Wenn ein Großteil der betroffenen Bevölkerung ein Problem sieht, warum auch immer, finde ich es für meinen Teil höchst einseitig und unzweckmäßig pauschal vorzuwerfen dieser Großteil würde sich aus niederen Beweggründen braunen Vorurteilen hingeben.
Warum machst du es dann? Du belebst hier eine Diskussion wieder und drückst jedem vorsorglich die Nazikeule in die Hand. Und die Keulen sind größer als die, die ich in der Schublade habe. :mrgreen:

Zu der "völligen politischen Ignoranz". Aktuell unternimmt die Politik folgendes: Sie nimmt mehr Geld in die Hand; für Unterkünfte, Versorgung, vielleicht auch Verwaltung. Sie versucht neue Unterkünfte zu erschließen. Sie versucht, bestimmte Länder als sichere Staaten zu deklarieren, um die Ablehnung der Anträge zu beschleunigen und indirekt den Zustrom zu reduzieren. Sie versucht, soziale Brennpunkte zu vermeiden, in dem sie Asylbewehrber in Wohnung statt in zentrale Heime unterbringen (will). Sie lagert das Problem teilweise aus, in dem sie privat betriebene Unterkünfte für die Bewerber / Flüchtlinge nutzt. Sie gewährt relativ wenigen Bewerbern Asyl (13% + 13% Duldung).Und mit der durchgesetzten Drittstaatenregelung verlagert man das Problem in gewissen Maßen an die Länder der EU-Außengrenze.

Das bisherige Ergebnis dieser Maßnahmen ist alles andere als zufriedenstellend (um's mal nett auszudrücken). Aber das Problem ist auch ein großes. Jetzt stell du Bilderbuch-Linker mal den Sack mit den Nazikeulen beiseite und erklär mir bitte, was du konkretes von der Politik erwartest. Welche Maßnahmen soll die Politik ergreifen, damit in der Bevölkerung eine größere Bereitschaft besteht, z.B. Syriern zu helfen?

Besetzungen von Wohnungen gab es vielfach beim Einmarsch der Alliierten, aber auch beim Russlandfeldzug, und hat auch immer einen militärischen Beigeschmack. In Stalingrad wurden z.B. ganze Wohnviertel als Heizmaterial verwendet.
Ist schon interessant, welch unterschiedliche Assoziationen bestimmte Dinge bei einem auslösen. Bei Besetzen von Wohnraum käme ich nie auf die Idee, an den 2. WK oder sonstige militärische Aktionen zu denken. Wohnraum besetzen - da fällt mir einzig die linke Hausbesetzerszene ein. Aber nun ja, hat halt jeder seinen Blickwinkel.
 
Ist schon interessant, welch unterschiedliche Assoziationen bestimmte Dinge bei einem auslösen. Bei Besetzen von Wohnraum käme ich nie auf die Idee, an den 2. WK oder sonstige militärische Aktionen zu denken. Wohnraum besetzen - da fällt mir einzig die linke Hausbesetzerszene ein. Aber nun ja, hat halt jeder seinen Blickwinkel.
Es ist das typische Verhalten einer mobilisierten Invasionsarmee, ganz einfach weil der Bau von Wohnungen in kurzer Zeit zu aufwändig ist und man gleichzeitig ein waffenstarrendes Druckmittel ist. Ich denke bei den linken Hausbesetzern liegt es daran, dass sie sich die Miete nicht leisten können, auch wenn sie selbst was anderes sagen.

Die syrischen Flüchtlinge sind in der absoluten Mehrheit ein Paradebeispiel für genau das Gegenteil von dem was Du beschreibst.
Nach dem was in den 90ern so alles gesehen habe und was sich nun scheinbar wiederholt, würde ich mal sagen dass Du hier in der Beweispflicht bist.
 
