Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Das heißt: Es gibt weder konkrete Beschlüsse noch Absichten aus der Atomkraft auszusteigen...
Hat in Deutschland ja auch 20 Jahre gedauert.
Und ausgerechnet in Japan solls schneller gehen?

Auf jeden Fall ist der Widerstand in Japan am Wachsen, und das deutlich.

Obwohl Sonnenenergie total schwachsinnig ist... De facto... ^^
Dann bleibt ja gar nichts übrig - selbst Uran ist durch eine Sonne entstanden... (kleine Retourkutsche für Atom/Kernkraft-Leierer)
 
Oh, ich bin beeindruckt! Bislang schien dein "Ernergiemix" aus Atomstrom, Atomstrom und Atomstrom zu bestehen...:p

Nö, habe ich nicht... Ich hab hier bestimmt schon mehrmals irgendwo geschrieben, dass ich nicht gegen Wasserkraft bin... Oder Kohlestrom... Eben Stromquellen, die einigermaßen sicher Strom produzieren und nicht vom Wetter abhängig sind.
 

Jede Nacht macht den Solarkraftwerken Problemen... Außerdem habe ich auch geschrieben "einigermaßen sicher"... Natürlich muss man auch immer genügend fossile Kraftwerke in der Hinterhand haben... (Und Atomstrom ist für mich nicht fossil, da bei Knappwerden des Uran noch Thorium "verheizt" werden könnte, was wohl für mehrere zig-tausend Jahre ausreichend vorhanden wäre)...

Außerdem ist das ein typischer Artikel, der Atomkraft schlecht machen soll... Was ist denn überhaupt passiert? Ein AKW musste für 3 h gedrosselt werden? Boah, schlimm...
 
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Was ist denn überhaupt passiert? Ein AKW musste für 3 h gedrosselt werden? Boah, schlimm...

Wie üblich haarscharf vorbei... :ugly: Auch fossile (und Kern-)Kraftwerke sind "vom Wetter" abhängig. Mehr soll der Artikel nicht aussagen, und mehr brauchst du auch nicht rein interpretieren. Vergleichbar Artikel findet man zu Dutzenden über Google, auch von Postillen, deren Verlagshäuser den Energiekonzernen mit KKWs höriger sind näher stehen...

btw: Weil ich es vor Kurzem mal wieder in die Finger bekommen habe, ein kleiner Buchtipp: "Das Ei des Kolumbus" von Frederic Vester Über 30 Jahre alt und immer noch hoch aktuell und lehrreich! Leider nur noch im Antiquariat erhältlich - sehr schade!
 
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Photovoltaik kann man mit einem Schalterdreh ans und vom Netz kriegen. Bei Windrädern dauert das ein paar Minuten. Wasserkraft/Staudämme lassen sich auch recht flexibel regulieren, wenn nicht gerade totale Trockeheit herrscht.

Vorrausgesetzt das immer die Sonne scheint, Wind weht und es keine Trockenheit gibt ^^ . Lass mal zwei Dinge davon passieren. Nachtstrom und kein Wind und Sonne auch nich da. Wo soll der Strom herkommen ? So und wir haben letztes Jahr mit Nactstrom geheizt, Satte 5k kwh haben wir verbraten, hatten dabei nur zwei von 5 an und beide auf max Stufe 2 von 3 in ner 58 m² grpßen Wohnung.

Aber egal ^^

Achja, das es noch keine engpässe gab kann daran liegen das es immernoch warm ist und man elektr. Heizungen kaum benötigt im Moment.

Was mich noch interessiert, warum wird hier immer so ne grütze wie "Atmomafia, Atomlüge" geschrieben ? Wer sagt das es alle Lügen sind und mafiöse Strukturen herrschen ?
Was is mit z.b. der Solarindustrie ? Gibt auhc Bericht im Netz wo die Errungenschaften der Solarindustrie als Lügen hingestellt werden. Sogar Ingenieure die für diese Branche arbeiten meinen das der Erntefaktor kleiner als 1 ist. Warum glaubt das keiner ? Oder hat einer mal im Netz gefunden wieviel Energie man benötigt um eine 1 Watt starke Solarzelle zu fertigen ? Ich nich, weiß aber vom Studium her wie Aufwändig es ist Silizium zu bearbeiten, wie es gereinigt wird und bei welchen Temperaturen.

Also wo is nu der Unterschied zwischen beiden Branchen ?

Mit Sicherheit stellen sich beide besser hin als sie sind, nur finde ich es falsch alles als Lüge oder gar eine Branche als Mafia hinzustellen weil dies nicht stimmt.
 
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Du meinst, dafür braucht man (einen) Artikel?

Schonmal Vögel gesehen die von Windrädern erfasst werden ? Wale die stranden durch Offshorewindparks. Lungenkrebslungen durch Kohlekraft und Stromtote durch Solarkraft ? Ölkatatrophen, Gasexplosionen etc. und das alles nur wegen unserem Enrgiebedarf. Also ist eigentlich alles gleich schlecht/furchtbar.
Und ich gebe phip recht, es werden alle Register gezogen nur um zu verschweigen wie schlecht die eigene Technik ist (Solar z.b.) um diese verkaufen zu können.
Abgesehen davon sieht man nich woran der Wolf gestorben ist.
 
