Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
@auron2008, Die Nachtspeicherheizungen dürfen weiter laufen, nicht aber wegen des Sonnenstroms sondern wegen der Großkraftwerke
die absolut unflexiebel sind.
hierzu gehöhren auch AKW-S !

zu den "keine Toten...." lese Dir das mal durch:

https://www.n-tv.de/politik/Fukushima-ist-nicht-ueberstanden-article5731966.html

Auch solltest Du bedenken das es für die Regierung möglich ist Tote einfach zu verschweigen.

Zur Sicherheit in D-Land schaue Dir mal Biblis genauer an, da sind nicht nur tausende falscher Dübel drin, da gibt es auch keine zweite
Steuerungszentrale.

Auserdem, das sicherste AKW bringt Dir garnix wenn ein großes Flugzeug reinrast, das Menschen zu sowas fähig sind sollte Dir 9/11 gezeigt haben


@thelematiker, 1000 KWh im Jahr höhrt sich gut an, leider fehlt die Info wieviele Pers. in dem Haushalt leben.
Ich lag letztes Jahr unter 1000 KWh mit 3 Pers.
Aber ich habe dafür auch in ein Balkonkraftwerk investiert.


@Photon, es gibt möglichkeiten der Grundlastsicherung ohne Atomstrom.
Wir könnten den Windstrom einfach zu Gas umwandeln, das Gasnetz ist gut ausgebaut.
So könnte Wind und Sonnenenergie Grundlastfähig werden und brauchen die umstrittenen Stromtrassen nicht.
Sicherlich ist der Wirkungsgrad nicht super, aber das ist er bei Braunkohle auch nicht.
Dieses vorgehen hat aber einen Vorteil, die verbrennung des Gases ist co2 frei.
 
Natürlich. Bin ich auch voll und ganz dafür. Bin auch dafür, dass jeder Dörfler sich statt Schindeln lieber Solarzellen auf das Dach packen sollte. Da haben sie Warmwasser und Strom für lau. Tolle Sache. Und in Kleinstädten könnten Windkrafträder im nahen Umland zusätzlichen Strom erzeugen.
Aber auch da ist das Problem: Keine Sonne und kein Wind...

Solarzellen und Windräder auf Hochhäusern und Wolkenkratzern sind wohl nett anzuschauen und vielleicht auch ganz gut dafür geeignet, dass sich irgendein unbedeutender Politiker in puncto Umweltengagement profilieren kann - aber der Nutzen dürfte gegen Null gehen.

Natürlich, mit den derzeit verfügbaren Speichermöglichkeiten ist es utopisch, rein regenerativ zu fahren, solange man nicht Strom einmal um den Erdball transportieren kann.

Aber gerade da stellt sich doch die Frage, warum man zwangsläufig an zentraler Erzeugung festhalten muss? Die grossen Kraftwerke sind ja nun nicht gerade effektiv, was den Wirkungsgrad angeht. Desweiteren sind wir uns doch einig, dass Stromerzeugung möglichst nicht in der Hand, von drei oder vier Grosskonzernen liegen sollte, oder?

Also ist dezentrale Versorgung doch das, was sinnvoll wäre. Erzeugung dort, wo die Energie auch abgenommen wird. Die grössten Industrieunternehmen leisten sich doch mittlerweile eigene Gaskraftwerke.

Meine Idee: Hocheffektive Blockheizkraftwerke, gasbetrieben, in die Keller der Republik stellen. Die produzieren neben Wärme auch Strom, den man einspeisen kann. Weiter können die Geräte auf Knopfdruck an- bzw. ausgeschaltet werden. Scheint die Sonne, produzieren wir mehr per Solar, weht der Wind, nutzen wir den Wind. Und ist es dunkel und windstill, dann laufen die Blockheizkraftwerke.

Diese Systeme dann noch zentral gesteuert, als Grid sozusagen, und man könnte die Versorgung sicherstellen.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wieso Gas, regenerativ ist ja nun anders. Muss aber nicht sein. Man kann aus Sonnenenergie und Windenergie tagsüber Methangas herstellen, das in den Gasnetzen gespeichert wird. Unsere Gasnetze in Deutschland können für 3 Monate Gas bevorraten, es sollte also auch möglich sein, eine gewisse sonnenlose Zeit zu überbrücken. Im Notfall kann man immer noch Erdgas zuführen.

