Also ohne jetzt zu weit vom eigentlichen Thema abzukommen - die ganze Sache da unten ging hauptsächlich von der Kirche aus. Die hat da viel organisiert und im Untergrund Arbeit geleistet. Allerdings weiß ich auch nicht, warum sie ausgerechnet im "Tal der Ahnungslosen" damit so erfolgreich war und eben nicht in Rostock oder Magdeburg, Schwerin, Frankfurt/Oder, .... Berlin hingegen ist leicht zu erklären: Hier war Regierungssitz und Stasi überall. Jeder kleinste aktive Widerstand wäre hier viel eher im Keim erstickt worden, auch wenn es von der Kirche ausging. Aber ist ja auch jetzt egalAuch das würde ich zum Teil verneinen, denn in die Montagsdemos die einen Teil zum Umsturz beitrugen, fanden nicht in Rostock oder Berlin statt, sondern in Leipzig. Später in Dresden, Plauen und Karl-Marx-Stadt (wobei man hier auch schauen sollte warum dies so war und es dann dazu kam).
Ich behaupte ja gar nicht, dass immer die Antifa schuld an jedweder Eskalation ist. Zumal es so gut wie niemals in den Berichten steht. Ich behaupte aber, dass der Auslöser auch gern (bewusst) verschwiegen wird.Aber das ist doch auch auf beiden Seiten. Egal bei welchem rechten Ereignis, ob Demo, Gewalt, Auseinandersetzen, Strassenschlachten etc. wird zuerst immer auf die Antifa gezielt. Und "natürlich" ist der Gewaltexzess erstmal aus der Antifa-Szene heraus begonnen worden. Mittlerweile kommen ja sogar solch Leute auf die dann auch noch den bezug zu Flüchtlingsheimen oder gar den Flüchtlingen stellen wollen.![]()
Apropos. Habe ich gestern gelesen. Wieder Demos und "Randale" in der Dredner Region vor einem neuen geplanten Asylheim. Ohne Nachzudenken denkt man sich doch: "Meine Fresse, es werden ja immer mehr Nazis dort unten, ist ja furchtbar". So, nun ein wenig recherchiert, vor allem nach dem Warum. Findet man recht schnell: Mopo24. Ein Flüchtlingsheim auf einem Schulgelände einer Grundschule! Glaube mir, wäre mein Kind auf dieser Schule, wäre ich auch mitdemonstriert. Ganz laut und fassungslos. Aber auch ohne Kind und Kegel in Dresden frage ich mich, ob die Verantwortlichen vor Ort noch ganz dicht sind.
Das Problem ist folgendes: Ich behaupte hier und jetzt, dass jeder bei Klamm und auch in Dresden, Heidenau, ... ganz genau weiß, dass wenn man von "Flüchtlingen" spricht, niemals alle meint. Das Problem ist, dass uns die Medien vor allem darüber im Dunkeln lassen, wie hoch der Anteil derer ist, die da randalieren, stehlen, vergewaltigen, erpressen, ... . Noch schlimmer ist, dass man nichts darüber liest, ob sie identifiziert und natürlich vor allem dann auch isoliert werden konnten und nun einer entsprechenden Behandlung zugeführt werden oder nicht.Nein wieso, die Verallgemeinerung kam doch von Dir und anderen Personen hier. Somit solange ihr beim Teil bleibt sehe ich da keine Gründe zum Einwand.
Mein Eindruck ist, dass das eben nicht passiert ist und sie nach wie vor "ehren- und bedauernswerte" Flüchtlinge sind. Sie gehören also mit zu dieser grauen Masse. Zu wievielen Straftaten kommt es denn überhaupt? Und was viel wichtiger ist: Wieviele der Flüchtlinge begehen sie? Ich begebe mich mal auf dünnes Eis und sage, wenn 50% der Leute sich wie Tiere benehmen, haben 100% der Leute hier absolut nichts zu suchen. Pech für die anderen 50%, aber der Selbstschutz geht vor. Oder sind es 25%? Schlimm genug, aber auch hier wäre dringend zu prüfen, ob wir das in den Griff bekommen können oder nicht. Oder sind es 10%. Fände ich noch immer dramatisch viel. Dann muss eben so ein Flüchtlingsheim streng kontrolliert und geführt werden, wie ich es von einem Gefängnis erwarten würde. Oder sind es nur 3 bis 5%? Dann muss ich mich fragen, ob die Polizei überhaupt ihr Handwerk versteht.
Verstehst Du, was ich meine? Man hat als Medienkonsument keine Ahnung davon. Man kann mutmaßen und raten. Naja, dann erraten die einen halt 90%, die anderen 1% und schon stehen sich Rechte und Linke auf der Straße gegenüber und bepöbeln sich und die Polizei hat noch mehr Arbeit.
Darüber echauffiere ich mich nicht. Das sehe ich ganz genauso. Aber wenn es dann heißt, dass die Initiatoren und Veranstalter nazis sind und die Teilnehmer alle zustimmen und damit auch Nazis sind, dann kräuseln sich wieder meine Fußnägel.Wenn natürlich, leider u.a. auch Du, sich dann echauffieren über Aussage das Teile der Pegida-Bewegung rechtes Gedankengut verbreiten.
Dann bleibt für usn beide aber die Frage im Raum stehen, woher wir vollumfängliche Informationen bekommen können. Wenn ich davon ausgehe, dass ich ohnehin nur vorgekauten Mist zu fressen bekomme, dann ist die PI genauso wertvoll als Quelle wie die "Neues Deutschland" oder "BILD". "Freie unabhängige Quellen", wie sich etwa die TAZ bezeichnet, gibt es de facto sowieso nicht. Und selbst vor Ort kann man unmöglich immer sein. Die DPA hast Du auch mehr als einmal attackiert und der tendenziösen Berichterstattung angeklagt, von den kleineren hört man sowoeso viel zu selten etwas. Also wie wollen wir es halten?Da sind wir doch gleicher Meinung. Auch ich bin skeptisch gegenüber den Medien, sie nehmen eine "Vorzensur" vor. Selbst Agenturmeldungen sind ja heute nicht mehr werteneutral. Sie berichten nicht mehr unabhängig, sachlich, nüchtern vom Geschehen. Und das finde auch ich schade.
Sehr gut.Und zur Demo, natürlich werde ich keine Steine schmeissen, habe ich nie, werde ich nie. Mein Protest ist verbaler natur oder "schlimmstenfalls" mit passivem Körpereinsatz (Sitzblockade oder Blockade durch vorhandensein meiner körperlichen Präsenz).
