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[...] Wir haben bereits Ghettos in Berlin. In Paris gibt es sie auch, woraus sich die Neger ja auch mehr als einmal erhoben haben und halb Paris in Brand steckten. Das sind doch alles keine illegalen Zuwanderer! Diese Ghettos und Slums sind vor allem durch Parallelgesellschaften entstanden. Weil eben auch Menschen freiwillig immer ihresgleichen gesucht haben und so bald nur noch eine bestimmte Ethnie in einem Bezirk wohnt. [...]
Ich bin in 2 Monaten arbeitslos, weil mein Chef die Kosten nicht mehr stemmen kann. Soll ich auch dorthin ziehen, weil ich es mir anders nicht mehr leisten kann?
Wo ist der Thread?
Das wird sich vermutlich auch von Fall zu Fall unterscheiden. Viele der Randalierer sind jedenfalls inzwischen dort schon geboren worden.Sind die Menschen tatsächlich völlig freiwillig in diese "Ghettos" gezogen? Oder lag es vielleicht auch an ihren finanziellen Mitteln und an der Art und Weise, wie sie bei der Wohnungssuche Erfolge erzielen konnten?
Ich möchte gerade so einigen hier in den Hintern treten... die mir mehr oder weniger nahelegen, in ein Ghetto zu ziehen.
Wieso kriege ich nicht solch eine Unterstützung wie unsere geliebten Zuwanderer? Dann könnte ich problemlos da bleiben, wo ich bin.
Keine Ahnung, ob ich jetzt einen guten oder schlechten Querschnitt durch die Flüchtlinge und Zuwanderer getroffen habe. Aber ich behaupte nach wie vor, dass wir es uns nur leisten können (und folglich auch sollten), Menschen aufzunehmen, die zumindest absehbar einen Mehrwert für unser Land darstellen. Hingegen brauchen wir aber niemanden, der sich noch "uff Amte" mit dem einheimischen Präkariat zankt, wer nun auf der sozialen Leiter noch weiter unten steht... Deswegen: Aussieben!
Die wirst Du wohl auch bekommen, wenn Du sie beantragst. Und vermutlich wirst Du dann noch nicht einmal Deine Wohnung verlassen müssen.
Das solltest du nur in Betracht ziehen, wenn du ein kräftiges Echo vertragen kannst...Ich möchte gerade so einigen hier in den Hintern treten...
weder mehr noch weniger, sondern gar nicht.die mir mehr oder weniger nahelegen, in ein Ghetto zu ziehen.
Welche da wären? Und verwechsele nicht "Zuwanderer" mit "Asylsuchenden"! Solche Anfängerfehler sollten langsam aussterben.Wieso kriege ich nicht solch eine Unterstützung wie unsere geliebten Zuwanderer? Dann könnte ich problemlos da bleiben, wo ich bin.
[...] Und jetzt soll ich die in einem Jahr ausgeben, um anschließend Hartz IV zu bekommen? Da hätte ich doch besser alles sofort verprassen können, dann müßte ich mir jetzt keine Sorgen machen und könnte einfach weiterleben wie bisher.
Dummerweise habe ich in den letzten Jahren Ersparnisse angehäuft, die nach der aktuellen Gesetzgebung für ein paar Jahre ausreichen. Bevor ich vom Staat (nach dem Arbeitslosengeld) auch nur einen Cent sehe, muß ich mit meinen Ersparnissen erstmal viele Jahre auskommen.
Ich habe mein ganzes Leben lang zurückgelegt, um für die Rente vorzusorgen. Es war nie gedacht, um ggf. auszusorgen, falls ich mal länger arbeitslos bin. Da ist ne nette Summe zusammengekommen. Und jetzt soll ich die in einem Jahr ausgeben, um anschließend Hartz IV zu bekommen? Da hätte ich doch besser alles sofort verprassen können, dann müßte ich mir jetzt keine Sorgen machen und könnte einfach weiterleben wie bisher.
Ja, war vielleicht doof. Aber auch nur, weil ich einen guten syrischen Spezialisten kenne und in Behandlugn war...herrlich, ich empfehle folgende Artikel des Grundgesetzes, vor allem im Hinblick darauf, dass du (ausgerechnet!) Syrer als Beispiele genommen hast:
Da lese ich aber nirgends, dass sich das deutsche Volk und der deutsche Staat selbst opfern muss, um anderen in Not zu helfen. Wo steht das?
Berlin (dpa) - Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert, das Taschengeld für Asylsuchende aus den Balkanstaaten drastisch zu kürzen. «Die Zuwendungen für diese Gruppe sind eine Zumutung für die deutschen Steuerzahler», sagte der CSU-Politiker der Zeitung «Die Welt».
Diese Zahlungen seien ein Anreiz für viele Menschen vom Balkan, nach Deutschland zu kommen und das Geld mit nach Hause zu nehmen.
Herrmann plädierte dafür, das Leistungsniveau für alle Asylbewerber zu überprüfen. «Wir müssen uns fragen, ob sich der deutsche Sozialstaat die jetzige Großzügigkeit noch leisten kann», sagte er. Sachleistungen sollten Vorrang vor Geldleistungen haben. «Echte Flüchtlinge wollen auch nur in Sicherheit leben, eine Unterkunft haben, täglich verpflegt und etwas zum Anziehen haben.»
Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, Asylbewerbern eher Sachleistungen als Bargeld zu geben. Bisher bekommen sie in den Erstaufnahme-Einrichtungen ein Taschengeld von 143 Euro im Monat.
De Maizière will in dieser Woche eine neue Prognose abgeben, wie viele Flüchtlinge in diesem Jahr in Deutschland erwartet werden. Bisher wurde mit 450 000 gerechnet, die tatsächliche Zahl dürfte jedoch deutlich höher sein.
Berlin (dpa) - Die Forderung aus der CSU nach Leistungskürzungen für Asylbewerber vom Balkan stößt bei der Opposition und Flüchtlingsorganisationen auf heftige Kritik. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verlangte, das Taschengeld für Asylsuchende aus Balkan-Staaten drastisch zu kürzen.
«Die Zuwendungen für diese Gruppe sind eine Zumutung für die deutschen Steuerzahler», sagte er der Zeitung «Die Welt». Diese Zahlungen seien ein Anreiz für viele Menschen vom Balkan, nach Deutschland zu kommen und das Geld mit nach Hause zu nehmen. Linke und Grünen rügten den Vorstoß als rechtspopulistisch. Die Organisation Pro Asyl klagte, solche Vorschläge schürten Vorurteile. Rechtlich gibt es ebenfalls Bedenken.
Wer in Deutschland um Asyl bittet, bekommt neben anderen Leistungen auch Bargeld ausgezahlt. In den ersten Wochen - bis maximal drei Monate -, in denen Asylbewerber in der Erstaufnahmeeinrichtung eines Bundeslandes untergebracht sind, bekommen Flüchtlinge vorrangig Sachleistungen.
Daneben gibt es aber auch Bargeld für persönliche Bedürfnisse - eine Art «Taschengeld». Für Alleinstehende sind das 143 Euro im Monat. Wenn Asylbewerber nicht mehr in diesen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht sind und damit in der Regel Essen und andere Sachleistungen wegfallen, gibt es mehr Bargeld.
Herrmann plädierte dafür, das Leistungsniveau für alle Asylbewerber zu überprüfen. «Wir müssen uns fragen, ob sich der deutsche Sozialstaat die jetzige Großzügigkeit noch leisten kann», sagte er. Sachleistungen sollten Vorrang vor Geldleistungen haben. «Echte Flüchtlinge wollen auch nur in Sicherheit leben, eine Unterkunft haben, täglich verpflegt und etwas zum Anziehen haben.»
Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hatte sich dafür ausgesprochen, Asylbewerbern eher Sachleistungen als Bargeld zu geben. Im Innenministerium gibt es Überlegungen, die gesetzlich vorgeschriebene Höchstdauer für den Aufenthalt in einer Erstaufnahmeeinrichtung zu verlängern - und damit auch den Zeitraum, in dem Asylbewerber vorrangig Sachleistungen bekommen.
Eine Kürzung des «Taschengeldes» halten Juristen dagegen für schwierig. Das Bundesverfassungsgericht hatte 2012 geurteilt, dass auch Asylbewerbern ein menschenwürdiges Existenzminimum zu gewähren sei. Die Leistungen für sie wurden danach angehoben.
Grünen-Chefin Simone Peter mahnte, nach dem Karlsruher Urteil gehöre die Diskussion ein für alle Mal vom Tisch. «Flüchtlingen das wenige Geld zum Leben kürzen oder streichen zu wollen, ist schäbig», rügte Peter. Vorschläge dieser Art nannte sie rechtspopulistisch.
Linksparteichefin Katja Kipping warf Herrmann vor, er sei der «parlamentarische Arm des rechtspopulistischen Stammtischs». Auf Abschottung und Abschreckung zu setzen, sei nicht nur unmenschlich und verfassungsrechtlich höchst fragwürdig, sondern auch wirkungslos. «Denn wer vor rassistischer Verfolgung, vor Not oder Elend flieht, der lässt sich auch durch Taschengeldentzug nicht davon abschrecken.»
Die Flüchtlingsorganisation Pro Asyl erklärte, eine Kürzung des Bargeldes für Asylbewerber hieße, dass das Existenzminimum unterwandert würde. Dies dürfe nicht passieren, sagte Pro-Asyl-Geschäftsführer Günter Burkhardt der dpa. Außerdem sei schon das Wort «Taschengeld» beschönigend, klagte er. Schließlich gehe es um eine minimale Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, was mit diesen Zahlungen schon kaum gelinge.