Unter dem Strich (und EnBW hat es im Herbst vorgerechnet), haben KKW-Betreiber am meisten zu verlieren. Vor allem jene, die es Jahrzehntelang versäumt haben, in Alternativen zu investieren, wie RWE, wo nur ein Bruchteil der Investitionen in regenerative Energie investiert wird (in Anlagen - nicht in die Forschung!). Statt dessen setzt man auf eine Laufzeitverlängerung und die Langzeitspeicherung von CO2...
 
Du weißt aber schon, was das Wort investieren bedeutet, oder?

Es geht in dieser Branche wohl hauptsächlich darum die bestehenden Techniken weiterzuentwickeln (u.a. damit sie wirtschaftlich werden), bzw. weitere zu entdecken.

Das wurde verschlafen, weil man sich ja auf den Gewinnen aus Atom- und Kohlestrom ausruhen konnte. Und das dank Subventionen und Monopol-, bzw. Kartellähnlicher Marktbeherrschung.
 
Vor allem jene, die es Jahrzehntelang versäumt haben, in Alternativen zu investieren, wie RWE, wo nur ein Bruchteil der Investitionen in regenerative Energie investiert wird (in Anlagen - nicht in die Forschung!).
Solange fossile Kraftwerke die letzten und die nächsten Jahrzehnte wettbewerbsfähig waren und bleiben, kann man einem Unternehmen nur schwer vorwerfen sich darauf zu stützen. Wenn man von einem Versäumnis sprechen will, dann ist es imo der Politik vorzuwerfen Jahrzehntelang keinen ausreichenden Innovationsdruck ausgeübt zu haben, der in die langfristige strategische Unternehmensplanung einfließen hätte können.
 
Solange fossile Kraftwerke die letzten und die nächsten Jahrzehnte wettbewerbsfähig waren und bleiben, kann man einem Unternehmen nur schwer vorwerfen sich darauf zu stützen. Wenn man von einem Versäumnis sprechen will, dann ist es imo der Politik vorzuwerfen Jahrzehntelang keinen ausreichenden Innovationsdruck ausgeübt zu haben, der in die langfristige strategische Unternehmensplanung einfließen hätte können.

Naja, es gab eine Selbstverpflichtung :)lol:), die nach dem Atomausstieg gefasst wurde. Damals haben die Stromriesen ganz offen darauf spekuliert, dass möglichst schnell eine konservative Regierung ans Ruder kommt, die den Ausstieg kippt (Was ja auch passiert ist) - es lebe die Liberalisierung! :evil:
 
Du weißt aber schon, was das Wort investieren bedeutet, oder?
Ja weiß ich, aber wie willst du in dinge investieren die es niht gibt ?
Es geht in dieser Branche wohl hauptsächlich darum die bestehenden Techniken weiterzuentwickeln (u.a. damit sie wirtschaftlich werden), bzw. weitere zu entdecken.
Er hatte extra geschrieben das er nicht die Forschung meint und wenn man etwas weiterentwickeln möchte dann muss man an dem gegebenen forschen.
 
Er hatte extra geschrieben das er nicht die Forschung meint und wenn man etwas weiterentwickeln möchte dann muss man an dem gegebenen forschen.

Nein, ich habe geschrieben, dass die Strom-Multis nichts für FORSCHUNG AUSGEBEN, und zu wenig in erneuerbares investieren.

In den letzten 20 Jahren hat es zum Beispiel einen riesigen Sprung in der Leistungsfähigkeit der Windkraftanlagen gegeben. DIe technik von Heute "gab" es logischerweise damals auch noch nicht, und trotzdem wurde Geld für solche Anlagen ausgegeben, was zu dem Technologiesprung führte.

UMTS konnte sich ja auch nur durchsetzen, weil am Anfang Menschen bereit waren, überteuerte preise für unausgereifte Telefone auszugeben. Technologie verlangt ein nicht kleines Maß an Risiko-Bereitschaft, und die hat die Strombranche zu großen Teilen nicht gezeigt, sondern lieber den einfachen Profit mit alten Kernkraftanlagen abgeschöpft!
 
Nein, ich habe geschrieben, dass die Strom-Multis nichts für FORSCHUNG AUSGEBEN, und zu wenig in erneuerbares investieren.
^^ na da hab ich falsch gelesen ^^ sry.
Technologie verlangt ein nicht kleines Maß an Risiko-Bereitschaft, und die hat die Strombranche zu großen Teilen nicht gezeigt, sondern lieber den einfachen Profit mit alten Kernkraftanlagen abgeschöpft!

Seh ich auch so ! Nur unter dem gesichtspunkt das die Strommultis mehr in neue Kernkraftanagen hätten investieren müssen. Gibt ja schon super Konzepte die die Kernkraft zu einer saubereren Stromerzeugung verhelfen können. Es kommt wohl auf den Mix an, denn jede Art der Stromerzeugung ist nich gut für unsere Umwelt bzw birgt gefahren.
Nur regenerative Energien wird's genauso wenig werden wie nur Kernkraft, es muss ein mittelmaß an allem her, sonst seh ich schwarz.