27:00 Uhr veröffentlicht:
BASF will ins Ausland gehen, wenn Ökostrom-Rabatte für den Konzern wegfallen
Shortnews

Die kommende Koalition will die Rabatte bei der Ökostrom-Umlage, bei denen es um Milliarden geht, prüfen (ShortNews berichtete). Der Chemiekonzern BASF wehrt sich gegen diese Pläne und hat erklärt, dass man bei einem Wegfall der Rabatte die Produktion teilweise in andere Länder verlegen werde. Der Vorstandsvorsitzende von BASF, Kurt Bock, hat im "Spiegel" erklärt, dass die Politik an den Ausnahmeregelungen festhalten solle.
 
Eigentlich sollte die Politik die Wirtschaft kontrollieren. Leider hat es sich bei uns eigebürgert, dass die Industrie die Politik kontrolliert. "Wenn Ihr nicht tut, was wir wollen, dann fallen bei uns Arbeitsplätze weg, weil wir ins Ausland gehen." Und unsere Poltiker fangen an zu zappeln wie die Marionetten an ihren Fäden. - Wenn das Ausland angeblich so viel besser ist als Deutschland, wieso sind diese Unternehmen dann immer noch hier?
 
Der Verbraucher müsste dann antworten: Ich kaufe nur noch BASF Produkte, die in Deutschland produziert werden... oh, ich träume...

Hat noch niemand eine Webseite www.made-in-germany.info gemacht, auf der alle Produkte gelistet sind, die ganz oder zum grössten Teil in Deutschland produziert werden. Ich würde danach sofort meinen Konsum ausrichten.

Marty
 
@Marty, oder die Regierung hat "Eier in dr Hose" und reagiert auf diese Erpressung mit
... dann geht doch ins Ausland, aber dann werden eure Produkte in D-Land mit Strafzöllen von 5000 % belegt"
Es ist wirklich traurig das Konzerne in der lage sind die Damen und Herren Politiker mit Erpressungen "gefügig" zu machen.