Ich finde man sollte besser daran arbeiten Asylbewerber schnellsten in das Sozialsystem zu integrieren und dann zum Beispiel Ausbildungsmassnahmen für alle "arbeitswillgen" Bürger zugänglich zu mache. Aktuell sehen wir das besonders bei Jobcentern die mehr und mehr zu einer Arbeitslosenstatistikverwaltungsbehörde wird statt ALLE wieder in Arbeit zu vermitteln.
Ein Asylbewerber braucht keine Extrawurst die nur für ihn gebraten wird.

Es gab zuletzt eine Reportage über das Saarland, wo versuchsweise Asylbewerber in Betrieben eine Lehre machen dürfen. ein 18-jähriger Afghane hat z.B. eine Ausbildungsstelle in einer Bäckerei bekommen, weil er sich bei dem 2-Wöchigen Praktikum bei einem Arbeitsbeginn von 4 Uhr jeden Tag 1 Stunde vor den Betrieb gesetzt hat, weil die Busverbindung so schlecht war - Vorher hatte der Betrieb 3 Jahre lang keinen Azubi gefunden. Soviel zum Thema "arbeitswillig" und "Extrawurst"... :roll:

Im Endeffekt sind es oft die Betriebe, die keine Asylbewerber nehmen wollen, weil immer das Damoklesschwert der Abschiebung über einer Ausbildung hängt. Für den Anfang würde ja schon reichen, die Leute mindestens 3-4 Jahre (je nach Deutschkenntnissen) nicht wieder abzuschieben, damit die Betriebe Planungssicherheit haben und die Ausbildung beendet werden kann.
 
Man sollte einfach klar machen: Es gibt nur ein Recht auf Überleben in Deutschland, aber kein Recht auf ein schönes Leben...

Ausbildungen für Asylbewerber sollten unter Strafe gestellt werden... Alles was die Integration fördert, führt dazu, dass Abschiebungen schwieriger werden... Asyl darf nichts mit Einwanderung zu tun haben und es muss klar sein, dass die Zeit im fremden Land begrenzt ist...
 
Man sollte einfach klar machen: Es gibt nur ein Recht auf Überleben in Deutschland, aber kein Recht auf ein schönes Leben...

In letzter Konsequenz bedeutet das wirklich, sich soziale Unruhe ins Land zu holen. Warum soll sich ein Flüchtling hier kein gutes Leben machen, wenn er selber dafür arbeitet? Keiner redet davon, ihnen alles vorne und hinten 'rein zu schieben, aber sie wie Vieh am Existenzminimum zu halten, ohne Zukunftsperspektive, führt sicherlich eher zu Problemen.
 
In letzter Konsequenz bedeutet das wirklich, sich soziale Unruhe ins Land zu holen. Warum soll sich ein Flüchtling hier kein gutes Leben machen, wenn er selber dafür arbeitet?
Weil das zig-Millionen Menschen dann machen wollen... Ist ja nichts verwerfliches, wenn ich in ein anderes Land einwandere, weil es dort bessere Perspektiven gibt... Nur muss dann die einheimische Bevölkerung erst auch mal aufpassen, dass es ein Land der besseren Perspektiven bleibt...

Deutschland braucht bestimmt keine Flüchtlinge als "Fachkräfte"... Der Pool aus der EU dürfte groß genug sein.

Keiner redet davon, ihnen alles vorne und hinten 'rein zu schieben, aber sie wie Vieh am Existenzminimum zu halten, ohne Zukunftsperspektive, führt sicherlich eher zu Problemen.
Die Zukunft eines Asylanten liegt in seiner Heimat. Nichts anders besagt das Asylrecht. Ich verstehe daher gar nicht, warum es so wichtig ist, dass die Asylbewerber möglichst schnell deutsch lernen, etc... Ist doch klar, dass man sich dann berechtigterweise Hoffnung macht und es dann beschissen findet, wenn man nach Jahren wieder gehen sollte...
 
Weil das zig-Millionen Menschen dann machen wollen... Ist ja nichts verwerfliches, wenn ich in ein anderes Land einwandere, weil es dort bessere Perspektiven gibt... Nur muss dann die einheimische Bevölkerung erst auch mal aufpassen, dass es ein Land der besseren Perspektiven bleibt...