Es ist das typische Verhalten einer mobilisierten Invasionsarmee
Du meinst eine möbilisierte Invasionsarmee. :ugly:

Mit Verlaub, das klingt für mich total absurd. Zum einen weil mir Wohnraumbesetzung (um da zu leben) nicht als Taktik einer Armee bekannt ist. Zum anderen klingt das danach, als ob da ein Plan dahinter ist; um Deutschland zu besetzen!? Die Linken machen das, weil sie kein passenden günstigen Wohnraum findet. Die Asylbewehrber machen das weshalb!? :roll:
 
Welche Maßnahmen soll die Politik ergreifen, damit in der Bevölkerung eine größere Bereitschaft besteht, z.B. Syriern zu helfen?

- Ghettobildung in Großstädten verhindern

- Die Wahrnehmungen, Sorgen und Ängste der Deutschen nicht als selbstsüchtige braune Vorurteile umdeuten

- Deutlich verstärkte Maßnahmen gegen Verhalten welches eindeutig gegen unser Wertesystem verstößt (wie Photon es sehr schön beschrieben hat) wie z.b. Zwangsheirat, extrem patriachale Strukturen, Bandenkriminalität etc.

- Wenn ich Armutszuwanderern nur "helfe" in dem ich ihnen Sozialleistungen in die Hand drücke, sonst aber völlig überfordert im Dreck sitzen lasse helfe ich ihnen nicht... und wenn ich mehr nicht bezahlen kann sollte ich mir überlegen ob es Sinn macht noch welche aufzunehmen.

- Der "kleinen" Bevölkerung selber wieder das Gefühl geben, dass die Politik sich um sie kümmert. Anstatt die soziale Schere von Jahr zu Jahr immer enger werden zu lassen. Der Grund warum die Akzeptanz anderen zu helfen so klein ist, ist nicht zuletzt weil sehr viele einfach um sich selbst genug Angst haben.

... wenn ich wieder Lust habe schreib ich die Liste gerne nicht weiter... nu geh ich erstmal n Bierchen trinken. Prost die Herrschaften!
 
- Ghettobildung in Großstädten verhindern
Warum nicht gleich verlangen, dass es Geld regnet? Ghettos haben soziales Ursachen und gab und gibt es auch ohne Zuwanderung. Darüber ist die Lösung solcher Probleme ein sehr langwidriger Prozess. Und ein schwieriger. Soll man einem Wohnungsbewerber explizit ablehnen, weil schon zu viele seinesgleichen da leben? Zwangsumsiedlung?
Hier zeigt sich übrigens wieder, dass bei dem Thema viel vermischt wird. Flüchtlingen und Asylbewerbern wird eine Unterkunft zugewiesen. Asylanten und Einwanderung aus den EU-Staaten können frei wählen. Wobei frei auch nicht stimmt. Das Portemonnaie entscheidet; also eine soziale Frage.

Die Wahrnehmungen, Sorgen und Ängste der Deutschen nicht als selbstsüchtige braune Vorurteile umdeuten
Sicher, das ist wenig hilfreich. Es ist aber auch wiederum schwierig. Das, was die Mehrheit unter der Bereitschaft, Flüchtlingen oder Asylanten aufzunehmen, versteht, ist: "Ja, bitte helft ihnen. Aber bitte nicht in meiner Nachbarschaft." Auch das kann man in gewissen Maßen verstehen bzw. erklären. Aber das macht es für die Politik nicht einfacher.

Deutlich verstärkte Maßnahmen gegen Verhalten welches eindeutig gegen unser Wertesystem verstößt (wie Photon es sehr schön beschrieben hat) wie z.b. Zwangsheirat, extrem patriachale Strukturen, Bandenkriminalität etc.
Bin ich bei dir. Der Staat muß deutlich mehr Geld in die Polizei und Justiz stecken. Personalmangel und schlechte Struktur begünstigen solch Fälle.