Also: Mieten wir uns die spanische Steppe, pflastern dort statt Tomaten-Treibhäuser Sonnenkollektoren, wandeln die Energie in E-Gas um, transportieren das über vorhanden Gasnetze zu uns und nutzen das in BHKWs, dezentral, dort wo Energie gebraucht wird.

Utopisch?
 
1. Was ist ein Balkonkraftwerk?
2. Nicht "CO2-frei" sondern CO2-Neutral menist du...
google mal danach ;)
Bei mir ist es aber so das ich die Energie in Form einer Inselanlage "verbrauche"
Die ins Hausnetz einzuspeisen ist dank REFORM der VDE seit dem 01.01.2012 verboten.
(obwol es techn. möglich ist und in anderen Teilen der EU auch erlaubt ist.)
Nur D-Land ist vor der Übermacht der 4 Konzerne mal wieder eingeknickt.


Hast recht, ich meinte natürlich CO2-Neutral
 
@auron2008, Die Nachtspeicherheizungen dürfen weiter laufen, nicht aber wegen des Sonnenstroms sondern wegen der Großkraftwerke
die absolut unflexiebel sind.

Link

Das trifft wohl alles zu, allerdings sollte man nicht vergessen das noch mehr umstände zuspielen. 19000 Tote durch einen Tsunami und fast 100000 Flüchtlinge, schlechtere Lebensverhältnisse und viel Stress tragen wohl ihren Teil mit bei. Damit will ich die Gefahren sicherlich nicht herunterspielen, aber man sollte schon alles betrachten anstatt alles auf das Reaktorunglück zu schieben.

Auch solltest Du bedenken das es für die Regierung möglich ist Tote einfach zu verschweigen.
Aha und die Verwandten der Toten schweigen dann auch alle samt mit ? In der heutigen Zeit ist es für Regierungen wohl schwerer den je soetwas zu verschweigen.

@Photon, es gibt möglichkeiten der Grundlastsicherung ohne Atomstrom.
Wir könnten den Windstrom einfach zu Gas umwandeln, das Gasnetz ist gut ausgebaut.
So könnte Wind und Sonnenenergie Grundlastfähig werden und brauchen die umstrittenen Stromtrassen nicht.
Sicherlich ist der Wirkungsgrad nicht super, aber das ist er bei Braunkohle auch nicht.
Dieses vorgehen hat aber einen Vorteil, die verbrennung des Gases ist co2 frei.

Aha, wir machen aus Strom Wasserstoff und daraus Methan. Beide Verfahren haben ohnehin einen schlechten Wirkungsgrad. Am ende wird's wieder mit nem schlechten Wirkungsgrad zu Strom. Super Idee !

Vielei sollte man auch wieder zum Threadthema zurückkommen, dieser Thread artet sonst genauso aus wie der Atomkraftthread indem sihc Gegner und Befürworter der Kernenergie gegenseitig fertig machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@auron2008, zu 1, irgendeinen GRUND muss man ja finden, am besten natürlich einen der sich mit der energiewende "begründen" lässt.
Mir war bislang unbekannt das die Sonne auch Nachts bei uns scheint.
Nachtspeicherheizungen werden aber genau in der Nacht aufgeladen.

zu 2, ich schiebe bestimmt nicht alles auf das Unglück, aber unbestritten ist es das von AKW-S nunmal gefahren ausgehen die wir nicht im griff haben und die die nächsten Generationen belasten werden.

zu 3, Eine Regierung wird alles tun um zu vermeiden das die volle Warheit ans licht kommt.
Oder glaubst Du im ernst das es einer Regierung gelegen kommt wenn die ganze Warheit ans Licht kommt?

Selbst in D-Land wird vertuscht wo es nur geht


zu 4, mir sind 60 % Verlustleistung die durch die umwandlung entstehen allemal lieber als 100 % Verlust wenn die Windräder einfach abgeschaltet werden.

ach so, ich bin nicht nur gegen AKW-S, ich bin gegen jedes träge Großkraftwerk.

Unsere Zukunft ist die dezentrale Versorgung mit Energie.
 
@auron2008, zu 1, irgendeinen GRUND muss man ja finden, am besten natürlich einen der sich mit der energiewende "begründen" lässt.
Mir war bislang unbekannt das die Sonne auch Nachts bei uns scheint.
Nachtspeicherheizungen werden aber genau in der Nacht aufgeladen.