Deutschland braucht bestimmt keine Flüchtlinge als "Fachkräfte"(1)... Der Pool aus der EU dürfte groß genug sein.
Ein gewisses Klientel will auch keine Zuwanderung aus EU-Ländern. Und Deutschland BIETET momentan die besten Perspektiven in Europa, sowohl für Zuwanderer als auch für Einheimische. Vielleicht sollten wir mal ein einer handfesten Rezession arbeiten... :ugly:

(1) Schon wieder die Verwendung als quasi-Schimpfwort. Am meisten wird momentan nicht das Asylsystem, sondern die deutsche Sprache mißbraucht!

Die Zukunft eines Asylanten liegt in seiner Heimat. Nichts anders besagt das Asylrecht. Ich verstehe daher gar nicht, warum es so wichtig ist, dass die Asylbewerber möglichst schnell deutsch lernen, etc... Ist doch klar, dass man sich dann berechtigterweise Hoffnung macht und es dann beschissen findet, wenn man nach Jahren wieder gehen sollte...
Kriegst du noch mit, was in der Welt so vor sich geht? Syrien, Irak, Afghanistan - siehst du da mittel- bis langfristig eine Zukunft? Für Irgendwen? Beim besten willen - ich nicht!
 
Ein gewisses Klientel will auch keine Zuwanderung aus EU-Ländern. Und Deutschland BIETET momentan die besten Perspektiven in Europa, sowohl für Zuwanderer als auch für Einheimische.
Mein Nachbar bietet mir noch lange nicht sein neues Auto an nur weil es vor meiner Tür rumsteht... Es wäre für mich ILLEGAL es mir zu nehmen so ist es auch für Wirtschaftsflüchtlinge illegal nach Deutschland einzureisen... Sind de facto alles Straftäter (erste Handlung bei der Aufnahme der Daten ist die Erstellung einer Strafanzeige wegen illegaler Einreise).

Kriegst du noch mit, was in der Welt so vor sich geht? Syrien, Irak, Afghanistan - siehst du da mittel- bis langfristig eine Zukunft? Für Irgendwen? Beim besten willen - ich nicht!
Ja, klar... Das erklärt nicht einmal annäherend die Hälfte der Asylbewerber (die andere Hälfte sind ungeliebte Minderheiten aus Südosteuropa)... Weiterhin sind gerade die Fachkräfte, die jetzt flüchten, nötig um die Heimat wieder aufzubauen... Bis auf Syrien sehe ich nicht, dass die Welt jetzt brutaler wäre als sonst... Wohl eher das Gegenteil: Wer es sich leisten kann aus Afrika zu flüchten (kostet schon mal bis zu 10000 Euro), der kann gar nicht so arm gewesen sein... Mit der Kohle gehört man da zum Mittelstand... (und auch hier hätten viele das Geld dazu nicht)

Kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Flucht über mehrere tausend Kilometer Deutschland der erste sichere Flecken Land ist... Da muss es also andere Gründe geben.
 
Es gab zuletzt eine Reportage über das Saarland, wo versuchsweise Asylbewerber in Betrieben eine Lehre machen dürfen. ein 18-jähriger Afghane hat z.B. eine Ausbildungsstelle in einer Bäckerei bekommen, weil er sich bei dem 2-Wöchigen Praktikum bei einem Arbeitsbeginn von 4 Uhr jeden Tag 1 Stunde vor den Betrieb gesetzt hat, weil die Busverbindung so schlecht war - Vorher hatte der Betrieb 3 Jahre lang keinen Azubi gefunden. Soviel zum Thema "arbeitswillig" und "Extrawurst"... :roll:

Das Problem der Betriebe ist hausgemacht. Viele Kleinbetriebe (Bäckereien sind dafür auch bekannt) nutzen Azubis nur als billige Arbeitskraft und Übernahmechancen sind eher schlecht, denn das Personal wird auch oft über 400€-Jobber lieber bezogen. Wenn wir jeden in Deutschland zu jedem Preis arbeiten lassen, dann wird langfristig sich auch nichts an der Arbeitssituation der Geringverdiener verbessern. Denn dann geht das letzte Druckmittel (für den Lohn nicht arbeiten zu wollen) verloren...

darkkurt schrieb:
In letzter Konsequenz bedeutet das wirklich, sich soziale Unruhe ins Land zu holen. Warum soll sich ein Flüchtling hier kein gutes Leben machen, wenn er selber dafür arbeitet? Keiner redet davon, ihnen alles vorne und hinten 'rein zu schieben, aber sie wie Vieh am Existenzminimum zu halten, ohne Zukunftsperspektive, führt sicherlich eher zu Problemen.

