Flüchtlingshilfe in Rechnung stellen

Interessant, wie Leute, die ich als durchaus intelligent einschätze, "Lebensstandard" mit "Existenzgrundlage" verwechseln...

Auch im persönlichen Gespräch.
 
Das ist doch hier nur noch eine allgemeine Flüchtlings- und Asyldebatte und hat nichts mehr mit dem Thema zu tun. Sollte man den Thread nicht in die entsprechende Diskussion übertragen?
 
Minenfelder auch noch, na das wird ja interessant. In der DDR sind für gegen so einen Mist aufgestanden, weil es UNS zurückhielt, heute steht ein Teil davon auf um genau dafür wieder auf die strassen zugehen. Scheinen wohl irgendwas falsch verstanden zu haben...
Na ich glaube nach wie vor, dass die meisten wegen Bananen und Ballermannurlaub auf der Straße waren.

Wer entscheidet denn darüber welche Kontigente angemessen sind. Was wird der Standard?
Das habe ich nicht zu entscheiden. Ich habe auch leider keinerlei Zahlen vorliegen. Wäre das mein Job, würde ich sicherlich den einen oder andern Posten im Haushalt streichen oder mindestens kürzen. Aber wie dem auch sei - irgendeine Grenze wird es geben. Ich will nur hoffen, dass man die nicht an Bangladesch misst, aber wer weiß.

Und wir heulen bei nicht einmal 5% für ganz Europa herum, ohhh die Welt geht unter.
Ok, zum X-ten Mal: Du weißt also genau, wieviel Leute noch kommen werden? Das ist gut, weil es nämlich sonst niemand weiß.

Was aber die Frau Doktor sagte war, dass das Asylrecht kein Maximum kennt, sie also alle aufnimmt, die kommen wollen. So, wenn wir also heute von 5% sprechen, sprechen wir morgen von 10%, übermorgen von 50% und irgendwann von 100%. Da Du ja die Obergrenze kennst: Sind nun also 60 Millionen Flüchtlinge zu viel?

Dein Volk opfern selbst wenn wir alle Menschen auf der Flucht nur in deutschland aufnehmen. Wären wir bei einem Verhältnis von 8/6 zugunst der Zivilbevölkerung.
Hm, das würde nur die deutsche Kultur zerstören und das Leben in Deutschland grundlegend ändern. Ob es der wirtschaftliche Ruin wäre, kann ich nicht sagen. Aber bei einem Verhältnis von 8:6 wären wir bei etwa 50% Arbeitslosigkeit. Das heißt, dass ein Arbeitnehmer einen Arbeitslosen allein durch bringen muss. Keine Ahnung, ob das Volk davon so begeistert sein wird. Ich eher nicht.

Ausnahmezustand durch was? Die Flüchtlinge?
Aber sicher doch! Wir haben hundertausende illegale Menschen im Land, unbegrenzt viele strömen nach. Die ersten Illegalen verklagen bereits mein Land auf Leistungen. Natürlich mit freundlicher Unterstützung versiffter Anwälte. Einige reißen Grenzanlagen nieder, andere kommen mit gefälschten oder keinen Dokumenten und verschaffen sich gewaltsam Zutritt. Das ist eine Invasion und ein glasklarer Verteidigungsnotfall.

Auch das wird nur bedingt von den asylkritikern gefordert,
Auch das habe ich Dir bereits mehrfach und eindeutig geschrieben. Ich spreche nur für mich. Für keine Partei, keine Partei und keine Interessensgemeinschaft. Was "die Asylkritiker" fordern, interessiert mich nicht.

Das ich höre ich hetzt seit gut 15-20 Jahren. Ausser das die Linke reinkam bundesweit und FDP rausflog, habe ich nicht viel Unterschied gesehen, ausser das die Pappnasen die Merkel wählen stetig steigt.
Ja, kein Ding. Brauchen wir uns nicht streiten. Einfach abwarten.

Man könnte auch sagen, wie früh können wir solche Entwicklungen verhindern (Verrohung) indem wir frühzeitig die Deeskalationsschiene fahren um betreffende Personen zu schützen und rauszuholen aus dieser Lage.
Das wäre eine Möglichkeit. In Indien arbeiten Kinder. Die (natürlich mit Famiien) müssen wir da raus holen. In Afrika gibt es massenhaft Kindersoldaten. Die (natürlich mit Familien) müssen wir da raus holen. Im Kosovo ganz genauso. Ach, da hätte ich fast Südamerika vergessen. So viele Kinder, die noch nicht mal 18 sind, aber schon drogensüchtig und hoch kriminell. Müssen wir alle (natürlich mit Familien und Freunden) da raus holen. So. Bleibt nur eine Frage: Wo soll ich hin ziehen?

Warum immer an anderen sich orientieren?
Weil wir in einer Welt der Verhältnisse und Relationen leben. Aber weißt Du was? Ich gebe Dir recht. Warum an anderen orientieren? Wir legen einfach unsere Obergrenze fest und gut ist. Was die anderen machen, soll uns egal sein. Ist vielleicht nicht so ganz der "europäische Gedanke", aber drauf geschissen. Ich find' die ganze EU ohnehn zum kotzen. Also ok - schluss mit den Vergleichen in dieser Hinsicht. Darf ich das von Dir auch erwarten oder muss mir trotzdem die wiederholten langweiligen Ausführungen bezüglich Türkei, Libanon, ... weiterhin anhören?

Dazu kommt die Entsagung der regime-change Doktrien der Amerikaner und Emirate. Front aufbauen gegen die stetigen Kriege. Keine Unterstützung oder direkt/indirekt von Rebellengruppen zu eigenen Zwecken, die dann "bestenfalls" zu al-Nusra/ISIS überlaufen oder an sie verhöckern...
Und wann darf ich endlich damit rechnen?

Genau diese Umkehrschluss, ist billigste rechte Propaganda.
So billig ist das gar nicht. Es sei denn, Du weißt, woher das Geld kommt und dass es auf jedenfall keinen anderen Bedürftigen weg genommen wird. Wenn dem so sein sollte, bin ich sofort still. Aber mir scheint, dass Du es ebenso wenig weißt.

Nicht wegen dem Flüchtling geht es denn Alten und Kranken schlecht sondern aufgrund der Politik.
Nichts anderes habe ich gesagt.

Du siehst jetzt bei 1-2/80 eine "Selbstaufgabe"? Ein Volkd das leidet? In welcher Form "leidest" Du denn?
Habe ich niemals und nirgends behauptet. Das ist wieder die Interpretation von linksaußen, auch "Worte im Munde umdrehen" genannt.

Was ich seit anbeginn sage ist, dass eine Zuwanderung ohne Obergrenze logischerweise irgendwann zu einem Ruin des Staates führt, weil es dort hin führen muss. Die se "Selbstaufgabe" ist bei 1 bis 2 Millionen Menschen sicherlich nicht gegeben, da wird es nur einen deutlichen Wandel im Alltag, in Kultur und Sprache geben. Bei 10 bis 20 Millionen sieht es schon anders aus. Bei 60 Millionen ist der Ruin sicher. Es sind 60 Millionen auf der Flucht und Frau Doktor bemerkte, dass sie jeden aufnimmt, der an ihre Tür klopft.

Und ich würde wohl eh nie von einer Obergrenze sprechen, aber bei 1-2/80 von einer Obergrenze schon seit Monaten sprechen zu wollen ist dann doch extremst absurd.
Dann zum wiederholten Male (es hängt mir langsam zum Hals raus): Wo ist die Obergrenze? Laut Deiner Aussage kennst Du keine. Also wären 1 Milliarde Menschen verkraftbar? Muss ja, schließlich kann ja jeder kommen. Und selbst bei 50 Millionen anzunehmen (was ja weit entfernt von "keine Obergrenze" ist), dass wir das auch nur einen Monat stemmen könnten, ist also nicht dämlich?

Nun gut. Macht nix. Ich gebe hier auch gern ein paar Stunden Mathe, 1. Klasse. Nur Grundrecharten. Kein Ding. Das Defizit haben wir sehr schnell im Griff.

Mit "uns" meinst Du jetzt wieder wen? Auch CDU und SPD-Wähler?
Viel allgemeiner. Ich meine "Steuerzahler". Obwohl es all jene zuerst trifft, die keine Steuern zahlen, also Alte, Arbeitslose und Niedriglöhner.

