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Wir sollten einfach aufhören, Kühe zu züchten und zu essen. Dann hätten wir ein Nahrungsmittel- und ein Klimaproblem weniger.
Marty
Ich sehe nichtmal, was weniger Fleisch essen unbedingt bringen würde... Das einzige was die Nahrungsmittelknappheit verbessern würde wäre doch die "Umverteilung" von Geld. Was hat das hungernde Kind in Afrika davon, wenn die Resourcen statt in die Zucht von Kühe (und den dafür nötigen Anbau von Futtermais etc...) dafür in die Produktion eines Ipads das du dir dafür kaufst gehen? Das hungernde Kind hat so oder so nichts davon.Gute Idee, ich wünsch dir viel Spass dabei.
EDIT: Der obere Satz war auf den Teil bezogen: Wir sollten einfach aufhören [...] zu essen. Lesen muss man können -.- klar, weniger fleisch wäre sinnvoll. Auch wenn wir weniger wegschmeißen würden....aber das ist der deutschen Gesellschaft schon wieder viel zu aufwendig.
Also einfach eine Steuer auf Umweltschäden in den Preis mit einbeziehen. Dann kann auch jeder guten Gewissens konsumieren was er will, da er ja wieder repariert was er anrichtet.
Man zahlt für die Rindfleisch und Fleisch im allgemeinen ja schon einen höheren Preis. Man zahlt den Aufwand der für die Produktion drauf geht. Dieser Aufwand wird nicht für Produktion für Nahrung in armen Ländern aufgebracht. Das wird er aber auch nicht, wenn man sein Geld statt in Fleisch in irgendwas anderes "für sich" anlegt. Das scheinen viele aber nicht zu kapieren, dass weniger Fleisch zu essen (und sein Geld für was anderes auszugeben) nichts bringt. Für die Kinder in Afrika ist es schlicht egal, gebe ich mein Geld für einen neuen PC, für eine Massage oder für den höheren Preis von Rindfleisch aus.
Was repariert Geld? Eine Steuer würde zur Verteuerung von Fleisch und dadurch zu weniger Konsum führen. "Repariert" wird gar nichts. Oder hast Du schon einmal davon gehört, dass man Methan oder CO2 aus der Viehzucht aus der Luft gefiltert hat?
Auch das stimmt nicht ganz. Das Futtermittel wird aus (genmanipulierten) Soja hergestellt. Das kommt zu 80% aus den Staaten, Brasilien und Argentinien, was keine Dritte Welt Länder sind. Wobei es in Südamerika natürlich auch Probleme mit der Lebensmittelversorgung gibt und viele Flächen, auf denen Soja angebaut wird, mal früher Regenwald waren.Das stimmt nicht ganz, denn die Futtermittelproduktion beansprucht viel landwirtschaftliche Flächen, und das oft in dritte Welt Länder.
Wir sollten einfach aufhören, Kühe zu züchten und zu essen. Dann hätten wir ein Nahrungsmittel- und ein Klimaproblem weniger.
Marty
Wenn die Berichte stimmen, was den Methangas-Ausstoß von Rindern angeht, dann sollte sich das klimatechnisch sehr wohl lohnen. Da werden Regenwälder abgeholzt um landwirtschaftliche Flächen zu errichten, die nur Futter für Rinder produzieren. Würden wir das viele Rindfleisch nicht verbrauchen, bräuchten wir weniger Fläche, hätten noch mehr Wälder und mehr Lebensmittel.Ich sehe nichtmal, was weniger Fleisch essen unbedingt bringen würde.
Solange sich Hungernde weiter vermehren, wird es nicht besser. Das haben die Chinesen bereits erkannt.Wenn es 7 MRD Menschen weniger auf der Erde gäbe hätten wir die probleme auch nicht![]()
Geld kann man auch nicht essen. Wenn ich nun mal in einer Gegend mehr Menschen habe, als man dort an Lebensmitteln anbauen kann, dann bekomme ich ein Problem.Das einzige was die Nahrungsmittelknappheit verbessern würde wäre doch die "Umverteilung" von Geld.
Echt? Wo denn? Bei uns im den Disountern ist Fleisch teilweise billiger als Tomaten aus Holland. Da wird Rinderhack für nichtmal 4 Euro pro Kilo angeboten.Man zahlt für die Rindfleisch und Fleisch im allgemeinen ja schon einen höheren Preis.
Du kannst ja mal die absaufenden auf den Malediven fragen, was sie so vom Klimawandel halten und ob sie der Meinung sind, dass ein paar zig Millionen weniger Kühe vielleicht zumindest ein Anfang wären.Das scheinen viele aber nicht zu kapieren, dass weniger Fleisch zu essen (und sein Geld für was anderes auszugeben) nichts bringt.
Du meinst, von den 4 Euro pro Kilo Hack geht auch nur der Bruchteil eines Cents an die Wiederaufforstung, in Nachhaltigkeit oder Umweltschutz? Nicht wirklich, oder?Der andere Punkt ist der Umweltaspekt. Rinder haben halt einen hohen Ausstoß an Methan und schaden der Umwelt gewisser maßen. Diese Umweltschäden sollte man natürlich im Markt einpreisen, d.h. der Schaden für die Umwelt (oder die Kosten um es wieder zu "reparieren", mehr Bäume anzupflanzen etc...) sollte im Preis enthalten sein.
Oder einfach weniger Fleisch essenAlso einfach eine Steuer auf Umweltschäden in den Preis mit einbeziehen. Dann kann auch jeder guten Gewissens konsumieren was er will, da er ja wieder repariert was er anrichtet.
Oder von den Malediven, die gerade absaufen... aber nur aus ethischen Gründen, Wasser ist doch eigentlich gesund.Dieses Flesich-Argument kommt aber mMn fast nur von Veganern / Vegetariern
Oder einfach weniger Fleisch essen![]()
Damit diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden, müssten diese Produktion mind. im gleichen Umfang subventioniert werden. Denn einen Mangel an Agraflächen gibt es in Deutschland nicht.Was den Hunger betrifft ... grad ist "Erntezeit" oder besser gesagt "Häckselzeit" für den Mais, der direkt in die Biogasanlagen geht. Man stelle sich vor, diese Flächen würden nicht subventioniert und stünden der Nahrungsmittelproduktion zur Verfügung.
Damit diese Flächen für die Nahrungsmittelproduktion genutzt werden, müssten diese Produktion mind. im gleichen Umfang subventioniert werden. Denn einen Mangel an Agraflächen gibt es in Deutschland nicht.
Die kommende Koalition will die Rabatte bei der Ökostrom-Umlage, bei denen es um Milliarden geht, prüfen (ShortNews berichtete). Der Chemiekonzern BASF wehrt sich gegen diese Pläne und hat erklärt, dass man bei einem Wegfall der Rabatte die Produktion teilweise in andere Länder verlegen werde. Der Vorstandsvorsitzende von BASF, Kurt Bock, hat im "Spiegel" erklärt, dass die Politik an den Ausnahmeregelungen festhalten solle.
Hat noch niemand eine Webseite www.made-in-germany.info gemacht, auf der alle Produkte gelistet sind, die ganz oder zum grössten Teil in Deutschland produziert werden. Ich würde danach sofort meinen Konsum ausrichten.
Marty
... dann geht doch ins Ausland, aber dann werden eure Produkte in D-Land mit Strafzöllen von 5000 % belegt"