Auch das würde ich zum Teil verneinen, denn in die Montagsdemos die einen Teil zum Umsturz beitrugen, fanden nicht in Rostock oder Berlin statt, sondern in Leipzig. Später in Dresden, Plauen und Karl-Marx-Stadt (wobei man hier auch schauen sollte warum dies so war und es dann dazu kam).
Also ohne jetzt zu weit vom eigentlichen Thema abzukommen - die ganze Sache da unten ging hauptsächlich von der Kirche aus. Die hat da viel organisiert und im Untergrund Arbeit geleistet. Allerdings weiß ich auch nicht, warum sie ausgerechnet im "Tal der Ahnungslosen" damit so erfolgreich war und eben nicht in Rostock oder Magdeburg, Schwerin, Frankfurt/Oder, .... Berlin hingegen ist leicht zu erklären: Hier war Regierungssitz und Stasi überall. Jeder kleinste aktive Widerstand wäre hier viel eher im Keim erstickt worden, auch wenn es von der Kirche ausging. Aber ist ja auch jetzt egal :)

Aber das ist doch auch auf beiden Seiten. Egal bei welchem rechten Ereignis, ob Demo, Gewalt, Auseinandersetzen, Strassenschlachten etc. wird zuerst immer auf die Antifa gezielt. Und "natürlich" ist der Gewaltexzess erstmal aus der Antifa-Szene heraus begonnen worden. Mittlerweile kommen ja sogar solch Leute auf die dann auch noch den bezug zu Flüchtlingsheimen oder gar den Flüchtlingen stellen wollen. :ugly:
Ich behaupte ja gar nicht, dass immer die Antifa schuld an jedweder Eskalation ist. Zumal es so gut wie niemals in den Berichten steht. Ich behaupte aber, dass der Auslöser auch gern (bewusst) verschwiegen wird.

Apropos. Habe ich gestern gelesen. Wieder Demos und "Randale" in der Dredner Region vor einem neuen geplanten Asylheim. Ohne Nachzudenken denkt man sich doch: "Meine Fresse, es werden ja immer mehr Nazis dort unten, ist ja furchtbar". So, nun ein wenig recherchiert, vor allem nach dem Warum. Findet man recht schnell: Mopo24. Ein Flüchtlingsheim auf einem Schulgelände einer Grundschule! Glaube mir, wäre mein Kind auf dieser Schule, wäre ich auch mitdemonstriert. Ganz laut und fassungslos. Aber auch ohne Kind und Kegel in Dresden frage ich mich, ob die Verantwortlichen vor Ort noch ganz dicht sind.

Nein wieso, die Verallgemeinerung kam doch von Dir und anderen Personen hier. Somit solange ihr beim Teil bleibt sehe ich da keine Gründe zum Einwand.
Das Problem ist folgendes: Ich behaupte hier und jetzt, dass jeder bei Klamm und auch in Dresden, Heidenau, ... ganz genau weiß, dass wenn man von "Flüchtlingen" spricht, niemals alle meint. Das Problem ist, dass uns die Medien vor allem darüber im Dunkeln lassen, wie hoch der Anteil derer ist, die da randalieren, stehlen, vergewaltigen, erpressen, ... . Noch schlimmer ist, dass man nichts darüber liest, ob sie identifiziert und natürlich vor allem dann auch isoliert werden konnten und nun einer entsprechenden Behandlung zugeführt werden oder nicht.

Mein Eindruck ist, dass das eben nicht passiert ist und sie nach wie vor "ehren- und bedauernswerte" Flüchtlinge sind. Sie gehören also mit zu dieser grauen Masse. Zu wievielen Straftaten kommt es denn überhaupt? Und was viel wichtiger ist: Wieviele der Flüchtlinge begehen sie? Ich begebe mich mal auf dünnes Eis und sage, wenn 50% der Leute sich wie Tiere benehmen, haben 100% der Leute hier absolut nichts zu suchen. Pech für die anderen 50%, aber der Selbstschutz geht vor. Oder sind es 25%? Schlimm genug, aber auch hier wäre dringend zu prüfen, ob wir das in den Griff bekommen können oder nicht. Oder sind es 10%. Fände ich noch immer dramatisch viel. Dann muss eben so ein Flüchtlingsheim streng kontrolliert und geführt werden, wie ich es von einem Gefängnis erwarten würde. Oder sind es nur 3 bis 5%? Dann muss ich mich fragen, ob die Polizei überhaupt ihr Handwerk versteht.

Verstehst Du, was ich meine? Man hat als Medienkonsument keine Ahnung davon. Man kann mutmaßen und raten. Naja, dann erraten die einen halt 90%, die anderen 1% und schon stehen sich Rechte und Linke auf der Straße gegenüber und bepöbeln sich und die Polizei hat noch mehr Arbeit.

Wenn natürlich, leider u.a. auch Du, sich dann echauffieren über Aussage das Teile der Pegida-Bewegung rechtes Gedankengut verbreiten.
Darüber echauffiere ich mich nicht. Das sehe ich ganz genauso. Aber wenn es dann heißt, dass die Initiatoren und Veranstalter nazis sind und die Teilnehmer alle zustimmen und damit auch Nazis sind, dann kräuseln sich wieder meine Fußnägel.

Da sind wir doch gleicher Meinung. Auch ich bin skeptisch gegenüber den Medien, sie nehmen eine "Vorzensur" vor. Selbst Agenturmeldungen sind ja heute nicht mehr werteneutral. Sie berichten nicht mehr unabhängig, sachlich, nüchtern vom Geschehen. Und das finde auch ich schade.
Dann bleibt für usn beide aber die Frage im Raum stehen, woher wir vollumfängliche Informationen bekommen können. Wenn ich davon ausgehe, dass ich ohnehin nur vorgekauten Mist zu fressen bekomme, dann ist die PI genauso wertvoll als Quelle wie die "Neues Deutschland" oder "BILD". "Freie unabhängige Quellen", wie sich etwa die TAZ bezeichnet, gibt es de facto sowieso nicht. Und selbst vor Ort kann man unmöglich immer sein. Die DPA hast Du auch mehr als einmal attackiert und der tendenziösen Berichterstattung angeklagt, von den kleineren hört man sowoeso viel zu selten etwas. Also wie wollen wir es halten?

Und zur Demo, natürlich werde ich keine Steine schmeissen, habe ich nie, werde ich nie. Mein Protest ist verbaler natur oder "schlimmstenfalls" mit passivem Körpereinsatz (Sitzblockade oder Blockade durch vorhandensein meiner körperlichen Präsenz).
Sehr gut.
 
[...] wie hoch der Anteil derer ist, die da randalieren, stehlen, vergewaltigen, erpressen, ... . Noch schlimmer ist, dass man nichts darüber liest, ob sie identifiziert und natürlich vor allem dann auch isoliert werden konnten und nun einer entsprechenden Behandlung zugeführt werden oder nicht.

Mein Eindruck ist, dass das eben nicht passiert ist und sie nach wie vor "ehren- und bedauernswerte" Flüchtlinge sind. [...]

Aus dem Nichtvorhandensein von Presseartikeln folgerst Du, dass die Polizei nicht handelt? :think:
Entspricht es Deiner Lebenserfahrung, dass Polizisten nur "Du du du" sagen und wieder abziehen, wenn sie zu einem Einsatz kommen mussten? :ugly:

Und um eine seriöse Aussage zur Kriminalität unter Flüchtlingen treffen zu können, müsste man wohl zunächst mal jemanden finden, der eine ergebnisoffene Studie dazu finanzieren mag. Spekulative Zahlen dazu mag ich nämlich auch nicht lesen... ;) Erst recht dann nicht, wenn man davon auch noch Handlungen ableiten will (wie Du).
 
Aus dem Nichtvorhandensein von Presseartikeln folgerst Du, dass die Polizei nicht handelt? :think:
Entspricht es Deiner Lebenserfahrung, dass Polizisten nur "Du du du" sagen und wieder abziehen, wenn sie zu einem Einsatz kommen mussten? :ugly:
Meiner Erfahrung nach geben sich Polizisten oft ein wenig zu sehr Mühe, jemanden dingfest zu machen. Was aber auch völlig egal ist, weil jeder Richter sie dann wieder (ungestraft) laufen lässt.

Und um eine seriöse Aussage zur Kriminalität unter Flüchtlingen treffen zu können, müsste man wohl zunächst mal jemanden finden, der eine ergebnisoffene Studie dazu finanzieren mag. Spekulative Zahlen dazu mag ich nämlich auch nicht lesen... ;) Erst recht dann nicht, wenn man davon auch noch Handlungen ableiten will (wie Du).
Ja Leute, dann braucht man sich aber auch nicht eine Sekunde wundern, wenn erstmal jedem mit - na sagen wir es mal sehr vorsichtig - "Skepsis" begegnet wird. Oder besser gesagt mit Angst um sich selbst und ihre Lieben. Worauf dann eben die einen so, die anderen anders reagieren. Ja, auch wenn man weiß, dass nicht jeder ein Schläger, Vergewaltiger, Räuber, Dieb, Einbrecher, Erpresser, ... ist.

Vielleicht seid ihr auch alles viel zu gute Menschen und ich viel zu schlecht. Vielleicht schickst Du Deine Kinder auch in einen Kindergarten, wo alle Erzieher einschlägig vorbestrafte Pädophile sind, weil Du glaubst, dass sich Menschen ändern können (und es auch haben, sonst würden sie ja da nicht arbeiten). Und gibst einem Dieb und Betrüger Prokura für Deine Firma, weil er ja seine Strafe abgesessen hat und nun wieder "unbescholten" ist.

Vielleicht bist Du so einer. Ich nicht. Und warum nicht? Aus Vorsicht. Nicht, weil ich irgendwem unterstelle, sich nicht ändern zu können, sondern weil mir das Risiko schlicht zu hoch ist. In den von mir genannten Beispielen ist die Risikoabschätzung auch relativ einfach, weil ich eine genau bezeichnete Personalie vor mir habe. Bei einer abstrakten Gruppe von Menschen ist das viel schwieriger, weswegen das Risiko aber nur noch weiter ansteigt.

Frage ich mal anders: Würdest Du Deine örtliche NPD-Fraktion und Antifa zum Geburtstag einladen? Selbst unter der Maßgabe, dass an Deinem Geburtstag politische Diskussionen nicht erwünscht sind und Du jeden raus schmeißt, der damit anfängt? Also ich würde es nicht tun, weil mir das Risiko trotzdem zu hoch wäre. Und das, obwohl ich jedem einzelnen der beiden Gruppen unterstellen würde, sich auch zivilisiert benehmen zu können für ein paar Stunden.

Manchmal kommt es mir vor, als wehren sich die Leute mit Händen und Füßen dagegen, mal die Welt aus der Sicht derer zu sehen, die gegen Flüchtlinge demonstrieren. Dabei ist das gar nicht schwer. Und das hat überhaupt gar nichts mit Rassismus oder anderem Schwachsinn zu tun, der gern den Leuten angedichtet wird. Denn ich würde dieser abstrakten Gruppe von Leuten auch kein Stück mehr trauen, wenn sie einen Ariernachweis bis 2000 vor Christi vorweisen könnten.
 
Ich behaupte ja gar nicht, dass immer die Antifa schuld an jedweder Eskalation ist. Zumal es so gut wie niemals in den Berichten steht. Ich behaupte aber, dass der Auslöser auch gern (bewusst) verschwiegen wird.
Da hast Du meine Zustimmung.

