Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Wo sind die Maßnahmen, die die Folgen des Klimawandels abmildern? Höhere Dämme? Anlagen, die das Wasser, das auf der einen Seite zuviel "herunterkommt" an die Stellen leitet, wo es fehlt? Wie macht man Häuser sturmsicherer? Oder kann man gar das Entstehen der Stürme verhindern oder abmildern?

Mich ärgert es einfach, dass zwar immer wieder herumgeschrieen wird, dass der "böse, böse" Klimawandel kommt und er schreckliche Folgen haben wird. Doch es kümmert sich niemand darum, wie wir mit den Folgen umgehen sollen.

Das stimmt doch gar nicht was du sagst.Es gibt sehr wohl sehr viele Ideen und Ansätze damit umzugehen.In den Niederland baut man schwimmende Städte zb. in anderen Ländern werden sturmsichere Häuser entwickelt...Das Problem sind wohl eher Leute,die ganz einfach keinen Bock haben selbst was zu tun oder es aus profitgier unterlassen....
 
Zuletzt bearbeitet:
@ ewin12000

Hast Du von UN-Plänen gehört, um die Folgen des Klimawandels abzumildern? Ich nicht. Von dort kommt immer nur Gejammer. Es ist gut, wenn einzelne Länder Maßnahmen ergreifen. Doch die Probleme, die da auf uns zu rollen, sind einfach zu gewaltig, als dass sie nur von einzelnen Ländern bewältigt werden können. Da müßte die UN planen, motivieren und koordinieren - aber die schaffen es nicht mal, "dicke Luft" zu korrdinieren. Gier und Korruption dürften da in nicht geringem Maß Ursache sein. Erst, wenn den Geschäftemachern die Wellen über dem Kopf zusammenschlagen, werde sie merken, dass man Geld nicht atmen kann.
 
@ Photon
Erstmal danke für Deinen Beitrag. Den kann ich nur voll "unterschreiben".

Was ich aber meine ist, was wird getan, damit wir Menschen mit den Folgen des Klimawandels umgehen können? Das Klima ändert sich und hat sich immer geändert, und wer sich daran nicht anpassen konnte, der ist halt ausgestorben. Es ist also an uns, uns an die verändernden Klimaverhältnisse anzupassen. Nur wie - dafür gibt es keine Pläne. Es wird immer wieder gesagt, wie "teuer" der Kimawandel wird und schon jetzt werden wir kräftig zur Kasse gebeten, nur wofür? Wo sind die Maßnahmen, die die Folgen des Klimawandels abmildern? Höhere Dämme? Anlagen, die das Wasser, das auf der einen Seite zuviel "herunterkommt" an die Stellen leitet, wo es fehlt? Wie macht man Häuser sturmsicherer? Oder kann man gar das Entstehen der Stürme verhindern oder abmildern?

Willst du die Malediven komplett eindeichen? :?

Und dass höhere Dämme nicht der Weisheit letzter Schluss sind, hat das Hochwasser im Juni gezeigt: Dämme verlagern das Problem nur.
Man braucht Polder, Fluttore etc. Und selbst, wenn man das alles hat, die meisten Kosten entstehen, wenn das Wasser zurückgeht. 11 Mrd allein für Juni und nur in Deutschland.,.
 
@ ewin12000

Hast Du von UN-Plänen gehört, um die Folgen des Klimawandels abzumildern?

Ähm was ist jetzt so schwer daran zu verstehen? Die UN ist ein Zusammenschluß aus ca. 194 Staaten und folglich sind diese Staaten,die jenigen die solche Programme auflegen oder umsetzen und ja da gibt es jede Menge Programme und sogar in Deutschland.Diese Programme werden aber vielen Leuten (wie auch von dir z.B.) Todgeredet,anstelle diese umzusetzen...
 