Und wenn es den zugezogenen Arbeitern besser geht als unseren ärmeren Menschen, dann gibt es keine sozialen Unruhen?
 
Mein Nachbar bietet mir noch lange nicht sein neues Auto an nur weil es vor meiner Tür rumsteht...Es wäre für mich ILLEGAL es mir zu nehmen...
... Aber keiner hindert dich, dir selbst so ein Auto zu erarbeiten...
...so ist es auch für Wirtschaftsflüchtlinge illegal nach Deutschland einzureisen...
Da es kaum legale Möglichkeiten gibt, werden illegale (Asylweg) genutzt. Ich heiße das nicht gut, aber kann es verstehen. Das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten sollte dir vielleicht ein Begriff sein:
"Komm mit", sagte der Hahn. "Etwas besseres als den Tod finden wir allemal."
Und das perfide ist: auch wenn ein Land auf dem Papier als sicher gilt, kannst du dort verfolgt werden. gerade auf dem Balkan kann es immer noch passieren, dass es Dir dreckig geht, wenn du mit der falschen Ethnie im falschen Landstrich wohnst. Das gleiche gilt für Afrika. Das Problem liegt vielmehr in der trägen Bearbeitung der Anträge.
Sind de facto alles Straftäter (erste Handlung bei der Aufnahme der Daten ist die Erstellung einer Strafanzeige wegen illegaler Einreise)
Ihre Bestrafung lautet Abschiebung. Reicht Dir das nicht? Wie sollte eine angemessene Bestrafung aussehen?

Ja, klar... Das erklärt nicht einmal annäherend die Hälfte der Asylbewerber (die andere Hälfte sind ungeliebte Minderheiten aus Südosteuropa)... Weiterhin sind gerade die Fachkräfte, die jetzt flüchten, nötig um die Heimat wieder aufzubauen... Bis auf Syrien sehe ich nicht, dass die Welt jetzt brutaler wäre als sonst...
Oh, eben war es noch knallharte Verallgemeinerung, jetzt sind schon die Hälfte der Antragsteller nicht mehr ganz so böse... :evil:

Und in Syrien und im Nordirak wird auf absehbare Zeit nichts aufgebaut - und in Afghanistan wird tendentiell eher wieder "abgebaut". Deine Argumentation läuft voll ins Leere.

Wohl eher das Gegenteil: Wer es sich leisten kann aus Afrika zu flüchten (kostet schon mal bis zu 10000 Euro), der kann gar nicht so arm gewesen sein... Mit der Kohle gehört man da zum Mittelstand... (und auch hier hätten viele das Geld dazu nicht)
Die Leute verkaufen sich auf Jahre und Jahrzehnte. Die haben das Geld nicht, wie du behauptest, sie müssen es abarbeiten

Kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Flucht über mehrere tausend Kilometer Deutschland der erste sichere Flecken Land ist... Da muss es also andere Gründe geben.
Kurzes Brainstorming: Aus Spanien, Italien und Griechenland wandern scharenweise junge Leute ins EU-Ausland aus, weil die Zukunftsperspektiven in den Mittelmeerländern so rosig sind. "Sicher" sind diese Länder keineswegs.

Das Problem der Betriebe ist hausgemacht. Viele Kleinbetriebe (Bäckereien sind dafür auch bekannt) nutzen Azubis nur als billige Arbeitskraft und Übernahmechancen sind eher schlecht, denn das Personal wird auch oft über 400€-Jobber lieber bezogen. Wenn wir jeden in Deutschland zu jedem Preis arbeiten lassen, dann wird langfristig sich auch nichts an der Arbeitssituation der Geringverdiener verbessern. Denn dann geht das letzte Druckmittel (für den Lohn nicht arbeiten zu wollen) verloren.
Nein, das Druckmittel wird noch verstärkt, weil eine Konkurrenzsituation besteht. Gerade im Handwerk fehlt vielen (deutschen!!!) Bewerbern inzwischen Grundqualifikationen wie Motivation und Zuverlässigkeit. Handwerkliche Ausbildungen bedeuten heute nicht grundsätzlich eine Übernahmegarantie, das sollte hinlänglich bekannt sein (und wäre doch bei Flüchtlingen auch gar nicht zielführend, nicht wahr?;) )

Und wenn es den zugezogenen Arbeitern besser geht als unseren ärmeren Menschen, dann gibt es keine sozialen Unruhen?
Dieses Potential für soziale Unruhen haben wir seit der Agenda 2010. Dies ist nichts Neues.
 