Apropos. Habe ich gestern gelesen. Wieder Demos und "Randale" in der Dredner Region vor einem neuen geplanten Asylheim. Ohne Nachzudenken denkt man sich doch: "Meine Fresse, es werden ja immer mehr Nazis dort unten, ist ja furchtbar". So, nun ein wenig recherchiert, vor allem nach dem Warum. Findet man recht schnell: Mopo24. Ein Flüchtlingsheim auf einem Schulgelände einer Grundschule! Glaube mir, wäre mein Kind auf dieser Schule, wäre ich auch mitdemonstriert. Ganz laut und fassungslos. Aber auch ohne Kind und Kegel in Dresden frage ich mich, ob die Verantwortlichen vor Ort noch ganz dicht sind.
Es gab eben nicht nur Demos. Sondern 4 Molotow-Cocktail-Angriffe. Am Tag darauf Ausschreitungen die wohl aus den Reihen der Gegner der Asylsuchenden ausging:
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2015-10/ausschreitungen-rassismus-dresden
https://www.tagesspiegel.de/politik/fluechtlinge-in-deutschland-ausschreitungen-bei-protest-gegen-fluechtlingsheim-in-dresden/12433344.html
Dazu kommt das es auch in Chemnitz Verletzte bei Ausschreitungen gab. In Cottbus zu einer nicht angemeldeten Demo kam usw..
Der Unterschied ist, das aus dem Protest (den ich nachvollziehen kann, besonders wenn die Info so spät erst herauskommt) Aggressionen gingen und dort ist die Grenze überschritten.
Die Elternschaft hat auch nicht nur die Gewalt von Flüchtlingen angesprochen oder die Unsicherheit die von den Flüchtlingen angeblich ausgeht. Sondern auch die Ausnutzung dieser Situation von den beiden seiten der Pro-Asyl als auch Protest-Gegen-Asyl.
Und es bleibt dabei,Gewalt ist keine Lösung und ist Mittel was die Glaubwürdigkeit der Kritik/Protests unterminiert.


Das Problem ist folgendes: Ich behaupte hier und jetzt, dass jeder bei Klamm und auch in Dresden, Heidenau, ... ganz genau weiß, dass wenn man von "Flüchtlingen" spricht, niemals alle meint. Das Problem ist, dass uns die Medien vor allem darüber im Dunkeln lassen, wie hoch der Anteil derer ist, die da randalieren, stehlen, vergewaltigen, erpressen, ... . Noch schlimmer ist, dass man nichts darüber liest, ob sie identifiziert und natürlich vor allem dann auch isoliert werden konnten und nun einer entsprechenden Behandlung zugeführt werden oder nicht.
Nein das ist falsch, es gibt Studien, Straftaten-Analysen die sagen. Nur kommen die halt nicht zu dem ergebnis was man gerne lesen will. Das mit mehr Flüchtlingen angeblich auch mehr Straftaten kommen. Dies kann niemand belegen und auch heute hat ja der BKA-Chef gesagt BKA-Chef, das besonders die Flüchtlinge aus Syrien und Irak diejenigen sind die sich gesetzeskonform verhalten. Und es eher diejenigen Personen sind aus Afrika, die schon von Zeit ihres Lebens zum überleben kriminell sein mussten, bzw. die org. Gruppen aus Osteuropa. Wenn man sich dann gleichzeitig anschaut aus welchen Ländern die Flüchtlinge kommen, dann sieht man das der geringste Teil straffällig wird. Dazu muss man aber Quellen lesen und gegenlesen.
Nur zu behaupten da sie nicht mit dem Servierteller gebracht werden sie gäbe es nicht oder sind zensiert etc. bekommt man keinen Blumenstrauss.

Mein Eindruck ist, dass das eben nicht passiert ist und sie nach wie vor "ehren- und bedauernswerte" Flüchtlinge sind.
Aber wie gesagt das hast Du in jeden der Fälle. Die siehst das Personen abgeführt werden, in Haft genommen werden und musst dann hoffen das die Polizei gut Arbeit leistet und der Staatsanwalt die richtige Anklage stellt und die Personen wenn überführt verknackt werden. Aber davon musst Du halt jedesmal ausgehen. Wenn Du auch hier wieder unterschiedliche Massstäbe ansetzt wirst Du unglaubwürdig. Denn Deine Sorge müsste genauso dann sein bei linken Randalierern als auch bei den Rechten, und auch bei Bachi.

Sie gehören also mit zu dieser grauen Masse. Zu wievielen Straftaten kommt es denn überhaupt? Und was viel wichtiger ist: Wieviele der Flüchtlinge begehen sie? Ich begebe mich mal auf dünnes Eis und sage, wenn 50% der Leute sich wie Tiere benehmen, haben 100% der Leute hier absolut nichts zu suchen. Pech für die anderen 50%, aber der Selbstschutz geht vor. Oder sind es 25%? Schlimm genug, aber auch hier wäre dringend zu prüfen, ob wir das in den Griff bekommen können oder nicht. Oder sind es 10%. Fände ich noch immer dramatisch viel. Dann muss eben so ein Flüchtlingsheim streng kontrolliert und geführt werden, wie ich es von einem Gefängnis erwarten würde. Oder sind es nur 3 bis 5%? Dann muss ich mich fragen, ob die Polizei überhaupt ihr Handwerk versteht.
Da läufst Du bei mir Türen ein, ich hätte auch gerne die Übersicht bei jedem der Straftaten wer wie woher kommt. Nur das macht die Polizei nicht immer offiziell, als auch die Presse. Ok manche Presse schon aber die sortiert ja zwischen Ausländer und Deutsche aus. ;) Letztere werden dann ja nicht mehr benannt.
Der letzte Satz ist dann aber schon sehr vorurteilsbehaftet, also wenn die Polizei vekründet es sind 50%. Dann alle raus. Wenn sie verkündet nur 10%, dann überwachen. Wenn sie verkündet 3-5%, dann ist das eine Lüge? Wieso? Wieso soll es gerade DANN eine Lüge sein? Weil sie nicht ins Weltbild passt? Entweder zu jeder Zeit "kritisch" oder gar nicht, aber nicht die Fahne nach dem Wind drehen.


Darüber echauffiere ich mich nicht. Das sehe ich ganz genauso. Aber wenn es dann heißt, dass die Initiatoren und Veranstalter nazis sind und die Teilnehmer alle zustimmen und damit auch Nazis sind, dann kräuseln sich wieder meine Fußnägel.
Wieso ich finde das vollends ok. Genauso wärs doch bei einer Antifa-Demo auch. Alle dort würden erstmal als potentielle Randalierer gebrandmarkt. Das ist scheint in dem Falle ja auch ok zu sein. Wenn aber Personen einer rechten Demo, die von rechten Organisatoren angekündigt und durchgeführt wird. Dann darf man nicht alle zumindest des rechten Sympathisantentums zuordnen. Wieso nicht? Wer bei einer NPD-Demo mitläuft ist ein sympathisant dieser Ideologie. Wer bei einer Pegida-Demo mitläuft die immer wieder fremdenhassende Redner und Sprüche haben, wo ein Teil polizeibekannte Neonazigruppen sind, dann muss man sich gefallen lassen zumindest als Sympathisant eingestuft zu werden.


Dann bleibt für usn beide aber die Frage im Raum stehen, woher wir vollumfängliche Informationen bekommen können. Wenn ich davon ausgehe, dass ich ohnehin nur vorgekauten Mist zu fressen bekomme, dann ist die PI genauso wertvoll als Quelle wie die "Neues Deutschland" oder "BILD". "Freie unabhängige Quellen", wie sich etwa die TAZ bezeichnet, gibt es de facto sowieso nicht. Und selbst vor Ort kann man unmöglich immer sein. Die DPA hast Du auch mehr als einmal attackiert und der tendenziösen Berichterstattung angeklagt, von den kleineren hört man sowoeso viel zu selten etwas. Also wie wollen wir es halten?
Nein jetzt hast du mich falsch verstanden. Die Quelle ist mir egal, auch PI findet mal ein Korn. die Frage ist auf was beziehen sie sich. Wenn es eine Studie/Publikation ist, dann wird bei den meisten sie auf Punkte reduziert, die in der Studie nur Randnotizen sind. Das wäre keine gute Quelle, egal ob neues deutschland oder PI. Es geht darum ob man bewusst Sachen weglässt oder nicht. Oder was man dazudichten will. Und somit ja kann auch PI, ND, TAZ oder DPA auch mal eine Quelle sein. Nur man muss es wie Du ja auch sagst ,kritisch hinterfragen und prüfen ob es dem so ist. Und nicht ob wieder einmal ein Punkt von irgendwo genommen wird und 9 dazu erfunden wurden.

Und zu Deiner Antwort auf baffi:
bist du denn genauso skeptisch wenn ein "deutsch-europäisch" Aussehnder auf Dich zukommt (bestenfalls noch mit Kurzhaarfrisur), weil Du von Exzessen der Rechten weisst? Falls nein, warum nicht? Wenn Du so skeptisch bist, warum nur so einseitig gegen "ausländisch-aussehende". Wobei ist dies schon grenzwertig finden würde. Denn wenn Du generell skepsis hast bei menschen, dann ist da zwar auch nicht gut, aber ok. aber einseitig da sich auf irgendeine Besonderheit zu beschränken, finde ich nicht gut.
 
Der Unterschied ist, das aus dem Protest (den ich nachvollziehen kann, besonders wenn die Info so spät erst herauskommt) Aggressionen gingen und dort ist die Grenze überschritten.
Du wirst von mir niemals Zustimmung zu Gewalt lesen oder hören. Und natürlich ist dann eine Grenze überschritten. Hab ja oft genug gesagt, dass die Leute verhaftet gehören, völlig egal aus welchem Motiv heraus man meint, Gewalt ausübern zu müssen.

Aber dass es zu Protesten kommt, ist doch wohl selbstverständlich. Und ich hätte noch am gleichen Abend einen Brief an Kris Kaufmann aufgesetzt, in dem ich ihn vermutlich aus meiner emotionalen Stimmung heraus auf das tiefste beleidigt hätte und ihm den sofortigen Rücktritt aus offenkundiger Unfähigkeit und Dummheit nahe gelegt hätte. Falls hier Kinder mitlesen: Nein, das ist nicht der richtige Weg. Der Weg ist falsch und dazu steinig, weil man dafür auch bestraft werden kann! Aber es wäre mein Weg.

Nein das ist falsch, es gibt Studien, Straftaten-Analysen die sagen. Nur kommen die halt nicht zu dem ergebnis was man gerne lesen will. Das mit mehr Flüchtlingen angeblich auch mehr Straftaten kommen.
Du weißt doch überhaupt nicht, was ich lesen will. Ginge es nach mir, würde ich am liebsten lesen:

"Schuld an den jüngsten Krawallen und Vergewaltigungen in den Heimen war nach neusten Erkenntnissen eine Gruppe von 12 Nordafrikanern, die auch heftige Gegenwehr bei der Festnahme leisten. Nachdem man sie ruhig stellen konnte, wurden sie im Eilverfahren einem Haftrichter vorgeführt, der die sofortige Abschiebung in die Heimatländer veranlasste. Bei 3 Personen konnte die Identität nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Die befinden sich derzeit im Hochsicherheitsgefängnis und warten auf die endgültige Straffestsetzung."

Nur leider werde ich das nicht zu lesen bekommen. Eine Tragödie.

Der letzte Satz ist dann aber schon sehr vorurteilsbehaftet, also wenn die Polizei vekründet es sind 50%. Dann alle raus. Wenn sie verkündet nur 10%, dann überwachen. Wenn sie verkündet 3-5%, dann ist das eine Lüge? Wieso? Wieso soll es gerade DANN eine Lüge sein? Weil sie nicht ins Weltbild passt? Entweder zu jeder Zeit "kritisch" oder gar nicht, aber nicht die Fahne nach dem Wind drehen.
Lies mal den Abschnitt nochmal. Ich sage mit keinem Wort was von "Lüge". Ich sage, dass ich von der Polizei erwarte, dass 3-5% Kriminelle in den Griff bekommt.

