Ich finde man sollte besser daran arbeiten Asylbewerber schnellsten in das Sozialsystem zu integrieren und dann zum Beispiel Ausbildungsmassnahmen für alle "arbeitswillgen" Bürger zugänglich zu mache. Aktuell sehen wir das besonders bei Jobcentern die mehr und mehr zu einer Arbeitslosenstatistikverwaltungsbehörde wird statt ALLE wieder in Arbeit zu vermitteln.
Ein Asylbewerber braucht keine Extrawurst die nur für ihn gebraten wird.
Es gab zuletzt eine Reportage über das Saarland, wo versuchsweise Asylbewerber in Betrieben eine Lehre machen dürfen. ein 18-jähriger Afghane hat z.B. eine Ausbildungsstelle in einer Bäckerei bekommen, weil er sich bei dem 2-Wöchigen Praktikum bei einem Arbeitsbeginn von 4 Uhr jeden Tag 1 Stunde vor den Betrieb gesetzt hat, weil die Busverbindung so schlecht war - Vorher hatte der Betrieb 3 Jahre lang keinen Azubi gefunden. Soviel zum Thema "arbeitswillig" und "Extrawurst"...
Im Endeffekt sind es oft die Betriebe, die keine Asylbewerber nehmen wollen, weil immer das Damoklesschwert der Abschiebung über einer Ausbildung hängt. Für den Anfang würde ja schon reichen, die Leute mindestens 3-4 Jahre (je nach Deutschkenntnissen) nicht wieder abzuschieben, damit die Betriebe Planungssicherheit haben und die Ausbildung beendet werden kann.