Naja Nachtspeicher kann man auch Tagsüber aufladen, wenn se groß genug sind halten die auch bis zum nächsten Tag. Aber genau so ein Blödsinn kommt dabei raus wenn Leute mit keiner Ahnung sich mit solchen Themen wie Energie beschäftigen oder schlimmer noch Entscheidungen fällen.
 
Sicherlich nicht !
Aber dafür müssen wir nicht nach Spanien ;)
Das würde auch mit Windstrom aus D-Land gehen ;)
Rein mit Windkraft würde das schwer. Aber man kann ja noch Wasserkraft hinzufügen, Bio-Kraftwerke etc...

Bei Solarenergie bin ich einfach der Meinung, dass man darauf achten muss, dass Systeme effizient arbeiten. Es nützt nichts, mit viel Energie Solarmodule herzustellen, die dann in Hamburg erst nach 12 Jahren die Herstellungsenergie erst wieder erzeugt haben. Da ist mir die spanische Steppe lieber, da dauert das nur 3 Jahre. Besser wäre die Wüste Afrikas, aber so ein bisschen sollte man die politischen Gegebenheiten wohl berücksichtigen.

Aber ich weis schon wer GEGEN ein solch vernünftiges vorgehen ist, da fallen mir genau 4 Konzerne ein.
Mir auch, und mit ihnen eine Reihe Politiker, die ihre Jobs nach der Politik sichern wollen. Aber auch dafür gibt es Lösungen, die kann man dieses Jahr einleiten...

Aha, wir machen aus Strom Wasserstoff und daraus Methan. Beide Verfahren haben ohnehin einen schlechten Wirkungsgrad. Am ende wird's wieder mit nem schlechten Wirkungsgrad zu Strom. Super Idee !
Ist der Wirkungsgrade bei einem "Rohstoff" wie Sonnenenergie nicht völlig egal? Denk mal darüber nach. Mal abgesehen davon ist der Wirkungsgrad Strom->Methangas->Strom bei 30-38% angegeben, der eines zentralen Kohlekraftwerks bei knapp 34%. Und Sonne und Wind gibt es unbegrenzt, Kohle auch?

Marty
 
Aber auch da ist das Problem: Keine Sonne und kein Wind...
Naja, genug für eine Kleinstadt. Rings um Berlin sind wir ja sogar schon beinahe zugebaut mit Windrädern. Die meisten laufen nicht mal, weil man wohl den Strom nicht braucht. Warum baut man eigentlich nicht auf die Flügel der Windräder ein paar Solarzellen?

Desweiteren sind wir uns doch einig, dass Stromerzeugung möglichst nicht in der Hand, von drei oder vier Grosskonzernen liegen sollte, oder?
Ganz sicher nicht. Denn die werden damit in Zukunft mächtiger werden als der liebe Gott. Keiner kann das wollen. Aber die Alternativen zur zentralen Energieversorgung sind derzeit nicht praktikabel. Zumindest nicht überall. Und das scheitert nicht nur an den Bau- und Umrüstungskosten. Sowohl für Privathaushalte, als auch für Firmen.

Also: Mieten wir uns die spanische Steppe, pflastern dort statt Tomaten-Treibhäuser Sonnenkollektoren, wandeln die Energie in E-Gas um, transportieren das über vorhanden Gasnetze zu uns und nutzen das in BHKWs, dezentral, dort wo Energie gebraucht wird.

Utopisch?
Vielleicht nicht. Aber wenn es um das Methangas geht, dann würde es vielleicht kosteneffektiver sein, jedem Rind einen Luftballon an den Arsch zu stecken und sie lieber weiter grasen zu lassen :D
Spaß beiseite: Methangas liegt doch massenhaft unter dem Meeresboden. Mit etwas Geduld kommt das Zeug wegen der Erderwärmung schon bald von ganz allein hoch. Das effiziente Speichern und Transportieren von Energie wird wohl die größte Herausforderung der Zukunft werden, wenn wir den Krebs besiegt haben. Aber bis dahin denke ich, dass wir in den nächsten Jahrzehnten leider nicht auf Kraftwerke der Konzerne verzichten können. Und sei es nur wegen Stromzukauf oder um Spitzen abzufangen.

