Also das Deutschland an den Flüchtlingen wirtschaftlich einknickt, sorry das ist absoluter Bullshit. Selbst wenn wir noch 4-5 Millionen aufnehmen, wird das nicht passieren. Und noch einmal solange wir Grossunternehmen eher noch Steuergeschenke machen als von ihnen Steuern einzutriben, sind wir nichtmal ansatzweise in wirtschaftlicher Not.

Das Räuberbanden gibt, gut und schön. Nur der Grossteil kam nicht als Flüchtling, Asylbeantragender etc. nach Deutschland. Sondern aufgrund des Schengener Raumes, der freie Weg bedeutet. Selbst ich von der Schweiz aus hab grössere Einfuhrprobleme....;)

Also diese "Angst" des wirtschaftlichen Ruins ist beim besten Willen nirgends bisher auch nur irgendwie zu sehen.

Und was will man aus Rostock, Hoyerswerda etc. lernen oder erfahren. Das Personen gibt die wenn sie hören es wird ihnen etwas genommen, Job, Geld, Sozialleistunge, etc. auf die Barrikaden gehen. Sorry das hast Du überall. Und es wird sich immer jemand finden der von einer Gruppe sich aufwickeln lässt. Dagegen hilft zumeist etwas Bildung und Informationen, ersteres ist jeder selbstverantwortlich, für zweiteres bedarf es der Politik. Zweiteres wurde nur extrem vernachlässigt, oder kommt zu spät. Siehe zuletzt Heidenau,letzte Woche Montag gab es die Informationen für die bewohner, wieviele nun wirklich kommen. Sorry wer so spät kommt der hätte mehr Gegenstrom bekommen sollen. Nur hätte die Politik diesen Gegenstrom erhalten sollen und nicht die Polizei oder das Asylbewerberheim oder die Asylbewerber.

Aber auch hier wieder zeichnete sich die sächsische Politik besonders aus. 1. An diesem Bürgergespräche wurden gewisse Presseleute nicht mehr reingelassen (angeblich zu voll), das es vornehm um Presse handelt die sich eher dem mitte-links Spektrum zugesellt war nur Zufall. 2. das linke Gruppierungen nicht reingelassen wurden, nur Zufall 3. das es schon bei dieser veranstaltung zu Worteskalationen (so möchte ich es mal sagen) kam, zeugt nur davon das jene Diskussionplattform "unter sich sein wollte" 4. Dann kam der Freitag, Samstag ... aber dazu steht ja schon einiges hier.
Also das man damit nicht rechnen konnte, ist schlichtweg falsch. Denn es war bekannt und das nicht nur aus den sozialen Medien.
 
Photon, warum wirfst du GRUNDSÄTZLICH Zuwanderung und Asyl in einen Topf? Du argumentierst immer mit dem einen gegen das andere, obwohl sie erstmal nicht viel gemeinsam haben, außer, dass Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind, hierher kommen.
 
Post-Chef Appel fordert Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge

Folgende News wurde am 25.08.2015 um 09:49:58 Uhr veröffentlicht:
Post-Chef Appel fordert Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge
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Johannesburg (dpa) - Post-Chef Frank Appel fordert angesichts des anhaltenden Zustroms von Asylbewerbern, mehr Flüchtlingen schneller eine Arbeitserlaubnis zu erteilen.
Angesichts einer halben Million offener Stellen in Deutschland und einer alternden Bevölkerung*wäre dies für das Land auch wirtschaftlich vorteilhaft, sagte Appel der Deutschen Presse-Agentur in Johannesburg. Auch die Post wolle, sobald die rechtlichen Voraussetzungen gegeben seien, mehr Flüchtlinge einstellen.
Viele der Flüchtlinge seien gut ausgebildet und hoch motiviert, davon könne Deutschland profitieren.*«Wenn sie arbeiten, dann liegen sie niemandem auf der Tasche, sondern schaffen auch noch Mehrwert für unser Land», sagte Appel.
Auch für weniger qualifizierte Flüchtlinge gebe es Stellen, etwa bei der Post in den Lägern oder den Zustelldiensten.*«Wir sind gerne bereit, Menschen Arbeit zu geben, weil wir Leute in Deutschland brauchen», sagte Appel.*«Das sind nicht nur wir, das ist, glaube ich, bei vielen Unternehmen so.»
Deutsche*Post DHL hat in Deutschland rund 170 000 Mitarbeiter. Appel befand sich in Südafrika, um mit dem regionalen Management des Unternehmens*die Chancen des Afrika-Geschäfts zu besprechen.
 
Wenn es nicht ganz schnell einen Plan gibt, wo die Leute untergebracht werden, dann brauchen wir weder besorgte Bürger, noch Nazis, dann erschlagen die Flüchtlinge nämlich gegenseitig.

Dann plan mal bitte das unplanbare.

Alternativszenario ist dann, dass wir viel mehr aufnehmen, als wir vertragen können. Dann können wir der WElt vormachen, wie man sich in die Pleite regiert - und Du glaubst doch hoffentlich nicht, dass uns die Welt beistehen wird, wenn wir dereinst keine Wirtschaftsmacht mehr sind?

