Ersteres definitiv da diese Person kein Kunde ist

Zweiteres ergibt sich daraus das die Folgekosten dann genau so hoch sind wie sie bewilligt werden,
bei dauerhafter Aufnahme durch Krankheitskostenübernahme etc. unweigerlich immer weiter steigen werden.
 
Ersten ist dem nicht so
Erwischt. Ich hab keine Ahnung wofür sie Geld ausgibt.
und zweitens selbst wenn hätte das gar nichts damit zu tun
Doch, weil suggeriert wird, dass "Steuergeld ausgeben" gleichbedeutend mit Geld vernichten ist, ohne zu bedenken, dass es auch wieder zurück kommt.

Klar kosten Flüchtlinge unheimlich viel Geld, aber das kriegt
A) der Supermarkt um die Ecke
B) der Energieversorger (die brauchen gerade eh jeden Cent :LOL:)
C) der Vermieter, der davon wiederum in den Supermarkt geht, wo mitlerweile so viel los ist, dass die nen neuen Kassierer einstellen mussten.

Dagegen ist "Straße im Libanon bauen lassen" echt teuer. Die bleibt nämlich dummerweise im Libanon, auch wenn da gar kein Flüchtling mehr ist.

Kostenmäßig bringt das massiv Einsparung würde ich vermuten
Nur weil es qualitätsmäßig eingespart wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Zelt im Libanon so viel billiger ist, als ein Zelt in Deutschland.
 
Es gab ja vor ein paar Jahren schon einmal sehr schlechte Erfahrungen in Hamburg mit dem Wohnschiff "Bibby Altona", auf dem Asylbewerber untergebracht wurden. Aufgrund von extremem Drogenhandel und weiterer Kriminalität wurde es dann wieder geschlossen. Es war laut Polizeiberichten die "Kokszentrale", von wo aus jugendliche, schwarzafrikanische Drogendealer losgeschickt wurden.

Warum sollte es diesmal anders laufen ?
 
Nehmen wir neue Flüchtlinge nun nicht mehr auf, weil sich einige in der Vergangenheit daneben genommen haben? Oder willst Du nur keine "Wohnschiffe"? :think:
 
Und sicher muss Kriegsflüchtlingen geholfen werden, aber was bringt es Flüchtlinge in ein völlig Fremdes Land zu verfrachten womit Sie sich nicht identfizieren können und wollen. Die Hilfe sollte in Ihrer Umgebung stattfinden, anstatt Sie um die halbe Welt zu karren und dann auf einen rostigen Kahn einzuquartieren.
Und in welche Länder soll man sie sonst "verfrachten"? Sollen diese die (Folge)Kosten allein übernehmen? Die meisten Flüchtlnge mit Abstand nimmt glaube ich die Türkei auf. Überlässt man diesem Land alles, kann ich nicht erkennen, wie wir Verantwortung übernehmen.
 
1.) Länder die sich freiwillig dazu bereit erklären (wo die Bevölkerung sich dazu bereit erklärt, nicht korupte Politiker die Entscheidungen treffen wie bei uns)

2.) Länder aus dem gleichen Kulturkreis

3.) Länder die es sich finanziell leisten können (z. Bsp. Öl-/Gasexporteure)

4. Länder die Chaos und Kriege in aller Welt fördern (2 davon kennt jeder :mrgreen:) auch Du)

Da kämen schon genug zusammen, nur von denen kommt wenig bis gar nichts. Warum nur?


Aber hier geht es eigentlich um die Idee dieser Grünen Politikerin die wieder Geld ausgeben will was Ihr nicht gehört. Wenn Ihr das alle so gut findet, könnt Ihr ja Eure Gästezimmer zur Verfügung stellen.
Machen tut Ihr das aber auch nicht? Oder ist jemand dazu bereit.

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Grüsse


MSF
 
1.) Länder die sich freiwillig dazu bereit erklären
Diskutieren wir doch gerade.

Wenn Ihr das alle so gut findet, könnt Ihr ja Eure Gästezimmer zur Verfügung stellen.
Machen tut Ihr das aber auch nicht? Oder ist jemand dazu bereit.
Jetzt wollte ich fast ein Argument bringen, aber sowas blödes disqualifiziert sich praktisch von selbst.
 
Ich meinte, dass die Politiker sich "Lösungen" ausdenken, mit denen sie vorher schon die größten Probleme hatten.
Es handelt sich doch um eine Notlösung.