Wenn ich Armutszuwanderern nur "helfe" in dem ich ihnen Sozialleistungen in die Hand drücke, sonst aber völlig überfordert im Dreck sitzen lasse helfe ich ihnen nicht... und wenn ich mehr nicht bezahlen kann sollte ich mir überlegen ob es Sinn macht noch welche aufzunehmen.
Die Linken in den Bilderbüchern von heute sind aber auch nicht mehr das was sie mal waren. :mrgreen:
Was soll das heißen? Wenn wir den Asylbewerbern und Flüchtlingen nur mit Peanuts helfen können, dann sollte man es gleich lassen? Und das Asylrecht willst du an die Maxime "Wer zu erst kommt, mahlt zu erst" koppeln? Der 100.001. Asylbewerber wird abgewiesen, obwohl seine Situation den Anforderungen für Asyl voll erfüllen würde. Sein Problem ist, dass 100.000 schneller waren. 100.000, von den statistisch 75% abgewiesen werden.

Der "kleinen" Bevölkerung selber wieder das Gefühl geben, dass die Politik sich um sie kümmert. Anstatt die soziale Schere von Jahr zu Jahr immer enger werden zu lassen. Der Grund warum die Akzeptanz anderen zu helfen so klein ist, ist nicht zuletzt weil sehr viele einfach um sich selbst genug Angst haben.
Und deshalb am Stammtisch nach unten auf die noch Schwächeren zu treten und gegen die da ob zu wettern.

... wenn ich wieder Lust habe schreib ich die Liste gerne nicht weiter... nu geh ich erstmal n Bierchen trinken. Prost die Herrschaften!
Siggi F. meint: PROST! :mrgreen:
 
Was soll das heißen? Wenn wir den Asylbewerbern und Flüchtlingen nur mit Peanuts helfen können, dann sollte man es gleich lassen? Und das Asylrecht willst du an die Maxime "Wer zu erst kommt, mahlt zu erst" koppeln? Der 100.001. Asylbewerber wird abgewiesen, obwohl seine Situation den Anforderungen für Asyl voll erfüllen würde. Sein Problem ist, dass 100.000 schneller waren. 100.000, von den statistisch 75% abgewiesen werden.

Nene, da hast Du das gemacht was Du mir ein paar Sätze vorher noch angekreidet hast: etwas vermischen. Von Asylbewerbern die hierher flüchten weil ihnen zu Hause die Granaten um die Ohren fliegen habe ich nicht in dem Punkt nicht gesprochen. Obwohl die sicher auch noch besser unterstützt werden könnten aber die haben ja in der Regel auch die Hoffnung bald wieder nach Hause zu können. Zumindest ist es so gedacht drum wären da auch wilde Integrations-und (Weiter)bildungsorgien sicher nicht vollends angebracht.

Und deshalb am Stammtisch nach unten auf die noch Schwächeren zu treten und gegen die da ob zu wettern.
Tjo, so isser halt der gute alte Stammtisch. Kann man ignorieren oder versuchen damit zu arbeiten um die Leute zu erreichen. Aus tiefstem Herzen böse sind nämlich auch jene Stammtischler in den meisten Fällen nicht.


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*das "nicht" des letzten Satzes des Vorpostings ist mir wohl irgendwie schon aus dem ersten Bier geflutscht*;) War mal ausnahmsweise keine Polemik sondern ein waschechter Tippfehler;)

PROST!
 
Nene, da hast Du das gemacht was Du mir ein paar Sätze vorher noch angekreidet hast: etwas vermischen. Von Asylbewerbern die hierher flüchten weil ihnen zu Hause die Granaten um die Ohren fliegen habe ich nicht in dem Punkt nicht gesprochen.
Ich weiß. Aber du vermischst immer noch. Aktuell haben diese Leute das Recht, sich um Asyl zu bewerben. Das Verfahren ist dann, dass geprüft wird, ob der Asylbewerber die Kriterien erfüllt. Wenn ja, erhählt er Asyl. Wenn nicht, wird er letztendlich abgeschoben. Die Überprüfung ergibt oft (75%), dass die Bewerbung nicht berechtigt ist. Das Problem ist also die hohe Anzahl an "unberechtigten" Bewerbungen. Wie willst du das lösen? Extreme Einschränkung des Asylrechts? Sichere Drittstaatenregelung? Da bekommt man doch als *hüstel Bilderbuch-Linker doch Bauchschmerzen, oder?