Du willst mir jetzt aber nicht erklären, dass ein Land, was Milliarden für ne Abwrackprämie übrig hat, finanziell mit ein paar Flüchtlingen überfordert ist?
Was habe ich die Tage auf fb gesehen:
50 Mrd. Steuerhinterziehung pro Jahr aber kein Geld für Flüchtlinge!
Mag etwas polemisch sein, aber ein bisschen Wahrheit ist schon dran.

Außerdem bekommt man die Vollpfosten nicht von der Straße, wenn man stets und ständig gegen sie hetzt, zu Nazis stempelt und sie mit Steinen beschmeißt. Wäre ich Demonstrant, völlig egal wofür oder wogegen ich gerade demonstriere und mir schlägt so eine Welle der Veranchtung entgegen, dann würde ich mich in meiner Meinung noch eher festigen, als mich davon abbringen lassen. Sicherlich wird man nicht mit dem harten Kern reden können, da helfen womöglich wirklich nur noch Steine. Aber mit den anderen >90% der Leute schon.

Nicht immer so egozentrisch mein Gutster.
Warum traut sich nach nem Konzert vor dem Hotel Leonardo mit 500 Antifas und 200 Flüchtlingen kein rechter Mob mehr, dort aufzutauchen?
Die Liste könnte ich fortsetzen, beliebig lang, dort wo sich die Gesellschaft gegen rechte Mobs stellt. Ausnahme: Sachsen. Da stellt sich keiner dem Mob entgegen, und die Polizei kriegt auf die Fresse.

Schon ein bissl seltsam, oder?

Man hat in Rostock damals überhaupt nicht verstehen können, warum die Anwohner applaudierten, als man das Heim in Brand gesteckt hat. Hat man es denn inzwischen verstanden? Nein? Na dann wird es auch in Heidenau Applaus geben, warte mal ab. Das sind alles Versäumnisse der Politik!

Jein.
Im wesentlichen ein Versagen der Polizei unter politischer Deckung.
Knüppel aus dem Sack und gut ist - anders ist Leute die ihren Fremdenhass mit Mollis ausleben, bzw. denen, die applaudieren wenn Menschen brennen sollen, nicht beizukommen.

Und für den Rest gilt kurts Frage, was ich weiter oben auch schon erwähnt habe.

Wenn man nicht sauber zwischen EU Freizügigkeit, Zuwanderung und Flüchtlingen unterscheidet, kommt man gar nicht weiter.

gruss kelle!
 
Es gab 2012 eine Studie die zu dem Ergebnis kam das Zuwanderer mehr Geld an Steuern bezahlen als Sie kosten und somit ein Gewinn für Deutschland sind und zu der Zeit die Steuereinnahmen der Zuwanderer die Kosten für Asylbewerber mit gedeckt haben.

das lag auch daran das die Mehrheit der Zuwanderer einen Job gefunden hat und gutqualifiziert war.
Die Antwort der Asylkritiker war dann sofort die das diese Zahlen erfunden seien und das das ja nicht Stimmen könnten.
Auf Lange Sicht gesehen bringt Zuwanderung dennoch mehr Geld ein als viele Glaube und die Arbeitsberreitschaft von Zuwanderern aus der Dritten Welt ist deutlich höher als die der frustrierten Asylkritiker auch wenn diese gerne das Gegenteil behaupten.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/s...aut-studie-milliardeneinnahmen-a-1005217.html

Asyl kostet eine Menge Geld,weil die Bewerber nur eine begrenzte Zeit in Deutschland leben und oft nicht arbeiten dürfen. Die die das Bleiberecht erhalten sowie eine Arbeitserlaubnis tragen dann aber zum Gesamtwohl aller deutschen bei und füttern damit nicht nur andere Asylanten durch sondern auch alle anderen Empfänger von Transferleistungen.

Im Moment ist es sogar so das es Deutschland durch die Krisen im Süden Europas sogar blendet geht und man sich über rund 100 MRD Euro mehreinamen freut die man an der Griechenlandkrise verdient hat.
Deutsche Staatsanleihen sind ein sicherer Hafen für Anleger aus Krisenländern diese Einahmen verleiht Deutschland gegen hohe Zinsen wieder an die Pleitesstaaten und so bezahlen die anderen mit ihren Zinsen auch noch unsere Asylbewerber.
 
...Die Antwort der Asylkritiker war dann sofort die das diese Zahlen erfunden seien und das das ja nicht Stimmen könnten...

So edel dein Einwurf war - aus diesem Grunde war er nutzlos. Verwirre doch bitte niemanden mit Fakten, das lenkt nur vom Vorurteil ab... :ugly:

Im übrigen hat die neoliberale Sprechpuppe H.-W. Sinn dieses Argument zumindest teilweise relativiert: https://www.faz.net/aktuell/wirtsch...onomische-effekte-der-migration-13343999.html Er rechnet mit den gleichen Zahlen was anderes aus - Mathematik ist so schön.... :ugly:
 
Photon, warum wirfst du GRUNDSÄTZLICH Zuwanderung und Asyl in einen Topf? Du argumentierst immer mit dem einen gegen das andere, obwohl sie erstmal nicht viel gemeinsam haben, außer, dass Menschen, die nicht in Deutschland geboren sind, hierher kommen.
Weil, wenn Du die Nachrichten aufmerksam verfolgt hast, weißt, dass inzwischen quer durch alle Parteien davon die Rede ist, dass die heutigen Asylanten in der Mehrheit voraussichtlich nicht mehr nach Hause gehen werden. Ich kann Dir gerne diverse Meldungen und Zitate dazu raus suchen.