Die sind gerade dabei zu sterben. Aber Du hast natürlich Recht: Unsere Politik versagt beim Retten dieser Menschen, daa können wir auch entscheiden, die Flüchtlinge ebenfalls nicht zu retten.
Jetzt glaube ich, hast Du mir die Augen geöffnet. Wir sollten alle Menschen auf der Welt retten. Alle her holen. Dann nehmen wir alle in den Arm, singen ein paar schöne Lieder uns laufen in den Sonnenuntergang. Darüber dürften sich vor allem jene freuen, die an Hugner und Armut leiden. Da kommt so eine Milliarde Menschen zusammen. Kein Ding, können alle nach Berlin kommen. Ha, wie schön :)

Aber nur eine Frage noch kurz, bevor wir alle mit dem Limousinenservice her holen: Wer hat uns eigentlich zum bescheuertsten Wohlfahrtsamt der Welt gemacht?

Finanziell könnte das bei ca. 40 Mio. Menschen liegen, vermute ich. Könnten auch noch mehr sein.
Na schön. Reddogg meint, 60 Millionen wären vielleicht Obergrenze, Du gehst von 40 Millionen aus. Wie ihr ja wisst, sind mir persönlich schon 40 zu viel, aber ich würde eine Obergrenze etwa bei 4 Millionen sehen. Begründe ich damit, dass die Leute in den nächsten Jahren mehrheitlich auf keinen Fall einer produktiven, steuerpflichtigen Arbeit nachgehen können. Scheißegal ob sie wollen oder nicht. Liegt an der Sprachbarriere, Fertigkeiten und Abschlüssen und so weiter, kennt ihr sicherlich. Wenn mir jetzt jemand Zahlen von 40 Millionen oder mehr um die Ohren hauen will, muss ich natürlich mal fragen, wie es wirtschaftlich überhaupt nur im Ansatz machbar sein soll. Ohne Lieblingsteddy.

Und bei der Gelegenheit wäre ich auch gespannt zu erfahren, wie man die Aufstände und Rebellionen im Volk unter Kontrolle bekommen möchte, die schon lange vor 40 Millionen auftreten werden. Doch Militär im Inneren einsetzen?

Bevor Du verhungern musst, sag Bescheid, ich packe Dir ein Care-Paket.
Das ist (sicherlich) lieb gemeint, aber keine Sorge. Lange bevor es so weit ist, bin ich hier weg und überlasse das Land meiner Väter dem Verderb, den diejenigen über es brachten, die nicht bis 3 zählen konnten. Das wäre bedauerlich und würde mich traurig machen, aber es wurden schon so viele Deutsche vor mir ihrer Heimat vertrieben, da wäre ich zumindest keine Ausnahme. Und die leben heute immernoch.

Ausserdem weiß ich ja, wo der Wohlstand herkommt, den Du nicht gewählt hast (weil du ja keine Regierungspartei wählst), aber trotzdem täglich davon profitierst. Und ich bin dafür, wir geben einfach mal was ab davon. Dann kommt auch niemand mehr zu uns.
Weil sie schon alle hier sind dann?

Interessant, wie Leute, die ich als durchaus intelligent einschätze, "Lebensstandard" mit "Existenzgrundlage" verwechseln...
Dann also auch an Dich die Frage: Wo ist die Grenze zwischen "etwas vom Lebensstandard teilen" und "in der Existenz bedroht sein"? 60 Millionen sind weltweit auf der Flucht, steigende Tendenz. Nächstes Jahr vielleicht schon 100 Millionen.

Würden 100 Millionen Flüchtlinge in Deutschland unsere Existenz bedrohen? 50 Millionen? 5 Millionen? 5.000? Wer kann so naiv sein und ernsthaft sagen wollen, es gäbe keine? Ah, ich weiß - Frau Doktor.
 
Na ich glaube nach wie vor, dass die meisten wegen Bananen und Ballermannurlaub auf der Straße waren.
Dann will ich dir den glauben nicht nehmen...


Das habe ich nicht zu entscheiden. Ich habe auch leider keinerlei Zahlen vorliegen. Wäre das mein Job, würde ich sicherlich den einen oder andern Posten im Haushalt streichen oder mindestens kürzen. Aber wie dem auch sei - irgendeine Grenze wird es geben. Ich will nur hoffen, dass man die nicht an Bangladesch misst, aber wer weiß.
Warum nur streichen, wenn Aldi und Co. z.T. Steuern im mehreren 10.000er Bereich zahlen, dann gehört einfach nur eine ordentlich Unternehmensbesteuerung und internationale faire Bankenaufsicht etabliert. Denn dann würde es auch bei vielen Staaten mehr Geld vorhanden sein. Ob nun für Flüchtlinge oder andere Dinge, für Waffen muss es aber nicht sein. Wer aber irgendwelchen Spinnern aus der Wirtschaft glaubt, die behaupten sie würden die kompletten Produktionsprozesse ins Ausland verschieben? Nur zu, genau in diesen Ländern werden wir ebenso sowas etablieren (wenn der Wille danach bestehen würde). Es kann eben nicht sein das Wirtschaftsunternehmen bestimmen wer was wieviel bezahlt, ob nun durch Parteispenden und Erpressung einer ganzen Gesellschaft.


Ok, zum X-ten Mal: Du weißt also genau, wieviel Leute noch kommen werden? Das ist gut, weil es nämlich sonst niemand weiß.
Wenn wir weiter Krieg führen wollen, dann eventuell auch mehr. Wenn wir endlich den "regime change" in Syrien ad acta legen. Die dazugehörigen Untersützungen von ISIS und al-Nusra, als auch die kleine Gruppierungen beenden (unter Strafe stellen), wird es einiges weniger an Flüchtlinge geben.

Was aber die Frau Doktor sagte war, dass das Asylrecht kein Maximum kennt, sie also alle aufnimmt, die kommen wollen. So, wenn wir also heute von 5% sprechen, sprechen wir morgen von 10%, übermorgen von 50% und irgendwann von 100%. Da Du ja die Obergrenze kennst: Sind nun also 60 Millionen Flüchtlinge zu viel?
Genauso sie sprach vom Asylrecht, nicht vom Drogenkonsum oder ähnliches, somit sind diese Vergleiche einfach nur extremst falsch gewählt, diplomatisch ausgedrückt.
Also 5% gelten für Europa. Du schreibst dann von 10% und 50% und 100%. Gehst dann über zu den Zahlen allein für Deutschland. Ne nette Argumentationsweise aber ebenfalls wieder nur billigste Propaganda. Denn 100% in Europa zu erlangen, dafür bräuchten wir schon einen Weltkrieg auf mehreren Kontinenten...Also nochmal die Gedanken sammeln und neu probieren.

Hm, das würde nur die deutsche Kultur zerstören und das Leben in Deutschland grundlegend ändern. Ob es der wirtschaftliche Ruin wäre, kann ich nicht sagen. Aber bei einem Verhältnis von 8:6 wären wir bei etwa 50% Arbeitslosigkeit. Das heißt, dass ein Arbeitnehmer einen Arbeitslosen allein durch bringen muss. Keine Ahnung, ob das Volk davon so begeistert sein wird. Ich eher nicht.
Oha die deutsche Kultur. Die nach Bachmann, sprich vor Verantwortung fliehen, Volksverhetzung etc.? Ich habe ein nettes Bild heute gesehen vielleicht meint ja Bachi und Co. mit ihrer "deutschen Kultur" auch das die Flüchtlinge demnächst selbst ihre Heime anzünden sollten. Vielleicht sollte das mal jemand ihnen sagen, das sie so dann zu wahren deutschen werden würden.


Aber sicher doch! Wir haben hundertausende illegale Menschen im Land, unbegrenzt viele strömen nach. Die ersten Illegalen verklagen bereits mein Land auf Leistungen. Natürlich mit freundlicher Unterstützung versiffter Anwälte. Einige reißen Grenzanlagen nieder, andere kommen mit gefälschten oder keinen Dokumenten und verschaffen sich gewaltsam Zutritt. Das ist eine Invasion und ein glasklarer Verteidigungsnotfall.
Wie kommst Du zu der Aussage von illegalen Menschen? Dazu steht nichts im Text, und dazu machen diese Personen geltend NICHT SICH REGISTRIEREN ZU DÜRFEN. Ich weiss nicht, verstehst Du den Unterschied nicht, oder wo liegt das Problem dieser Propaganda bei Dir?
Und ich finde es gut das es Anwälte gibt die der Politik zeigt das so eine Politik nicht tragbar ist. Das ist wesentlich schonender als Brandanschläge auf z.t. bewohnte Flüchtlingsheime.


Auch das habe ich Dir bereits mehrfach und eindeutig geschrieben. Ich spreche nur für mich. Für keine Partei, keine Partei und keine Interessensgemeinschaft. Was "die Asylkritiker" fordern, interessiert mich nicht.
Dann steh auf und geh auf die strasse und versuche es umzusetzen. Du gibst ja nun quasi zu das die derzeit auf den strassen befindlichen rechten Gruppierungen dies eben nicht fordern. Danke.