Aber jetzt keine Zeit vertun, los geht's, das Bierchen ruft! :p
 
[...] Ich empfinde eben genau dieses öffentliche Ignorieren des Problems wie z.B. Die Grünen es in Perfektion praktizieren spielt eben den wirklich Rechten in die Karten.
Noch schlimmer: Die Grünen und Die Linke tragen ja dazu sogar noch aktiv bei. Jeder, der dieses Thema öffentlich angehen will, bekommt ja gleich das braune Brandmal verpasst. Das ist unverantwortlich und wenn Du mich fragst, grenzt das schonwieder an Volksverrat. "Halt die Schnauze oder wir ruinieren Deinen Ruf". Oder gleich Dein ganzes Leben. Das hat ja schon diktatorische Züge.

Und selbst wenn die Ultrarechte dieses Thema auf ihre Fahnen schreibt, dann ist es erstrecht ein Grund, sich damit öffentlich auseinander zu setzen. Denn es gibt ja offensichtlich nicht wenig Leute, die ernsthafte Schwierigkeiten mit Zuwanderung, Europapolitik und anderen unbequemen Themen haben. Sonst hätte ja auch die AfD nicht so stark abgeschnitten und hätte die NPD nie in den sächsischen Landtag einziehen lassen. Aber dieses Ignorieren und Brandmarken ist es doch (nebst anderen Schweinerein), was die Leute ärgert und nicht mehr zur Wahl gehen lässt.

Es ist immer sehr einfach, den Stempel aufzudrücken und fortan den vermeintlich ehrbaren Mann zu heucheln, der sich mit dem einmal so klassifizierten "braunen Pack" nicht mehr befassen möchte und sich theatralisch angewidert abwendet. Dabei ist der Dialog hier dringend notwendig. Und es ist auch der Mut des einzelnen Bürgers gefragt, nicht immer vor dem braunen Brandeisen zu kuschen. Ich denke nämlich, dass die wenigsten so übereilt titulierten "Rechten" wirklich so dumm und radikal sind, wie sie gern medial dargestellt werden. Die meisten haben vermutlich nur begründete Sorgen und haben mit dem nationalsozialistischen Gedanken und Rassismus etwa genauso wenig am Hut wie mit religösem Fanatismus und anderen hassschürenden Nährböden. Wobei - ich gebe zu - die Übergänge stets fließend sind und unter den "Normalos" wird sich immer auch der eine oder andere Extremist finden. Aber nur wenn man den Dialog auch zulässt, kann man überhaupt erst den Extremisten vom Durchschnittsmichel scheiden...
 
Jeder zweite Deutsche für Aufnahme von mehr Flüchtlingen

Folgende News wurde am 26.09.2014 um 06:38:48 Uhr veröffentlicht:
Jeder zweite Deutsche für Aufnahme von mehr Flüchtlingen
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Berlin (dpa) - Etwa die Hälfte der Bundesbürger ist einer Umfrage zufolge für die Aufnahme von mehr Flüchtlingen in Deutschland. Im jüngsten ARD-«Deutschlandtrend» sprachen sich 48 Prozent der Befragten dafür aus, 45 Prozent dagegen.
Unter den Anhängern der Grünen, der Linken sowie der SPD war eine Mehrheit der Meinung, dass Deutschland einen größeren Anteil an Flüchtlingen aufnehmen sollte. Anhänger der CDU/CSU sind der Umfrage zufolge in dieser Frage gespalten, Anhänger der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD) mit deutlicher Mehrheit gegen die Aufnahme von mehr Flüchtlingen.
Für den ARD-«Deutschlandtrend» wurden vom 22. bis 24. September 1008 Bundesbürger befragt.
 