Aber gerade da stellt sich doch die Frage, warum man zwangsläufig an zentraler Erzeugung festhalten muss? Die grossen Kraftwerke sind ja nun nicht gerade effektiv, was den Wirkungsgrad angeht.
[...] Unsere Zukunft ist die dezentrale Versorgung mit Energie.
Da bin ich ganz eurer Ansicht. Aber wir laufen zwangsläufig in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in das Engpass-Problem, wenn sich die Technik nicht schneller als der Strombedarf entwickelt.

Selbst wenn wir heute unseren Energiebedarf zu 100% aus erneuerbaren Energien decken könnten, dann sieht die Zukunft noch immer nicht rosig aus. Der Energiebedarf steigt weltweit rasant an. Schneller, als man Techniken entwickeln kann, die eine immer höhere Energiemenge auf immer kleinerem Raum erzeugen können. Und genau da liegt der Vorteil von Kraftwerken: Viel Strom auf kleinem Raum. Und auch der Nachteil der regenerativen Energien: Wenig Strom auf viel Raum. Was meinste, wie schnell die Energiekonzerne zu Herstellern, Vertrieben und Serviceunternehmen für Mini-Kraftwerke werden würden, die sowohl bezahlbar, haltbar und hoch effizient im Keller jeden Hauses Strom erzeugen könnten.

So lange das so ist, werden Kraftwerke wohl noch immer das beste MW/h/m²-Verhältnis haben, selbst wenn sie noch so viel Verlust durch Transport des Stroms haben und auch sonst keinen besonders herausragenden Wirkungsgrad.. Ich würde mir ja wünschen, dass es anders wäre. Ist es aber leider nicht.
 
Und genau da liegt der Vorteil von Kraftwerken: Viel Strom auf kleinem Raum. Und auch der Nachteil der regenerativen Energien: Wenig Strom auf viel Raum.
Ich sehe genau das als Nachteil.

Große Kraftwerke können leichter Sabotiert bzw. angegriffen werden als viele kleine.
Wenn Großkraftwerke ausfallen "fehlt" jede menge Strom im Netz.
Und ausfallen tuen die ja ab und zu, auch wenn keine Sabotage vorliegt ;)
Auserdem können Großkraftwerke nicht schnell geregelt werden.
Und genau die schnelle Regelung wird benötigt.
 
Da bin ich ganz eurer Ansicht. Aber wir laufen zwangsläufig in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in das Engpass-Problem, wenn sich die Technik nicht schneller als der Strombedarf entwickelt.
Blockheizkraftwerke, die mit Erdgas, Flüssiggas, Biogas oder Diesel betrieben werden können, gibt es reichlich. Wenn ich mal an meinen Arbeitgeber denke, dann heizt der mit Gas ganz viele Maschinen auf. Wenn er statt der normalen Gasturbinen BHKWs nehmen würde, dann könnte er gleichzeitig den komplett im Unternehmen nötigen Strom erzeugen. Da arbeitet unser Energiemanager gerade dran.

Wenn diesen Weg mal viele Unternehmen gehen würden... Sogar in grossen Wohnblöcken wäre das denkbar. Eine Wohnsiedlung teilt sich aus Effizienzgründen ein BHKW (statt viele kleine Micro-BHKWs hinzustellen). Dann macht auch im Sommer die Wärmeerzeugung Sinn und der Strom findet Abnehmer.

Solch ein Austausch könnte bei jedem normalen Heizungstausch durchgeführt werden, die Kosten sind überschaubar.

Marty
 
Naja, genug für eine Kleinstadt. Rings um Berlin sind wir ja sogar schon beinahe zugebaut mit Windrädern.
Ist dem wirklich so? Also zumindest von der Autobahn sieht man da nicht gerade viele. Da ist die Situation in manch anderen Bundesländern ganz anders.

Solarzellen und Windräder auf Hochhäusern und Wolkenkratzern sind wohl nett anzuschauen und vielleicht auch ganz gut dafür geeignet, dass sich irgendein unbedeutender Politiker in puncto Umweltengagement profilieren kann - aber der Nutzen dürfte gegen Null gehen.
Verstehe ich nicht. Warum geht der Nutzen von Solar- und Windkraftanlagen in einer Großstadt gegen Null? Was ist denn da so gänzlich anders als in Kleinstädten und ländlichen Region?