Ja, kein Ding. Brauchen wir uns nicht streiten. Einfach abwarten.
Ich werde lieber selbst aktiv als auf andere zu hoffen. Wenn man etwas verändern will muss es mit einem selbst beginnen.


Das wäre eine Möglichkeit. In Indien arbeiten Kinder. Die (natürlich mit Famiien) müssen wir da raus holen. In Afrika gibt es massenhaft Kindersoldaten. Die (natürlich mit Familien) müssen wir da raus holen. Im Kosovo ganz genauso. Ach, da hätte ich fast Südamerika vergessen. So viele Kinder, die noch nicht mal 18 sind, aber schon drogensüchtig und hoch kriminell. Müssen wir alle (natürlich mit Familien und Freunden) da raus holen. So. Bleibt nur eine Frage: Wo soll ich hin ziehen?
Kinderarbeit ist ein Asylgrund? Aha, wo steht das? Aber ja die Regierung gehört dort unter Druck gesetzt endlich internationale Verträge umzusetzen, einzuhalten und gegebenfalls dagegen vorzugehen und nicht das wir auch noch Unternehmen unterstützen bei solchen Vorgen.
Kindersoldat sein ist ein Asylgrund? Aha, wo steht das? Aber ja die Regierungen/Staatsoberhäupter gehört dort unter Druck gesetzt endlich internationale Verträge umzusetzen und nicht das wir noch die Waffen liefern und jene Gruppen für den regime change nutzen.
Kosovo hat wirklich ein paar Punkte die das Asylrecht tangieren sollten. Hier sitzt sogar wirklich eine Regierung die vorwiegend die EU eingesetzt hat und lässt gewisse Dinge dort ablaufen trotz das dies seit Jahren bekannt ist. Also ja betroffene da rausholen.
Und Südamerika ich glaube auch Drogensucht, Jugendkriminalität ist kein Asylgrund. Aber ja sollten wir auch dort genau schauen was gewisse Konzerne da veranstalten, Entwicklungsprojekte starten etc..


Weil wir in einer Welt der Verhältnisse und Relationen leben. Aber weißt Du was? Ich gebe Dir recht. Warum an anderen orientieren? Wir legen einfach unsere Obergrenze fest und gut ist. Was die anderen machen, soll uns egal sein. Ist vielleicht nicht so ganz der "europäische Gedanke", aber drauf geschissen. Ich find' die ganze EU ohnehn zum kotzen. Also ok - schluss mit den Vergleichen in dieser Hinsicht. Darf ich das von Dir auch erwarten oder muss mir trotzdem die wiederholten langweiligen Ausführungen bezüglich Türkei, Libanon, ... weiterhin anhören?
Falsch verstanden, wenn wir relatitionen nehmen von staaten die sich aus der Verantwortungen entziehen wollen und wir danach unsere Kontingente herunterschrauben (so ähnlich hast du es ja auch schon geschrieben) dann berechnen wir ja keine eigenen Kontingente sondern adaptieren uns nur an unwilligen Staaten, die eigentlich auf Einhaltung von EU-Regularien gebracht werden sollten.


Und wann darf ich endlich damit rechnen?
Wenn wir nicht mehr im Fahrwasser der NATO sitzen. Wenn wir ist nicht immer erpressen lassen. Wird noch lange dauern, würde ich denken.


So billig ist das gar nicht. Es sei denn, Du weißt, woher das Geld kommt und dass es auf jedenfall keinen anderen Bedürftigen weg genommen wird. Wenn dem so sein sollte, bin ich sofort still. Aber mir scheint, dass Du es ebenso wenig weißt.
Du genauso wenig, müss ma wohl mal abwarten was Schäubli so sagt, beim nächsten Mal. Er will ja zumindest wohl Gelder reduzieren, obwohl das Verfassungsurteil schon kennen sollte.

Nichts anderes habe ich gesagt.
Du denkst vielleicht das Du das so sagen willst, aber ich bin ja nicht der einzige der etwas komplett anderes hinter Deinen Worten versteht. Eventuell liegt es an der Tendenz zwar die Politik hin und wieder ins Boot zu holen, aber am Ende die Massnahmen nur beim Asylsuchenden zu suchen. Das nur mal so als Möglichkeit.


Habe ich niemals und nirgends behauptet. Das ist wieder die Interpretation von linksaußen, auch "Worte im Munde umdrehen" genannt.
Na Du sagst doch jetzt Grenzen zu, sprich Dir ist es zuviel. Wir kommen jetzt schon in den bereich quasi der selbstaufgabe und somit jetzt oder bald beim leiden des Volkes, deswegen sind ja Befürwörter von Asyl ja naive dumme Menschen. Also in welcher Form zeigt sich denn jetzt schon die "Selbstaufgabe" und wann und wie leider wir?

Was ich seit anbeginn sage ist, dass eine Zuwanderung ohne Obergrenze logischerweise irgendwann zu einem Ruin des Staates führt, weil es dort hin führen muss. Die se "Selbstaufgabe" ist bei 1 bis 2 Millionen Menschen sicherlich nicht gegeben, da wird es nur einen deutlichen Wandel im Alltag, in Kultur und Sprache geben.
Ausländer haben wir mehr, Amtssprache ist noch immer Deutsch. Kultur? Hmm was können Deutsche nicht mehr machen? Ich sehe nichts. Naja ok man kann nicht mehr ohne Reaktion Pöbeln und seinen Fremdenhass ausleben da hast Du Recht. Das ist etwas "eingeschränkter"...
Bei 10 bis 20 Millionen sieht es schon anders aus.
Beispiel Schweiz, die 4 Amtssprachen sind dieselben, Kultur auch dieselbe. So what? Wenn Du Dich allein durch den Zuzug von Ausländern einschränkst ist das allein Dein Problem.
Bei 60 Millionen ist der Ruin sicher. Es sind 60 Millionen auf der Flucht und Frau Doktor bemerkte, dass sie jeden aufnimmt, der an ihre Tür klopft.
Du sprichst von allen heute auf der Flucht befindlichen Menschen wovon 2/3 Binnenflüchtlinge sind. Eventuell könntest Du wenn Du schon die Daten nutzt die man Dir hier immer wieder differenziert vorbetet, auch so nutzen wie sie geschrieben wurden. Dann müsste ich mich, als auch andere, nicht immer wiederholen.


Dann zum wiederholten Male (es hängt mir langsam zum Hals raus): Wo ist die Obergrenze? Laut Deiner Aussage kennst Du keine. Also wären 1 Milliarde Menschen verkraftbar? Muss ja, schließlich kann ja jeder kommen. Und selbst bei 50 Millionen anzunehmen (was ja weit entfernt von "keine Obergrenze" ist), dass wir das auch nur einen Monat stemmen könnten, ist also nicht dämlich?
Nein im Moment gibt es für mich keine. Und das 50 Mio allein nach D kommen, sorry wieviele Flüchtlinge braucht es denn dann auf der Welt? Also wnen du von "Relationen" sprichst, dann bleib doch auch bitte bei diesen.


Viel allgemeiner. Ich meine "Steuerzahler". Obwohl es all jene zuerst trifft, die keine Steuern zahlen, also Alte, Arbeitslose und Niedriglöhner.
Und das nimmst Du woher? Ich dachte Du vermutest es nur das dort Schäuble den Strich zieht. Jetzt es doch quasi bewiesene Tatsache...Und so wird aus einer eigenen Behauptung eine Fakt. :ugly:


Na schön. Reddogg meint, 60 Millionen wären vielleicht Obergrenze
Habe ich so nicht gesagt, die 60 Mio sind heute auf der Flucht wovon 2/3 Binnenflüchtlinge sind.

Du gehst von 40 Millionen aus. Wie ihr ja wisst, sind mir persönlich schon 40 zu viel, aber ich würde eine Obergrenze etwa bei 4 Millionen sehen. Begründe ich damit, dass die Leute in den nächsten Jahren mehrheitlich auf keinen Fall einer produktiven, steuerpflichtigen Arbeit nachgehen können.
1. Alle 4 Mio? und zweitens warum "produktiv"?

Scheißegal ob sie wollen oder nicht. Liegt an der Sprachbarriere, Fertigkeiten und Abschlüssen und so weiter, kennt ihr sicherlich. Wenn mir jetzt jemand Zahlen von 40 Millionen oder mehr um die Ohren hauen will, muss ich natürlich mal fragen, wie es wirtschaftlich überhaupt nur im Ansatz machbar sein soll. Ohne Lieblingsteddy.
Wieso schon über ungelegte Eier sprechen, die es bis heute REAL nicht existieren. Weder sind sie so bei uns, noch auf dem Weg, geschweige denn gibt es 40 Mio. Flüchtlinge. Es gibt ca. 40 Mio Binnenflüchtlinge und ca. 20 Mio die ausserhalb ihrer Landesgrenzen Schutz suchen. Und davon sind allein weit über 3 Mio in der Türkei und im Libanon.