Erstens mal ist die Befragung mündlich am Telefon geführt worden. Fragen zu derartigen Themen sind immer problematisch im persönlichen Gespräch da der Antworter sich vor die Wahl gestellt fühlt ob er gefragt wird (überspitzt gesagt) ein Menschenfreund oder ein Nazi zu sein. Ich behaupte daher mal, dass die Umfrage deutlich anders ausgefallen wenn sie anonym mit "Kreuzchen" gemacht worden wäre.
Außerdem denke ich, dass Menschen aus Zuwanderungshochburgen eher zu "So langsam reichts aber, oder?" tendieren würden als Leute aus dem Bayrischen Wald oder aus Villenvierteln die das Thema quasi nur aus dem Fernsehen und der öffentlichen Diskussion kennen. Oder aber Geringverdienen und Menschen am Existenzminimum eher dazu neigen zu sagen "Wovon soll ich denn noch was mit anderen teilen, ich hab doch selbst nicht genug vom Leben!" als Menschen die noch so viel haben das sie noch locker was abgeben könnten bzw. dadurch nicht in ihrer Existenz bedroht würden. Ganz nebenbei und persönlich: Die einzige Gruppe die sich aus meiner Sicht wirklich "kritikwürdig" verhält wären jene aus den Letztgenannten die trotzdem nicht mehr Menschen helfen wollen.
Für solche Umfragen werden da meiens Wissens extra Leute aus verschiedenen Wohnumfeldern und Schichten ausgewählt. Da würde mich wirklich mal das entsprechend aufgeschlüsselte Ergebnis interessieren.
 
Deutschlandtrend nimmt für sich in Anspruch, repräsentative Umfragen durchzuführen. Was das bedeutet, dürfte man als Grundwissen voraussetzen. Und komischerweise ist es grade umgekehrt. Die "jetzt reichts aber"-Fraktion sitzt eher in ländlichen Gebieten, wo es von Haus aus weniger Zuwanderer gibt. Wobei es ja hier wohl eher um Kriegsflüchtlinge geht, aber in der Regel ist wohl "Ausländer gleich Ausländer", Differenzierung stört ja nur.
 
Also bei solch wichtigen Themen wären wir doch ideal und bestens bedient, wenn wir uns einer Volksabstimmung bedienen würden, oder? Das ist doch ein Idealbeispiel. Es betrifft alle im Lande (schließlich werden die Flüchtlinge ja mit Steuergeld versorgt) und die Leute könnten eben schon morgen die Nachbarn eines jeden sein. Hier reicht mir eine so genannte "repräsentative Umfrage" bei Weitem nicht aus.

Und dann sollte man mal 2 Fragen stellen. Schön suggestiv, wie es die Medien auch immer gern tun:
  1. Möchten Sie, dass Deutschland vom Krieg und von Gewalt bedrohte, unschuldige Menschen unterstützt, sie versorgt und eine Heimstatt bietet?
  2. Möchten Sie, auch auf die Gefahr hin, dass sich in Ihrer Nachbarschaft die Kriminalitätsrate erhöht, dem Umbau eines nicht genutzten Gebäudes zu einem Asylheim zustimmen?

Die meisten Menschen wissen ganz genau, dass es unrecht und noch dazu reichlich unchristlich wäre, unschuldigen Menschen die Hilfe zu verweigern. Aber bitte woanders, denn man will sich ja nicht die Probleme anderer Leute zu Eigen machen.

Und weil ich beides sehr gut verstehe, kotzt mich auch regelmäßig die beschissene Berichterstattung der Medien und das flächendeckend selbstgefällige dumm-damliche Gebrabbel meiner Lokalpolitiker maßlos an. Entweder man ist dafür und ein guter Mensch oder dagegen und ist ein Nazi. So eine Scheiße kann man wirklich nur in Deutschland öffentlich verkaufen.

