Atomausstieg ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 50 64,1%
  • Nein

    Stimmen: 28 35,9%

  • Umfrageteilnehmer
    78
  • Umfrage geschlossen .
Naja ein totaler Stromausfall ist so schon sehr unwahrscheinlich wenn man bedenkt das dass Stromnetz ausfallen muss, der Reaktor selbst kein Strom mehr produziert und die Notstromsysteme ausfallen.

Einen Flugzeugabsturz ziehst Du als Grund für alle 3 Sachen nicht in Betracht?
Schon mal die Flugrouten vom und die Entfernung zum Rhein-Main-Airport betrachtet?
 
Einen Flugzeugabsturz ziehst Du als Grund für alle 3 Sachen nicht in Betracht?
Schon mal die Flugrouten vom und die Entfernung zum Rhein-Main-Airport betrachtet?
Nö hab ich nicht in Betracht gezogen da es für mich nicht sicher ist was dann passiert. Auf der einen Seite wird gesagt die Reaktoren (außer Reaktoren vor 1973) sind gegen Flugzeuge sicher und die andere Seite meint das sie von ner Fliege schon zusammenklappen.
Deswegen bin ich ja auch für die Abschaltung der alten Dinger und dem Bau von neuen die auch gegen sowas gesichert sind.
 
Deswegen bin ich ja auch für die Abschaltung der alten Dinger und dem Bau von neuen die auch gegen sowas gesichert sind.
Macht doch wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn. Der Neubau kostet laut Schätzungen und diverser Angebot ca. 5.000-7000 Euro pro kw Leistung. Da ist Windernergie mit 750 Euro und Sonnenenergie mit 1.400 Euro aktuell doch deutlich günstiger.

Und bei den Baukosten ist die Müllentsorgung noch nicht bezahlt.

Marty
 
Ach und weil alles so teuer an Atomenergie wird in vielen Ländern massiv aufgerüstet ? Können die alle nich rechnen oder was läuft bei denen verkehrt.
Deine Rechnung meint außerdem nur sehr große Windkraftwerke und ich hoffe du hast die Subventionen schon mit draufgerechnet. Und wenn man dem hier https://de.wikipedia.org/wiki/Stromgestehungskosten trauen kann dann steht die Kernkraft auch nich gerade schlecht da.
 
Ach und weil alles so teuer an Atomenergie wird in vielen Ländern massiv aufgerüstet ? Können die alle nich rechnen oder was läuft bei denen verkehrt.

Da liegst Du gar nicht so falsch. ;)
Gehen wir von der selben Subvention pro kWh (Atomstrom, EE-Strom) aus ist bei den EE nach Erzeugung die Subvention gegessen. Beim Atomstrom geht sie weiter in Form von staatlich subventionierter Endlagersuche, -veraltung und -sicherung sowie dem Haftungsrisiko im Schadenfall.

Ein gutes Beispiel zeigt, wie der Bund weiterhin Milliarden Euro zum Fenster rausschmeisst und gleichzeitig vom "Ausbau der EE" träumt. Paradox.
 
Ach und weil alles so teuer an Atomenergie wird in vielen Ländern massiv aufgerüstet ? Können die alle nich rechnen oder was läuft bei denen verkehrt.

Nein nur die Gegner können rechnen ;) Zudem wissen die hier im Forum eh immer mehr als Experten, die Politikern zu Entscheidungen geraten haben. Und überhaupt sollten wir unsere Weltprobleme hier lösen lassen ^^

Lächerlich sind die hier und geilen sich immer nur an einzelnen Aussagen auf...
 
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Da liegst Du gar nicht so falsch. ;)
Gehen wir von der selben Subvention pro kWh (Atomstrom, EE-Strom) aus ist bei den EE nach Erzeugung die Subvention gegessen. Beim Atomstrom geht sie weiter in Form von staatlich subventionierter Endlagersuche, -veraltung und -sicherung sowie dem Haftungsrisiko im Schadenfall.

Ein gutes Beispiel zeigt, wie der Bund weiterhin Milliarden Euro zum Fenster rausschmeisst und gleichzeitig vom "Ausbau der EE" träumt. Paradox.