Das ist mir auch klar und nachvollziehbar. Im Heimatland schlagen sich diverse Gruppen gegenseitig die Köpfe ein, eine unsympathischer als die andere. Was Syrien betrifft, kämpft man gegen Assad, aber auch gegeneinander. Was am Ende jedenfalls übrig bleiben wird, ist nicht viel mehr als verbrannte Erde. Da wird es nicht viele geben, die voller Elan zurück in die alte Heimat wandern und alles wieder aufbauen wollen - was aber auch nur dann geschehen wird, wenn dort eine halbwegs stabile Regierung vorzufinden ist.

Wir werden uns also mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass die Mehrzahl der heutigen Asylanten schon in absehbarer Zukunft den Status "Zuwanderer" haben werden und das ganz ohne jedes Aussieben. Weil - wie schon mehrfach gesagt - ja auch absolut nichts unternommen wird, die Ursachen zu beseitigen und eine Rückreise wieder attraktiv zu machen und ein Ende der Krise überhaupt nicht in Sicht ist.

Noch dazu kommt, dass ich natürlich auch dagegen bin, dass Kinder der Flüchtlinge hier eingeschult und womöglich ausgebildet werden, nur damit sie dann einen Brief bekommen, dass sie jetzt das Land zu verlassen haben, weil vielleicht kein offener Krieg in ihrer ehemaligen Heimat mehr herrscht. Die Kinder haben sich längst besser integriert, als manch ein Deutscher und sprechen womöglich nicht mal mehr flüssig die Sprache der Eltern. Die wieder weg zu schicken ist bürokratischer Unsinn und auch Verschwendung womöglich wertvoller Ressourcen.

Und was die "kulturelle Bereicherung", "Fachkräfte" und dergleichen angeht - da hat die Politik bereits lange vor mir alle in einen Topf geschmissen. Denn das wurde über alle gesagt, die in dieses Land kommen, völlig egal aus welchem Grund.

Dann plan mal bitte das unplanbare.
Es ist ganz und gar nicht unplanbar. Zumindest nicht, was unsere Zuwanderungs- und Asylbestimmungen angeht. Braucht man nur einen Taschenrechner. So und so viel haben wir, so und so viel braucht jeder, wir können aufnehmen: X. Das können 100.000 sein, es können 10 Millionen sein, keine Ahnung. Aber irgendwo ist eine Grenze und alles was darüber hinaus geht, muss woanders hin. Ziemlich einfach.

Du willst mir jetzt aber nicht erklären, dass ein Land, was Milliarden für ne Abwrackprämie übrig hat, finanziell mit ein paar Flüchtlingen überfordert ist?
Mit "ein paar" Flüchtlingen sicherlich nicht, nein. Aber mit diesen Massen, deren letztendliche Zahl nach wie vor nicht absehbar ist, sehr wohl.

Warum traut sich nach nem Konzert vor dem Hotel Leonardo mit 500 Antifas und 200 Flüchtlingen kein rechter Mob mehr, dort aufzutauchen?
Du tust immer so, als wären die Antifa eine friedliche Gruppe fröhlich bekiffter Hippies, die sich nur irgendwo hin stellen müssen und schon ist Friede-Freude-Eierkuchen. Ich kenne die Antifa anders. Glaub mir mal eins: Sollte ich jemals im Leben die Antifa so kennenlernen, wie Du sie verklärst, werde ich womöglich auch noch ein Fan von ihr. Bis dahin sind das für mich linke Terroristen.

Es gab 2012 eine Studie die zu dem Ergebnis kam das Zuwanderer mehr Geld an Steuern bezahlen als Sie kosten und somit ein Gewinn für Deutschland sind und zu der Zeit die Steuereinnahmen der Zuwanderer die Kosten für Asylbewerber mit gedeckt haben.
Klar, wenn sie einer vollzeitlichen Beschäftigung nachgehen, mag ich das glauben. Noch dazu, wenn man vorher die Zuwanderer handverlesen hat und nur Spezialisten ins Land holt, die schon fast per Definition extrem gut bezahlt sind. Diese Studien überholen sich aber gerade selbst an der aktuellen Situation.

Wenn man die Leute handverliest, dann mag es gut sein, dass ein "gewünschter" Zuwanderer durchaus 3 Asylanten durchfüttern kann von seinem Steuergeld. Aber seit wann haben wir in Deutschland überhaupt so viel freie Stellen, die Leute ohne Deutschkenntnisse und unbekannter Ausbildung/Fähigkeiten besetzen könnten? 800.000 freie derartige Stellen soll es geben? Also ich würde auf 80 tippen, alle im Niedriglohnsektor, Hilfsarbeiten.