Fakt ist, dass die allermeisten gern helfen würden, aber eben auch reichlich Angst haben, dass mit den hilflosen Flüchtlingen auch jede Menge des übelsten Packs ins Land strömt. Leute, die sogar andere Mitflüchtlinge erpressen, einschüchtern, bestehlen oder noch schlimmeres antun - und natürlich auch bei den Gastgebern nicht davor zurück schrecken. Jeder will, dass seine Lieben sicher sind und wir können froh sein, dass es in Deutschland verhältnismäßig sicher ist. Und vielen ist der Preis der Nächstenliebe schlicht zu hoch - die Sicherheit und Geborgenheit der Familie vielleicht opfern zu müssen, um anderen zu helfen ist eben zu viel.

Genau HIER ist eigentlich die Politik gefragt. Die Lokalpolitiker sind hier an allererster Stelle gefragt, die Leute zu beruhigen, aufzuklären und sie zu begleiten, wenn sich etwas so großes im Kiez ändert. Sie müssen Überzeugungsarbeit leisten und Bedenken zerstreuen. Das müssen sie tun, und nicht die Leute als Nazis oder schlimmeres öffentlich zu denunzieren. Das ist nicht nur völlig niveaulos, es ist gefährlich, arrogant und vollständig am Bedarf vorbei agiert.
 
Die meisten Menschen wissen ganz genau, dass es unrecht und noch dazu reichlich unchristlich wäre, unschuldigen Menschen die Hilfe zu verweigern. Aber bitte woanders, denn man will sich ja nicht die Probleme anderer Leute zu Eigen machen.
Mein Vater bringt diese Einstellung auf den Punkt: Natürlich muss diesen Leuten geholfen werden, aber doch nicht von uns.

Erinnert mich an eine Situation hier am Busbahnhof: 100 Leute stehen da, eine ältere Frau bekommt einen Herzinfarkt, kippt um, fällt auf das Gesicht und liegt da blutend. Es hat fast 20 Minuten gebraucht, bis ein Rettungswagen da war. In der Zwischenzeit lag die Frau da und niemand hat sich gekümmert. Einige sagten danach "Es waren doch genug andere da, wieso sollte denn ich helfen, sollen doch erstmal die anderen helfen, die das evtl. besser können oder mehr Zeit haben!"

Wäre das nachts um drei passiert und es hätte nur eine Person daneben gestanden, hätte die vermutlich sofort geholfen, es gibt ja keine anderen.

Und genauso ist das mit den Flüchtlingen... Sollen doch erstmal die Länder da in der Nähe helfen, wir helfen dann den Österreicher, wenn es mal sein muss.

Fakt ist, dass die allermeisten gern helfen würden, aber eben auch reichlich Angst haben, dass mit den hilflosen Flüchtlingen auch jede Menge des übelsten Packs ins Land strömt. Leute, die sogar andere Mitflüchtlinge erpressen, einschüchtern, bestehlen oder noch schlimmeres antun - und natürlich auch bei den Gastgebern nicht davor zurück schrecken.
Und das ist doch auch so. Der Anteil der Straftäter ist vermutlich unter diesen Flüchtlingen deutlich höher als der normale Bevölkerungsanteil an Straftätern. Deshalb halte ich tatsächlich überhaupt nichts von einer zentralen Unterbingung in Aufnahmelagern oder -heimen.

Genau HIER ist eigentlich die Politik gefragt. Die Lokalpolitiker sind hier an allererster Stelle gefragt, die Leute zu beruhigen, aufzuklären und sie zu begleiten, wenn sich etwas so großes im Kiez ändert. Sie müssen Überzeugungsarbeit leisten und Bedenken zerstreuen.
Sie müssen vor allem erst einmal Vorbereitungen treffen für diese Fälle. Da kamen jahrelang wenig Flüchtlinge, also werden Wohnungen verkauft, Heime geschlossen etc... Jetzt kommen sehr viele Flüchtlinge und niemand hat einen Plan, wie man damit umgeht. Dann pfercht man tausende Menschen auf kleinen Raum und wundert sich dann, dass dieses Völkergemisch explodiert.
 