Und bei der Gelegenheit wäre ich auch gespannt zu erfahren, wie man die Aufstände und Rebellionen im Volk unter Kontrolle bekommen möchte, die schon lange vor 40 Millionen auftreten werden. Doch Militär im Inneren einsetzen?
Weniger Propaganda verbreiten lassen, nicht nur von Pegida und Co. sondern auch von unserem Innenminister, siehe die angeblichen 30% falsche Syrer, die laut ihm wohl sogar noch höher liegt. :roll::ugly:


Das ist (sicherlich) lieb gemeint, aber keine Sorge. Lange bevor es so weit ist, bin ich hier weg und überlasse das Land meiner Väter dem Verderb, den diejenigen über es brachten, die nicht bis 3 zählen konnten.
Na bei den Ungenauigkeiten mit den Zahlen zu den Flüchtlingen, würde ich mit so einer Aussage eher vorsichtig sein. :LOL:
Das wäre bedauerlich und würde mich traurig machen, aber es wurden schon so viele Deutsche vor mir ihrer Heimat vertrieben, da wäre ich zumindest keine Ausnahme. Und die leben heute immernoch.
Auf wen oder wa spielst Du da schon wieder an?:roll:


Dann also auch an Dich die Frage: Wo ist die Grenze zwischen "etwas vom Lebensstandard teilen" und "in der Existenz bedroht sein"? 60 Millionen sind weltweit auf der Flucht, steigende Tendenz. Nächstes Jahr vielleicht schon 100 Millionen.

Würden 100 Millionen Flüchtlinge in Deutschland unsere Existenz bedrohen? 50 Millionen? 5 Millionen? 5.000? Wer kann so naiv sein und ernsthaft sagen wollen, es gäbe keine? Ah, ich weiß - Frau Doktor.
Auch hier wieder keine Differenzierung zwischen auf der Flucht insgesamt, und Binnenflucht/Flucht ausserhalb der Landesgrenzen. Aber 60 Mio sieht halt schönes aus und trifft vielleicht bei manchen härter ins Mark, oder?
 
Warum nur streichen, [...] Wer aber irgendwelchen Spinnern aus der Wirtschaft glaubt, die behaupten sie würden die kompletten Produktionsprozesse ins Ausland verschieben? [...]. Es kann eben nicht sein das Wirtschaftsunternehmen bestimmen wer was wieviel bezahlt, ob nun durch Parteispenden und Erpressung einer ganzen Gesellschaft.
Das ist ganz meine Meinung, aber so läuft es ja schon seit überhaupt Politik gemacht wird. Eigentlich wäre es die unbedingte Pflicht aller Geldsäcke, die sich in den letzten Jahrzehnten an Deutschlands blühender Wirtschaft gesund gestoßen haben, jetzt für ihr Land einzustehen, da es in höchter Not ist. Und sie müssten nicht mal in den Krieg ziehen, sondern einfach nur ihrer Pflicht nachkommen und Steuern zahlen, wie jeder andere auch. Naja, Patriotismus kann man von Geldsäcken leider nicht erwarten, Anstand schon gar nicht. Dann muss eben, wie Du schon sagst, der Staat ran. Leider. Können wir aber wohl nur hoffen, dass es recht bald passiert.

Genauso sie sprach vom Asylrecht, nicht vom Drogenkonsum oder ähnliches, somit sind diese Vergleiche einfach nur extremst falsch gewählt, diplomatisch ausgedrückt.
Du weißt also absolut gar nicht, wieviel kommen werden. Meinst aber zu wissen, wieviel nicht kommen werden. Was ist das denn für eine Logik?

Wer sich heute hin stellt und die Flüchtlingskrise fahrlässig herunter spielt mit Vergleichen, wie "Europa nimmt nur 5% aller Flüchtlinge auf. Libanon, Türkei viel mehr und die zerbrechen auch nicht", der muss ich sich aber auch von der anderen Seite aber auch die Übertreibung gefallen lassen, wie "es könnten 100% aller Flüchtlinge nach Berlin wollen". Denn dass es bei den 5% für ganz Europa bleibt, ist genauso unwahrscheinlich, wie dass 100% nach Berlin kommen werden.

Oha die deutsche Kultur. Die nach Bachmann, sprich vor Verantwortung fliehen, Volksverhetzung etc.? Ich habe ein nettes Bild heute gesehen vielleicht meint ja Bachi und Co. mit ihrer "deutschen Kultur" auch das die Flüchtlinge demnächst selbst ihre Heime anzünden sollten. Vielleicht sollte das mal jemand ihnen sagen, das sie so dann zu wahren deutschen werden würden.
Ich bin nicht Bachi, ich bin nicht Co. Ich schreibe nicht für eine Partei, nicht für eine Interessensgemeinschaft oder sonstige andere Leute. Ich schreibe nur für mich, dabei bin ich völlig unabhängig.

Wie kommst Du zu der Aussage von illegalen Menschen? Dazu steht nichts im Text, und dazu machen diese Personen geltend NICHT SICH REGISTRIEREN ZU DÜRFEN.
Die Leute befinden sich nicht in einem Aufnahmelager, sondern in Berlin. Sind bislang nicht registriert, sie haben also kein schwebendes Asylverfahren und schon gar keine Aufenthaltsgenehmigung. Offiziell auch keine Duldung, Visum oder sonstwas. Damit sind sie illegal im Land. Dass wir sie nicht verfolgen und ausweisen haben wir der Frau Doktor und ihrer Gang zu verdanken, die erstmal alle rein lässt und dann versucht, die Massen abzuarbeiten. Was natürlich nicht funktionieren wird. Allerdings kannst Du es ja mal umgekehrt in einem beliebigen anderen Land der Welt versuchen: Klettere einfach über die Grenzanlage, laufe oder fahre bis zur nächsten Stadt und verklage dort den Staat auf Zahlung von Gelder an Dich. Und bitte halte mich auf dem Laufenden...

Kinderarbeit ist ein Asylgrund? [...] Kindersoldat sein ist ein Asylgrund? Kosovo hat wirklich ein paar Punkte die das Asylrecht tangieren sollten. [...] Und Südamerika ich glaube auch Drogensucht, Jugendkriminalität ist kein Asylgrund.
Oh, auf einmal doch ganz nach Gesetz. Also die einen sind zwar nach Gesetz illegal, aber dann doch nicht, weil sie vielleicht Aussicht nach Asyl haben. Bei anderen Missständen sind wir dann aber wieder gesetzestreu, ja? :D Ich mal mir die Welt... Ist aber auch egal, denn Du hast wenigstens in dem Punkt natürlich recht. Wenn Leute verhungern, Kindern ihr Leben versaut wird und andere Missstände sind per Gesetz kein Asylgrund und haben uns daher auch erstmal nicht zu interessieren.

Falsch verstanden, wenn wir relatitionen nehmen von staaten die sich aus der Verantwortungen entziehen wollen [...]
Nee nee, ich hab es schon richtig verstanden. Relationen, die Deine Position unterstreichen, sind völlig in Ordnung und richtig. Aber umgekehrt sind sie abzulehnen. Is klar.

Wenn wir nicht mehr im Fahrwasser der NATO sitzen. Wenn wir ist nicht immer erpressen lassen. Wird noch lange dauern, würde ich denken.
Tja, warum eigentlich? Die NATO hat kein Existenzrecht mehr. NATO ist jetzt nur noch USA. In Russland hätten wir (wie früher) einen ähnlich starken Verbündeten, der mit Putin nicht weniger irre oder rational ist wie mit Bush oder Obama. Wir hätten also sehr wohl die Wahl. Russlands (historische) Nähe zu China würde uns auch sicherlich interessante Märkte weiter öffnen, als es TTIP macht.

Du genauso wenig, müss ma wohl mal abwarten was Schäubli so sagt, beim nächsten Mal. Er will ja zumindest wohl Gelder reduzieren, obwohl das Verfassungsurteil schon kennen sollte.
Richtig, wir wissen es beide nicht. Wir müssen beide mutmaßen. Ich ziehe einfach nur Vergleiche heran, wie es in den letzten Jahren und Jahrzehnten gelaufen ist, wenn Geld benötigt wurde und woher es dann gekommen ist. Wenn jetzt die Frau Doktor Steuererhöhungen explizit ausschließt (zumindest bis zu ihrer Wiederwahl 2017), dann muss es ja vom zweitbeliebtesten Posten kommen: Den Armen und Hilfebedürftigen.