Nein jetzt hast du mich falsch verstanden. Die Quelle ist mir egal, auch PI findet mal ein Korn. die Frage ist auf was beziehen sie sich. Wenn es eine Studie/Publikation ist, dann wird bei den meisten sie auf Punkte reduziert, die in der Studie nur Randnotizen sind. Das wäre keine gute Quelle, egal ob neues deutschland oder PI. Es geht darum ob man bewusst Sachen weglässt oder nicht. Oder was man dazudichten will. Und somit ja kann auch PI, ND, TAZ oder DPA auch mal eine Quelle sein. Nur man muss es wie Du ja auch sagst ,kritisch hinterfragen und prüfen ob es dem so ist. Und nicht ob wieder einmal ein Punkt von irgendwo genommen wird und 9 dazu erfunden wurden.
Ok, das nehme ich mal so hin und wir werden ja bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit sehen, ob das dann noch gilt ;)

bist du denn genauso skeptisch wenn ein "deutsch-europäisch" Aussehnder auf Dich zukommt (bestenfalls noch mit Kurzhaarfrisur), weil Du von Exzessen der Rechten weisst? Falls nein, warum nicht?
Bei einem mache ich keinen Unterschied. Bei einer Gruppe sieht es schon ganz anders aus.

Wenn Du so skeptisch bist, warum nur so einseitig gegen "ausländisch-aussehende". Wobei ist dies schon grenzwertig finden würde. Denn wenn Du generell skepsis hast bei menschen, dann ist da zwar auch nicht gut, aber ok. aber einseitig da sich auf irgendeine Besonderheit zu beschränken, finde ich nicht gut.
Ganz ehrlich? Ich finde es auch nicht gut und ich versuche auch, es nicht zu zeigen. Um noch ehrlicher zu sein, hasse ich es und auch mich ein Stück weit dafür, weil ich so gar nicht denken will. Aber immer, wenn ein 7er BMW anhält, dann eine Gruppe Türken/Araber/... [Schwarzköppe] aussteigt, dann schießen sofort wieder Bilder in den Kopf. Und ich werde innerlich misstrauisch und leider auch aggressiv. Ich schwöre hier und jetzt und jederzeit, dass ich so nicht sein will, aber da gibt es eben Dinge, die passiert sind und die haben sich regelrecht im Gehirn eingebrannt. Die werde ich auch nicht los, völlig egal wie oft ich mir sage, dass nicht alle so sind.

Noch schlimmer, wenn sie diese scheiß CORDON-Jacken und/oder die schwarzen Adidas-Schnellfickerhosen an haben. Dann muss ich tatsächlich die Straßenseite wechseln und bewusst woanders hin schauen, um nicht etwas zu tun, was mir später irgendwann leid tun könnte. Das ist schwer zu erklären, weil es eben nicht rational begründbar ist. Aber selbst wenn ich irgendwann vielleicht nicht mehr aggressiv werde, das Misstrauen und den beobachtenden, analysierenden Blick (und das innerliche Vorbereiten auf eine Verteidigungssituation) werde ich ganz sicher im Leben nicht mehr los werden. Und ich kann Dir sagen, dass es nicht nur mir so geht, sondern mehr Leuten als man denken mag, die aber weit weniger negative Erfahrungen gemacht haben. Aber das nur am Rande.
 
Meiner Erfahrung nach geben sich Polizisten oft ein wenig zu sehr Mühe, jemanden dingfest zu machen. Was aber auch völlig egal ist, weil jeder Richter sie dann wieder (ungestraft) laufen lässt.

Das ist ein Punkt, der in einer eigenen Diskussion verfolgt werden müsste. Gibt einfach zu viele Aspekte dabei, die nichts mit Flüchtlingen und schon gar nichts mit den Kosten, die durch sie entstehen zu tun haben. ;)

Bei einer abstrakten Gruppe von Menschen ist das viel schwieriger, weswegen das Risiko aber nur noch weiter ansteigt. [...] Also ich würde es nicht tun, weil mir das Risiko trotzdem zu hoch wäre. [...]

Als einzelne Person musst Du selbst einschätzen was Dir gefährlich erscheint und was nicht. Und dementsprechend darfst Du dann auch handeln, solange Du Dich im Rahmen der Gesetze betätigst. :yes:

Der Staat kann aber nur handeln, wenn er konkrete Fälle zu bewältigen hat und nicht aufgrund eines Angstgefühls. Auch der Staat muss sich schließlich an seine Gesetze halten. Das ist jedenfalls in einem Rechtsstaat so und das sollte auch bitte so bleiben (auch wenn es manchmal Gelegenheiten gibt, die daran zweifeln lassen, das weiß ich auch).

[...] Manchmal kommt es mir vor, als wehren sich die Leute mit Händen und Füßen dagegen, mal die Welt aus der Sicht derer zu sehen, die gegen Flüchtlinge demonstrieren. [...]

Ich jedenfalls wehre mich nicht dagegen zu akzeptieren, dass manche oder von mir aus auch viele Menschen Angst entwickeln. Wogegen ich mich aber sehr wohl wehre, sind schlichte und in der Regel undurchführbare Lösungsvorschläge (etwa den lapidaren Hinweis, man möge die Grenzen schließen).

Erfolgversprechende Lösungen dauern dagegen länger, kosten Geld und sind auf einer Bühne vor 10.000 grölenden Demonstranten in der Regel nicht vernünftig zu formulieren. ;)
 
Der Staat kann aber nur handeln, wenn er konkrete Fälle zu bewältigen hat und nicht aufgrund eines Angstgefühls.
Nicht subjektives Angstgefühl, sondern objektive Risikoabschätzung.

Muss ja nicht gleich so "objektiv" sein wie bei den "Kampfhundeverboten", aber man doch sicherlich sagen, dass das Risiko [erheblich] steigt, wenn ich in einer 4000-Seelen-Gemeinde ein Heim mit 1000 Flüchtlingen hinstelle, oder? Nicht, weil alle Flüchtlinge Verbrecher sind, sondern ganz allein deshalb, weil diese Gemeinde gerade um 25% gewachsen ist. Auch in Belin wächst ja vor allem ein kleiner Kiez um diese Personenzahl.

Aber das Wichtigste ist: Man weiß in den meisten Fällen absolut gar nichts über die Leute. Darkkurt hatte da mal den Vergleich mit Snowden angebracht. Der stimmt aber so nicht, weil man inzwischen von Snowden sogar weiß, was er als Kind am liebsten gegessen hat und der deutsche Staat könnte sich inzwischen sicherlich problemlos einen lückenlosen Lebenslauf von ihm von jedem Geheimdienst der Welt schicken lassen. Die Leute, die aus Afrika und dem arabischen Raum zu uns kommen, können ebenso gut rechtsgültig verurteile Schwer- und Gewohnheitsverbrecher, wie völlig unbescholtene und ehrbare Bürger sein. Scheiße, keiner weiß es!

Wenn man nicht weiß, wie tief ein See ist, springt man nicht vom Baum da rein. Ok, einige Vollidioten machen das, verbringen den Rest ihres Lebens dann auch auf Rädern. Und wenn man nicht weiß, wer uns da heimsucht, sollte man meiner Ansicht nach mit äußerster Vorsicht vorgehen.

Jetzt kommst Du mir gleich mit Rechtsstaat, Unschuldigkeitsvermutung und dem ganzen Käse, oder? Klar ist erstmal jeder unschuldig, ich will ja auch niemanden weg sperren. Aber ich würde so viel Vorsicht walten lassen, wie nur irgendwie möglich ist. Das bedeutet aber auch vor allem, dass man Flüchtlinge nicht auf dem Gelände einer Grundschule unterbringt.

Aber auch abseits von Kriminalität hat sich doch offensichtlich kaum ein Politiker mal darüber Gedanken gemacht, welche Kultur uns da "besuchen" kommt. Da höre ich immer, dass Europa ohnehin ein kulturell bunt gemischter Haufen ist. Das ist völlig richtig, aber selbst die Vikinger und Germanenstämme haben sich ganz genau ausgesucht, welchen Teil einer fremden Kultur sie gut finden und in ihre integrieren/adaptieren. Das, was jetzt passiert, hat damit absolut gar nichts mehr zu tun. Und selbst wenn es in Eritrea üblich ist, Mädchen mit 11 oder 12 zu verheiraten, haben sie hier keine Kinder nach ihrer Telefonnummer zu fragen (wie es ja wohl schon passiert ist). Auch wid in Deutschland normalerweise nicht in Vorgärten geschissen, Müll in Hausfluren abgeladen, Einkaufkörbe als Wohnzimmereinrichtung bei Lidl stibizt, ... uns so einiges mehr.

Nein, nicht alle sind so, ich weiß. Da aber im Augenblick niemand weiß, wer so ist und wer nicht und von wem aktuell das größte Risiko ausgeht, würde ich erwarten, dass der Worst Case angenommen und danach gehandelt wird.,

Erfolgversprechende Lösungen dauern dagegen länger, kosten Geld und sind auf einer Bühne vor 10.000 grölenden Demonstranten in der Regel nicht vernünftig zu formulieren. ;)
Sicherlich nicht. Aber je mehr kommen und je mehr Widerstand sich im Volk formiert, desto schwerer wird es auch, überhaupt eine Lösung zu finden, die einen Hauch von Erfolg auf lange Sicht verspricht.

"Ihr Kinderlein, kommet", wie von Frau Doktor propagiert, wird es jedenfalls nicht sein. Auf Gottes Gnaden und Interventionswillen würde ich mich auch nicht verlassen. Und dass sich alles von allein regelt und zum Besten kehren wird, auch nicht. Aber viel mehr hat die Politik dieser Tage nicht im Portfolio.
 
Ich würde Dir zustimmen, dass eine Asylbewerberunterkunft direkt auf dem Gelände der Grundschule eine Fehlplanung ist.

Allem anderen könnte man bei vernünftigem Umgang mit den Menschen begegnen.

Jemand der in einen Vorgarten scheißt, wird das sicher unterlassen, wenn ihm klar geworden ist wie angenehm ein Wasserklosett im Vergleich dazu ist. Er sollte auch lernen, dass man in Deutschland in vielen öffentlichen Gebäuden solche Einrichtungen findet, die man auch (kostenlos oder gegen geringen Obulus) benutzen darf. Wenn er als Alternative allerdings nur ein verdrecktes Dixie-Klo zur Verfügung gestellt bekommt, dass er sich mit 100 Leuten teilen muss...
Was ein "normaler" Mensch dann tut, kannst Du auch bei Open-Air Konzerten beobachten.

Auch Müllbehandlung (in manchen Gegenden Deutschlands probates Thema für eine Doktorarbeit) und den richtigen Umgang mit Kindern kann man lernen und die meisten werden sicher gegenüber einer Beschäftigung während der Wartezeit nicht abgeneigt sein.

Und sobald jemand ein Verhalten an den Tag legt, das gegen Gesetze verstößt, muss er eben auch lernen, dass so etwas bei uns Konsequenzen hat. Auch sowas wird sich irgendwann herumsprechen.

Und Frau Merkel hat nicht nach den Flüchtlingen gerufen. Sie kommen, weil ihr Haus gerade in die Luft geflogen ist und der Opa dabei draufging. Und sie kommen insbesondere auch deshalb nach Deutschland, weil wir es versäumt haben, eine vernünftige Verteilung in Europa zu regeln. Andere Länder schleusen sie ja geradezu durch zu uns.

Das kann man Frau Merkel vorwerfen, aber daran scheint sie ja im Augenblick zu arbeiten. Besser spät als nie.

Und schließlich noch zu Deinem "worst-case-Szenario". Wie soll die Politik denn handeln, wenn Deiner Meinung nach das Risiko zu hoch ist? Müssen die Menschen mit Waffengewalt an der Einreise gehindert werden? Oder müssen so schnell wie möglich wirksame Strukturen zur Verteilung und Versorgung sowie zur Ordnung geschaffen werden?