Jahrelang stecken wir tief in den roten Zahlen, ohne dass es groß jemanden juckt und jetzt wo Menschen tatsächlich mal tief in der K*cke sitzen machen wir einen auf vorbildlichen Sparfuchs, damit man 2017 was zum Prahlen hat. Ja, wir sprechen über große Summen, aber wir haben auch ein großes Problem, an dessen Eskalation die finanzpolitische Zurückhaltung auch nicht ganz unschuldig ist. Bürgerkrieg in Syrien ist ja nicht erst seit gestern, vorbereitet hat sich aber niemand. Und ganz egal für welchen Lösungsweg man sich am Ende entscheidet, es wird so oder so ordentlich Knete kosten. Militäreinsatz und Aufbauhilfe gibts schließlich auch nicht für Lau.Und nach wie vor: Wer bezahlt die Integration - Kurse, Tests, Aus- und Weiterbildungen, ...? Wieviele Menschen können wir aufnehmen, bevor selbst der merkwürdige Taschenrechner von Schäuble nur noch "ERROR" anzeigt?
Jedes Jahr hat mindestens der Bund der Steuerzahler dem jeweiligen Finanzminister die rote Karte gezeigt. Jedes Jahr habe wenigstens ich mich über die Verschwendungssucht meiner Volksvertreter aufgeregt - und nicht nur innerlich. Nur leben wir nicht in einer perfekten Demokratie. Einmal gewählt, machen die Herren so, wie es ihnen dünkt. Mehr und mehr Schulden, wer es zahlt ist egal. Mir aber nicht, weil ich es - ganz im Gegensatz zu meinen verblödeten Volksvertretern - tatsächlich erarbeiten und somit bezahlen muss. Also "es juckt niemanden" stimmt so gar nicht.Jahrelang stecken wir tief in den roten Zahlen, ohne dass es groß jemanden juckt
aessitt, mein Problem bei der Sache ist, dass weder Du, noch ich, noch überhaupt irgendjemand auch nur im Ansatz abschätzen kann (oder will), über wieviel Geld wir überhaupt reden. Wir wissen nicht, wieviele Menschen wir für wie lange aufnehmen wollen oder müssen und was dann mit ihnen geschehen soll. Es kann sein, dass wir über 100 Millionen Euro pro Jahr reden, aber ebenso gut können es auch 10 Milliarden sein. Keiner traut sich an den Taschenrechner und keiner will sagen: "Ok, wir können uns pro Jahr eine Gesamtzahlt von X Flüchtlingen leisten. Mehr geht nicht."Ja, wir sprechen über große Summen, aber wir haben auch ein großes Problem, an dessen Eskalation die finanzpolitische Zurückhaltung auch nicht ganz unschuldig ist.
Bei anderen Kriegen in Afrika haben sich die Leute ja auch fein säuberlich gegenseitig abgeschlachtet, da ist ja im Vergleich zu heute kaum jemand geflohen (beim Massaker in Ruanda waren es gerade mal 2 Millionen Menschen, die auch nicht nach Europa wollten, sondern in Nachbarstaaten Schutz gesucht haben). Heute reden wir von über 60 Millionen Menschen, die auf der Flucht sind. Wir reden von einem völlig destabilisierten Mittlern Osten - Danke nochmal, Herr Bush! Wenn ich mal ehrlich sein darf, dann sollten die USA die Hauptlast von Flüchtlingen aufnehmen. Die haben genug Platz, sind von Anfang an ein Einwanderungsland, haben unbegrenzte Möglichkeiten und die große Freiheit. Darüber hinaus sprechen die gebildeten unter den Flüchtlingen mindestens schon englisch, brauchen also weit weniger Integrationsaufwand. Na, Barack, wie wär's?Bürgerkrieg in Syrien ist ja nicht erst seit gestern, vorbereitet hat sich aber niemand.
Ist richtig. Aber dafür ist die Lösung vermutlich nachhaltiger als jede andere. Zumal wir hier auch nicht alle Perlen unter den Flüchtlingen aussieben können, da die in ihrer Heimat viel dringender benötigt werden als hier - sofern eine militärische Intervention erfolgreich verläuft. Aber die sollte nach Möglichkeit bitte nicht von den USA geleitet werden, das geht meistens schief...Und ganz egal für welchen Lösungsweg man sich am Ende entscheidet, es wird so oder so ordentlich Knete kosten. Militäreinsatz und Aufbauhilfe gibts schließlich auch nicht für Lau.
Ich kann dir aber sagen was die USA für den Irak ausgegeben haben und, dass sie daran beinahe bankrott gegangen sind. Ich mag mich irren, halte es aber für extrem unwahrscheinlich, dass uns Syrien, Irak und womöglich bald noch Afghanistan zusammen billiger kommen werden. Da waren wir noch gar nicht in Nordafrika.aessitt, mein Problem bei der Sache ist, dass weder Du, noch ich, noch überhaupt irgendjemand auch nur im Ansatz abschätzen kann (oder will), über wieviel Geld wir überhaupt reden. Wir wissen nicht, wieviele Menschen wir für wie lange aufnehmen wollen oder müssen und was dann mit ihnen geschehen soll. Es kann sein, dass wir über 100 Millionen Euro pro Jahr reden, aber ebenso gut können es auch 10 Milliarden sein. Keiner traut sich an den Taschenrechner und keiner will sagen: "Ok, wir können uns pro Jahr eine Gesamtzahlt von X Flüchtlingen leisten. Mehr geht nicht."