Asyl kostet eine Menge Geld,weil die Bewerber nur eine begrenzte Zeit in Deutschland leben und oft nicht arbeiten dürfen. Die die das Bleiberecht erhalten sowie eine Arbeitserlaubnis tragen dann aber zum Gesamtwohl aller deutschen bei und füttern damit nicht nur andere Asylanten durch sondern auch alle anderen Empfänger von Transferleistungen.
Alles richtig. In der heutigen Realität sieht es aber so aus, dass wir einer Masse von Menschen Asyl gewähren müssen, die bislang in ihrer Anzahl einmalig in der deutschen Geschichte ist. Wir stehen tatsächlich vor einer der größten Herausforderungen der letzten, ja sagen wir ruhig mal 50 Jahre. Das gab es noch nie zuvor, also gibt es kein Präzedenzfall. Grund genug, hier mit äußerster Gewissenhaftigkeit ran zu gehen und zu planen, wie ich finde. Noch dazu, weil die Zeit drängt, denn trotz globaler Erwärmung kennen wir hier noch immer Winter und ich könnte mir vorstellen, dass es bei Bodenfrost äußerst unangenehm ist, in einem Zelt zu leben. Davon mal ganz abgesehen, dass die Leute alle keine Winterkleidung besitzen.

Im Moment ist es sogar so das es Deutschland durch die Krisen im Süden Europas sogar blendet geht und man sich über rund 100 MRD Euro mehreinamen freut die man an der Griechenlandkrise verdient hat.
Ganz schön kurzsichtig gedacht. Wann die letzte Hilfe an Griechenland gezahlt werden wird, ist völlig unbestimmt. Jetzt gab es das vierte Paket, es wird ganz sicher ein fünftes geben. Die Hälfte des letztes Paketes geht nur für Zinsen der vorhergehenden drauf. Wird Griechenland zahlungsunfähig, zahlen wir Steuerzahler den Ausfall zu einem erheblichen Teil an die Banken. Wenn sich überhaupt jemand an Griechenland bereichert, dann sind es die Banken, nicht "wir". Wir zahlen immer, nur der Empfänger ändert sich.

Deutsche Staatsanleihen sind ein sicherer Hafen für Anleger aus Krisenländern diese Einahmen verleiht Deutschland gegen hohe Zinsen wieder an die Pleitesstaaten und so bezahlen die anderen mit ihren Zinsen auch noch unsere Asylbewerber.
Ja, auch nur die halbe Wahrheit. Wir zahlen selbst auch reichlich Zinsen und bürgen/haften für atemberaubende Summen. Ich will jetzt nicht alles bis auf den Cent gegen rechnen, aber jede Mehrbelastung des deutschen Haushalts muss irgendwo her genommen werden - so will es die Buchführung und die Mathematik.

Aber selbst angenommen, wir könnten alle Flüchtlinge der Welt finanziell stemmen. Es mag ja einen Wunderökonomen geben, der das hin bekommt. Dann bleibt aber das große Thema "Innere Sicherheit" noch immer im Raum. Unterkünfte, die erstmal in so großer Zahl gebaut werden müssen. Nein, ich rede nicht von 800.000 Wohnungen bundesweit, die wird es vermutlich sogar geben. Ich rede davon, dass der Strom nicht abreißt und folglich auch die Unterkünfte irgendwann erschöpft sein werden. Wobei gilt: Zeltstädte sind keine adäquate Unterkunft in Mitteleuropa, allein wegen des heran nahenden Winters. Und letztlich natürlich das große Ziel, so viele wie möglich so schnell wie möglich auch wieder los zu werden.
 
Es ist ganz und gar nicht unplanbar. Zumindest nicht, was unsere Zuwanderungs- und Asylbestimmungen angeht. Braucht man nur einen Taschenrechner. So und so viel haben wir, so und so viel braucht jeder, wir können aufnehmen: X. Das können 100.000 sein, es können 10 Millionen sein, keine Ahnung. Aber irgendwo ist eine Grenze und alles was darüber hinaus geht, muss woanders hin. Ziemlich einfach.

Ich glaube, wenn wir grundgesetzlich zugesicherte Rechte aka Menschenrechte über wirtschaftliche Argumente aushebeln wollen, haben wir ein richtiges Problem.

Mit "ein paar" Flüchtlingen sicherlich nicht, nein. Aber mit diesen Massen, deren letztendliche Zahl nach wie vor nicht absehbar ist, sehr wohl.

Ich hab mal seriös recherchiert. Die Steuerhinterziehung wird auf 13 Milliarden pro Jahr geschätzt.
Rechnen wir auf der Basis des Existenzminimums, könnten wir uns davon 1,53 Millionen nichts-tuender Flüchtlinge "leisten".
Anders gerechnet: Ein Flüchtling kostet jeden Bundesbürger einen Cent pro Jahr.

Du tust immer so, als wären die Antifa eine friedliche Gruppe fröhlich bekiffter Hippies, die sich nur irgendwo hin stellen müssen und schon ist Friede-Freude-Eierkuchen. Ich kenne die Antifa anders. Glaub mir mal eins: Sollte ich jemals im Leben die Antifa so kennenlernen, wie Du sie verklärst, werde ich womöglich auch noch ein Fan von ihr. Bis dahin sind das für mich linke Terroristen.