Eben weil vor allem Großstädte einen riesigen Energiehunger haben, kann man eben derzeit nicht alles mit "alternativen Energien" stemmen. Und ob es in 10 Jahren geht, wird man sehen. Leider habe ich nicht mehr die genaue Zahl im Kopf, wieviele Windräder man braucht, um 1 Atomkraftwerk zu ersetzen. Aber es waren etliche. Solarzellen sind toll, aber wo die stehen, kann man auch kein Essen mehr anbauen. Also alles rund um Großstädte mit Windrädern und Solarzellen zuzupflastern wird nicht die Lösung sein können. Vielleicht kann man ja den örtlichen Baggersee noch aufstauen...
Wenn es Ostern rechnerisch möglich gewesen wäre, komplett auf alternative Energien zu setzen, dann halte ich das als Normalzustand in 10 Jahren zwar für ein "sportliches" Anliegen, aber weit davon entfernt utopisch zu sein. Und wenn's jetzt schon möglich ist, brauch man scheinbar nicht mehr so viel neue Anlagen. Solarzellen müssen auch nicht da stehen, wo man eigentlich Essen anbaut, dass geht auch auf Dächern (wobei du ja meinst, da geht der Nutzen gegen Null). Und auch wenn Deutschland dicht besiedelt ist, einen Mangel an Agraflächen bezweifle ich, wenn ich mir die ganzen Brachflächen (gerade im Osten) anschaue, die früher mal (LPG-)Felder waren.

Und Stichwort Baggersee: Ohne zu wissen, ob das realistisch ist, aber statt wie in Brandenburg oder Sachsen jeden Alttagebau zu fluten und als Naherholungsgebiet umzubauen, könnte man die Flächen vielelicht zur Energiegewinnung nutzen (und sei es nur als Fläche für Solarzellen).
 
Ist dem wirklich so? Also zumindest von der Autobahn sieht man da nicht gerade viele. Da ist die Situation in manch anderen Bundesländern ganz anders.
Jup bei uns ist es egal wo man hinschaut, überall stehen diese teile rum und verschandeln die Landschaft.

Und wenn's jetzt schon möglich ist, brauch man scheinbar nicht mehr so viel neue Anlagen.
Unterschätz das mal nicht. Nehmen wir mal an wir hätten schon sinnvolle Energiespeicher. Dann müsste man diese relativ schnell füllen können um Deutschland über Wochen damit versorgen zu können als Puffer. Gab auch schon Zeiten wo es kaum Wind und wenig Sonne gab.

einen Mangel an Agraflächen bezweifle ich, wenn ich mir die ganzen Brachflächen (gerade im Osten) anschaue, die früher mal (LPG-)Felder waren.
Ich seh bei uns zwar keine Brachflächen aber alles mit Solarfeldern zuzupflastern sieht einfach Scheiße aus. Ich war erst in Bayern, bin von München nach Nürnberg gefahren, z.t. über die Dörfer und hab Weder Windräder noch Solarfelder gesehen. Wenn dann sollten alles Bundesländer mitziehen und nicht alles im Osten aufbauen.

Und Stichwort Baggersee: Ohne zu wissen, ob das realistisch ist, aber statt wie in Brandenburg oder Sachsen jeden Alttagebau zu fluten und als Naherholungsgebiet umzubauen, könnte man die Flächen vielelicht zur Energiegewinnung nutzen (und sei es nur als Fläche für Solarzellen).
Naja die Fluten sihc ja teils von selber, man stellt wohl eher die Pumpen ab. Und Solarflächen inmitten einer Grube ist wohl auch nciht die beste Idee.
 
Das ist natürlich ein schlagendes Argument: Windräder verschandeln die Umwelt und Solarfelder sehen Scheisse aus. Da kommen wir nicht dran vorbei.

Fazit: Graben wir lieber weiter tiefe Löcher in die Felder um Braunkohle zu fördern und bauen die landschaftlich wunderschön gestalteten Braunkohlekraftwerke weiter. Wie wunderschön dadurch die Landschaft wird, kann man im Dreieck Köln-Düsseldorf-Aachen sehen...
 
Günstig... hier kostet es:

Arbeitspreis Tagzeit (HT) Ct/kWh 25,79

Arbeitspreis Nachtzeit (NT) Ct/kWh 21,37

Und dafür doppelte Grundgebühren.

Marty