Bargeld ist immer mehr wert als die Forderung auf Bargeld, aber so trägt man halt das Risiko auf Diebstahl/Verlust und die entgangen Zinsen
Bei einer Forderung trägt man auch ein Risiko. Welches ist jetzt höher?!

Nein es war keine Währungsreform auch nicht teilweise. Zypern bräuchte eine, kann aber nicht. Was passiert wenn man Bankkonten teilweise enteignet und welchen Schaden man sich damit selbst zufügt wusste die Regierung in Zypern auch, der einzige logische Grund warum man es dennoch gemacht hat --> Um Panik in den anderen Euroländern zu verbreiten und um den Druck auf Europa zu erhöhen - nur ein billiges Pokerspiel ;)
Doch sie haben ihren Euro, durch Kapitalverkehrskontrollen, vom Rest des Euros abgekoppelt. Der zyprische Euro ist jetzt was anderes.
 
Bei einer Forderung trägt man auch ein Risiko. Welches ist jetzt höher?!
Das kommt drauf an wo Du lebst und wem Du das Geld in welchen Zeiten leihst.

Doch sie haben ihren Euro, durch Kapitalverkehrskontrollen, vom Rest des Euros abgekoppelt. Der zyprische Euro ist jetzt was anderes.

Das ist Unsinn, die meisten Länder müssen sich irgendwie gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung wehren. Nur weil ein Land dafür mächtigere Werkzeuge benutzt als andere wird es keine andere Währung.
 
die meisten Länder müssen sich irgendwie gegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung wehren.
Der Anlass ist irrelevant.

Nur weil ein Land dafür mächtigere Werkzeuge benutzt als andere wird es keine andere Währung.
Doch, der Euro ist ja kein Geld im eigentlichen Sinn, sondern ein rechtliches Konstrukt um ein Tauschmittel zu schaffen, wenn jetzt ein Land dieses Konstrukt für sich abändert, kommt das einer Währungsreform gleich. Das zyprische Konstrukt weicht jetzt vom üblichen ab.
 
Genau, es ist eine Währung: https://de.wikipedia.org/wiki/Währung
Und wenn das gelesen hast, sagst mir mal warum das in Zypern keine Währungsreform war.
Ich weiß was eine Währung ist und der Begriff beinhaltet:
- Währung ist eine Unterform des Geldes
- Die in einem Staat üblicherweise verwendete Geldsorte bezeichnet man als Währung

Von daher ist der Euro wenn er kein Geld ist auch keine Währung. Aber ich denke er ist beides.

Geld heißt Gold, nur anders geschrieben.
Die Definition teile ich nicht, für mich ist Geld was Geltung hat. Das können auch mal Zigaretten oder Muscheln sein. Halt ein Tauschmittel das allgemein anerkannt ist und das wie darkkurt sagt auf Vertrauen basiert.
 
Geld ist das was nicht beliebig vermehrbar ist. Und da steht Gold und Silber mal ganz weit vorn.

Warum sollte man Papiergeld vertrauen ?? Es kann auf Knopfdruck aus Luft erschaffen werden, das kann man weder mit Gold noch Silber weil diese Ressourcen begrenzt sind. Abgesehen vom Papier Gold und Silber aber das ist dasselbe wie mit dem "Geld" was als Geld suggeriert wird.


Wenn ich ein Gut aus dem Nichts beliebig vermehren kann was passiert dann mit dem Wert ?? Sollte eigentlich jeder wissen. Ist das dann noch vertrauen wert ?? Eigentlich nicht.


Soll heissen das Kippen mehr wert sind als bunt bedrucktes Papier eigentlich alle Sachwerte.


https://deutsche-wirtschafts-nachri...bn-amro-enteignet-gold-kunden/comment-page-1/
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, einen Wert billigen wir ja dem Geld zu. Daher ist das Vertrauen darin auch von größter Bedeutung.

Eigentlich haben alle hier Anwesenden recht. Ich möchte noch ergänzen, dass man Geld nicht essen kann, weder Papiergeld ist kleingeraspelt bekömmlich auf dem Teller, noch Goldmünzen kann man essen.

Geld ist eine Abrechnungseinheit aller Wirtschaftssubjekte der Volkswirtschaften, so würde ich es bezeichnen.

Mit dem Kauf von Waren und Dienstleistungen übermitteln wir dem Empfänger des Geldes den Auftrag, weiterzumachen.

Wenn wir Waren und Dienstleistungen an der Kasse eines Supermarktes bezahlen, ist die Ware ja schon da gewesen, sodass man daraus schließen kann, dass erst der Kredit da war und dann das Geld.
 