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Nein, das Druckmittel wird noch verstärkt, weil eine Konkurrenzsituation besteht. Gerade im Handwerk fehlt vielen (deutschen!!!) Bewerbern inzwischen Grundqualifikationen wie Motivation und Zuverlässigkeit. Handwerkliche Ausbildungen bedeuten heute nicht grundsätzlich eine Übernahmegarantie, das sollte hinlänglich bekannt sein (und wäre doch bei Flüchtlingen auch gar nicht zielführend, nicht wahr?;) )

Zielführend wäre, dass der Bäcker, der sein Geschäft halten möchte, eine Person einstellt mit vertraglich zugesicherter Übernahmegarantie, weil er ansonsten niemanden findet. Im Gegensatz zu dir glaube ich nicht, dass der Deutsche faul und unzuverlässig ist. Der Deutsche hat nur gelernt, was Arbeit wert ist. Und es bringt null, wenn man sich als billige Arbeitskraft verscherbelt.

Meines Erachtens haben Asylanten auf dem Primärarbeitsmarkt nichts zu suchen. Alles was wir selbst nicht bedienen muss sich langfristig und ohne Eingriffe durch Marktmechanismen selbst lösen. Ansonsten haben wir nur ein künstlich geflicktes System, welches dem langfristigen Untergang geweiht ist.

Dieses Potential für soziale Unruhen haben wir seit der Agenda 2010. Dies ist nichts Neues.

Agenda 2010 hat bei weitem nicht so viel Ärger produziert wie kulturelle Heterogenität in der Gesellschaft.
 
Zielführend wäre, dass der Bäcker, der sein Geschäft halten möchte, eine Person einstellt mit vertraglich zugesicherter Übernahmegarantie, weil er ansonsten niemanden findet. Im Gegensatz zu dir glaube ich nicht, dass der Deutsche faul und unzuverlässig ist. Der Deutsche hat nur gelernt, was Arbeit wert ist.
Steile These. Deswegen kaufen die Deutschen in breiter Masse ihre Brötchen bei Aufback-Automaten für 16 Cent, anstatt beim Bäcker für 35. oder die T-Shirts bei Primark für 3€ anstatt bei Trigema für 30. :evil:

Und es bringt null, wenn man sich als billige Arbeitskraft verscherbelt.
nochmal: wir reden von Azubis!

Meines Erachtens haben Asylanten auf dem Primärarbeitsmarkt nichts zu suchen. Alles was wir selbst nicht bedienen muss sich langfristig und ohne Eingriffe durch Marktmechanismen selbst lösen. Ansonsten haben wir nur ein künstlich geflicktes System, welches dem langfristigen Untergang geweiht ist.
genau DIESES system würde dazu führen, dass sich Arbeitskräfte unter Wert verkaufen. Deregulierung führt NICHT zum Garten Eden, höchstens für die Arbeitgeber.
Agenda 2010 hat bei weitem nicht so viel Ärger produziert wie kulturelle Heterogenität in der Gesellschaft.

Es gab noch nie eine kulturelle Homogenität in Deutschland. Das ist ein nationalistischer Mythos.
 
Zuletzt bearbeitet:
nochmal: wir reden von Azubis!

Wenn sie später keinen Job in dem Beruf finden und von einem zum nächsten Azubi nur der geringe Stundenlohn ausgenutzt wird, dann ist es eine Planstelle auf Niedriglohnbasis...

genau DIESES system würde dazu führen, dass sich Arbeitskräfte unter Wert verkaufen. Deregulierung führt NICHT zum Garten Eden, höchstens für die Arbeitgeber.

Also nur wenn wir Menschen aus dem Ausland, welche niedrigere Lebensstandards gewohnt sind, auf den Arbeitsmarkt holen, dann wird das nach deiner These zum Garten Eden für den Arbeitnehmer und der Arbeitgeber wird sich ärgern? Deswegen fordert die Industrie auch mehr Menschen aus dem Ausland, weil sie dadurch endlich ihre Machtstellung verlieren und der Arbeitgeber besser da steht?