"Wir sollten neben freien Flächen und Wohncontainern vor allem leere Bürohäuser und Schulen in den Blick nehmen. Wenn diese Optionen ausgereizt sind, könnten möglicherweise auch ausgemusterte Kreuzfahrtschiffe als Notunterkünfte dienen"

Notlösungen haben immer viele Nachteile, können aber Mißstände lindern. Und in Deutschland ist es nun mal ein Missstand, was die Unterbringung von Flüchtlinge und auch Asylbewerber betrifft.
 
Vorschlag: Privathaushalte sollen Asylanten bei sich zu Hause aufnehmen

Folgende News wurde am 25.08.2014 um 20:17:00 Uhr veröffentlicht:
Vorschlag: Privathaushalte sollen Asylanten bei sich zu Hause aufnehmen
Shortnews

CDU-Bundestagsabgeordneter Martin Patzelt fordert Deutsche auf syrische Asylbewerber privat bei sich aufzunehmen. Aufgrund fehlender Unterbringungsmöglichkeiten und des bevorstehenden Winters sei jetzt das Volk an der Reihe. Nach der Sommerpause will Patzelt seine Idee im Bundestag erörtern. Er ist der Meinung das organisatorisch wie auch finanziell für die Bürger kein großer Aufwand entstehen würde.
 
Bin ja mal gespannt wie viele Asylaten er und seine Familie bei sich zu Hause aufnehmen. Von den Parteigenossen ganz zu schweigen. :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Er ist der Meinung das organisatorisch wie auch finanziell für die Bürger kein großer Aufwand entstehen würde.

Wie denkt der sich das? Das man als Bürger dann auch noch finanziell für den Asylanten in den eigenen vier Wänden aufkommt?
Hat dem jemand ins Hirn geschissen?
Erstmal, sollte ich einen Asylanten aufnehmen müssen, verlange ich vom Staat eine vernünftige Aufwandsentschädigung, sowie eine Versicherung für den Fall, dass Herr Asylant ein schwarzes Schaf ist und meine Bude ausräumt.
Desweiteren, wer bei mir wohnt, wird auch Haushaltspflichten erfüllen müssen, aufräumen, kochen, putzen, Wäsche waschen...

Also wenn ich so darüber nachdenke, wird der Gedanke an eine Haushaltskraft, wo der Staat mir noch Geld für gibt, doch schon attraktiv :ugly:
Aber freiwillig und dann auch noch die Mehrkosten selbst tragen müssen... Niemals, da können die auch noch so sehr in Notlage sein, dafür wurde ich von Vater Staat einfach zu kapitalistisch geprägt :mrgreen:
 
Es ist schon sehr schade für die Syrer, dass sie es hier in der Masse mit "Armutszuwanderungsgeschädigten" Deutschen zu tun bekommen. Dazu kommt noch, dass die armen Syrer optisch für den Otto-Normalbürger kaum von solchen zu unterscheiden sind.
Ich weiß ich weiß... wieder braunes Eis auf dem ich schlitter. Aber ich sag mal: Wenn sich der absolute Großteil der deutschen die tagtäglich mit den mehr als augenfälligen Problemen der Armutszuwanderung zu tun haben nicht wenigstens der völligen politischen Ignoranz, die schon vielfach Höhnisch ist, gegenüber sähe bestünde mit Sicherheit eine größere Bereitschaft denen zu helfen die wirklich Hilfe brauchen, wie z.b. den Syrern.
Die meisten haben aber wohl reflexartig das Gefühl: "Was? Schon wieder ein paar Zehntausend? Unsere Knäste, meine Nachbarschaft, die Gerichte, die Strafakten, die Bettelecken inner City, die Jobcenter etc. sind doch sowieso schon überfüllt mit denen...auf unsere Kosten" Natürlich gibt das offen so kaum ein zu aus Angst vor der braunen Keule aber in Stammtischrunden wird man das so in etwa Unisono hören.
Leider wie gesagt werden da Hilfesuchende mit kriminellen Sozialleistungsabgreifern über einen Kamm geschert. Ein weit verbreiteter Reflex der meiner Ansicht nach von der politischen Ignoranz angefüttert wurde.
 
... Natürlich gibt das offen so kaum ein zu aus Angst vor der braunen Keule aber in Stammtischrunden wird man das so in etwa Unisono hören...