Auch letzteres braucht eben leider etwas Zeit, weil man jede Warnung der letzten Jahrzehnte verschlafen hat, aber es ist doch durchaus möglich.

Ersteres hingegen scheint mir nicht möglich und wenn doch dann jedenfalls gegen alle Werte, die unsere Europäische Gesellschaft doch angeblich auszeichnen. Ein Schritt in diese Richtung wäre tatsächlich ein Armutszeugnis.
 
Ich würde Dir zustimmen, dass eine Asylbewerberunterkunft direkt auf dem Gelände der Grundschule eine Fehlplanung ist. Allem anderen könnte man bei vernünftigem Umgang mit den Menschen begegnen.
Mutig, mutig. Oder leichtsinnig. Vielleicht schon grob fahrlässig. Je nach Betrachtungsweise.

Und Frau Merkel hat nicht nach den Flüchtlingen gerufen. Sie kommen, weil ihr Haus gerade in die Luft geflogen ist und der Opa dabei draufging. Und sie kommen insbesondere auch deshalb nach Deutschland, weil wir es versäumt haben, eine vernünftige Verteilung in Europa zu regeln. Andere Länder schleusen sie ja geradezu durch zu uns.
Das ist nur die halbe Wahrheit. Alle anderen Länder haben entweder klar gemacht, dass sie keine Flüchtlinge haben wollen oder dass ihre Kapazitäten erreicht sind. Unsere Frau Doktor hat gesagt, dass wir alle aufnehmen, die her kommen. Was ja angesichts der augenblicklichen Situation schon keine Einladung, sondern ein dringender Aufruf ist, bitte nach Deutschland zu kommen.

Natürlich sind sie erst los gelatscht, nachdem das Haus weg war. Außer die aus Afrika, über die müssten wir aber auch nochmal reden, baffi. Deren Häuser stehen nämlich noch. Aber was unsere Politik alles versäumt hat zu tun, will ich eigentlich nicht noch einmal aufzählen. Was aber der allerschlimmste Fehler von allen war, dass man mit den Leuten nichts anzufangen weiß und trotzdem noch immer kein Kontingent festgelegt hat, was unsere Maximalgrenze ist. Und wenn die erreicht ist, ja, dann dürfen die folgenden weiterlaufen, zurück laufen, an der Grenze sitzen bleiben, ... ist mir völlig egal. Und nicht, weil ich ein böser Mensch bin, sondern weil es total bescheuert ist, sich selbst zu ruinieren, um ruinierten Existenzen zu helfen.

Dann muss man die Leute auch beschäftigen. Einfach da ein Ball ins Gehege werfen wird wohl nicht reichen. Die brauchen eine Arbeit, eine Zukunft. Und nach Möglichkeit besser heute als morgen den unbedingten Willen, sich entweder zu integrieren (also bitte keine christlichen Flüchtlinge mobben und verkloppen, weil "draußen" sind die meisten Christen) und unsere Gesetze und Kultur bedingungslos anzuerkennen und sie mindestens danach zu richten. Oder eben das Land auf kürzestem Wege zu verlassen. Was anderes wird nicht funktionieren. Noch eine Parallelgesellschaft kann einfach niemand wollen. Auch kann niemand wollen, dass der Krieg ihrer Heimatländer dann auf deutschem/mitteleuropäischem Boden weiter geht. Und auch bei diesem Thema fehlt es fast vollständig an einem Plan. Da wird sich auch darauf verlassen, dass die Leute sich schon irgendwie anpassen werden. Ich sag es mal so:
LOL

Wie soll die Politik denn handeln, wenn Deiner Meinung nach das Risiko zu hoch ist?
Die Sicherheit des eigenen Landes geht vor und steht an erster Stelle. Das bedeutet nicht, dass man es 100%-ig verhindern kann, dass nicht auch Schwerverbrecher durch jede noch so gute Kontrolle rutschen und sich hier fest setzen, das weiß ich auch. Aber es wird ja wohl irgendwie möglich sein, eine Hand voll großer Aufnahmelager zu bauen, in denen die Menschen so lange bleiben müssen, bis ihre Identität geklärt ist und auch, ob irgendwas gegen sie vorliegt. Diese Lager werden rund um die Uhr bewacht und beschützt gegen Unfrieden von innen und außen. Notfalls eben auch durch private Wachschutzfirmen als Unterstützung der Polizei, die aber zwingend immer vor Ort sein muss.

Jene, denen das Essen nicht schmeckt, das Bettchen zu unbequem ist oder die sich beklagen, dass die örtliche Toilettenbrille den Pöter nicht gut genug umschmeichelt, kann jederzeit und vor allem sehr gern das Land wieder verlassen. Sogar mit Taschengeld. Dass derjenige nie wieder einreisen darf, wäre mir 500 Euro pro Person wert - was billiger ist, als würde er nur 2 Monate bleiben.

Dann muss Wohnraum geschaffen werden und zwar intelligent. Also nicht alle auf einen Haufen und bitte nicht wieder alle nach Berlin, Hamburg oder München. Die Leute müssen dann entsprechend ihrer (Aus-) Bildung und ihrer Bedürfnisse verteilt werden, wobei Frauen und Frauen mit Kindern Vorrang haben. Danach Familien und Alte. Erst ganz zum Schluß die jungen, kräftigen Männer. Und natürlich, wie gesagt - auch auf die Bildung achten. Nicht dass sich Bayern wieder die ganzen Edel-Ausländer schnappt und den ganzen sozialen Müll in Berlin ablädt. Vierteljährlich wird dann geprüft, ob das Kontingent erhöht werden kann oder nicht. Falls ja, macht man wieder die Grenzen auf und lässt entsprechend Leute nachströmen. Wenn nicht, ist das Tor dicht.

Außerdem muss massiver Druck auf die Nachbarn ausgeübt werden. Es muss einfach klar sein, dass bis auf ein paar Bekloppte in Deutschland hier auch niemand Massen an Flüchtlingen haben will und das Land auch seine Kapazitätsgrenzen hat. Und man kann, so denke ich, durchaus erwarten, dass angesichts dieses Ausnahmezustandes in Europa, auch die anderen Länder bis an ihre Grenzen gehen und nicht die Frau Doktor mir Lob überschütten in der Hoffnung, dadurch nicht in die Pflicht genommen zu werden.

Zur Prüfung der maximalen Kapazitäten im Land spielen Faktoren wie Geld die größte Rolle. Aber natürlich auch Wohnraum und Bildung. Heißt, dass mindestens die Kinder, die ja schulpflichtig sind, deutsch können müssen. Denn niemandem ist geholfen, wenn sie in der Schule sitzen und dort aus dem Fenster gucken, weil sie ohnehin nix verstehen. Gleichzeitig darf aber auch das Leistungsniveau an deutschen Schulen, das ohnehin schon nicht so glänzend ist, noch weiter sinken, sodass nur noch die Kinder von den Geldsäcken eine vernünftige Bildung an Privatschulen bekommen und der Durchschnittsbürger kaum mehr als Lesen und Schreiben nach 10 Klassen beherrscht. Also müssen Lehrer für die Schulen und Sprachkurse her und zwar ganz ganz doll viele.

Und noch so einiges mehr. Ich weiß gar nicht, ob die Frau Doktor und die anderen gleichsam unfähigen ihres Kabinetts das überhaut alles auf dem Schirm haben. Mit ein wenig gutem Willen und eisenhartem Gottvertrauen wird sich gar nichts regeln.

Ersteres hingegen scheint mir nicht möglich und wenn doch dann jedenfalls gegen alle Werte, die unsere Europäische Gesellschaft doch angeblich auszeichnen. Ein Schritt in diese Richtung wäre tatsächlich ein Armutszeugnis.
Ja, ach wie edel. Schön. Nur werden "unsere europäischen Werte, die uns auszeichnen" jetzt hier auf eine Probe gestellt, die man wohl nicht auf dem Zettel hatte, als man sie sich ausgedacht hat. Wenn wir diese Krise, die ich nach wie vor als die schwerste seit 1945 bezeichne, meistern können und trotzdem Gutmenschen spielen können, super. Dann sollten wir das tun. Nur hege ich daran ernsthafte Zweifel.

Und ich muss Dich mal ernsthaft fragen, ob Du wirklich so denkst oder nur so großherzig schreibst. Ich meine, wie weit geht denn Dein Mitgefühl und Deine Selbstidentifikation mit den "euopäischen Werten"? Also ich denke (das muss aber nicht stimmen), dass Du auch eine Steuererhöhung zustimmend mit tragen würdest. Ich nicht. Aber wie weit würdest Du gehen? ist bei 3% MwSt-Erhöhung Deine Schmerzgrenze erreicht? 10%? 100%? Komm schon, jeder hat eine Schmerzgrenze. Und die wird nach 2017 definitiv auf die Probe gestellt werden. Das sind noch 2 Jahre, in denen jährlich umdie 1 Million Menschen einwandern. Nach aktueller Mathematik ist das schlicht unbezahlbar.

Ich gebe mich mal dumm und sage, dass ich Dir glaube, dass Du bis 50% Erhöhung der MwSt mitgehen würdest, weil dafür ja Menschenleben gerettet werden. Meine Schmerzgrenze wäre zwar schon bei 1% erreicht, aber gut. Das Leben in Deutschland wird sich ja auch ändern, das ist Dir hoffentlich auch klar. Nicht nur kulturell, sondern "alte Probleme" werden wieder da sein, die man schon damals nicht gelöst bekommen hat. Nur jetzt in einem Maßstab der die alten Sorgen wie Ringelpietz aussehen lässt. Wie zum Beispiel das Lernniveau an der Schule. Ziehst Du denn auch weg, wenn Dein Kind in der 6. Klasse noch immer in der Fibel "Mama und Oma am Baum" nicht richtig lesen kann, weil einfach 95% der anderen Schüler NDH sind? Oder bleibst Du da und ziehst es durch, weil Du kein Ghetto schaffen willst?

Und wer glaubt denn ernsthaft, dass von allen Flüchtlingen (egal woher) in den nächsten, na sagen wir mal 5 Jahren, auch nur 10% in Lohn und Brot kommen werden? Klar wird es einige geben. Aber doch bei weitem nicht die Masse. Die wird das vorbildliche deutsche Sozialsystem auf die Probe stellen, was zuerst diejenigen erfahren werden, die keine starke Lobby haben, also die Alten. Dann die Arbeitslosen. Dann die Mindestlöhner. Am Ende der Mittelstand. Die Oberschicht lebt ja heute schon nicht mehr in Deutschland.

Abschließend: Ja, ich weiß, dass ich an einigen Stellen im Text ein wenig übertrieben und auch spitzzüngig geschrieben habe. Trotzdem ändert es nichts am Inhalt und der Gültigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] Das ist nur die halbe Wahrheit. Alle anderen Länder haben entweder klar gemacht, dass sie keine Flüchtlinge haben wollen oder dass ihre Kapazitäten erreicht sind. Unsere Frau Doktor hat gesagt, dass wir alle aufnehmen, die her kommen. Was ja angesichts der augenblicklichen Situation schon keine Einladung, sondern ein dringender Aufruf ist, bitte nach Deutschland zu kommen.[...]

Nach meinem Eindruck hat sie in einer Krisensituation für eine Entschärfung der Lage gesorgt. Aber auch das ist vielleicht eine Frage der Sichtweise... ;)

Die anderen Länder wollten eben nicht einmal registrieren und für das Nötigste sorgen.

[...] Was aber der allerschlimmste Fehler von allen war, dass man mit den Leuten nichts anzufangen weiß und trotzdem noch immer kein Kontingent festgelegt hat, was unsere Maximalgrenze ist. [...]