Ich gebe erstmal nur Fakten wieder. Und die belegen, dass man die Vollpfosten wegkriegen kann, bzw. wenn die gesellschaftliche Mitte etwas aktiv ist, trauen sich die Vollpfosten erst gar nicht vor die Heime.

Unsere Bragida hatte zwar immer groß angekündigt, vor der Aufnahmebehörde zu demonstrieren, aber naja, getraut hat sie sich nie.
Erstens hätte es von der Stadt Knüppel zwischen die Beine gegeben was die Anmeldung anbelangt, zweitens, wenn das nichts genutzt hätte, hätten tausende vor der LAB gestanden, so dass die besorgten Bürger gar nicht aufgefallen wären.

Die Rechte wollte hier auf dem Lande vor nem Flüchtlingsheim groß demonstrieren, ging mit 30:200 knapp gegen sie aus. Zum Gegenprotest hatte ein bürgerliches Bündnis aufgerufen.
Seit drei Monaten ist da Ruhe, die machen keine Aktion der Art mehr.

Da bekommt dann kein Polizist auf die Fresse, es fliegen keine Böller oder Flaschen, da ist einfach Ruhe.

Und genau das funktionierte in Rostock nicht, es funktionierte in Freital nicht und es funktioniert in Heidenau nicht.

gruss kelle!
 
Lammert: Fremdenfeindliche Krawalle «peinlich für unser Land»

Folgende News wurde am 25.08.2015 um 09:31:47 Uhr veröffentlicht:
Lammert: Fremdenfeindliche Krawalle «peinlich für unser Land»
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Berlin (dpa) - Bundestagspräsident Norbert Lammert hat die gewalttätigen Ausschreitungen rund um Flüchtlingsunterkünfte als «Schande» verurteilt. Sie seien «peinlich für unser Land», sagte der CDU-Politiker der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung».
Allerdings kämen auf jede fremdenfeindliche Aktion in Deutschland statistisch gesehen 20 ehrenamtliche Aktionen für Flüchtlinge. «Es gibt in Deutschland eine anrührende, spontane und breite Bereitschaft, Flüchtlingen zu helfen», sagte Lammert. «Aufmärsche und Gewaltaktionen gehen von einer winzigen Gruppe aus, die oft von Wander-Randalierern unterstützt wird.»
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) hatten am Montag die gewalttätigen Ausschreitungen vor einem*Flüchtlingsheim im sächsischen Heidenau ähnlich deutlich kritisiert. «Es ist abstoßend, wie Rechtsextreme und Neonazis versuchen, dumpfe Hassbotschaften zu verkünden», sagte Merkel. Gabriel sprach bei einem Besuch in Heidenau von «Pack» und sagte: «Für die gibt?s nur eine Antwort: Polizei, Staatsanwaltschaft und nach Möglichkeit für jeden, den wir da erwischen, das Gefängnis.»
Der Zentralrat der Juden in Deutschland bekräftigte angesichts der Ausschreitungen von Rechtsextremen und Rassisten seine Forderung nach einem NPD-Verbot. Rechtsradikale Organisationen, insbesondere die NPD, zeigten bei den Protesten in Sachsen «ihr wahres Gesicht», sagte Zentralrats-Präsident Josef Schuster der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Ein Verbot werde deshalb umso dringender.
Die Europäische Union macht aus Lammerts Sicht bei der Bewältigung des Flüchtlingsproblems «weder einen kompetenten noch einen solidarischen Eindruck». Es wäre «ein peinliches Signal, wenn Europa auf akute finanzielle Krisen notfalls schnell reagieren kann, auf eine solche humanitäre Herausforderung aber nicht ebenso schnell reagieren kann oder will», sagte er der «WAZ».
Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer sieht durch die Uneinigkeit der EU-Staaten in der Flüchtlingspolitik gar den Fortbestand der Europäischen Union infrage gestellt. Das reiche Europa erlebe den Beginn einer großen Flüchtlingskrise «und scheint dadurch politisch, moralisch und administrativ völlig überfordert zu sein», schrieb der einstige Grünen-Politiker in einem Gastkommentar für die «Süddeutsche Zeitung». «Diese Unfähigkeit bedeutet ein erhebliches politisches Risiko für die EU als Ganzes.»
Es bedürfe einer gemeinsamen europäischen Anstrengung, die aber von vielen Mitgliedstaaten verweigert werde, kritisierte Fischer. «Und damit droht sich der ohnehin schon bestehende Trend zur Entsolidarisierung und Desintegration innerhalb der EU, ausgelöst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise seit 2009, weiter zu verstärken und den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu gefährden.»
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) forderte ebenfalls eine gemeinsame EU-Flüchtlingspolitik. «Wir müssen in Europa einheitliche Standards und eine gerechte Verteilung erreichen, ansonsten laufen wir Gefahr, nicht nur die Akzeptanz von Europa, sondern auch die gelebte Solidarität gegenüber Flüchtlingen zu schmälern», teilte sie der Deutschen Presse-Agentur mit.
 