Und das ist doch auch so. Der Anteil der Straftäter ist vermutlich unter diesen Flüchtlingen deutlich höher als der normale Bevölkerungsanteil an Straftätern. Deshalb halte ich tatsächlich überhaupt nichts von einer zentralen Unterbingung in Aufnahmelagern oder -heimen.
Nun kann aber kein Land der Welt x Wohnungen überall gleichmäßig verteilt frei halten und leer stehen lassen, bis es auf der Welt mal knallt. Man muss eben auch daran denken, dass es nur eine Notunterkunft sein soll, die darüber hinaus auch nur zeitlich sehr begrenzt eine Heimstatt bieten soll.

Und nach Nationen die Menschen in das eine oder andere Heim zu verbringen, birgt ein immenses Risiko. Denn dann ist das eine Heim ein ganz klein wenig besser/komfortabler und schon schon kreischt der eine oder andere Pöbel gleich wieder frenetisch los. Wir kriegen aber nicht alle Flüchtlinge in der Präsidentensuite des Hilton unter.

Dann pfercht man tausende Menschen auf kleinen Raum und wundert sich dann, dass dieses Völkergemisch explodiert.
Deswegen bin ich auch ganz ganz vorsichtig mit meiner Empörung ob der Vorwürfe, die gegen die Wachleute des Sicherheitsdienstes erhoben werden, die das Flüchtlingsheim in Burbach bewacht haben. Mag sein, dass sie möglicherweise in Einzelfällen sogar überreagiert haben. Vielleicht aber auch nicht, ich war nicht dabei. Aber wenn ich Ruhe in diese explosive Mischung hinein bringen müsste, würde mir vermutlich auch als einziges Mittel nur militärische Disziplin einfallen. Und jeder kennt es eigentlich: Wenn man einmal Schwäche zeigt, dann wird einem ganz schnell auf der Nase herum getanzt.

Unsere "ehrenwerten" Politiker sollten sich erstmal ganz schnell von dem Gedanken verabschieden, dass da nur Leute flüchten, die nur Friede-Freude-Eierkuchen im Sinn haben. Und wenn privaten Wachleuten nicht getraut wird, dann muss eben die Polizeipräsenz vor Ort aufgestockt werden, bevor die Bürger für Recht und Ordnung sorgen...
 
Nun kann aber kein Land der Welt x Wohnungen überall gleichmäßig verteilt frei halten und leer stehen lassen, bis es auf der Welt mal knallt. Man muss eben auch daran denken, dass es nur eine Notunterkunft sein soll, die darüber hinaus auch nur zeitlich sehr begrenzt eine Heimstatt bieten soll.
Es gibt genug Wohnraum: https://www.welt.de/themen/wohnungsleerstand/
Man muss ihn nur nutzen (wollen)!

Unsere "ehrenwerten" Politiker sollten sich erstmal ganz schnell von dem Gedanken verabschieden, dass da nur Leute flüchten, die nur Friede-Freude-Eierkuchen im Sinn haben. Und wenn privaten Wachleuten nicht getraut wird, dann muss eben die Polizeipräsenz vor Ort aufgestockt werden, bevor die Bürger für Recht und Ordnung sorgen...
Wenn Sunniten auf Schiiten schiessen, dann flüchten da auch Leute, die gestern noch eine Waffe in der Hand hatten und täglich im Krieg Menschen getötet haben. Die passen nunmal nicht ins deutsche Supermarktidyll... Ungelernte Dickarme als "Bewacher" abzustellen hilft da auch nicht, das ist völlig richtig.