Nein. Der allerschlimmste Fehler ist, dass man noch keine Konzepte hat um zu verhindern, dass die Menschen überhaupt "loslatschen".

Deine Vorschläge, was zu tun ist sind aber gar nicht mal alle schlecht. Allerdings denke und hoffe ich, dass der Krisenstab iim Augenblick an solchen oder ähnlichen Konzepten bastelt. Das kannst Du zwar naiv nennen, andererseits kann man kaum etwas anderes tun als abzuwarten...

[...] Und ich muss Dich mal ernsthaft fragen, ob Du wirklich so denkst oder nur so großherzig schreibst. Ich meine, wie weit geht denn Dein Mitgefühl und Deine Selbstidentifikation mit den "euopäischen Werten"? Also ich denke (das muss aber nicht stimmen), dass Du auch eine Steuererhöhung zustimmend mit tragen würdest. Ich nicht. Aber wie weit würdest Du gehen?[...]

Bislang ist von Steuererhöhungen ja noch keine Rede. Aus meiner Sicht wären vorrangig andere Wege zur Finanzierung zu beschreiten. Ich schließe aber auch nicht aus, dass ich Steuererhöhungen unter bestimmten Voraussetzungen zustimmen würde.

Ich glaube auch, dass mehr Menschen die Wirtschaft unterstützen und ankurbeln können und somit nicht automatisch zu einem Verlustgeschäft werden. Und sei es zunächst auch nur dadurch, dass Zeltverleih, Baufirmen, Lehrer, Wachleute und Lebensmittelhandel davon profitieren und wir möglicherweise die schwarze Null nicht retten können...

Auf etwas längere Sicht könnte es auch gelingen, einige Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und andere wieder nach Hause zu schicken (nämlich jene, die nicht die Voraussetzungen erfüllen).

Vielleicht ist Dir das nun wieder alles zu allgemein und zu schwammig. Andererseits habe ich im Augenblick noch kein konkretes Problem im Blick, dass nicht zu händeln wäre. Deine Vermutungen hingegen sind zwar bestimmt, aber eben auch nur Spekulation. Mir darauf Lösungen einfallen zu lassen ist mir zu aufwändig, wenn ich sie vielleicht nie brauche.
 
Photon, wo willst Du das Problem denn hinverlagern. Nach Österreiche, Ungarn, Türkei, Libanon, Syrien? Oder gilt auch hier wieder dieselbe Devise wie bei Dublin-III wer zuerst die Zäune hochbekommt hat gewonnen?
Was bringt es uns, wenn der Libanon hochgeht, was bringt es uns wenn die Türkei hochgeht. Was bringt es uns wenn Griechenland und/oder Ungarn komplett hochgeht? Du wirst so keine Grenze/Festung bauen können die uns "schützen", wobei ich mich meist immer noch Frage vor was. Flüchtlingen? Oder nicht doch eher die Verantwortung vor dem was wir oder unsere Bündnispartner da seit Jahren veranstalten.
 
Nach meinem Eindruck hat sie in einer Krisensituation für eine Entschärfung der Lage gesorgt.
Ja, auch das war ein (Neben-) Effekt. Auf unsere Kosten. Dafür wird sie vielleicht doch nochmal den Friedensnobelpreis bekommen. Und dann kann sie nur hoffen, dass das Volk ihr nicht damit irgendwann den Schädel einschlägt. "Augespießt auf einem Friedesnobelpreis - was für eine Ironie" (Simpons) :D

Nein. Der allerschlimmste Fehler ist, dass man noch keine Konzepte hat um zu verhindern, dass die Menschen überhaupt "loslatschen".
War der größte Fehler. Der Zug ist jetzt schon fast weg, Millionen und Abermillionen sind schon unterwegs.

Deine Vorschläge, was zu tun ist sind aber gar nicht mal alle schlecht. Allerdings denke und hoffe ich, dass der Krisenstab iim Augenblick an solchen oder ähnlichen Konzepten bastelt. Das kannst Du zwar naiv nennen, andererseits kann man kaum etwas anderes tun als abzuwarten...
Vielleicht hast Du den Grundtenor meiner Aussage nicht ganz verstanden. Wir brauchen jetzt schon 12.000 Lehrer, habe ich erst neulich gelesen. Nach aktuellen Hochrechnungen also nächstes Jahr schon 24.000 oder mehr. Die wachsen aber nicht auf Bäumen und fallen gut gereift in die Klassenzimmer. Der aktuelle Stand ist also, dass unsere Kinder jetzt schon auf Bildung verzichten müssen, weil Stunden ausfallen werden und Flüchtlingskinder, die kein Wort deutsch können, das Lerntempo gegen Null fahren werden.

Das ist nur ein konkretes Risiko, was ich nenne. Es gibt ja noch reichlich andere, aber ich will den Beitrag nicht wieder aufblähen. Vieles wurde ja bereits geschrieben.

Der Grundtenor meiner Aussage war also, dass meiner Meinung nach jetzt die Zeit erfordert, die deutschen Grenzen sofort zu schließen, damit wir erstmal die Leute abarbeiten können, die bislang hier sind. Wenn sie erfasst sind und aus irgendwelchen Gründen abgelehnt werden, müssen darüber auch alle anderen Länder Europas informiert werden. Momentan scheint ja alles nur mit Brieftauben zu funktionieren, aber die Computersysteme müssen dringend vernetzt werden, um überhaupt einen Echtzeit-Informationsaustauch gewährleisten zu können. Dann muss das Kontingent geklärt werden und erst danach kann entschieden werden, ob und für wieviele wir die Grenzen wieder öffnen. So und nicht anders ist vielleicht noch das Schlimmste zu verhindern.

Bislang ist von Steuererhöhungen ja noch keine Rede. Aus meiner Sicht wären vorrangig andere Wege zur Finanzierung zu beschreiten. Ich schließe aber auch nicht aus, dass ich Steuererhöhungen unter bestimmten Voraussetzungen zustimmen würde.
Die Rede davon war schon, nur hat eben die Frau Doktor sich gestern aufgerafft und die explizit ausgeschlossen. Nun ist es aber auch egal, was Frau Doktor absondert, was man unter anderem auch bei der Maut-Gebühr gesehen hat. Also können wir davon ausgehen, dass nach der Wahl 2017 eine entsprechende Steuererhöhung kommen wird.

Ich glaube auch, dass mehr Menschen die Wirtschaft unterstützen und ankurbeln können und somit nicht automatisch zu einem Verlustgeschäft werden.
Oh, ein paar Konzerne und bestimmte Branchen werden sich an der Flüchtlingskrise gesund stoßen und sich einen goldenen Arsch verdienen, davon bin ich überzeugt. Aber das war's auch.

Wenn wir heute einen "Wirtschaftsboom" hätten, käme der erst in 1 bis 2 Jahren auf dem Arbeitsmarkt an. Warum das so ist, weiß ich nicht genau, ist aber so und mit solchen "Verzögerungen" wird wohl auch offiziell gerechnet. Wenn aber ein Wirtschaftsboom nur darauf zurück läuft, dass der Staat im Grunde künstlich die Kaufkraft erhöht, dann ist da ja sicherlich nicht nachhaltig. Das ist ja ähnlich, als wenn Du als Gastronom selbst Dein bester Kunde bist. Schon deshalb muss es zu Steuererhöhungen kommen.

Photon, wo willst Du das Problem denn hinverlagern. Nach Österreiche, Ungarn, Türkei, Libanon, Syrien? Oder gilt auch hier wieder dieselbe Devise wie bei Dublin-III wer zuerst die Zäune hochbekommt hat gewonnen?
Ganz genau. Ich bin nicht für die Probleme der Welt verantwortlich. Schon gar nicht, wenn ich sie im eigenen Land nicht mal gelöst bekomme.

Das Maximum, was ich tun würde, ist meine Machtposition innerhalb der EU ausnutzen und auf die anderen Länder massiven Druck auszuüben und sie zu zwingen, ebenfalls bis an ihre Grenzen des Machbaren zu gehen. Heißt eben, dass alle ihre Kontingente melden müssen und wenn ein Land sagt, dass sie nicht mehr als 12 Mann aufnehmen können, dann muss es eben von einer EU-Kommission geprüft werden.

Alles, was über die Kontingente der EU hinaus nach Europa kommen will, hat Pech. Wir können ja gerne Wartenummern ausgeben und "Vorregistrierungen" in den Botschaften vornehmen, damit später die Abarbeitung schneller und einfacher geht. Aber mehr ist nicht drin. Wer und ob sich dann außerhalb der EU jemand der Flüchtlinge annimmt, weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht.

Was bringt es uns, wenn der Libanon hochgeht, was bringt es uns wenn die Türkei hochgeht.
Gar nichts. Aber ich sage das ja nicht, damit der Libanon hoch geht oder die Türkei hoch geht, sondern damit Deutschland nicht hoch geht.

Du wirst so keine Grenze/Festung bauen können die uns "schützen", wobei ich mich meist immer noch Frage vor was. Flüchtlingen? Oder nicht doch eher die Verantwortung vor dem was wir oder unsere Bündnispartner da seit Jahren veranstalten.
Oh, contraire. Ich könnte so eine Mauer/Zaun/Festung bauen, dass hier nich mal mehr ein Zugvogel unbemerkt rein oder raus käme.

Und ich habe weder ein Schuld- noch ein Verantwortungsgefühl der USA gegenüber. Wäre ich Merkel, hätte ich meinen "lieben Freund Barak" schon längst täglich am Telefon und ihn täglich schärfer aufgefordert, jetzt die Scherben zusammen zu kehren, die er in der Welt hinterlassen hat. Und dazu gehört vor allem, die Hauptlast in der Flüchtlingsfrage zu tragen. Und zwar in beiderlei Hinsicht - finanziell und personell.

Und wenn er das nicht will, würde ich mich vermutlich in der EU dafür stark machen, dass die USA boykottiert wird. Aber ach - ja, da war ja noch was. TTIP und CETA. Hm. Na dann müssen wir wohl dringend die Frau Doktor abwählen, nicht wahr? Ok, aber ich weise entschieden zurück, dass Merkel Deutschland ist. Ich habe Frau Doktor nicht gewählt, identifiziere mich nicht mit ihrer Politik und "würde nicht mal auf sie pissen, wenn sie brennt" (inspiriert von "Nr. 1" - Böhse Onkelz)

Ok,kann man von ihr womöglich nicht erwarten. Aber dafür, dass deutsche Soldaten im Ausland nicht mal schießen dürfen, wenn sie bedroht werden, dafür aber die Amis selbst Kinder abballern, werde ich keinerlei Haftung übernehmen. Keinerlei. Die darf die USA selbst tragen, scheiß was auf NATO oder Bündnispartner. Da hätte ich nämlich auch noch eine nette Geschichte zu erzählen, aber vielleicht ein anderes Mal...
 
War der größte Fehler. Der Zug ist jetzt schon fast weg, Millionen und Abermillionen sind schon unterwegs.
Nur nicht nur nach Europa, nicht einmal 5% der weltweit auf der Flucht befindlichen Personen kommen nach Europa. Wenn aber Länder wie Türkei, Libanon hochgehen sind die 5% nichts.


Vielleicht hast Du den Grundtenor meiner Aussage nicht ganz verstanden. Wir brauchen jetzt schon 12.000 Lehrer, habe ich erst neulich gelesen. Nach aktuellen Hochrechnungen also nächstes Jahr schon 24.000 oder mehr. Die wachsen aber nicht auf Bäumen und fallen gut gereift in die Klassenzimmer. Der aktuelle Stand ist also, dass unsere Kinder jetzt schon auf Bildung verzichten müssen, weil Stunden ausfallen werden und Flüchtlingskinder, die kein Wort deutsch können, das Lerntempo gegen Null fahren werden.
Naja ich würde mal sagen für einige Deutsche ist das Bildungssystem in Deutschland eh nur Makulatur. Bei denen könnte man froh sein, hätte sie die bis dato bereitgestellt Bildung auch genossen....