Es gab noch nie eine kulturelle Homogenität in Deutschland. Das ist ein nationalistischer Mythos.

Eine komplette gibt es niemals, es gab aber durchaus eine starke Homogenität mit gemeinsamer Geschichte, gemeinsamen Wurzeln, gemeinsamen Werten und gemeinsamen Normen. Es ist ein Hippiemythos, dass grundverschiedene Menschen sich langfristig tolerieren und akzeptieren.
 
Machen wir die Grenzen auf, die Menschen kommen sowieso

Ein Migrationsforscher macht im Interview mit Stern diesen Vorschlag und begründet, wie ich finde, mit nachvollziehbaren Argumenten, seine Meinung.

Ich dachte immer, dass Links ohne eigene Aussage im Forum gegen die Etikette verstoßen.... Aber naja...

Der Artikel begründet nichts. Der Artikel sagt erst mal nur aus, dass es normal ist, dass es in einer globalisierten Welt den Wanderungswunsch in bessere wirtschaftliche Verhältnisse gibt. Also erst mal ist der Migrationswunsch nachvollziehbar (denke das schafft auch jeder nicht Migrationsforscher). Danach fehlt jegliche volkswirtschaftlich wissenschaftliche Analyse diesbezüglich, wie die Ressourcen des Landes, in dem es den Menschen gut geht, auf die steigende Anzahl an Menschen verteilt werden können. Theoretisch müsste der Wohlstand in den Elendsregionen steigen und in den reichen Regionen sinken. Das wird aber wohl nicht ganz aufgehen. Denn oft wandern ja auch Studenten, etc. aus. Man verliert also neben der Tatsache, dass man kaum natürliche Ressourcen hat noch die menschliche Ressourcen. Am Ende werden also die Menschen die da bleiben ein noch schlechteres Leben haben, die Menschen in den Ankunftsländern müssen sich dann die Ressourcen mit mehr Menschen teilen. Wie dies langfristig (und nicht kurzfristig zur Bereicherung der Großkonzerne) den Wohlstand aller mehren soll, dazu sagt der Herr Migrationsforscher kein Wort. Kein Wort über Ressourcen, kein Wort über den Arbeitsmarkt, kein Wort über den Gütermarkt, kein Wort über eigentlich nichts relevantes, außer, dass er bemerkt hat, dass Menschen gerne dahin fliehen, wo es ihnen besser geht. Toller Artikel, der dann nicht mal ordentlich kommentiert wurde...
 
Ich dachte immer, dass Links ohne eigene Aussage im Forum gegen die Etikette verstoßen.... Aber naja...
[...]
Toller Artikel, der dann nicht mal ordentlich kommentiert wurde...
Für mich gelten (leider) andere Regeln. Ich habe erweiterte Rechte und halte mich bewusst mit politischen Meinungen zurück. Damit entspreche ich nur dem Wunsch vieler User, keine Meinung zu äußern. Neutral sein und so, lies einfach mal meine Bewertungen ;).
 
Und weil die Menschen "sowieso" kommen, sollen wir das einfach hinnehmen.
Wenn ich durch die Stadt gehe und jedem, der danach fragt, einen Euro gebe, dann bin ich pleite, wenn ich aus der Stadt rauskomme...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Für mich gelten (leider) andere Regeln. Ich habe erweiterte Rechte und halte mich bewusst mit politischen Meinungen zurück. Damit entspreche ich nur dem Wunsch vieler User, keine Meinung zu äußern. Neutral sein und so, lies einfach mal meine Bewertungen ;).

Dann solltest du vielleicht hier nicht posten. Was nützt denn ein Beitrag ohne eigene Meinung dazu. Nun habe ich auf den Artikel geantwortet und der Verfasser will sich nicht mal beteiligen, dass ist doch scheiße. Und von Zurückhaltung habe ich ansonsten auch noch nicht viel mitbekommen. Das Wort "widerlich" meine ich allein in der letzten Woche 3 mal gelesen zu haben. Und wenn das nicht abwertend ist, dann weiß ich auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
[...] Und von Zurückhaltung habe ich ansonsten auch noch nicht viel mitbekommen. Das Wort "widerlich" meine ich allein in der letzten Woche 3 mal gelesen zu haben. Und wenn das nicht abwertend ist, dann weiß ich auch nicht. [...]