Zuletzt bearbeitet:
@ ewin12000

Hast Du von UN-Plänen gehört, um die Folgen des Klimawandels abzumildern? Ich nicht. Von dort kommt immer nur Gejammer. Es ist gut, wenn einzelne Länder Maßnahmen ergreifen. Doch die Probleme, die da auf uns zu rollen, sind einfach zu gewaltig, als dass sie nur von einzelnen Ländern bewältigt werden können. Da müßte die UN planen, motivieren und koordinieren - aber die schaffen es nicht mal, "dicke Luft" zu korrdinieren. Gier und Korruption dürften da in nicht geringem Maß Ursache sein. Erst, wenn den Geschäftemachern die Wellen über dem Kopf zusammenschlagen, werde sie merken, dass man Geld nicht atmen kann.
Damit hast du Recht, aber warum dann deine polemische Kritik "Immer wieder wollen Klimakatastrophiker irgendwas verkaufen, als wenn das die Folgen des Klimawandels abmildert. Es füllt nur die Taschen geldgieriger Schreihälse."!?
Der UN-Klimarat - von dir abfällig "Klimakatastrophiker" genannt - weist ausdrücklich auf den Klimawandel hin und erarbeitet Maßnahmen; sowohl dagegen als auch für die bisher aufgetretenen Folgen. Nur schafft es die UN nicht, verbindliche Abkommen oder gar Maßnahmen zu beschließen, weil Länder der UN entweder den Klimawandel anzweifeln/ignorieren oder wirtschaftliche Interessen - sprich Geschäftemacherei - den Vorrang geben. Kurz: Was soll die UN anders machen, wenn einige Staaten dagegen arbeiten?
 
@ perlini
Für mich sind alle, die nur lauthals "Hilfe, Hilfe, Klimawandel, teuer, teuer" brüllen ohne irgendetwas Anderes zu tun, Klimakatastrophiker. Da steht der UN-Klimarat nicht allen da.
 
@ perlini
Für mich sind alle, die nur lauthals "Hilfe, Hilfe, Klimawandel, teuer, teuer" brüllen ohne irgendetwas Anderes zu tun, Klimakatastrophiker. Da steht der UN-Klimarat nicht allen da.
Was heißt denn Anderes? Aufgabe des UN-Klimarates ist es, den aktuellen Stand der Wissenschaft zum Klimawandel zusammen zu tragen und auszuwerten sowie Maßnahmen gegen die Folgen zu erarbeiten. Entsprechend diesen Aufgabe geben sie regelmäßig Veröffentlichungen heraus (z.B. Weltklimabericht, SREX), deren Adressaten Staaten/Politiker sind. Was die daraus machen, können sie nicht beeinflussen. Was bitte soll dieser Ausschuss (von Wissenschaftlern) bitte darüber hinaus noch machen?
 
Was ich aber meine ist, was wird getan, damit wir Menschen mit den Folgen des Klimawandels umgehen können?
Gar nix. Muss ja auch nicht, weil wir alle Technologien haben, sowohl eine Eiszeit, als auch heißes Ödland zu überstehen. Was wir tun müssen in den nächsten Jahren ist, die katastrophale Bevölkerungsexplosion in den Griff zu bekommen - und zwar weltweit. Sonst rafft uns nicht das Klima, sondern eine Epidemie dahin.

[...] Es wird immer wieder gesagt, wie "teuer" der Kimawandel wird und schon jetzt werden wir kräftig zur Kasse gebeten, nur wofür?
Oft werden die Gelder in Forschung investiert. Da gibt es verschiedene Projekte. Ein paar zerstäuben das Wasser der Ozeane und erzeugen so mehr Wolken. Gibt noch mehr davon. Aber der einfachste Weg wäre wohl, ein paar mehr Bäume anzupflanzen statt sie abzuholzen. Landwirstschaft und Viehzucht samt Fischerei auf en umweltverträgliches Maß zurück zu fahren. Und dann nur so viele Menschen zulassen, wie Essen da ist. Bei aller "Humanität" und anderem Blödsinn vergessen wir nämlich schnell, dass die Erde gar nicht unbegrenzt ausbeutbar ist.

Wo sind die Maßnahmen, die die Folgen des Klimawandels abmildern? Höhere Dämme? Anlagen, die das Wasser, das auf der einen Seite zuviel "herunterkommt" an die Stellen leitet, wo es fehlt? Wie macht man Häuser sturmsicherer? Oder kann man gar das Entstehen der Stürme verhindern oder abmildern?

Mich ärgert es einfach, dass zwar immer wieder herumgeschrieen wird, dass der "böse, böse" Klimawandel kommt und er schreckliche Folgen haben wird. Doch es kümmert sich niemand darum, wie wir mit den Folgen umgehen sollen.[...]
Naja, was sollen sie Dir auch sagen? Kauf' Dir ein Boot? Deck' Dich mit Konserven, Werkzeug, Seilen, Feuerzeugen, ... ein?