Nein, dieses "das wird man wohl noch sagen dürfen" ist voll in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es wird permanent laut und deutlich, gesagt, verlegt, gesendet und geschrieben. Und zwar nicht durch politische Ignoranz befeuert, sondern durch das bewusste Schüren dieser Sterotypen aus Gründen der Profilierung und des Machterhalts. Asylanten und Zuwanderer werden aus kühler Berechnung instrumentalisiert, da müssen einem nicht nur "die Syrer" Leid tun, sondern auch "die Rumänen", "die Afrikaner" und alle anderen.

Aber zugegeben: seine Vorurteile in Mitleid
zu verpacken, hat einen gewissen Stil...
 
Aber zugegeben: seine Vorurteile in Mitleid
zu verpacken, hat einen gewissen Stil...

Sollte das auf mich gemünzt gewesen sein so kann ich nur sagen: Danke für die Blumen.
Ich war und bin ein Linker wie er im Buche steht und habe stets jedem gewünscht und gegönnt, dass er sein Leben da verbringen kann wo er möchte und wo er die besten Chancen hat. Ich sehe das auch heute noch so. Auch halte ich mich für weitestgehend Vorurteilsfrei - aber eben auch nicht für komplett Wahrnehmungsgestört.
Meine persönlichen Erfahrungen, besonders die beruflichen, haben mich aber im Laufe von Jahrzehnten dazu gebracht trotz all dem ein großes Problem im Zusammenhang mit Zuwanderung festzustellen das im sozialen Sektor nicht mehr zu ignorieren ist obwohl die Politik dies wieder besseres Wissen tut und die Öffentlichkeit dafür sorgt, dass man sich des Problems ausgesetzt eher beginnt um seine eigene Wahrnehmung zu sorgen als um die Realität.

Wenn ein Großteil der betroffenen Bevölkerung ein Problem sieht, warum auch immer, finde ich es für meinen Teil höchst einseitig und unzweckmäßig pauschal vorzuwerfen dieser Großteil würde sich aus niederen Beweggründen braunen Vorurteilen hingeben. Genau das löst das Problem nicht sondern schürt nur weiteren Hass weil die Menschen sich unverstanden fühlen. Man könnte zumindest mal versuchen zu erwägen ob nicht wirklich ein Problem besteht.. und das tut es.
Ich zumindest habe seit Jahren keinen Kollegen im sozialen Arbeitsbereich (!!!) gefunden der das nicht so sieht... und mein Berufsstand steht ja hoffentlich nicht wirklich im Verdacht durch braunes Gedankengut zersetzt zu sein.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich sehe das Hauptversagen nicht im fehlenden "zurückweisen" von Zuwanderern oder ähnlichem, sondern viel eher in der fast schon lächerlichen öffentlichen Integrationsdebatte und der völligen Ingnoranz des Problems aus Gründen der "political correctness*. Jeder der nur ansatzweise mit sozialen Brennpunkten zu tun hat, ob er selbst dort wohnt oder dort arbeitet, weiß, dass eine Debatte um eine gelungene Integration oder gar Mehrwert für unsere Gesellschaft durch Zuzug von "Fachkräften" vielerorts an Hohn kaum zu überbieten ist.
Meine Ministerpräsidentin sagte neulich zu meinem Berufsstand sowas: "Bei jenen Zuwanderen die noch keine Fachkräfte sind liegt es in der Veranwortung unserer Sozialarbeiter/pädagogen die nächste Generation dieser Familien zu Fachkräften zu erziehen". Welche Reaktionen diese Aussage in meinem Kollegenkreis zur Folge hatte sage ich jetzt mal nicht...
 
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Es ist schon sehr schade für die Syrer, dass sie es hier in der Masse mit "Armutszuwanderungsgeschädigten" Deutschen zu tun bekommen. Dazu kommt noch, dass die armen Syrer optisch für den Otto-Normalbürger kaum von solchen zu unterscheiden sind.
Du verstehst es nicht. Das hat nichts mit Rassismus oder irgendwas Braunem zu tun.
Wenn ich jemanden mit in der Wohnung haben wollte hätte ich schon längst untervermietet - ganz einfach.

Und wenn man das Verhalten von manchen Zuwandern so ansieht, wenn sie Häuser besetzen und randalieren, dann ist so ein Vorschlag sowieso total daneben. Wer will schon dass seine Wohnung besetzt wird?