Außerdem bekommt man die Vollpfosten nicht von der Straße, wenn man stets und ständig gegen sie hetzt, zu Nazis stempelt und sie mit Steinen beschmeißt.
Man kriegt sie allerdings auch nicht von der Straße wenn man sie Tage lang wüten und 30 Beamte verletzen lässt und gerade mal einen davon vorläufig festnimmt.
 
Folgende News wurde am 25.08.2015 um 09:49:58 Uhr veröffentlicht:
Post-Chef Appel fordert Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge
Top-Themen
:p Klar, weil er niemanden mehr findet, der für ein Appel und ein Ei bei ihm malochen kommt :yawn:

Man kriegt sie allerdings auch nicht von der Straße wenn man sie Tage lang wüten und 30 Beamte verletzen lässt und gerade mal einen davon vorläufig festnimmt.
Vielleicht brauchen sie ja auch ein paar Jahrzehnte, wie die 1.Mai "Demo" in Berlin und die Ausschreitungen hatten noch nichteinmal einen tieferen Sinn. Jahrzehntelang ein Festival der Steine und Molotowcocktails und jetzt, die letzten Beiden, doch eher ruhig. ^^
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich glaube, wenn wir grundgesetzlich zugesicherte Rechte aka Menschenrechte über wirtschaftliche Argumente aushebeln wollen, haben wir ein richtiges Problem.
Ja, ein richtiges Problem kriegen wir aber auch, wenn wir die Leute nicht mehr versorgen können.

Haushaltsbücher und Bilanzen sind nunmal ganz einfache Mathematik. Ohne Schätzungen oder Annäherungen, alles Stoff der Unterstufe.

Ich hab mal seriös recherchiert. Die Steuerhinterziehung wird auf 13 Milliarden pro Jahr geschätzt.
Verstehe ich jetzt nicht. Weil wir hier Flüchtlingsmassen haben, hören die Geldsäcke auf, Steuern zu hinterziehen?

Ich gebe erstmal nur Fakten wieder. Und die belegen, dass man die Vollpfosten wegkriegen kann, bzw. wenn die gesellschaftliche Mitte etwas aktiv ist, trauen sich die Vollpfosten erst gar nicht vor die Heime.
[...]
Die Rechte wollte hier auf dem Lande vor nem Flüchtlingsheim groß demonstrieren, ging mit 30:200 knapp gegen sie aus. Zum Gegenprotest hatte ein bürgerliches Bündnis aufgerufen. Seit drei Monaten ist da Ruhe, die machen keine Aktion der Art mehr.

Da bekommt dann kein Polizist auf die Fresse, es fliegen keine Böller oder Flaschen, da ist einfach Ruhe.
Das ist ja auch super und vorbildlich, nur das ist nicht die Antifa, wie ich sie kenne. Ich kenne sie pöbelnd, gewaltbereit und ohne Skrupel, Steine in die Massen zu schmeißen, auch wenn da Frauen und Kinder mit laufen. Und das geht gar nicht. Das ist für mich mindestens versuchter Totschlag und so jemand bekommt von mir weder Respekt, noch das kleinste Fünkchen Sympathie. Achso - und im Nachhinein wird alles auf den pösen pösen Schwarzen Block geschoben, den man aber während der Demo schön in die Mitte genommen hat (oder ihn dort zumindest geduldet hat), damit diese Schweine auch ja nicht verhaftet werden können.

Wie gesagt: Zum ersten Mal in meinem Leben haben ich von Dir (allerdings auch nur von Dir) gehört, dass die Antifa friedlich war. Ich werde das mal mit verfolgen und mich auch ab und an in meinem weitläufigeren Bekanntenkreis erkundigen. Vielleicht toleriere ich sie wenigstens eines Tages, bis zum "Mögen" ist es ein sehr weiter Weg. Dazu haben die sich schon zu viel geleistet (auch mit mir und Leuten aus meinem Freundeskreis).

Und achso, ich hatte Reddogg überlesen. Entschuldige bitte, hier jetzt meine Antwort:
Das Räuberbanden gibt, gut und schön. Nur der Grossteil kam nicht als Flüchtling, Asylbeantragender etc. nach Deutschland. Sondern aufgrund des Schengener Raumes, der freie Weg bedeutet. Selbst ich von der Schweiz aus hab grössere Einfuhrprobleme....;)
Da widerspreche ich gar nicht. Klar, die wären ja auch blöd, sich hier niederzulassen. Aber im Zuge der Freizügigkeit wurde doch dafür von unseren Politikern die WErbetrommel kräftig gerührt. Und mit welchen Argumenten?

Klar: "Wir brauchen dringend Fachkräfte, also müssen wir ihnen den Zuzug so leicht wie möglich machen" Soso. Nur es kam kaum eine Fachkraft. Die Fachkräfte die kamen, waren auf Einbruch, Diebstahl und Raub spezialisiert, also alles Fachrichtungen, die wir hier nicht benötigen. Dann wurde auch gesagt, dass es durch die "grüne Grenze" viel leichter zu einem kulturellen Austausch kommt, der uns bereichern würde. Keine Ahnung, was die damit wieder meinten, aber mein Döner schmeckt noch immer wie vor 20 Jahren.