Wenn es wärmer wird und zur Sintflut kommt, bist Du in Höhenlagen gut aufgehoben. Kommt es zur Eiszeit, ist es in einem windgeschützten Tal am Besten. Aber egal, was auch kommt: Keiner kann alle retten. Und das ist auch nicht wünschenswert. Wir sind jetzt schon viel zu viele Menschen auf der Welt. Und wir werden immer mehr. Ehrlich gesagt mache ich mir schon deshalb um das Klima gar keine Gedanken mehr. Scheiß was auf CO² und so weiter. Wenn es mit den Menschenmassen so weiter geht, dann rottet uns ein fies mutierter Grippevirus oder sonstwas viel schneller aus als irgendeine Einzeit.
 
RWE und Eon wollen Brennelementesteuer abschaffen

Folgende News wurde am 13.10.2013 um 09:45:08 Uhr veröffentlicht:
RWE und Eon wollen Brennelementesteuer abschaffen
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Essen (dts) - Die Energiekonzerne RWE und Eon wollen die anstehenden Koalitionsverhandlungen nutzen, um die milliardenschwere Brennelementesteuer für Atomkraftwerke zu kippen. Entsprechende Forderungen hätten Vertreter der Unternehmen in den vergangenen Tagen im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin und den beiden großen Parteien CDU/CSU und SPD lanciert, berichtet der "Spiegel". Weil Sonne- und Windkraft den Strom aus Atomkraftwerken zunehmend verdrängt und der Strompreis an den Börsen rapide gefallen ist, so die Argumentation der Versorger, lohne sich der Betrieb der neun verbliebenen Atommeiler immer weniger. Manche Anlagen bewegten sich bereits jetzt an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Gleichzeitig verlangten die zuständigen Behörden, die Meiler in Betriebsbereitschaft zu halten, um die Versorgungssicherheit nicht zu gefährden. Als Ausweg aus der Misere fordern die Konzerne eine schnelle Abschaffung der Brennelementesteuer. Ansonsten, so die unverhohlene Drohung, müsse ein Teil der Kernkraftwerke vorzeitig stillgelegt werden. Die Brennelementesteuer hatte die Bundesregierung im Zuge des Atomausstiegs im Januar 2011 eingeführt. Sie sollte dem Bund Einnahmen von geschätzt 2,3 Milliarden Euro pro Jahr sichern. Gegen die Einführung der aus ihrer Sicht ungerechtfertigten Sonderabgabe hatten die Stromkonzerne geklagt. Abschließende Urteile gibt es bislang nicht.
 
KEINER hat einen der 4 großen dazu aufgefordert die AKW-S in Betriebsbereitschaft zu halten, um die Versorgungssicherheit zu garantieren.
Wenn die in der Lage sind 25 Kraftwerke abzuschalten sollten erstmal die AKW-S abgeschaltet werden, dann brauchen die auch keine Brennelementesteuer zu bezahlen.
Grundlastfähige Kraftwerke haben wir dann immer noch genug übrig.
 
Die Grossen Energiekonzerne haben im moment grosse Probleme zum einen Hat zum Beispiel RWE Milliarden in den Bau eines Großkraftwerkes investiert,obwohl von vorn herein schon klar war das das keiner brauchen wird.
Dazu kommt noch das die Erneuerbaren Energien made by Privaten Investoren den grossen Konzernen immer mehr den Rang ablaufen und diese schon vorher soviel Strom produziert haben das sie den ins Ausland verkaufen mussten.
Das Sie jetzt nach Einspar Möglichkeiten suchen ist daher kein Wunder auch wenn das eher wenig bringen wird egal ob Steuern abgeschafft werden oder eben auch nicht. Solaranlagen werden dank den Chinesen immer billiger und immer stärker zu unserer Stromversorgung beitragen und da haben die Konzerne eher das nachsehen mit ihren schon jetzt überflüssigen Kraftwerken.
Langsam aber sicher werden grosse Konzerne im Energiesektor keine guten Zukunftsaussichten haben da würde ich auch als Manager eines Konzerns versuchen möglichst viel Druck auf Politiker mit Fehlinformationen und leeren Drohungen ala "ihr braucht uns sonst..." ausüben in der Hoffnung das sie meinen Hintern mit noch mehr Vergünstigungen retten.
 