Der Grundtenor meiner Aussage war also, dass meiner Meinung nach jetzt die Zeit erfordert, die deutschen Grenzen sofort zu schließen, damit wir erstmal die Leute abarbeiten können, die bislang hier sind. Wenn sie erfasst sind und aus irgendwelchen Gründen abgelehnt werden, müssen darüber auch alle anderen Länder Europas informiert werden. Momentan scheint ja alles nur mit Brieftauben zu funktionieren, aber die Computersysteme müssen dringend vernetzt werden, um überhaupt einen Echtzeit-Informationsaustauch gewährleisten zu können. Dann muss das Kontingent geklärt werden und erst danach kann entschieden werden, ob und für wieviele wir die Grenzen wieder öffnen. So und nicht anders ist vielleicht noch das Schlimmste zu verhindern.
Das ist doch ne pillepalle. Wenn Europa insgesamt nicht einmal angeblich 5% verkraften kann, was sollen Staaten wie Türkei, Libanon, Jordanien machen? Nur weil alles abgebaut haben, manche würde sagen zum Glück, können wir jetzt nicht einfach die Rechte in Abrede stellen.


Oh, ein paar Konzerne und bestimmte Branchen werden sich an der Flüchtlingskrise gesund stoßen und sich einen goldenen Arsch verdienen, davon bin ich überzeugt. Aber das war's auch.
Na dann wär doch das das erste was ein Teil der Bürger adressieren sollte. Macht es das? NEIN. Ihr Opfer sind Flüchtlinge, und nicht die armen armen Konzerne und Co..


Ganz genau. Ich bin nicht für die Probleme der Welt verantwortlich. Schon gar nicht, wenn ich sie im eigenen Land nicht mal gelöst bekomme.
Noch einmal Du kannst keinen Zaun hochgenug bauen als der Dir vor irgendwas Schutz bietet. Das hast Du gesehen in der DDR, das siehst Du in den USA, Israel und Ungarn und Du wirst es sehen wenn auch Deutschland mit so einem Mist anfängt.

Das Maximum, was ich tun würde, ist meine Machtposition innerhalb der EU ausnutzen und auf die anderen Länder massiven Druck auszuüben und sie zu zwingen, ebenfalls bis an ihre Grenzen des Machbaren zu gehen. Heißt eben, dass alle ihre Kontingente melden müssen und wenn ein Land sagt, dass sie nicht mehr als 12 Mann aufnehmen können, dann muss es eben von einer EU-Kommission geprüft werden.
Und was für Kontingente nehmen wir? 1 oder 2/80 wie bis jetzt, noch weniger, mehr?

Alles, was über die Kontingente der EU hinaus nach Europa kommen will, hat Pech. Wir können ja gerne Wartenummern ausgeben und "Vorregistrierungen" in den Botschaften vornehmen, damit später die Abarbeitung schneller und einfacher geht. Aber mehr ist nicht drin. Wer und ob sich dann außerhalb der EU jemand der Flüchtlinge annimmt, weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht.
Menschenverachtend. Und nicht mehr. Negieren von Grundrechten. Dann darfst Du schon einmal Erklärungen aufschreiben wieso Du Dich aus internationalen Gesetzen und Regelungen heraussondern willst etc.. Ich hoffe das hast Du alles im Hinterkopf.
Die Schweizer hatten auch gehofft das ist so easy. Bis heute fehlt ihr Gesetz zu den Kontingenten. Warum weil EU und intern. Regelungen dagegen stehen und man nicht weiss wie damit umgehen. Ich bin gespannt auf Deine Erklärung.


Gar nichts. Aber ich sage das ja nicht, damit der Libanon hoch geht oder die Türkei hoch geht, sondern damit Deutschland nicht hoch geht.
Du kennst die Zahlen aus den betreffenden Ländern. Es spricht schon fast von Häme wenn Du D mit TR oder LB vergleichen willst. :roll:



Oh, contraire. Ich könnte so eine Mauer/Zaun/Festung bauen, dass hier nich mal mehr ein Zugvogel unbemerkt rein oder raus käme.
Ich meine nicht die geistige Barriere. ;)

Und ich habe weder ein Schuld- noch ein Verantwortungsgefühl der USA gegenüber. Wäre ich Merkel, hätte ich meinen "lieben Freund Barak" schon längst täglich am Telefon und ihn täglich schärfer aufgefordert, jetzt die Scherben zusammen zu kehren, die er in der Welt hinterlassen hat. Und dazu gehört vor allem, die Hauptlast in der Flüchtlingsfrage zu tragen. Und zwar in beiderlei Hinsicht - finanziell und personell.
Das weiss ich und doch sind wir allein durch die NATO mit verbunden. Wir sind mit verbunden durch die Waffenverkäufe, wir sind verbunden durch die Patriot-Raketen-Stationierung, und und und. Wir sind nicht so inaktiv wie Du denkst. Wir haben sogar über die Kurden schon Waffen in diesem Krieg, bzw. in afghanistan sind/waren wir sogar aktiv dabei.

Und wenn er das nicht will, würde ich mich vermutlich in der EU dafür stark machen, dass die USA boykottiert wird. Aber ach - ja, da war ja noch was. TTIP und CETA. Hm. Na dann müssen wir wohl dringend die Frau Doktor abwählen, nicht wahr? Ok, aber ich weise entschieden zurück, dass Merkel Deutschland ist. Ich habe Frau Doktor nicht gewählt, identifiziere mich nicht mit ihrer Politik und "würde nicht mal auf sie pissen, wenn sie brennt" (inspiriert von "Nr. 1" - Böhse Onkelz)
Also Bürger des deutschen Staates mitgehangen mitgefangen. So wie ich auch.

Ok,kann man von ihr womöglich nicht erwarten. Aber dafür, dass deutsche Soldaten im Ausland nicht mal schießen dürfen, wenn sie bedroht werden, dafür aber die Amis selbst Kinder abballern, werde ich keinerlei Haftung übernehmen. Keinerlei. Die darf die USA selbst tragen, scheiß was auf NATO oder Bündnispartner. Da hätte ich nämlich auch noch eine nette Geschichte zu erzählen, aber vielleicht ein anderes Mal...
Na dann mal raus.
 
Naja ich würde mal sagen für einige Deutsche ist das Bildungssystem in Deutschland eh nur Makulatur. Bei denen könnte man froh sein, hätte sie die bis dato bereitgestellt Bildung auch genossen....
Und das wollen wir jetzt zum Standard "erheben"?

Noch einmal Du kannst keinen Zaun hochgenug bauen als der Dir vor irgendwas Schutz bietet. Das hast Du gesehen in der DDR, das siehst Du in den USA, Israel und Ungarn und Du wirst es sehen wenn auch Deutschland mit so einem Mist anfängt.
Oh, ich könnte so einen Zaun bauen. Ich könnte auch super Minenfelder auslegen alle 10 Meter ein "Vorsicht Lebensgefahr"-Schild in allen möglichen Sprachen und wasserdichte Patroullien einrichten. Denn sich illegal und gewaltsam Zutritt zu einem Staat zu verschaffen, ist und bleibt nunmal eine schwere Straftat.

Und was für Kontingente nehmen wir? 1 oder 2/80 wie bis jetzt, noch weniger, mehr?
Das kann ich überhaupt nicht einschätzen. Ich würde vermuten, wir könnten noch mehr nehmen, aber ich weiß es nicht. Vielleicht haben wir, wenn erstmal die "Inventur" durich ist, unser Kontingent bereits überschritten. Das sollen nach Möglichkeit Leute ausrechnen, die zuverlässigere Zahlen und mehr Überblick haben als ich.

Menschenverachtend. Und nicht mehr. Negieren von Grundrechten.
Soso, menschenverachtend. Der Wille und das Herz mag ja unendlich groß sein, Budgets und Rohstoffe sind es nunmal nicht. Und ich würde nicht ein ganzes (MEIN!) Volk opfern, damit ein anderes Volk (oder ein paar andere) vor ihren Problemen fliehen können. Und ein unbegrenztes Aufnehmen führt exakt da hin. Also entweder wir errechnen ein Kontingent und halten uns daran oder wir sind am Arsch.

Und sollte es das Ausland wagen, das "menschenverachtend" zu nennen, dann können wir ja mal zeigen, was menschenverachtend ist und es so halten, wie es der Trump vor hat: Wir schmeißen alle, die jetzt schon da sind, einfach raus. Briefmarke auf den Arsch und nach Syrien und Afrika zurück. Dann kann uns jemand mit "Menschenverachtend" kommen. Vorher sollte jeder, der auch nur daran denkt, das Wort in den Mund zu nehmen, lieber ganz doll die Schnauze halten.

Dann darfst Du schon einmal Erklärungen aufschreiben wieso Du Dich aus internationalen Gesetzen und Regelungen heraussondern willst etc..
Ausnahmezustand und Verteidigungsfall. Invasion.

Das weiss ich und doch sind wir allein durch die NATO mit verbunden.
Dann muss diese Zugehörigkeit neu überdacht werden. Es gibt keinen Warschauer Pakt mehr, insofern hat die NATO ihre Existenzberechtigung verloren. Und ich glaube, dass wir uns lieber Russland annähern sollten, als stellvertretend für die USA auf Konfrontationskurs gehen sollten. Dann braucht auch kein Arsch (ausßer die USA) eine NATO.mehr.

Also Bürger des deutschen Staates mitgehangen mitgefangen. So wie ich auch.
Sicherlicht. Aber das heißt ja nicht, dass ich wortlos jedewedes Schicksal, welches mir von meinen Volksvertretern beschieden wird, mittragen werde. Schon gar nicht, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt. Und ich bin mir auch sicher, dass die Wahl 2017 den einen oder anderen zum Staunen bringen wird.

Na dann mal raus.
Ach, na ein Kumpel von mir war doch im Kosovo. Ein anderer in Afghanistan. Die haben mir ja erzählt, dass sie nicht schießen dürfen, schon wegen internationaler Verwicklungen nicht. Die Amis ballern halt auf alles, was sich bewegt, als Deutscher bist Du eigentlich nur Tourist.

Jedenfalls ist es wohl mehr als einmal vorgekommen, dass als sie auf Patroullie waren, dass einige Kinder mit Handgranaten in den Händen auf sie schreiend zugerannt kamen. Tja, was macht man da? Nun, die Amis knallen sie ab. Die Deutschen nicht. Was in dem Fall auch gut war, weil die Kinder eigentlich nur Essen gegen Handgranaten tauschen wollten. Aber es gab wohl auch schon Fälle, da haben Leute schon ihre Kinder, die kaum älter als 12 Jahre alt waren, zu Kriegern ausgebildet, die sich ohne viel nachzudenken auch in die Luft gesprengt haben. So furchtbar das auch alles ist, aber man sieht es weder den Kindern, noch den Eltern an, wie irre sie wirklich sind.

Die Geschichte zeigt mir aber 2 Sachen. Erstens dass die Menschen verzweifelt und gleichsam völlig verroht sind. Und zweitens, dass man dringend vor Ort den Krieg beenden muss und sich ganz genau üerlegen sollte, ob und wieviel wir auch Menschen dieses Schlages hier haben wollen. Eine militärische Intervention (aber dann ohne Platzpatronen) wird vermutlich leider unausweichlich sein.
 
Oh, ich könnte so einen Zaun bauen. Ich könnte auch super Minenfelder auslegen alle 10 Meter ein "Vorsicht Lebensgefahr"-Schild in allen möglichen Sprachen und wasserdichte Patroullien einrichten. Denn sich illegal und gewaltsam Zutritt zu einem Staat zu verschaffen, ist und bleibt nunmal eine schwere Straftat.
Aber so ein Zaun, solche Minenfelder und solche Patroullien auf 3.600 km Grenze sind doch recht teuer, oder? Ist da die derzeitige Taktik der westlichen Welt nicht besser?

Derzeit liefern wir Waffen in die Regionen und bilden Diktatoren und ihre Armeen aus, damit die sich gegenseitig umbringen, dann kommen die auch nicht nach hier. In Afrika sorgen wir einfach dafür, dass die Menschen verhungern und verdursten, Nestle wird es schon richten. Wenn wir jetzt noch dafür sorgen könnten, dass der Iran mit den Saudis mal wegkehrt, was da noch so übrig ist im mittleren Osten, dann ist Ruhe und wir können auf den leergebombten Flächen endlich wieder Citrusfrüchte für uns anpflanzen, die sind in letzter Zeit beim Aldi wieder teurer geworden.

Russland und die Nato sind in Syrien gerade zu Plan C übergegangen. Nach Plan A (heimliche Ausbildung von Rebellen und Regierungstruppen) über Plan B (offene Unterstützung und Waffenlieferungen) kommt jetzt der offene Eintritt in den Krieg, den man selber geschaffen hat. Die Russen schiessen auf Rebellen und IS, der Westen auf Assads Truppen und IS, die Saudis auf Rebellen und Assad... Und Du machst Dir jetzt in die Hose, dass es ein paar Menschen geschafft haben, aus dieser Hölle zu entkommen und lieber bei uns leben wollen.
 
Aber so ein Zaun, solche Minenfelder und solche Patroullien auf 3.600 km Grenze sind doch recht teuer, oder? Ist da die derzeitige Taktik der westlichen Welt nicht besser?
Einmalige Investition, was den Zaun und die Minen angeht. Und ob unsere Soldaten nun Tischtennis in der Kaserne spielen oder ein bischen auf und ab gurken, macht ja nun nicht wirklich den Unterschied. Die Folgekosten sind wesentlich geringer.

Derzeit liefern wir Waffen
*grummel* Ich habe keinen einzigen Flitzegummi geliefert und bis heute an keiner einzigen Kugel auch nur einen Cent verdient. Mit "wir" sollten sich insofern nur Leute angesprochen fühlen, die ihre Stimme der Union oder SPD gegeben haben oder eben die wirklich daran verdienen. Im Gegenteil wäre ich sogar der erste, der Waffenlieferungen aus Deutschland verbieten würde, auch wenn ich der Meinung bin, dass Waffen nicht töten, sondern Menschen. Und wenn sie von uns keine Waffen bekommen, sie sie von irgendwo anders bekommen - und wenn nicht, sich notfalls auch mit Messern und Steinen umbringen würden. Aber egal.

Die Russen schiessen auf Rebellen und IS, der Westen auf Assads Truppen und IS, die Saudis auf Rebellen und Assad... Und Du machst Dir jetzt in die Hose, dass es ein paar Menschen geschafft haben, aus dieser Hölle zu entkommen und lieber bei uns leben wollen.
Ich mach mir also in die Hose, weil ich verlange, dass mal jemand nachrechnet, wann es uns Kopf und Kragen kostet?

Und nein, ich freue mich für jeden, der dieser Hölle entkommen ist. Jetzt ist es an der internationalen Staatengemeinschaft, die Flüchtlinge aufzunehmen. Wenn jedes Land (also nicht nur in Europa, sondern weltweit) mal ein Kontingent errechnen und melden würde, dann könnte man alle Flüchtlinge ganz bequem doppelt und dreifach unterbringen. Sicherlich nicht alle in ihrem Wunschland und Wunschhotel, aber zumindest irgendwo in Sicherheit. Und ich denke, nur darauf kommt es an.

Wenn andere Staaten also dahingehend gar nicht reagieren, quasi "Toter Mann" spielen, dann ist Deutschland in der Plficht, sich zu ruinieren? Dagegen klingt ja der Versailler Vertrag fast wie eine internationale Zuwendung an Deutschland.

Und was machen wir eigentlich mit den Menschen, die "dieser Hölle nicht entkommen" können, hm? Drauf geschissen, die haben halt Pech? Grr, wie unmenschlich.

Ach, noch eine Frage. Das Geld, welches jetzt ohne Steuererhöhung und Mehreinnahmen zur Verfügung gestellt wird, kommt eigentlich woher genau? Wenn es nicht Gott war, der unsere Geldspeicher überraschend aufgefüllt hat und keine Zauberei, wo wird es denn eingespart? Also wie ich meine Regierung kenne, an der Stelle, die sich am leisesten beschwert. Das sind dann im Allgemeinen die Alten und die Kranken. Wenn jetzt also an der Altenpflege und Krankenpflege noch mehr gespart wird (die ja ohnehin kaum noch vorhanden sind), dann ist das nicht unmenschlich, sondern - ehm, ja was eigentlich? Ein notwendiges Übel?

Oder wird es sich bei den Banken geliehen, die wir gerade gerettet haben, mit der Zusage, es mit einem großzügigem Zins aus Steuern zurück zu zahlen? Da fällt mir ein, dass die sich eigentlich durch großzügige Spenden positiv hervor heben könnten. Wenn überhaupt jemand an der Krise dort verdient hat, dann sind es nicht wir, sondern die Banken. Und die Rüstungsindustrie. Und natürlich meine Volksvertreter persönlich sowie deren Parteien. Auch wenn nicht jede "Spende" ans Licht kommt, wie die von Schreiber.

Wie auch immer. Deutschland ist in der Pflicht, Asylanten aufzunehmen und kommt dem nach. So soll es auch bleiben. Was ich verlange ist, dass es eine gewissenhaft errechnete Obergrenze gibt, die uns davor bewahrt, selbst zu einer Krisenregion zu werden. Diese Obergrenze kann bei 10 Millionen liegen, aber vielleicht auch bei 1 Million. Wo sie auch immer ist, aber es gibt sie irgendwo. Und bis zu dieser Grenze können wir uns gern für anderer Leute Probleme den Arsch aufreißen. Nur habe ich absolut gar kein Verständnis dafür, wenn stets und ständig gefordert wird, dass sich Deutschland bis zur Selbstaufgabe opfern soll und das Volk dann darunter leiden muss, damit das Leid anderer Völker gelindert wird. Was für eine zum Himmel schreiend bescheuerte Denkweise ist das denn?
 
Außerdem muss ich auch mal sagen, dass ich wirklich erschüttert und fassungslos bin.

Leute, die sonst nachvollziehbar und intelligent argumentieren, die geben hier beim Thema Flüchtlinge Dinge von sich, die würde ich vielleicht von einem Grundschulkind erwarten, das allen helfen und den Lieblingsteddy gleich noch dazu verschenken will. Aber nicht von erwachsenen, intelligenten Leuten.

Vielleicht muss ich auch nur nochmal die Terminologie klären, damit es deutlicher wird. Eine Obergrenze bedeutet übersetzt nichts anderes, als "Wir nehmen so viele Flüchtlinge auf, wie wir können". Keine Obergrenze heißt: "Wir nehmen so lange Flüchtlinge auf, bis wir daran verrecken".

Egal wie links man ist und wie sehr man Deutschland hasst, aber niemand kann ernsthaft wollen, dass einem die eigene Existenzgrundlage unter dem Arsch weg gerissen wird. Sie sich selbst weg zu reißen, ist nunmal - bitte entschuldigt den Ausdruck - an Dämlichkeit nicht zu überbieten. Zumal damit niemandem, wirklich niemandem, geholfen ist. Weder dem eigenen Volk, noch den Flüchtlingen, denn die haben dann hier irgendwann auch keine Chance mehr auf ein besseres Leben. Also bitte - was soll der irre Scheiß? Kann mir das vielleicht mal jemand erklären?
 
Und das wollen wir jetzt zum Standard "erheben"?
Ok ich habe mich falsch ausgedrückt. Trotz das heute jeder eine sehr gute Ausbildung geniessen kann gibt es immer wieder genug Pappnasen die es nicht über die Schwelle des 4.Klässlers schaffen. Es ist natürlich nachvollziehbar das die Schulen nun noch einmal mehr darauf schauen müssen wer was kann und wer was nicht kann. Wenn ich aus dem bekannten Kreis so mitbekomme wie die zum teil ihre Schüler hin- und herschieben, nur damit Lehrer/innen die neuanfangen die Problemfälle haben, dann ist zwar Bedarf an Lehrern etwas was man bedenken muss aber nicht das einzige ist. Hier bedarf es eine korrekten Analyse bei den Schulen, das eben nicht Klassen gebildet werden die quasi bestenfalls der Hauptschule zugewiesen werden kann.



Oh, ich könnte so einen Zaun bauen. Ich könnte auch super Minenfelder auslegen alle 10 Meter ein "Vorsicht Lebensgefahr"-Schild in allen möglichen Sprachen und wasserdichte Patroullien einrichten. Denn sich illegal und gewaltsam Zutritt zu einem Staat zu verschaffen, ist und bleibt nunmal eine schwere Straftat.
Minenfelder auch noch, na das wird ja interessant. In der DDR sind für gegen so einen Mist aufgestanden, weil es UNS zurückhielt, heute steht ein Teil davon auf um genau dafür wieder auf die strassen zugehen. Scheinen wohl irgendwas falsch verstanden zu haben...


Das kann ich überhaupt nicht einschätzen. Ich würde vermuten, wir könnten noch mehr nehmen, aber ich weiß es nicht. Vielleicht haben wir, wenn erstmal die "Inventur" durich ist, unser Kontingent bereits überschritten. Das sollen nach Möglichkeit Leute ausrechnen, die zuverlässigere Zahlen und mehr Überblick haben als ich.
Wer entscheidet denn darüber welche Kontigente angemessen sind. Was wird der Standard? Wie wärs mit Türkei/Libanon/Jordanien. :) Dann wären wir bei ca 20 Mio Flüchtlingen allein für Deutschland, das ist die Zahl die weltweit ausserhalb der eigenen Grenzen auf der Flucht sind. Diese Relation nimmt türkei und der Libanon auf. Und wir heulen bei nicht einmal 5% für ganz Europa herum, ohhh die Welt geht unter.
Also wer entscheidet ob es sich um reale Werte handelt oder nicht nur wie bei den ostblock Staaten, die schon bei ein/zweistelligen Zahlen Schnappatmung bekommen?


Soso, menschenverachtend. Der Wille und das Herz mag ja unendlich groß sein, Budgets und Rohstoffe sind es nunmal nicht. Und ich würde nicht ein ganzes (MEIN!) Volk opfern, damit ein anderes Volk (oder ein paar andere) vor ihren Problemen fliehen können. Und ein unbegrenztes Aufnehmen führt exakt da hin. Also entweder wir errechnen ein Kontingent und halten uns daran oder wir sind am Arsch.
Dein Volk opfern selbst wenn wir alle Menschen auf der Flucht nur in deutschland aufnehmen. Wären wir bei einem Verhältnis von 8/6 zugunst der Zivilbevölkerung.

Und sollte es das Ausland wagen, das "menschenverachtend" zu nennen, dann können wir ja mal zeigen, was menschenverachtend ist und es so halten, wie es der Trump vor hat: Wir schmeißen alle, die jetzt schon da sind, einfach raus. Briefmarke auf den Arsch und nach Syrien und Afrika zurück. Dann kann uns jemand mit "Menschenverachtend" kommen. Vorher sollte jeder, der auch nur daran denkt, das Wort in den Mund zu nehmen, lieber ganz doll die Schnauze halten.
Höre ich weder bei Pegida, Legida, oder sonst welch Asylkritikern. Du scheinst somit ziemlich allein dazustehen.


Ausnahmezustand und Verteidigungsfall. Invasion.
Ausnahmezustand durch was? Die Flüchtlinge?
Verteidigungsfall? Wer greift uns denn schon wieder an? Die Flüchtlinge?
Invasion? Na jetzt wirds absurd.....


Dann muss diese Zugehörigkeit neu überdacht werden. Es gibt keinen Warschauer Pakt mehr, insofern hat die NATO ihre Existenzberechtigung verloren. Und ich glaube, dass wir uns lieber Russland annähern sollten, als stellvertretend für die USA auf Konfrontationskurs gehen sollten. Dann braucht auch kein Arsch (ausßer die USA) eine NATO.mehr.
Auch das wird nur bedingt von den asylkritikern gefordert, weil um diese und ähnliche Punkte geht es denen ja auch nicht. Der Grossteil würde nicht einmal den Unterschied in den Punkten bemerken. Denen geht es allein um Ausländer, mittlerweile allgemein Flüchtlinge und anders Aussehende.


Sicherlicht. Aber das heißt ja nicht, dass ich wortlos jedewedes Schicksal, welches mir von meinen Volksvertretern beschieden wird, mittragen werde. Schon gar nicht, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt. Und ich bin mir auch sicher, dass die Wahl 2017 den einen oder anderen zum Staunen bringen wird.
Das ich höre ich hetzt seit gut 15-20 Jahren. Ausser das die Linke reinkam bundesweit und FDP rausflog, habe ich nicht viel Unterschied gesehen, ausser das die Pappnasen die Merkel wählen stetig steigt.


Ach, na ein Kumpel von mir war doch im Kosovo. Ein anderer in Afghanistan. Die haben mir ja erzählt, dass sie nicht schießen dürfen, schon wegen internationaler Verwicklungen nicht. Die Amis ballern halt auf alles, was sich bewegt, als Deutscher bist Du eigentlich nur Tourist.
Das sind meist die intern. geführten Gruppen. Das haben wir doch auch schon im Libanon gesehen. Obwohl ausdrücklich in der Resolution stand das keine Überflüge mehr durch die IDF stattfinden darf. Oder doch haben sie es bis zum heutigen Tage gemacht und jede Anfrage der damals französischgeführten UNIFIL-Gruppe wurde abgewiesen, die Vögel von der Luft zu holen.
Somit kennt man ja.


Die Geschichte zeigt mir aber 2 Sachen. Erstens dass die Menschen verzweifelt und gleichsam völlig verroht sind. Und zweitens, dass man dringend vor Ort den Krieg beenden muss und sich ganz genau üerlegen sollte, ob und wieviel wir auch Menschen dieses Schlages hier haben wollen. Eine militärische Intervention (aber dann ohne Platzpatronen) wird vermutlich leider unausweichlich sein.
Man könnte auch sagen, wie früh können wir solche Entwicklungen verhindern (Verrohung) indem wir frühzeitig die Deeskalationsschiene fahren um betreffende Personen zu schützen und rauszuholen aus dieser Lage.

*grummel* Ich habe keinen einzigen Flitzegummi geliefert und bis heute an keiner einzigen Kugel auch nur einen Cent verdient.
Paar Steuern zahlen ja auch die und somit hat das Volk mitverdient und über das Steuersäckel auch davon profitiert.

Und wenn sie von uns keine Waffen bekommen, sie sie von irgendwo anders bekommen - und wenn nicht, sich notfalls auch mit Messern und Steinen umbringen würden. Aber egal.
Auch hier wieder, 1. internationale breite Masse hinter sich vereinen die dieser Taktik endlich entsagen und 2. dann mit Beispiel vorangehen. Bei der regenerativen Energie ging es auch.


Ich mach mir also in die Hose, weil ich verlange, dass mal jemand nachrechnet, wann es uns Kopf und Kragen kostet?
Ja weil Teile der Asylkritiker die steuern auf Grosskonzerne irgendwie nicht im Blick hat auch nicht die der Steuerzahler die ihr Geld im Ausland haben. Aber sobald dort wer Forderungen stellt, nimmt die zustimmung auch ab.


Wenn andere Staaten also dahingehend gar nicht reagieren, quasi "Toter Mann" spielen, dann ist Deutschland in der Plficht, sich zu ruinieren? Dagegen klingt ja der Versailler Vertrag fast wie eine internationale Zuwendung an Deutschland.
Warum immer an anderen sich orientieren? Man kann versuchen rechtliche Mittel gegen sie anzustrengen, aber ob und wieviel wir nehmen ist doch völlig hinfällig. Es würde es natürlich erleichtern weniger aufzunehmen, aber solange wir mit machen wollen und aus der Verantwortung zahlen zu wollen und die Probleme auf Anrainerstaaten zu schieben. Die wir dann natürlich auch bei erstbester Gelegenheit zur Verantwortung wenn sie es nicht mehr schaffen, dann ist das Heuchelei und dummes Gelabber.

Und was machen wir eigentlich mit den Menschen, die "dieser Hölle nicht entkommen" können, hm? Drauf geschissen, die haben halt Pech? Grr, wie unmenschlich.
Nein deswegen ist ja ein Teil der Gesellschaft auch für legale Flüchtlingsmassnahmen/wege.
Dazu kommt die Entsagung der regime-change Doktrien der Amerikaner und Emirate. Front aufbauen gegen die stetigen Kriege. Keine Unterstützung oder direkt/indirekt von Rebellengruppen zu eigenen Zwecken, die dann "bestenfalls" zu al-Nusra/ISIS überlaufen oder an sie verhöckern...

Ach, noch eine Frage. Das Geld, welches jetzt ohne Steuererhöhung und Mehreinnahmen zur Verfügung gestellt wird, kommt eigentlich woher genau? Wenn es nicht Gott war, der unsere Geldspeicher überraschend aufgefüllt hat und keine Zauberei, wo wird es denn eingespart? Also wie ich meine Regierung kenne, an der Stelle, die sich am leisesten beschwert. Das sind dann im Allgemeinen die Alten und die Kranken. Wenn jetzt also an der Altenpflege und Krankenpflege noch mehr gespart wird (die ja ohnehin kaum noch vorhanden sind), dann ist das nicht unmenschlich, sondern - ehm, ja was eigentlich? Ein notwendiges Übel?
Genau diese Umkehrschluss, ist billigste rechte Propaganda. Nicht wegen dem Flüchtling geht es denn Alten und Kranken schlecht sondern aufgrund der Politik. Die wahrscheinlich dort den Rotstift ansetzt anstatt ihre Kumpanen die Wirtschaft mal ein paar %-Steuern aufzudrücken. Nur die Schuld nun bei den Flüchtlingen zu suchen, ist absolut billig.



Wie auch immer. Deutschland ist in der Pflicht, Asylanten aufzunehmen und kommt dem nach. So soll es auch bleiben.
Lese ich sowohl von Dir als auch bei Pegida, AfD immer irgendwie anders. :ugly: Aussetzung des Asylrechts spricht eine andere Sprache.

Was ich verlange ist, dass es eine gewissenhaft errechnete Obergrenze gibt, die uns davor bewahrt, selbst zu einer Krisenregion zu werden. Diese Obergrenze kann bei 10 Millionen liegen, aber vielleicht auch bei 1 Million. Wo sie auch immer ist, aber es gibt sie irgendwo. Und bis zu dieser Grenze können wir uns gern für anderer Leute Probleme den Arsch aufreißen. Nur habe ich absolut gar kein Verständnis dafür, wenn stets und ständig gefordert wird, dass sich Deutschland bis zur Selbstaufgabe opfern soll und das Volk dann darunter leiden muss, damit das Leid anderer Völker gelindert wird. Was für eine zum Himmel schreiend bescheuerte Denkweise ist das denn?
Du siehst jetzt bei 1-2/80 eine "Selbstaufgabe"? Ein Volkd das leidet? In welcher Form "leidest" Du denn?

Und zum Nachtrag von Dir, welche Argumente sind denn nicht nachvollziehbar, nicht intelligent etc.? Nur weil sie Dir nicht passen heisst es nicht das es keine Lösungen sind.
Und ich würde wohl eh nie von einer Obergrenze sprechen, aber bei 1-2/80 von einer Obergrenze schon seit Monaten sprechen zu wollen ist dann doch extremst absurd.
 
Ich habe keinen einzigen Flitzegummi geliefert und bis heute an keiner einzigen Kugel auch nur einen Cent verdient.
Dann reden wir nur noch über deine individuelle Sicherheit und nicht mehr über ein Staatsgefüge. Ich habe "die" auch nicht gewählt, darf ich deshalb jetzt für mich persönlich verlangen, dass Gesetze nicht mehr gelten?

Ich mach mir also in die Hose, weil ich verlange, dass mal jemand nachrechnet, wann es uns Kopf und Kragen kostet?
Mit "uns" meinst Du jetzt wieder wen? Auch CDU und SPD-Wähler?

Wenn andere Staaten also dahingehend gar nicht reagieren, quasi "Toter Mann" spielen, dann ist Deutschland in der Plficht, sich zu ruinieren?
Unsere Gesetze sagen zumindest nirgendwo, dass wir Flüchtlinge nur in dem Umfang aufnehmen, wie andere Länder das auch tun.

Und was machen wir eigentlich mit den Menschen, die "dieser Hölle nicht entkommen" können, hm?
Die sind gerade dabei zu sterben. Aber Du hast natürlich Recht: Unsere Politik versagt beim Retten dieser Menschen, daa können wir auch entscheiden, die Flüchtlinge ebenfalls nicht zu retten.

Ach, noch eine Frage. Das Geld, welches jetzt ohne Steuererhöhung und Mehreinnahmen zur Verfügung gestellt wird, kommt eigentlich woher genau?
Das wird als Zahl auf einem Konto erschaffen. So wie alles Geld. Oder meinst Du, bei der EZB würde jemand gleichzeitig Werte erzeugen, die dem erschaffenen Geld entgegenstehen?

Oder wird es sich bei den Banken geliehen, die wir gerade gerettet haben, mit der Zusage, es mit einem großzügigem Zins aus Steuern zurück zu zahlen?
Der Zins ist gerade knapp 0.

Wie auch immer. Deutschland ist in der Pflicht, Asylanten aufzunehmen und kommt dem nach. So soll es auch bleiben.
Danke. Einigkeit erzeugt. End of Thread.

Was ich verlange ist, dass es eine gewissenhaft errechnete Obergrenze gibt, die uns davor bewahrt, selbst zu einer Krisenregion zu werden.
Finanziell könnte das bei ca. 40 Mio. Menschen liegen, vermute ich. Könnten auch noch mehr sein.

Leute, die sonst nachvollziehbar und intelligent argumentieren, die geben hier beim Thema Flüchtlinge Dinge von sich, die würde ich vielleicht von einem Grundschulkind erwarten, das allen helfen und den Lieblingsteddy gleich noch dazu verschenken will. Aber nicht von erwachsenen, intelligenten Leuten.
Du bist doch intelligent genug zur Selbstreflexion, oder? Hast Du das bei Dir auch mal kritisch hinterfragt?

Eine Obergrenze bedeutet übersetzt nichts anderes, als "Wir nehmen so viele Flüchtlinge auf, wie wir können". Keine Obergrenze heißt: "Wir nehmen so lange Flüchtlinge auf, bis wir daran verrecken".
Bevor Du verhungern musst, sag Bescheid, ich packe Dir ein Care-Paket.

Egal wie links man ist und wie sehr man Deutschland hasst, aber niemand kann ernsthaft wollen, dass einem die eigene Existenzgrundlage unter dem Arsch weg gerissen wird.
Will ja auch keiner. Ich sehe dafür aber auch nicht mal Anzeichen.

Ausserdem weiß ich ja, wo der Wohlstand herkommt, den Du nicht gewählt hast (weil du ja keine Regierungspartei wählst), aber trotzdem täglich davon profitierst. Und ich bin dafür, wir geben einfach mal was ab davon. Dann kommt auch niemand mehr zu uns.