Meine Volksvertreter leben in einer Möchtegern-Welt, einer Traumwelt. In der haben sich alle Menschen lieb, feiern zusammen, trinken, erzählen sich gegenseitig Geschichten und tauschen sich kulturell aus. Da lädt man sich gegenseitig gern ein, lacht zusammen und hilft sich gegenseitig. Ja, nur leider gibt es diese Welt so nicht. Hm, und nu?

Also diese "Angst" des wirtschaftlichen Ruins ist beim besten Willen nirgends bisher auch nur irgendwie zu sehen.
Sag mal, Du wirst doch wohl einen Taschenrechner bedienen können und für den Moment auch mal wollen, ja?

Jeder Asylberwerber (also auch mindestens jeder Flüchtling) kostet uns im Schnitt 1000 Euro im Monat. Eigentlich ist es sogar mehr, aber das ist das Geld, was der Bund bezahlt. So, nun können wir uns das Haushaltsbuch anschauen und können uns ganz einfach ein Softlimit ausrechnen und ein Hardlimit. Und wenn Du magst, auch noch ein "Heilige-Scheiße-Limit". Fangen wir hinten an:

Das "Heilige-Scheiße-Limit". Das ist schnell errechnet. Es entspricht unserem Gesamthaushalt bei keinen Abzügen, das heißt alle Beamten arbeiten unentgeltlich, Bundeswehr steht still, es gibt kein Geld mehr vom Bund, das wären dann knapp 300 Milliarden Euro. 'Das wären dann knapp 300 Millionen Flüchtlinge.

Das Hardlimit ist schwieriger, weil es davon abhängt, wieviel wir woanders einsparen können. Dazu die Frage, wieviel neue Schulden wir uns ans Bein binden wollen. Die Haushaltsüberschüssen des Jahres 2014 (haben wir ja schon vorbildlich in die EU gepumpt). Bleibt der Weg einer Neuverschuldung von vielleicht 0,5 bis 1% des BIP und einigen Einsparungen. Sagen wir also mal runde 30 Milliarden Euro. Dann hätten wir ein Hardlimit von 30 Millionen Flüchtlingen.

In das Softlimit würde alles das umfassen, was wir quasi aus der Kaffeekasse bezahlen können. Da weiß ich nicht genug bescheid, aber ich würde vermuten, dass wir dieses Limit gerade oder in Kürze erreicht haben.

So, 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, es werden täglich mehr und es ist überhaupt kein Ende in Sicht. Kannst Du garantieren, dass am Ende nicht 100 Millionen Menschen vor den Toren Europas stehen nd Einlass begehren (sich diesen auch verschaffen, wenn sie ihn nicht freiwillig bekommen)? Nein? Natürlich nicht, wie auch. Ihr rechnet alle immer nur für heute und jetzt, obwohl aktuell schon längst fest steht, dass niemand eine Gesamtzahl nennen kann - aber alle sind sich einig, dass es jeden Tag ein paar tausend Menschen mehr werden!

Siehe zuletzt Heidenau,letzte Woche Montag gab es die Informationen für die bewohner, wieviele nun wirklich kommen. Sorry wer so spät kommt der hätte mehr Gegenstrom bekommen sollen. Nur hätte die Politik diesen Gegenstrom erhalten sollen und nicht die Polizei oder das Asylbewerberheim oder die Asylbewerber.
Ganz meine Meinung!

Bürgergespräche
Dazu kann ich nicht viel sagen und Du eigentlich auch nicht. Wenn es wirklich zu voll war und die Herren dieser Blätter nunmal leider etwas länger schlafen, dann ist es halt so. Und wenn man die Antifa nicht im Raum haben will, ist das für mich nicht nur nachvollziehbar, sondern unbedingt notwendig. Ich gehe mal davon aus, dass im Raum auch keine Brunderschaften oder andere radikalen Gruppen zugegegen waren. Die lässt man schon deswegen draußen, weil da drinnen jeder frei sprechen soll und nicht eingeschüchtert von der Präsenz von Schlägern lieber die Schnauze hält oder erst gar nicht auftaucht, um dann später in der Gruppe und in einer gewissen Anonymität wilde Sau zu spielen...
 
Wir leisten sie uns ohne großartig mit der Wimper zu zucken. Oder zündet der wütende Mob ständig Villen an?
Nein, aber auch nur, weil das wesentlich härter verfolgt wird, als ein brennendes Asylantenheim. Geld ist doch heilig, also sind Geldsäcke Götter...

Außerdem hat der Mensch doch ein völlig verdrehtes Verständnis von Moral. Wenn jemand reich ist, wird er vergöttert, egal woher das Geld kam. Selbst wenn er alles nur geklaut, hinterzogen, ergaunert hat - ist jemand reicht, ist er ein ehrbarer Bürger. So wie kürzlich der Mafiaboss, der eine Beerdigung erhielt, die einem Staatsoberhaupt würdig gewesen wäre. Schilder mit Liebesbekundungen für den Paten. Na sowas. Hat wohl keiner auf dem Schirm gehabt, dass der Mann einer der schlimmsten Verbrecher war. Naja.

Wenn Du da anfangen willst, die Gesellschaft umzukrempeln, dann hast Du Dir vermutlich eine Lebensaufgabe gestellt, die Du nie bewältigt bekommst. Das liegt schon daran, dass selbst wenn ein Geldsack prahlen würde, wieviel Steuern er "gespart" hat, ihn niemand anzeigen würde, sondern als erstes fragt: "Oh, kannst Du mir erklären, wie ich das auch machen kann?" Also ich erwarte von keinem Menschen auf der Welt rückhaltlose Ehrlichkeit.

Außerdem "leisten" wir uns diese Verbrechen nicht, wir bekämpfen sie aktiv. Und auch wenn Leute gegen den Ankauf dieser Steuer-CDs sind, ich finde es genau den richtigen Weg. Die Strafen dafür dürften auch gern noch härter sein. ich als Arbeitnehmer kann auch keinen einzigen Cent hinterziehen von meinem bißchen Gehalt. Nur könnte ich das Geld sicherlich besser gebrauchen...
 
Außerdem hat der Mensch doch ein völlig verdrehtes Verständnis von Moral.
Darauf wollte ich hinaus.
Wenn Du da anfangen willst, die Gesellschaft umzukrempeln, dann hast Du Dir vermutlich eine Lebensaufgabe gestellt, die Du nie bewältigt bekommst. Selbst wenn er alles nur geklaut, hinterzogen, ergaunert hat - ist jemand reicht, ist er ein ehrbarer Bürger. So wie kürzlich der Mafiaboss, der eine Beerdigung erhielt, die einem Staatsoberhaupt würdig gewesen wäre. Schilder mit Liebesbekundungen für den Paten. Na sowas. Hat wohl keiner auf dem Schirm gehabt, dass der Mann einer der schlimmsten Verbrecher war. Naja.
Du driftest etwas ab. Das ist ein Vergleich auf einer anderen Baustelle. Auf der einen Seite mobilisieren wir Milliarden für Banken, verschleudern Milliarden für Prestigebauten, verlieren Milliarden durch legale und illegale Steuerschlupflöcher und auf der anderen Seite gönnen wir dem Menschen in Not keinen Krümel. Und ja, relativ gesehen sprechen wir imo über Krümel. Ich verstehe das einfach nicht und kann nur mit dem Kopf schütteln. Ich werds auch nicht ändern können, aber ich muss ja deshalb nicht auch zum Arsch werden, ich muss sie nicht gutheißen und ich muss auch nicht verschweigen wie ich darüber denke.

Außerdem "leisten" wir uns diese Verbrechen nicht, wir bekämpfen sie aktiv.
Und wir nehmen aktiv Flüchtlinge auf. Beides werden wir finanziell wegstecken. Und mit beidem wird man sich abfinden müssen. Und beides gibt einem noch lange nicht das Recht etwas anzuzünden.
 
Und mit beidem wird man sich abfinden müssen. Und beides gibt einem noch lange nicht das Recht etwas anzuzünden.
Na Du rennst aber auch ganz schön quer durch die Themen :D

Es geht doch gar nicht darum, dass irgendwer eine Legitimation für Brandstiftung finden will. Es geht darum, eine Legitimation zu finden, die Leute vor den Grenzen abzuweisen. Es geht nicht darum, dass wir böse Menschen sind, dass wir uns Gewalttätern, Brandstiftern (also im Grunde Terroristen) beugen oder sonstwas. Sondern dass wir tun, so viel wir können, aber auch nicht mehr.

Nur meine ich, dass wir erstmal überhaupt feststellen müssen, was und wieviel wir können. Und das macht keiner. Am Ende stehen wieder alle wie bepisste Pudel vor den Kameras und erzählen so einen Scheiß wie "es war nicht abzusehen, dass...", "überraschend haben sich die Kosten erhöht..." und "trotz intensiver Sparmaßnahmen konnten wir nicht..." etc pp.

Nochmal: Es fehlt derzeit an allen Ecken und Enden. Geld, Unterkünften, Polizei, Wachschutz, Medizin, Sachbearbeitern und so weiter. Gleichzeitig strömen die Leute weiter ins Land. Was glaubst Du wohl, was am Ende passieren wird?
 
Wenn Du da anfangen willst, die Gesellschaft umzukrempeln, dann hast Du Dir vermutlich eine Lebensaufgabe gestellt, die Du nie bewältigt bekommst.
Ich gehe davon aus, dass die Gesellschaft in Syrien und aus anderen Kriegsgebieten umgekrempelt werden müssen, damit Stabilität herrscht und weniger Menschen fliehen. Ebenfalls unrealistisch.
 
Nur meine ich, dass wir erstmal überhaupt feststellen müssen, was und wieviel wir können.
Stand jetzt können wir feststellen, dass wir mehr könnten, wenn nicht die Behörden auf Grund von Sparmaßnahmen unterbesetzt und schlecht ausgestattet und damit maßlos überfordert sind. Wie du schon schreibst, tut deutlich mehr Geld not. Halte ich für die dringenste Maßnahme im Vergleich dazu zu klären, wie viel man aufnehmen kann.