Hungersnöte durch Klimawandel befürchtet

Folgende News wurde am 02.11.2013 um 19:27:06 Uhr veröffentlicht:
Hungersnöte durch Klimawandel befürchtet
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New York (dpa) - Die Nahrungsmittelversorgung der Weltbevölkerung ist jüngsten Forschungsergebnissen nach langfristig vom Klimawandel bedroht. Das gehe aus einem Bericht des Internationalen Klimarats hervor, der erst im März veröffentlicht werden sollte, aber jetzt schon durchsickerte.
Dies schrieb die «New York Times». Zwar handele es sich bei dem Papier der UN-Organisation noch nicht um die endgültige Fassung. Es sei aber dennoch aufsehenerregend, weil der Klimarat in ihm erstmals scharf vor einer weltweiten Verknappung warnt.
Den neuen Daten zufolge könnte die globale Agrarproduktion in Zukunft bis zu zwei Prozent pro Jahrzehnt schrumpfen. Im gleichen Zeitraum soll die Weltbevölkerung nach UN-Schätzungen bis 2050 jeweils noch um weitere 14 Prozent anwachsen. In seinem letzten Bericht 2007 hatte der Klimarat noch die Hoffnung geäußert, dass landwirtschaftliche Verluste in den Tropen durch verbesserte Anbaubedingungen in kälteren Zonen ausgeglichen werden können.
Der durchgesicherte Berichtsentwurf sehe die Natur in Aufruhr, schreibt die Zeitung. Die Pflanzen- und Tierwelt flüchte sich vor den steigenden Temperaturen in neue Lebensräume. Die Entwicklung werde das Ende vieler Arten bedeuten. Die landwirtschaftlichen Einbußen dürften die Preise hochtreiben und damit vor allem wieder die ärmeren Länder treffen, warnen die Experten.
 
Eine drohende Nahrungsmittelknappheit vor allem dem Klimawandel zuzuschreiben ist kurzsichtig. Extreme Klimaschwankungen hat es immer gegeben und wird es auch immer wieder geben. Problematischer ist die Bevölkerungsexplosion gerade in den Regionen, die zum einen ohnehin schon unter Dürren (Afrika) und Überschwämmungen (Asien) leiden, in denen auf den anderen Seite aber auch ständige Stammes- und Religionskriege die vorhandenen Agrarflächen vernichten. Ebenso problematisch ist die immer weitreichendere Umwandlung von potentiellen Agrarflächen in Anbauflächen für Pflanzen zur Biospritherstellung. Aber auch die Einfuhr von Nahrungsmittels zu Dumpingpreisen aus der Überproduktion aus den Industrieländern, die den Anbau in den Entwicklungsländern nicht mehr wirtschaftlich macht, und die damit zusammenhängende Abhängigkeit wird auf lange Zeit zu einer Knappheit der Lebensmittel gerade in den Entwiclungsländern führen.
 
Unrecht hat Katzee (noch) nicht - Nahrungsmittelknappheit beruht in erster Linie auf Verteilungsungleichheiten. Nur werden Die sicherlich durch Klimaveränderungen verschärft.

@Katzee du kannst klimaveränderungen und deren Folgen aber auch nicht wegdiskutieren. Allein die Wetterkapriolen dieses Jahres haben zu kräftigen Ernteeinbußen in Mitteleuropa geführt - und das sind "nur" Jahresphänomene. Lass Solche Extremwetterlagen zur Regel werden, und das Ganze sieht global gleich kritisch aus.
 
@ darkkurt:
Ich sage gar nicht, dass der Klimawandel keine Auswirkungen auf eine zukünftige Nahrungsmittelknappheit. hat. Im Gegenteil: er wird das Problem verstärken. Doch selbst ohne den Klimawandel wird es zu einer Nahrungsmittelknappheit kommen, wenn wir die anderen Auslöser nicht in den Griff bekommen.

Wenn es also in dem Artikel heisst, dass der Klimawandel zu einer Nahrungsmittelknappheit führen wird, dann ist das einfach nur eine Verharmlosung eines wesentlich komplexeren Problems.
 
Wenn es also in dem Artikel heisst, dass der Klimawandel zu einer Nahrungsmittelknappheit führen wird, dann ist das einfach nur eine Verharmlosung eines wesentlich komplexeren Problems.
Versteh ich nicht. Der WeltKLIMArat veröffentlicht eine Studie, ob bzw. wie der Klimawandel Auswirkung auf die Nahrungsmittelversorgung hat. Ich kann da keine Verharmlosung erkennen, vor allem weil nirgends steht, dass es DIE eine Ursache für die Probleme ist. :roll: