Ministerpräsident Kretschmann fordert Privatpersonen auf, Flüchtlinge ...

Folgende News wurde am 12.10.2014 um 11:32:00 Uhr veröffentlicht:
Ministerpräsident Kretschmann fordert Privatpersonen auf, Flüchtlinge aufzunehmen
Shortnews

Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg forderte nun in einem Gespräch mit der "Welt am Sonntag", dass in Deutschland mehr Privatpersonen Flüchtlinge aufnehmen sollen. Insgesamt warnt der Grünenpolitiker vor einer Flüchtlingskrise in Deutschland und Europa.

Er sprach sich weiter dafür aus, dass Flüchtlinge in Europa "solidarischer" verteilt werden müssten. Aktuell würde überhaupt nur eine kleine Anzahl von EU-Staaten Flüchtlinge aufnehmen, weswegen er sich für eine Verteilung nach Steuerkraft ausspricht.


Zukünftig erwartet Kretschmann noch viel größere Flüchtlingsströme und plädiert daher für umfassende Lösungen, da sonst die "große Herausforderung nicht bewältigt" werden könne. Bereits jetzt hätten Privatpersonen ihre Liegenschaften angeboten, worüber man sehr froh sei.
 
den Worten sollten Taten folgen

Und als guter Christ und Vorbild hat er wievielen Flüchtlingen eine Zuflucht gewährt?

Mein Einkommen reicht dank Steuern und Abgaben gerade so zum selber Leben.
Und gerade die Steuern der Grünen auf Energie haben mir das Leben schwer gemacht (Benzin und Strom und Co. brauche ich halt).

Aber so als "Landsvater" bekommt man doch einiges - so zwischen 11.000 bis 14.000 € pro Monat, je nach Bundesland. Wahrscheinlich plus Zulagen oder sonstigen Vergütungen.

Davon könnte man ja wirklich einiges Abgeben, ohne zu Hungern.
Aber man fordert lieber von anderen Engagement.

Aber wann hat man schon mal erlebt, dass ein Politiker nicht nur fordert sondern selbst als gutes Beispiel voran geht? :think:
 
Rechtfertigt natürlich alles! Die Security-Knülche hätten ihn gleich aufhängen sollen...

(Spuren von Ironie und Sarkasmus sind durchaus erwünscht)
Nein, gar nicht. Ich sage nur, es sei interessant.

Und ich sage weiterhin, dass keiner von uns dabei war. Wenn es stimmt, dass er sie volltrunken mit zerbrochenem Glas angegriffen hat, dann sehe ich die Maßnahme als keineswegs mehr anmaßend und überzogen an. Wenn mich jemand mit zerbrochenem Glas volltrunken angreift, dann kann er äußerst zufrieden sein, wenn ich ihn nur mit der Fresse in sein Erbrochenes drücke. Bei einem Wachmann gilt wie bei jeder Privatperson auch, dass er sich verteidigen darf. Er hat ihn nicht erschlagen, nicht aufgehangen, lediglich diszipliniert. Er hat durch das Zu-Boden-Drücken und dort Fixieren weiteren Schaden von sich und den anderen Bewohnern des Heimes abgewendet.

Aber ich seh' schon, wir werden uns hier wohl nicht einig. Vermutlich hätte er sich erst verletzen lassen müssen, bevor er mit ruhigem Ton auf den Wild gewordenen Suffkopp einwirken darf, richtig? :D Vielleicht solltest Du mal einen Monat in dem Job arbeiten. Sowas kann die Sicht auf die Dinge erweitern oder wenigstens verändern.
 
Wenn mich jemand mit zerbrochenem Glas volltrunken angreift, dann kann er äußerst zufrieden sein, wenn ich ihn nur mit der Fresse in sein Erbrochenes drücke. Bei einem Wachmann gilt wie bei jeder Privatperson auch, dass er sich verteidigen darf. Er hat ihn nicht erschlagen, nicht aufgehangen, lediglich diszipliniert.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass "in Erbrochenes drücken" Gegenstand eines offiziellen Maßnahmenkatalogs ist um Menschen zu disziplinieren. Und wenn wir in der westlichen Welt für uns den Anspruch erheben die Menschenwürde besonders hoch zu achten (nicht umsonst Artikel 1), sollten wir sicherstellen, dass das auch so bleibt und Verstöße entsprechend untersuchen und ahnden.

Das hat aus meiner Sicht nichts mit Inkompetenz zu tun. Inkompetent für mich wäre, wenn sie nicht in der Lage wären, ohne ständig die Polizei zu rufen selbst für Ruhe und Ordnung sorgen zu können.
Wenn es andere Möglichkeiten als "in Kotze drücken" und "auf dem Opfer posen" gibt Menschen zu disziplinieren, diese aber nicht wahrgenommen werden, weil man sich nicht anders zu helfen weiß/wissen will, dann ist das der Inbegriff von Inkompetenz. Also der Mangel an Fähigkeiten mit der Situation angemessen und im Sinne unserer gesellschaftlichen Werte und Standards umzugehen.

Natürlich war ich auch nicht dabei und vielleicht mag es auch eine Erklärung geben, die ich subjektiv nachvollziehen könnte oder in einer solchen Situation gar mit vertreten hätte, aber das ist noch kein Beleg für objektive Gerechtigkeit, sondern in erster Linie erstmal ein Beleg für meine eigene Inkompetenz.
 
Ich kann mir kaum vorstellen, dass "in Erbrochenes drücken" Gegenstand eines offiziellen Maßnahmenkatalogs ist um Menschen zu disziplinieren. Und wenn wir in der westlichen Welt für uns den Anspruch erheben die Menschenwürde besonders hoch zu achten (nicht umsonst Artikel 1), sollten wir sicherstellen, dass das auch so bleibt und Verstöße entsprechend untersuchen und ahnden.

Wenn es andere Möglichkeiten als "in Kotze drücken" und "auf dem Opfer posen" gibt Menschen zu disziplinieren, diese aber nicht wahrgenommen werden, weil man sich nicht anders zu helfen weiß/wissen will, dann ist das der Inbegriff von Inkompetenz. Also der Mangel an Fähigkeiten mit der Situation angemessen und im Sinne unserer gesellschaftlichen Werte und Standards umzugehen.

Natürlich war ich auch nicht dabei und vielleicht mag es auch eine Erklärung geben, die ich subjektiv nachvollziehen könnte oder in einer solchen Situation gar mit vertreten hätte, aber das ist noch kein Beleg für objektive Gerechtigkeit, sondern in erster Linie erstmal ein Beleg für meine eigene Inkompetenz.
Nun klingt das, was Du schreibst, auch für mich absolut nachvollziehbar und richtig.

Andererseits war ich auch schon in solchen Situationen (sowohl beruflich als auch privat). Da wird man von einer nicht zurechnungsfähigen Person (da betrunken) mit einer Waffe (zerbrochenem Glas) angegriffen. Wie verhält man sich richtig? Vor allem dann, wenn man ihn schon anbrüllt, er soll das Glas weg werfen und verschwinden (oder sich auf den Bauch legen) und er kommt immer weiter auf einen zu. Also ich bin mir sehr sicher, dann nicht erst im Handbuch oder Gesetzbuch nachzuschlagen, was mir erlaubt ist und was nicht.

Ich sag es mal so: Schnell ist man empört, wenn man was in der Zeitung liest oder im Fernsehen sieht. Da unterstellt man auch einem Bullen ganz schnell Inkompetenz, wenn er (wie letztes Jahr passiert) auf dem Alex jemanden erschossen hat, weil der mit einem Messer in bedrohlicher Weise auf den Bullen zu marschiert ist und trotz Warnungen nicht abließ. Und wenn sich jemand mal nicht wehrt, wie etwa Johnny K. ist dias Gejammere noch größer, wenn er dann erschlagen irgendwo rum liegt. Auf einer gemütlichen Couch aus dem heimischen Wohnzimmer heraus lässt sich vieles einfach anders beurteilen. Für mich ist das, was da passiert ist (so da sich nicht noch was anderes ergibt), eindeutig Notwehr und damit war die Maßnahme angemessen und für mich völlig gerechtfertigt.

Was das Posen betrifft, da weiß ich allerdings nicht, was das soll. Keine Ahnung, was da in den Köpfen der Leute vorgeht. Habe ich mich schon bei den Enthüllungen aus dem Irak (Abu Ghuraib) und Guantánamo gefragt, wo die Soldaten ihre Gefangenen misshandelt und gefoltert haben. Ist zwar nicht mal im Ansatz ein Vergleich mit dem was da in Burbach passiert ist. Aber ich glaube, der Genuss, über jemanden Macht zu haben, ist wohl ähnlich. Nun muss ich aber auch sagen, dass wohl auch der arme Flüchtling im Nachhinein sehr zufrieden ist, dass er nur mal kurz für ein Foto das Opfer gespielt hat, statt dass ihm jetzt ein paar Pfeffis fehlen. Denn damit muss man rechnen, wenn man jemanden mit einer Waffe angreift. Was zwar nicht das Verhalten der Wachleute entschuldigt, aber ich glaube nicht, dass es einen Anlass gibt, sich über etwaige Unangemessenheit aufzuregen.
 
Der eine Security-Knülch ist mehrfach vorbestraft. Rechtfertigt gar nichts, aber erklärt einiges. ;)
Ist alles nur einseitige Recherche - glaub ich nicht bis es bewiesen ist. Zuerst soll der Asylant ein armes Opfer gewesen sein und dann stellt sich heraus dass er ein Schwerverbrecher ist. So was ist immer ein Problem der Quellen.
Die Rechnung kommt am Schluss.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es bei diesem Verhalten wirklich Zweifel so das man erst nachschlagen muss!? :roll:
Nein, für mich nicht. Ich würde mich so lange und intensiv verteidigen, bis ich mich wieder halbwegs sicher fühle. Da denke ich auch nicht viel nach und in dem Augenblick ist mir auch egal, was erlaubt oder angemessen ist und was nicht. Und wenn dabei dem Angreifer auch was schlimmeres passiert als dass er mit seiner Fresse in seine eigene Pampe gedrückt wird, dann ist es halt so. Generell bin ich der Ansicht, dass wer jemanden angreift damit rechnen muss, nach Strich und Faden verjackt zu werden. So ist das nunmal.

Allerdings bin ich nun auch kein Poser und habe kein Bedürfnis, mein Leben oder solche Szenen auf dem Handy festzuhalten. Deshalb kann ich mir auch vorstellen, dass der Flüchtling wirklich völlig überzogen behandelt wurde. Aber weil ich mir beides gut vorstellen kann und beides absolut für möglich halte, bin ich auch zurückhaltend, Partei zu ergreifen. Gefühlt würde ich eher den Sicherheitsleuten glauben, aber ich kann mich natürlich auch irren.
 
Hintergrund: Flüchtlinge in Deutschland und Europa

Folgende News wurde am 03.01.2015 um 16:43:36 Uhr veröffentlicht:
Hintergrund: Flüchtlinge in Deutschland und Europa
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Berlin (dpa) - Im Mittelmeer treiben Schiffe mit hilflosen Flüchtlingen, in Deutschland wird über Asylbewerber gestritten. Zahlen und Fakten:
- 181 453 Menschen beantragten von Januar bis November 2014 Asyl in Deutschland (plus 57 Prozent im Vergleich zum selben Zeitraum 2013).
- Die meisten Menschen kamen aus Syrien, Serbien und Eritrea.
- Abgelehnt wurden die Anträge von 38 306 Menschen. Weitere 26 842 wurden als Flüchtlinge (laut Genfer Flüchtlingskonvention) anerkannt.
- Die Verteilung von Asylbewerbern auf die Bundesländer richtet sich nach Steuereinnahmen und Bevölkerungszahl («Königsteiner Schlüssel»).
- Die höchste Aufnahmequote für 2015 hat Nordrhein-Westfalen mit rund 21,2 Prozent, die niedrigste Bremen mit 0,9 Prozent.
- Das Asylbewerberleistungsgesetz regelt die Versorgung der Menschen.
- Der Bund will in diesem Jahr 500 Millionen Euro für Aufnahme, Unterbringung, Versorgung und Gesundheit von Asylbewerbern an Länder und Kommunen geben. Bei andauerndem Bedarf sind es 2016 nochmal so viel. Die Hälfte sollen die Länder binnen 20 Jahren zurückzahlen.
- In der Europäischen Union (EU) beantragten im dritten Quartal 2014 insgesamt 176 960 Menschen Asyl, in Deutschland waren es 56 105 - so viel wie in keinem anderen EU-Land.
- Den größten Anteil im Verhältnis zur Einwohnerzahl hatte Schweden mit 2925 Asylbewerbern pro eine Million Einwohner. In Deutschland waren es nur 695.
 
Hintergrund: Flüchtlinge in Deutschland und Europa

Belege? Knapp 700/Mio liest man eigentlich überall...

Edit: gut, laut UNHCR sind es knapp 850/Mio, aber das ist noch weit von über 2000 entfernt...
 
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