Du denkst vielleicht das Du das so sagen willst, aber ich bin ja nicht der einzige der etwas komplett anderes hinter Deinen Worten versteht. Eventuell liegt es an der Tendenz zwar die Politik hin und wieder ins Boot zu holen, aber am Ende die Massnahmen nur beim Asylsuchenden zu suchen. Das nur mal so als Möglichkeit.
Oder eben an dem inneren Zwang etwas lesen zu wollen, das gar nicht da steht, weil die Schublade es nicht anders her gibt.

Na Du sagst doch jetzt Grenzen zu, sprich Dir ist es zuviel. Wir kommen jetzt schon in den bereich quasi der selbstaufgabe und somit jetzt oder bald beim leiden des Volkes, deswegen sind ja Befürwörter von Asyl ja naive dumme Menschen. Also in welcher Form zeigt sich denn jetzt schon die "Selbstaufgabe" und wann und wie leider wir?
Na jetzt sind wir noch nicht im Bereich Selbstaufgabe, sondern im Bereich "extreme Belastung". Heißt, wir müssen unter Hochdruck Wohnraum erschließen, Gelder locker machen, Schulen bauen, Kindergärten, ... Ich meine, es ist ja leider nicht damit getan, irgendwo eine riesengroße Halle zu bauen und die Leute da rein zu stopfen. Da hängt eben ein riesiger Rattenschwanz dran, den wir derzeit nicht mal in der Theorie bewältigt bekommen. Selbst wenn wir genügend Geld hätten, fehlt es an Personal allenorten - also angefangen bei den Bearbeitern der Anträge, über Sozialarbeiter und Polizei bis hin zu Lehrern, Kindergärtnern, ... genau genommen sogar Verkäufern. Die sind einfach nicht da und der "Fachkräftezuzug" hat sich ja erwartungsgemäß als Propagandalüge heraus gestellt. Das ist die Situation, die Deutschland sicherlich noch nicht in die Krise führt und schon gar nicht an den Rand des Ruins, aber zumindest mal eine recht laute Alarmglocke ist. Naja, die wird jedenfalls ignoriert und weiter gemacht wie bisher. Dann ist es eigentlich nicht schwer zu erraten, wohin es führen wird.

Hmm was können Deutsche nicht mehr machen? Ich sehe nichts. Naja ok man kann nicht mehr ohne Reaktion Pöbeln und seinen Fremdenhass ausleben da hast Du Recht. Das ist etwas "eingeschränkter"...
Oh, ich denke dass das der einzige Punkt sein könnte, der noch gesellschaftsfähig und als "neues Kulturgut" aufgenommen wird.


So, zu den anderen Punkten hatte ich bereits mehrfach geantwortet. Ah, hier noch was:
1. Alle 4 Mio? und zweitens warum "produktiv"?
Ersten Punkt verstehe ich nicht. Der zweite ist doch logisch. Unproduktive oder kriminelle Arbeit führt zu keinem Mehrwert. Ein Anwachsen der Bevölkerung auf engstem Raum führt nebenbei zu neuen Problemen. Siehe China, aber vor allem Indien. Und das sind alles Menschen gleicher Kultur (zumeist auch Religion) etc. Die haben längst nicht so riesige kulturelle Unterschiede wie die Europäer gegenüber den Muselmanen. Aber egal. Ja, wenn man will, dass die Leute nicht das deutsche Sozialsystem belasten, muss man entweder auf die Zahlung der Gelder verzichten, was die Leute denn zweifelsfrei in die Kriminalität treiben wird. Oder man gibt ihnen Arbeit, aus der sie Steuergeld generieren. Was natürlich vorraussetzt, dass wir so viel freie Stellen überhaupt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten schaffen können, wobei ich keine Ahnung habe, wie das gehen soll.

Na bei den Ungenauigkeiten mit den Zahlen zu den Flüchtlingen, würde ich mit so einer Aussage eher vorsichtig sein. :LOL:
Na was soll ich machen? ich habe leider nicht Deine Gabe der eingebildeten Hellsicht, insofern muss ich ja irgendwie schätzen und hoch rechnen. Viel mehr bleibt mir ja nicht.

Auf wen oder wa spielst Du da schon wieder an?:roll:
Auf die Heimatvertriebenen, die ihrer Heimat vertrieben wurden.

Auch hier wieder keine Differenzierung zwischen auf der Flucht insgesamt, und Binnenflucht/Flucht ausserhalb der Landesgrenzen. Aber 60 Mio sieht halt schönes aus und trifft vielleicht bei manchen härter ins Mark, oder?
So, also ich versuche es jetzt wirklich zum allerletzten Mal, dann gebe selbst ich es auf - und ich halte mich wirklich für hatnäckig:

Du hast überhaupt keine Ahnung, wieviele in den nächsten Jahren da kommen werden und aus welchem Grund und Gebieten. Das unterstelle ich Dir deshalb, weil es derzeit niemand weiß. Die aktuellen Hochrechnungen sind äußerst ungenau, bewegen sich aber im Bereich von 800.000 bis 1.500.000 Menschen pro Jahr, die hier her strömen werden (von überall, also dem Ostblock, Afrika, Vorderasien, ...). Diese Hochrechnungen wurden in den letzen Monaten mehrfach korrigiert, allerdings ausnahmslos nach oben. Wenn ich jetzt ganz viel guten Willen zeige und annehme, dass die Hochrechnungen nicht weiter nach oben korrigiert werden, reden wir also von mindestens 800.000 Menschen pro Jahr oder 1.600.000 in zwei und 3.200.000 in vier Jahren. Unterstes Minimum.

Wir brauchen jetzt schon 12.000 Lehrerstellen. In 4 Jahren dann folgich 48.000 Stellen. Zu den Stellen allerdings auch die passenden Schulgebäude. Und Wohnungen. Ärtzte, Polizei, ... also überhaupt Infrastruktur. Nicht regional, sondern bundesweit. Das ist nicht mal im Ansatz machbar, nicht mal denkbar.

Mir wird vorgeworfen, ich würde mit lächerlichen, frei erfundenen Zahlen jonglieren, aber ich lese hier von euch nichts anderes. Der eine sagt, 40 Millionen sind (heute schon) kein Problem, der andere 60 Millionen, wer bietet mehr? Passend dazu auch den Wirsing benutzt oder ausgewürfelt?

Dabei will ich gar nicht komplett ausschließen, dass nicht sogar 60 Millionen tragbar wären, aber dann doch bitte mit Begründung und nicht nur eine Zahl in den Raum gerotzt, die nur das Gegenteil von dem ist, was ich sage. Das ist bestenfalls Kindergartenniveau.

So, nun wünsche ich einen schönen Tag, muss Steuergeld verdienen gehen.
 
Das ist ganz meine Meinung, aber so läuft es ja schon seit überhaupt Politik gemacht wird. Eigentlich wäre es die unbedingte Pflicht aller Geldsäcke, die sich in den letzten Jahrzehnten an Deutschlands blühender Wirtschaft gesund gestoßen haben, jetzt für ihr Land einzustehen, da es in höchter Not ist. Und sie müssten nicht mal in den Krieg ziehen, sondern einfach nur ihrer Pflicht nachkommen und Steuern zahlen, wie jeder andere auch. Naja, Patriotismus kann man von Geldsäcken leider nicht erwarten, Anstand schon gar nicht. Dann muss eben, wie Du schon sagst, der Staat ran. Leider. Können wir aber wohl nur hoffen, dass es recht bald passiert.
Es kann auch andersweitig der Michel ran, indem er endlich mal unabhängig von den Steuersubventionen die es meist vor der Wahl gibt, oder ins Aussicht gestellt wird, sich mal informiert was die jeweilegen Parteien wollen, was sie in Falle der Regierungsparteien bisher angestellt haben und dann mal ihren Kopf benutzen um zu überlegen ob das genau das ist was sie wieder haben wollen. Nur das scheint ja schon eine immense Hürde für so viele zu sein ,wenn die CDU trotz jahrzehntelanger Dummquatscherei und dummen Entscheidungen eher noch in Umfragen steigt als abfällt. :ugly:

Du weißt also absolut gar nicht, wieviel kommen werden. Meinst aber zu wissen, wieviel nicht kommen werden. Was ist das denn für eine Logik?
Nein deswegen blicke auf die aktuellen Zahlen und benutzt nicht meine Glaskugel. Und ja es werden , sofern die NATO-Staaten nicht irgendwo eine neues Kriegsopfer finden, keine zig Millionensprünge sein.

Wer sich heute hin stellt und die Flüchtlingskrise fahrlässig herunter spielt mit Vergleichen, wie "Europa nimmt nur 5% aller Flüchtlinge auf. Libanon, Türkei viel mehr und die zerbrechen auch nicht", der muss ich sich aber auch von der anderen Seite aber auch die Übertreibung gefallen lassen, wie "es könnten 100% aller Flüchtlinge nach Berlin wollen". Denn dass es bei den 5% für ganz Europa bleibt, ist genauso unwahrscheinlich, wie dass 100% nach Berlin kommen werden.
Nein auch das ist falsch die nicht einmal 5% ist aktuell FAKT, die 100% sind zu keinem Zeitpunkt erreichbar (maximal theoretisch) wenn Du nun diese Zahlen benutzt ist das Dummfang und nchts anderes.


Ich bin nicht Bachi, ich bin nicht Co. Ich schreibe nicht für eine Partei, nicht für eine Interessensgemeinschaft oder sonstige andere Leute. Ich schreibe nur für mich, dabei bin ich völlig unabhängig.
Wie gesagt dafür suchst Du aber sehr oft deren Thesen und vertrittst sie. Oder schreibst manchmal von Dir und manchmal eben nicht. Und angeblich soll ich ja nichts hinein interpretieren, was ich auch versuche nicht zu machen. Jetzt aber soll ich es doch machen.


Die Leute befinden sich nicht in einem Aufnahmelager, sondern in Berlin. Sind bislang nicht registriert, sie haben also kein schwebendes Asylverfahren und schon gar keine Aufenthaltsgenehmigung. Offiziell auch keine Duldung, Visum oder sonstwas. Damit sind sie illegal im Land. Dass wir sie nicht verfolgen und ausweisen haben wir der Frau Doktor und ihrer Gang zu verdanken, die erstmal alle rein lässt und dann versucht, die Massen abzuarbeiten. Was natürlich nicht funktionieren wird. Allerdings kannst Du es ja mal umgekehrt in einem beliebigen anderen Land der Welt versuchen: Klettere einfach über die Grenzanlage, laufe oder fahre bis zur nächsten Stadt und verklage dort den Staat auf Zahlung von Gelder an Dich. Und bitte halte mich auf dem Laufenden...
Falsch der Staat muss die registrierung ermöglichen, macht er das NEIN. Somit ist diese Person zwar da, und auch schon bekannt, aber nicht registriert und kann auch noch nicht seinen Asylantrag stellen. Solange er nun in Nähe des Asylbewerberheims sich aufhält ist es kein illegaler Einwanderer. Das könnte auch der Grund sein warum Deine Quelle auch nicht diesen Terminus verwendete ;)


Oh, auf einmal doch ganz nach Gesetz. Also die einen sind zwar nach Gesetz illegal, aber dann doch nicht, weil sie vielleicht Aussicht nach Asyl haben.
Ich habe das Prozedere nach dem aktuellen Asylrecht durchgenommen, was ist daran so schlimm? Wie gesagt ich bin auch ein quasi-Wirtschaftsflüchtling und wäre auch dafür jene Personen wenn sie arbeiten finden, das wir sie aufnehmen. Nur da gibt es so einige Regularien die das nicht so einfach ermöglichen, da es Zeitabstände gibt wo Deutsche und EU-Bürger vorrang haben. Von Flüchtlingen und ihren Umständen ganz zu schweigen.
Somit habe ich mich natürlich auf das beschränkt was unser Recht bisher zulässt, was ist daran schlimm? Weil es Deine Argumentation nicht stützt, tja shit happens.

Bei anderen Missständen sind wir dann aber wieder gesetzestreu, ja? :D Ich mal mir die Welt... Ist aber auch egal, denn Du hast wenigstens in dem Punkt natürlich recht. Wenn Leute verhungern, Kindern ihr Leben versaut wird und andere Missstände sind per Gesetz kein Asylgrund und haben uns daher auch erstmal nicht zu interessieren.
Wann habe ich Forderungen ausserhalb des Asylrechts oder allgemein deutschen Rechts hier kundgetan?


Nee nee, ich hab es schon richtig verstanden. Relationen, die Deine Position unterstreichen, sind völlig in Ordnung und richtig. Aber umgekehrt sind sie abzulehnen. Is klar.
Nanana, wenn Du sowas Relation nennst dann ist das schon sehr schwach. Bei ein paar Fakten sollte man schon bleiben.


Tja, warum eigentlich? Die NATO hat kein Existenzrecht mehr. NATO ist jetzt nur noch USA. In Russland hätten wir (wie früher) einen ähnlich starken Verbündeten, der mit Putin nicht weniger irre oder rational ist wie mit Bush oder Obama. Wir hätten also sehr wohl die Wahl. Russlands (historische) Nähe zu China würde uns auch sicherlich interessante Märkte weiter öffnen, als es TTIP macht.
NATO ist doch nicht nur USA, klar würde ich auch sagen sie bestimmt die Marschroute, aber alle NATO-Staaten hätten die Chance ihre eigene Souveränität zu zeigen, nur wer macht das niemand. Aber trotzdem sind wir in/direkt dabei wenn über die NATO was läuft, siehe Türkei und Co.. Nur weil wir nicht die Eier haben nein zu sagen sind wir doch nicht aus der Verantwortung.

Oder eben an dem inneren Zwang etwas lesen zu wollen, das gar nicht da steht, weil die Schublade es nicht anders her gibt.
Nein ich frage Dich ja, wie manches so passt und Du meinst. Ist das nicht gut. Ein kleines Problem gibt es nur, bei der Frage direkt verneinst Du es meist in gewisser Form. Aber entweder in der erweiterten Antwort oder bei anderen Punkten kommst Du ganz von selbst darauf zurück und auf einmal klingt es anders. Ich denke das ist positiv wenn man dann lieber nochmal da nachfragt als das ich es so hinnehme und bei gegebener Möglichkeit es so wiederhole.


Na jetzt sind wir noch nicht im Bereich Selbstaufgabe, sondern im Bereich "extreme Belastung". Heißt, wir müssen unter Hochdruck Wohnraum erschließen, Gelder locker machen, Schulen bauen, Kindergärten, ... Ich meine, es ist ja leider nicht damit getan, irgendwo eine riesengroße Halle zu bauen und die Leute da rein zu stopfen. Da hängt eben ein riesiger Rattenschwanz dran, den wir derzeit nicht mal in der Theorie bewältigt bekommen. Selbst wenn wir genügend Geld hätten, fehlt es an Personal allenorten - also angefangen bei den Bearbeitern der Anträge, über Sozialarbeiter und Polizei bis hin zu Lehrern, Kindergärtnern, ... genau genommen sogar Verkäufern.
Letzteres könnte ja die zukünftigen positiv Asylbescheider sein. Aber da wird der Michel schon bald kommen...."die klauen unsere jjoooobbbssss"....:ugly:

Die sind einfach nicht da und der "Fachkräftezuzug" hat sich ja erwartungsgemäß als Propagandalüge heraus gestellt.
Hast Du dafür auch eine Quelle?

Das ist die Situation, die Deutschland sicherlich noch nicht in die Krise führt und schon gar nicht an den Rand des Ruins, aber zumindest mal eine recht laute Alarmglocke ist. Naja, die wird jedenfalls ignoriert und weiter gemacht wie bisher. Dann ist es eigentlich nicht schwer zu erraten, wohin es führen wird.
Falsch es wird nicht wie bisher weitergemacht es gibt genug ehrenamtliche Bündnisse, caritatives Engagement was der Politik hilft. Nur genau auch jene Gruppen müssen der Gewalt und Drohungen dieser BiBildungsflüchtlinge erwehren. Weil die Polizei kaum oder gar nicht diesbezüglich hinschaut. Aber da haben wir ja schon festgehalten, Gewalt von Rechts in fast jeglicher Form ist ja nichts schlimmes. Aber wehe es gibt Schlägereien in einer Asylunterkunft, dann gibt es bei den News kein halten mehr.:roll:


Oh, ich denke dass das der einzige Punkt sein könnte, der noch gesellschaftsfähig und als "neues Kulturgut" aufgenommen wird.
Was "neuer deutscher Rassismus"?


Ersten Punkt verstehe ich nicht.
ISt Deine prognostizierte Zahl von 4 Mio.. Da solltest Du doch am besten wissen was damit gemeint ist?
Der zweite ist doch logisch. Unproduktive oder kriminelle Arbeit führt zu keinem Mehrwert. Ein Anwachsen der Bevölkerung auf engstem Raum führt nebenbei zu neuen Problemen. Siehe China, aber vor allem Indien. Und das sind alles Menschen gleicher Kultur (zumeist auch Religion) etc. Die haben längst nicht so riesige kulturelle Unterschiede wie die Europäer gegenüber den Muselmanen.
Leider nicht verstanden, es ging um Deine Erweiterung von steuerpflichtiger Arbeit, denn sie muss auch produktiv sein. Und ich frage mich warum? Wieso nicht nur abgabenpflichte Arbeit? Warum mehr Standards aufdrücken als dem Rest?

Na was soll ich machen? ich habe leider nicht Deine Gabe der eingebildeten Hellsicht, insofern muss ich ja irgendwie schätzen und hoch rechnen. Viel mehr bleibt mir ja nicht.
Dein hochrechnen ist nur an der Realität vorbei. Und ja ich bleibe da erstmal bei den Fakten die man nachlesen kann und wozu es Quellen/Studien gibt. Glaskugel ist halt unschön.



Du hast überhaupt keine Ahnung, wieviele in den nächsten Jahren da kommen werden und aus welchem Grund und Gebieten.
Natürlich nicht woher auch. Ich weiss nicht wie sich die Ukraine entwickelt. Ich weiss nicht wie sich die Situation der Syrer im Libanon und Türkei entwickelt. Ich weiss auch nicht wie sich die Situation für die Syrer in Syrien entwickelt. Aber wir können auch noch weiterschauen, Libyen, Irak, Afghanistan etc.. Und dann wie gesagt weiss ich nicht ob es noch paar neue Kriege gibt.
Das unterstelle ich Dir deshalb, weil es derzeit niemand weiß. Die aktuellen Hochrechnungen sind äußerst ungenau, bewegen sich aber im Bereich von 800.000 bis 1.500.000 Menschen pro Jahr, die hier her strömen werden (von überall, also dem Ostblock, Afrika, Vorderasien, ...). Diese Hochrechnungen wurden in den letzen Monaten mehrfach korrigiert, allerdings ausnahmslos nach oben. Wenn ich jetzt ganz viel guten Willen zeige und annehme, dass die Hochrechnungen nicht weiter nach oben korrigiert werden, reden wir also von mindestens 800.000 Menschen pro Jahr oder 1.600.000 in zwei und 3.200.000 in vier Jahren. Unterstes Minimum.
Und weiter? 6.4Mio in 8 Jahren, 12.8 in 16 Jahren. Wann haben wir die Weltbevölkerung erreicht? ;) Wer so eine Milchmädchenrechnung aufmacht, möchte gar nicht sich an aktuellen fakten/Studien halten sondern die ewige Mär vom ausssterbenden Deutschen, der einzige Religion Deutschlands reden dem Islam etc. etc. Alles was es seit 1989 spätestens gibt und bis heute ist davon NICHTS eingetreten. Wie wärs mit nem Aluhut?

Wir brauchen jetzt schon 12.000 Lehrerstellen. In 4 Jahren dann folgich 48.000 Stellen. Zu den Stellen allerdings auch die passenden Schulgebäude. Und Wohnungen. Ärtzte, Polizei, ... also überhaupt Infrastruktur. Nicht regional, sondern bundesweit. Das ist nicht mal im Ansatz machbar, nicht mal denkbar.
Wenn wir solange den Krieg aufrechterhalten, ISIS unterstützen ob in/direkt, und noch mehr Gebiete in Schutt und Asche legen und Flüchtlinge produzieren. JA. Aber dann haben wir es meines Erachtens auch nicht anders verdient! Wer Krieg spielen will, A sagt, der muss auch sich mit der Problematik der Flüchtlinge auseinandersetzen, B sagen.

Mir wird vorgeworfen, ich würde mit lächerlichen, frei erfundenen Zahlen jonglieren, aber ich lese hier von euch nichts anderes. Der eine sagt, 40 Millionen sind (heute schon) kein Problem, der andere 60 Millionen, wer bietet mehr? Passend dazu auch den Wirsing benutzt oder ausgewürfelt?
Ja natürlich sind das lächerliche Zahlen, da Du von Schätzungen oder Meinung auf FAKTEN kommst. du redest hier von 60 Mio. und ich denke Du weisst sehr genau das es sich hier um die zur zeit auf der Flucht befindlichen Menschen handelt. Und ich denke auch das Du weisst das nicht alle jene dieser Flüchtlinge sich auf der Flucht in der gesamten Welt befinden, sondern zu einem hohem Prozentsatz (es sind ca 60%!) im eigenem Land auf der Flucht sind. Und doch benutzt Du ganz bewusst die falschen Zahlen um Deine Schreckensszenarien zu verbreiten und das ist unlauteres Vorgehen! Das ist genau das was Bachi und Co. tun. Propaganda, Lügen und nicht nur Übertreibungen nutzen sondern Phantasiezahlen die aus aktuellen Publikationen stammen aber komplett in ihrer Definition falsch dargelegt werden.

Dabei will ich gar nicht komplett ausschließen, dass nicht sogar 60 Millionen tragbar wären, aber dann doch bitte mit Begründung und nicht nur eine Zahl in den Raum gerotzt, die nur das Gegenteil von dem ist, was ich sage. Das ist bestenfalls Kindergartenniveau.
Aber auch hier zum x.Mal nur weil Dir die Erklärung einer Personen hier nicht gefällt oder ins Weltbild passt heisst es nicht das sie nicht mit Argumente dargelegt wurden.
 
Ich möchte mal erwähnen:
All diese Flüchtlinge sind derzeit illegal in Deutschland und haben nach deutschem Gesetz eine Straftat begangen. Ausgenommen sind die, die nach EU-Quoten verteilt wurden. Alle anderen sind über einen sicheren Drittstaat gekommen und hätten nicht einreisen dürfen.

Die Polizei hatte viele Beate fast dauerhaft damit beschäftigt, gegen ausnahmslos jeden Flüchtling einen Strafantrag zu erstellen. Die wurden anschliessend fast komplett von den Staatsanwälten eingestellt wegen Geringfügigkeit. Ein Wahnsinnsaufwand ohne Nutzen.

Seit kurzem muss die Polizei das nicht mehr, die Staatsanwälte sollen das direkt vor Ort entscheiden, wie auch immer das gehen soll ohne Bürokratie.
 
Ich möchte mal erwähnen:
All diese Flüchtlinge sind derzeit illegal in Deutschland und haben nach deutschem Gesetz eine Straftat begangen. Ausgenommen sind die, die nach EU-Quoten verteilt wurden. Alle anderen sind über einen sicheren Drittstaat gekommen und hätten nicht einreisen dürfen..
Klar, dass man diesen Straftaten nicht nach geht. Das geht sowohl personell nicht, als auch finanziell nicht, zumal der Nutzen auch gegen Null geht, wie Du schon sagst.

Aber seit wann darf eine illegal eingereiste Person meinen Staat auf Leistungen verklagen? Er darf freundlich oder weniger freundlich darum bitten. Vielleicht auch flehen. Aber doch wohl nicht fordern und schon gar nicht einklagen.

Oder was ist an dieser meinen Haltung jetzt wieder falsch?
 
Aber seit wann darf eine illegal eingereiste Person meinen Staat auf Leistungen verklagen?

Verklagen darf erstmal jeder jeden.

Er darf freundlich oder weniger freundlich darum bitten. Vielleicht auch flehen. Aber doch wohl nicht fordern und schon gar nicht einklagen.

Oder was ist an dieser meinen Haltung jetzt wieder falsch?

Vielleicht, dass Menschenrechte unabhängig vom Aufenthaltsstatus gelten?
 
Bremen erlaubt Beschlagnahmung von Immobilien für Flüchtlinge

Folgende News wurde am 15.10.2015 um 16:18:47 Uhr veröffentlicht:
Bremen erlaubt Beschlagnahmung von Immobilien für Flüchtlinge
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Bremen (dpa) - Leerstehende Immobilien in Bremen können künftig auch gegen den Willen der Eigentümer für Flüchtlinge genutzt werden. Der Landtag beschloss dazu mit den Stimmen der SPD, der Grünen und der Linken ein Gesetz.
Es soll noch im Oktober in Kraft treten. Bremen ist nach Hamburg das zweite Bundesland, in dem die Beschlagnahmung von Immobilien für Flüchtlinge möglich ist. Das Gesetz gilt für ungenutzte Gebäude und Grundstücke ab 300 Quadratmetern, die Besitzer erhalten eine Entschädigung.
Wie auch in Hamburg ist die Maßnahme laut Gesetzestext nicht auf Gewerbeimmobilien beschränkt. Regierungspolitiker in beiden Ländern betonen allerdings, dass gewerbliche Immobilien im Fokus stehen, keine Privatwohnungen. Das Gesetz ist bis März 2017 befristet.
«Wir sind in einer Notsituation», sagte Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) mit Verweis auf die überfüllten Flüchtlingsunterkünfte. Bremen müsse alle Möglichkeiten nutzen, um Menschen vor der Obdachlosigkeit zu bewahren. Zudem sei es nötig, dass Sporthallen, die derzeit von Asylsuchenden bewohnt würden, bald wieder von den Vereinsmitgliedern genutzt werden können.
«Wir wollen den Zugriff auf Gewerbeimmobilien», sagte sie, betonte aber: «Der Bremer Weg heißt verhandeln.» Die Hoffnung sei, dass Vermieter ungenutzter Gebäude ihre Räume freiwillig zur Verfügung stellten.
Die oppositionelle CDU-Fraktion äußerte verfassungsrechtliche Bedenken und sprach von einem schwerwiegenden Eingriff in das Eigentumsrecht. Es gebe zahlreiche große Gebäude in öffentlicher Hand, sagte der Innenexperte der Fraktion, Wilhelm Hinners. Ähnliche Kritik kam auch von der FDP.
Der Deutsche Mieterbund begrüßt die Gesetze in Hamburg und Bremen. «Wir halten es für richtig, dass als letztes Mittel eine Beschlagnahmung möglich ist», sagte Pressesprecher Ulrich Ropertz. Wenn sich Eigentümer leerstehender Gebäude standhaft weigerten, den Raum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen, müsse der Staat eine Möglichkeit haben.
Dass die Gesetze nicht ausdrücklich auf Gewerbeimmobilien beschränkt sind, hält Ropertz für richtig. Es sei unverständlich, wenn Wohnungen lange leer stünden, während dringend Platz für Flüchtlinge gesucht werde. Vermieter sollten sich freuen, wenn sie für ihren Wohnraum gutes Geld bekämen.
 