Ich behaupte mal, das hat Mone nicht über einen Menschen gesagt, sondern allenfalls über eine Meinungsäußerung. Damit nimmt sie dann aber doch wohl auch nur ihr Recht auf eine freie Meinung wahr, oder etwa nicht? :think:
 
Eben gelesen, weil dort verlinkt:

Machen wir die Grenzen auf, die Menschen kommen sowieso

Ein Migrationsforscher macht im Interview mit Stern diesen Vorschlag und begründet, wie ich finde, mit nachvollziehbaren Argumenten, seine Meinung.
Das Problem ist nur, dass er letztlich eine Lösung schuldig bleibt - und damit ist fast alles was er sagt, eine hohle Nuss.

Er behauptet, dass das Öffnen der Grenzen die Leute davon abhalten wird, die Schleuserbanden reich zu machen. Je leichter die Einreise, desto niedriger das Risiko, desto weniger verdienen die Schleuser. Ok, das glaube ich. Allerdings trifft das nur auf legale Flüchtlinge zu. Nicht so jene, die sich schon bevor sie sich auf die Reise machen, eine neue Identität besorgen - aus welchen Gründen auch immer. Grenzen auf könnte bedeuten, dass die halbe AlKaida bei Dir in der Straße wohnt mit falschen Pässen und Du keine Ahnung hast.

Er behauptet, ich zitiere mal:
Aber genau deshalb muss sie doch reguliert werden. Niemand will, dass in Paris oder Berlin Menschen in Slums leben. Obdachlosigkeit, Arbeitslosigkeit - das sind doch Probleme, die entstehen.
Ja, unbestritten. Man muss sich aber auch genau ansehen, wodurch sich diese Probleme manifestieren. Die Vorstellung, dass Migranten soziale Verelendung befördern, ist völlig falsch. Studien haben gezeigt, dass Migranten langfristig betrachtet positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung ihres Ziellandes beitragen. Je offener und clegaler" Einwanderung möglich ist, desto besser können Migranten ihr Potenzial entfalten. Kriminalität, Slums und soziale Verelendung sind die Folgen der prekären und illegalen Situation, in der sich die Menschen oft wiederfinden. Daher nochmals: Grenzen auf! Damit würde illegale Migration de facto abgeschafft. Das wäre auch ein signifikanter Schritt zur Lösung dieser Elendsprobleme.
Erstmal würden mich diese Studien mal interessieren. Vor allem, unter welchen "Migranten" sie erhoben wurden. Wenn man fein säuberlich jene aussiebt, die im Land gebraucht werden oder auch nur irgendeinen Mehrwert mitbringen (Geld, Wissen oder Fähigkeiten), dann ist diese Aussage selbsterklärend und ich frage nicht weiter. Nimmt man aber alle unkontrolliert auf, dann kann das gar nicht funktionieren. Da prallen völlig unterschiedliche Kulturen extrem aufeinander, dazu die Sprachbarriere und und und. Undenkbar.

Kriminalität, Slums und soziale Verelendung sind nicht nur die Folgen einer prekären und illegalen Situation. Wir haben bereits Ghettos in Berlin. In Paris gibt es sie auch, woraus sich die Neger ja auch mehr als einmal erhoben haben und halb Paris in Brand steckten. Das sind doch alles keine illegalen Zuwanderer! Diese Ghettos und Slums sind vor allem durch Parallelgesellschaften entstanden. Weil eben auch Menschen freiwillig immer ihresgleichen gesucht haben und so bald nur noch eine bestimmte Ethnie in einem Bezirk wohnt. Kann man sich auch wunderbar in New York anschauen. Die Straße gehört den Afros, diese den Italos, diese den Mexikanern, .... das ist doch heute schon Realität. Das sind aber in der großen Mehrheit alles amerikanische Staatsbürger.

Also ich stimme nur in wenigen Punkten mit den Ausführungen des Herrn - wie heißt der überhaupt? Taucht nirgends sein Name auf? Sehr professionell...
 

Ich wäre Dir sehr verbunden, wenn du deinen privaten Kleinkrieg nicht auch noch auf diesen Thread ausdehnen würdest. Dein Disput mit Mone ist hier OT, ich gliedere das auch gleich noch in den entspr. Thread aus. Beherzige den Tipp von Wannabe und wende dich an den Seitenbetreiber, wenn du irgend ein Problem mit Mone hast.