Dann sag mal wie hoch eine kwh vom Bund subventioniert wird. Ich weiß nur das lediglich die Forschung und der Ausbau subventioniert wird/wurde (nicht nur Kernenergiebranche hat ein Nutzen davon getragen) und es en paar Steuergeschenke gibt. (was auf EE, KKW genauso zutrifft + das jede kwh subventioniert wird) .
So zu deinem Link. Also findest du es verkehrt das man die Forschung an einer Technologie die uns weit bringen könnte fördert ? Also sollte man auch Subventionen für Windraft,Phtotvoltaik,Transmutation (ja sowieso), ... einstellen ? Oder sollte man nur Projekte fördern die nix mit der Spaltung/Umwandlung/Fuison von Atomkernen zu haben.
 
Dabei wird gern die These vernachlässigt, dass man in 30 bis 40 Jahren den kompletten Strombedarf aus erneuerbaren Energien decken kann.

Ich wette dagegen, daß das nicht so lange dauern wird. Wenn erst einmal alle verfügbaren Technologien flächendeckend genutzt werden (z.B Wärmepumpen zum Heizen), dann brauchen wir nicht mal mehr Kohlekraftwerke, geschweige denn AKW...

Und wenn der Strom praktisch überall einigermaßen dezentral gewonnen wird, dann können wir vermutlich sogar einige Überlandleitungen wieder abbauen.

Jetzt sollte man erst einmal Windräder aufbauen, wo immer ein Standort zur Stromerzeugung sinnvoll ist (gerne bei uns im Garten!), Überlandleitungen bauen um den Strom von Offshore-Windparks im Land verteilen zu können und möglichst rasch vollständig auf erneuerbare Energie umsteigen. Anschließend hat man alle Zeit der Welt die Energieversorgung dahingehend zu optimieren, daß beispielsweise Windräder, die die Landschaft besonders verschandeln (geht das überhaupt?) oder besonders ungünstig verlaufende Überlandleitungen wieder rückbauen kann. Das kostet zwar ein bisserl was, aber im Endeffekt hätten wir schnellstmöglich die Öko-Energie und mittelfristig die Belange von Landschaftsschutz so weit als möglich in Einklang gebracht. Der Flurschaden, der sich durch die Errichtung eines Windrades ergibt, ist nämlich sehr gering und die Natur erholt sich sehr schnell davon - verglichen mit den Fristen, die beim Atommüll angesetzt werden müssen.
 
Ach und weil alles so teuer an Atomenergie wird in vielen Ländern massiv aufgerüstet ? Können die alle nich rechnen oder was läuft bei denen verkehrt.
Das weiß ich nicht, ich habe die Zahlen von ganz normalen Webseiten übernommen, die habe ich mir nicht selber ausgedacht.

Die Kosten für den Neubau von Atomkraftwerken kann man ergooglen, die Kosten für Windräder und Solarenergie auch. Die staatlichen Förderungen werden ja erst im Betrieb gewährt, durch die Finanzierung der Endlagerung oder das EEG.

Marty
 
Und wenn der Strom praktisch überall einigermaßen dezentral gewonnen wird

Wovon träumst Du eigentlich Nachts wenn von sowas schon am Tag?
Selbst wenn man das mit großen Aufwand erreichen könnte würden die Energieriesen dieses Landes alles daran setzen um genau das zu verhindern :-?

Zudem wissen die hier im Forum eh immer mehr als Experten, die Politikern zu Entscheidungen geraten haben.

Was Experten wissen und was sie der Politik raten sind doch unterschiedliche Dinge wenn sie nur von den richtigen/falschen Stellen bezahlt werden. Als unabhängiger Experte machst Du Dir nur Ärger und als Lobbyist immerhin Geld ;)

Ein gutes Beispiel zeigt, wie der Bund weiterhin Milliarden Euro zum Fenster rausschmeisst und gleichzeitig vom "Ausbau der EE" träumt. Paradox.