Ich möchte mal erwähnen:
All diese Flüchtlinge sind derzeit illegal in Deutschland und haben nach deutschem Gesetz eine Straftat begangen. Ausgenommen sind die, die nach EU-Quoten verteilt wurden. Alle anderen sind über einen sicheren Drittstaat gekommen und hätten nicht einreisen dürfen.

Die Polizei hatte viele Beate fast dauerhaft damit beschäftigt, gegen ausnahmslos jeden Flüchtling einen Strafantrag zu erstellen. Die wurden anschliessend fast komplett von den Staatsanwälten eingestellt wegen Geringfügigkeit. Ein Wahnsinnsaufwand ohne Nutzen.

Seit kurzem muss die Polizei das nicht mehr, die Staatsanwälte sollen das direkt vor Ort entscheiden, wie auch immer das gehen soll ohne Bürokratie.

Würde ich anhand folgender Rechtsanalyse so eher nicht schreiben wollen:
illegale Einreise - Straftatbestand vs. Strafe?
Gerne auch hier noch einmal verkürzt, plus Gerichtsurteil:
illegale Einreise über sichere Drittländer?


@Photon
Es ging doch nicht ums aufgeben. Es ging mir darum zu verstehen warum manche Menschen so besorgt Denken, und daraus dann eine "Ablehnung" (extremst diplomatisch ausgedrückt) von Flüchtlingen aufkommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verklagen darf erstmal jeder jeden.
Ja, schon. Aber ich weiß nicht. Für mich fühlt es sich an, als würde ein Dieb sein zukünftiges Opfer verklagen, es möchte doch nicht so zugeknöpft auf der Straße laufen, da käme man so schlecht an das Portemonaie...

Vielleicht, dass Menschenrechte unabhängig vom Aufenthaltsstatus gelten?
Dann bist Du jetzt auch der Ansicht, dass wir die Grenzen schließen und den Schießbefehl ausgeben sollten, damit es auf unserem Gebiet zu keinen Menschenrechtsverletzungen mehr kommen kann? Weil viel anders wird man es ja nicht verhindern können.

Der einzelnen Flüchtling kann nichts dafür, dass ein paar Millionen in die gleiche Richtung rennen wie er. Und wir können nichts dafür, dass wir jetzt von Menschenmassen heimgesucht werden. Assad mag schuld sein, der IS, Boko Haram, die Staatsführung Eritreas, natürlich auch die USA, ... aber die werden ja alle nicht in die Haftung genommen. Ich verstehe also gar nicht, warum man sich wundert, dass es Pegida gibt, die Union an Zustimmung einbüßt und die Minister sich langsam mehr und mehr gegen Merkel stellen. Und ich verstehe auch nicht, warum man den Unmut der Menschen im Lande nicht versteht...

@Photon
Es ging doch nicht ums aufgeben. Es ging mir darum zu verstehen warum manche Menschen so besorgt Denken, und daraus dann eine "Ablehnung" (extremst diplomatisch ausgedrückt) von Flüchtlingen aufkommt.
Dir ging es nun wirklich nicht um das Verstehen meiner Ansichten. Wenn ich auf alles von Dir eingehe, aber Du nur immer wieder Deinen Standpunkt mit anderen Worten darlegst (noch dazu zum Teil auch gern was völlig anderes interpretierst, als da steht), dann macht es für mich wenig Sinn. Ich meine, so einen ganzen Text zu bearbeiten dauert auch für mich etwa eine Stunde. Die investiere ich entweder vor der Arbeit oder danach. Aber unter den augenblicklich gegebenen Umständen ist es die Investition nicht wert, deswegen lassen wir es am besten dabei und jeden bei seiner Meinung.

Wenn Du irgendeinen Rechten (Dein Terminus) oder besorgten Durchschnittsbürger (mein Terminus) verstehen willst, musst Du Dich mit denen unterhalten. Und wenn Du Bachmann (Bachi) verstehen willst, musst Du ihn fragen. Wovor jeder einzelne Angst hat, wird auch unterschiedlich sein. Ich werde Dir da als "Prototyp" ohnehin nicht dienlich sein können.
 
Hätte ich so eine leerstehnde Immobilie, würde ich die wohl einfach an irgendeinen Bekannten oder kA wen für ein paar Euro als Lagerraum oder sonstwas vermieten :biggrin:

Zumal, klar gibts leerstehende Immobilien, aber der Eigentümer plant wohl in den meissten Fällen die trotzdem noch irgendwie in Zukunft zu nutzen bzw zu vermieten ... Angenommen mir wird da jetzt was enteignet, wie siehts denn aus wenn ich zb ein lukrativeres Angebot von wem bekommen würde für die Immobilie ? Sollen dann trotzdem da die Flüchtlinge drin bleiben oder "darf" ich dann das andere Angebot annehmen und da dann echt einen Baumarkt oder sonstwas in das Gebäude lassen ? ^.^

Finde das persönlich mit den Enteignungen eh Schwachsinn, es gillt Hausrecht, das ist bei einem zu hause so, dass ist zb in einer Kneipe / Disco so (n Türsteher kann dich einfach so abweisen, weil zb die Kleidung grad nicht passt), warum nicht auch bei Immobilien ?

Anders ist das natürlich wenn jemand freiwillig sein Gebäude zb zur Verfügung stellt, da spricht ja dann nichts gegen ...
 
Ihr führt euch auf wie ein paar um einen Schnuller streitende Dreijährige. Befaßt ihr euch doch lieber mal eingehend mit den Unterschieden zwischen Enteignung und Beschlagnahme (und deren unterschiedlichen Konsequenzen) anstatt anderen Leuten mit diesem hirnbefreitem Enteignungsgejammer auf den Sack zu gehen.
 
Wir reden hier von Flüchtlingsanteilen von 10% in Lüchow und in Spitzenzeiten von 50% in Kralenriede.
Oder von 1000% in Sumte.

Aber so viel sagt es ja nicht aus. Jede Großstadt hat ihre Bezirke, darin ihre Kieze. Ziehen 100, 500 oder 1000 Leute in einen Kiez, ändert sich das Leben dort grundlegend, massiv und irreversibel, auch wenn der Rest der Stadt davon gar nichts (der nicht viel) mitbekommt
 
Sicherlich wird sich das Leben ändern, ebenso wie sich Renovierungen im großen Stil, Überalterung oder Neubaugebiete auf das Leben auswirken.

Die Frage ist doch nur, will man die Veränderung mit gestalten, oder will man sich schmollend auf das Sofa setzen und an einer Welt festhalten, die morgen eh anders aussieht?

In Golzow existiert die erste Klasse nur noch, weil der Bürgermeister im Ort zwei Flüchtlingsfamilien untergebracht hat, deren Kinder den Ausschlag gaben, die Klasse zu genehmigen.
Hier wurde eine negative Entwicklung (Schulschließung) mittels Flüchtlinge gestoppt.
https://www.spiegel.de/schulspiegel/kinder-von-golzow-fluechtlinge-retten-grundschule-a-1052017.html

Ein Ort mit 850 Einwohnern und 10 Flüchtlingen, das ist in etwa das Verhältnis, was Deutschland dieses Jahr erwartet. Und dort funktioniert dann auch Integration, dort kann sich kein Bürger überfordert fühlen, man braucht keine Angst vor Horden junger Männer haben etc.

Einfach nur machen, und eine Win-Win Situation schaffen.

gruss kelle!