Besetzungen von Wohnungen gab es vielfach beim Einmarsch der Alliierten, aber auch beim Russlandfeldzug, und hat auch immer einen militärischen Beigeschmack. In Stalingrad wurden z.B. ganze Wohnviertel als Heizmaterial verwendet.
 
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Nun hat es aber auch so rein gar nichts mit "braun" zu tun, wenn man Probleme, die zweifellos durch eine verstärkte Zuwanderung aus anderen Kulturen entstehen, offen anspricht. Noch dazu, wenn ein Großteil derer aus der untersten sozialen Schicht kommen und/oder in ganz anderen Verhältnissen groß geworden sind, die wir gar nicht (mehr) kennen. Ob nun Patrichariat, Krieg oder sonstige Gewalt, wie etwa Armut und der tägliche (Faust-)kampf um das Überleben. Oder würde man einen altgriechischen Philosophen wiedererwecken können, hätte der auch kein Verständnis dafür, weswegen er sich keine Armada von jungen Knaben halten dürfte, die seine sexuellen Gelüste stillen sollen. Und der stünde uns Europäern mit seiner Kulturdefinition noch näher als Afrikaner oder andere...

Problematisch ist es ja erst, wenn es instumentalisiert wird und jeder Flüchtling zum Verbrecher gestempelt würde. Aber dennoch muss aus meiner Sicht das Thema behandelt werden. Öffentlich und mit aller Ernsthaftigkeit. Wenn man es nicht tut, wird es Probleme geben. Nicht nur mit den Flüchtlingen, sondern auch mit dem eigenen Volk. So wie bei einer Überschwemmung auch ein Notfallplan gemacht und diskutiert werden muss, so muss eben auch bei einer verstärkten Zuwanderung ein (Notfall-)Plan gemacht werden. Nur einfach ein paar Unterkünfte irgendwo auf unbestimmte Zeit bereit stellen und die Kassen aufzuschließen, damit die Leute nicht verhungern, wird bei weitem nicht reichen.
 
@DocTrax

Ich habe allerdings den Eindruck ganz gut verstanden zu haben. Besonders wenn ich Deines Postings ansichtig werde. Darum gings mir ja grade: Die syrischen Flüchtlinge sind in der absoluten Mehrheit ein Paradebeispiel für genau das Gegenteil von dem was Du beschreibst. Das sie aber in der öffentlichen Stammtisch-Wahrnehmung mit den Massen von Problemzuwanderern in einen Topf geschmissen werden (wie ja auch leider offenbar von Dir) finde ich bedauerlich.

Ich hätte sogar ganz ehrlich grundsätzlich fast nichts gegen die Idee einen syrischen Flüchtling in meinem Haus aufzunehmen, auch wenns nur kostendeckend ist. Aber da ich bereits fünf Jahre stationäre Jugendhilfe in meinem Haus gemacht habe bin ich erstmal der Meinung diesbezüglich bis auf Weiteres meine soziale Schuldigkeit getan zu haben.


@Photon

Schön gesagt...


Ich empfinde eben genau dieses öffentliche Ignorieren des Problems wie z.B. Die Grünen es in Perfektion praktizieren spielt eben den wirklich Rechten in die Karten.
Mich juckt es nicht persönlich wenn ein Kurt oder sonstwer versucht mir meine fundierte Lebens- und Berufserfahrung als Vorurteile aus niederen Beweggründen umzudichten und mich ärgert es höchstens für eine Schrecksekunde wenn ein Grüner Hampel im Bundestag der sein Lebtag nur in Villenvierteln gewohnt hat mir erzählt es gäbe kein soziales Problem mit Zuwanderern und Deutschland sei auf die Fachkräfte durch die Zuwanderung angewiesen. Aber es gibt nicht wenige Menschen die das auf Dauer deutlich weniger entspannt sehen weil sie sich des Problems tagtäglich gegenüber gestellt sehen.
Die Diskussion muss einfach öffentlich geführt werden dürfen weil man sonst den Rechten das Feld dafür überlässt und ihnen in die Karten spielt. Eine immer größer werdende Menge von Menschen fühlt sich unverstanden, ignoriert und an den Rand der Gesellschaft gedrängt nur weil sie ihre Wahrnehmung nicht öffentlich zum Ausdruck bringen dürfen. Das führt sie irgendwann zu den einzigen bei denen sie sich öffentlich verstanden fühlen... den Rechten. Genau das ist der Nährboden den die Rechten brauchen um ihre Ideologie zu verbreiten.