Ich denke beim Thema Energie mehrgleisig zu fahren ist eine vernünftige Sache, von Energie hängt nunmal alles andere ab und der Verbrauch wird nicht grade geringer- die paar Mrd zusätzlich sollte man immer aufbringen wenn irgendwo eine Chance besteht etwas Entscheidenes zu verbessern.

Ich denke mal Kernfusion kann das leisten, wenn man erst einmal die grundsätzlichen Probleme gelöst hat, aber eben nicht in den nächsten 30-40 Jahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wovon träumst Du eigentlich Nachts wenn von sowas schon am Tag?
Selbst wenn man das mit großen Aufwand erreichen könnte würden die Energieriesen dieses Landes alles daran setzen um genau das zu verhindern :-?
Und wie wollen die das verhindern wenn private Investoren Windräder aufstellen lassen und sich Solarzellen auf's Dach bauen ? Können die nämlich gar nich (zum Glück)
Mag sein das solche Dinge sehr kostenintensiv sind und auhc Probleme mit sich bringen, aber es ist möglich da man schon vieles im Griff hat.

können wir vermutlich sogar einige Überlandleitungen wieder abbauen
Das glaube ich kaum da man ja wenn auf der einen Seite des Landes Windstille ist (ich weiß is übertrieben) die andere Seite diesen Teil versorgen muss ^^ . Aber mich stören diese Leitungen auhc net ^^
 
Und wie wollen die das verhindern wenn private Investoren Windräder aufstellen lassen und sich Solarzellen auf's Dach bauen ? Können die nämlich gar nich (zum Glück)

Einfluss auf die Regierung nehmen damit diese die erneuerbaren, dezentralen Energien klein hält/weniger fördert, sowie Stimmung machen das es ja alles viiiieeeel zu teuer ist können die und machen die auch.
 
Hmm also ohne hier den Thread ganz gelesen zu haben. Sage ich mal Atomausstieg ist schon richtig und das nicht aus Ökologischer Sicht. Vielmehr ist Atmomkraft einfach viel zu teuer. Fakt ist aktuell zahlen wir steuerzahler dafür das die Ausgedienten Brennelemente irgendwo herumliegen(Irgendwie seltsam eigentlich sollten das die Konzerne machen denen wir den Strom abgekauft haben). Und wir werden auch noch die nächsten paartausend JAhre dafür bezahlen bzw. unsere nachfahren rechnet mann dies nun in den Strompreis mit ein können wir uns das eigentlich nicht Leisten und sollten lieber auf kostengünstige ereneuerbare Energien umsatteln, wie daniel Kübelböck der damit ne million verdiente( wer hätte gedacht das der mit Geld umgehen kann )
 
Auron, Du hast ja recht, es gibt (wenigstens theoretisch) Mittel und Wege den Müll unschädlich zu machen.

Aber die Methoden sind derart Energieaufwendig, daß sich eine negative Energiebilanz für das Gesamtsystem {AKW-Atommüllbeseitung} ergäbe. Dann kann man sich die AKW gleich sparen und hat mehr Energie zur Verfügung.
 
Es gibt bisher keine Mittel. :ugly:

Es gibt bisher keine Mittel. :ugly:

Und außerdem: Warum soll man denn tausende Jahre in die Zukunft blicken, wenn es nicht einmal für 20 Jahre möglich ist? Weiterhin stellt sich die Frage der Endlagerung sowieso... Insofern schafft der Weiterbetrieb kein neues Problem.
 
Und außerdem: Warum soll man denn tausende Jahre in die Zukunft blicken, wenn es nicht einmal für 20 Jahre möglich ist?

Was mich wiederum zu der Frage führt, warum Leute wie Du trotz dieser Aussage so sicher sind, dass in 30-40 Jahren die EE NICHT den kompletten Strombedarf decken können. ;)

Der Unterschied in beiden Fragestellungen aber ist, dass wir hier zum einen über Machbarkeiten reden, zum anderen aber mit dem existenten, hochradioaktiven Müll Probleme vorhanden sind, die es unabhängig von der Machbarkeit einer Verwertung sowohl für die heutige als auch zukünftige Generationen zu lösen gilt.