Irgendwie ist das ganze Thema ja sowas wie eine Endlosschleife oder? Wobei an sich nicht, ich denke wenn die ganzen Gegenmaßnahmen konstant erhalten bleiben schaffen wir es in ein paar Jahrzehnten wieder aufatmen zu können ... aber naja mal schaun was noch so kommt *seufZ*
 
Irgendwie ist das ganze Thema ja sowas wie eine Endlosschleife oder? Wobei an sich nicht, ich denke wenn die ganzen Gegenmaßnahmen konstant erhalten bleiben schaffen wir es in ein paar Jahrzehnten wieder aufatmen zu können ... aber naja mal schaun was noch so kommt *seufZ*

Ja eigentlich könnte man annehmen, dass sich alles im Kreis dreht. Durch viele doch sehr unterschiedliche Meinungen und Aussagen, habe ich doch schon ein paar für mich wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Ich glaube es geht hier in erster Linie gar nicht darum das Problem zu lösen, weil der Einzelne auch recht wenig an der gegenwärtigen Situation ändern könnte aber diskutieren und Alternativen entwickeln kann man hier schon. Den Wahrheitsgehalt der Aussagen in diesem Thema muss jeder für sich selbst bewerten und seine entsprechenden Schlüsse daraus ziehen.

Jedenfalls gibt es keine Finanzkrise, vermutlich gibt es nur die Reduzierung der Exzesse auf normale Verhältnisse und das ist denke ich die Befürchtung einiger Leute (mich eingeschlossen).

Wir versuchen hier, einen vernünftigen Weg zu finden, der möglichst friedlich geschehen kann und ohne große Verluste (sowohl personeller als auch materieller Natur).

Ob wir das erreichen, steht auf einen ganz anderen Blatt. Es gibt - wie hier schon mal geäußert - viele Möglichkeiten an der politischen Willensbildung mitzuwirken, auch ohne alle 4 Jahre sein Kreuz zu machen und dann die Politik willkürlich über das vermeindlich Richtige entscheiden zu lassen. Auch außerparlamentarisch muss man über das wichtige Thema Staats-Bankrotte diskutieren, weil es uns alle betrifft. Jeder Multimilliardär als auch der "Kleine Mann" hat ein Interesse daran, möglichst wenig Schaden zu nehmen. Fakt wird aber sein, jedenfalls ist das meine subjektive Einschätzung, dass irgendjemand für die Rettungsmaßnahmen bezahlen muss und ich fürchte die Masse der Armen wird es wieder einmal treffen.

Es geht auch nicht mehr um die Frage ob Sozialismus oder Kapitalismus, sondern um die Frage, welche Perspektiven die Menschen haben, die heute in das Berufsleben einsteigen, wenn sie wissen, dass sie im Alter wahrscheinlich zum Sozialamt gehen müssen (ob mit oder ohne Riester und Berufsrenten).

Wer heute die Kassen füllt, wird vermutlich eine Währungsreform, einen Krieg oder dergleichen erleben. Soziale Spannungen gibt es auf jeden Fall, jedenfalls in der Peripherie oder dann, wenn den Rettern das Geld ausgeht.

Es scheint zudem, als würde diese Problematik der Geldstabilität aber nicht viele interessieren. Leider zu wenig befassen sich mit dem Thema und in den Massenmedien wird eine Verdummungskampagne gestartet, die viele Bürger gar nicht zum selber nachdenken annimiert, sondern im Gegenteil, sie mit unwichtiger Propaganda versorgt und diese sehr wichtigen Probleme nicht thematisiert oder nur unzureichend. Medien müssen ihrer Aufgabe gerecht werden, für die sie eigentlich da sind und nicht die unwichtigen Beiträge aufbauschen und wichtige Themen herunterspielen bzw. verharmlosen.

Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“ Victor Hugo

In diesem Sinne, lasst uns weiter diskutieren :).
 
Also, dass die Leute Dumm gehalten werden das sieht man ja. Aber die meisten Menschen haben gar nicht die Zeit sich mit Themen auseinander zu setzen, dass ist das Problem, die sind im Hamsterrad. Arbeiten, konsumieren und Glotze das ist doch das Leben eines Menschen in der Woche. Und am Wochenende haben die bestimmt besseres zu tun als sich mit solchen Themen zu beschäftigen.

Ich kann mich noch daran erinnern, ich war vor kurzem bei einem Arzt da geht man ja davon aus, dass dieser gebildet ist. Ich hatte mit diesem ein Gespräch über die allgemeine Lage irgendwie kamen wir dann zum ESM da guckt der mich fragend an und sagt was ist denn ESM ? Also ich weiß nicht wenn eigentlich schon die höher gebildeteten nicht wissen was hier abgeht dann ist das schon ganz arg und wie sollen das dann "normalos" mitbekommen ??
 
Aber die meisten Menschen haben gar nicht die Zeit sich mit Themen auseinander zu setzen, dass ist das Problem, die sind im Hamsterrad. Arbeiten, konsumieren und Glotze das ist doch das Leben eines Menschen in der Woche.
Man müsste ja nur das richtige Programm einschalten (sind ja nen paar interessante Berichte der ÖR auf den letzten Seiten verlinkt).
Ich denke an Energie und Zeit mangelt es nicht. Schließlich können wir uns über Monate derart intensiv über Banalitäten empören, dass ganze Staatsämter ins Wanken geraten.

Aber entweder interessiert es niemanden, weil die Missstände bei uns kaum sichtbar und spürbar sind, oder wir wollen es nicht hören, weil wir vielleicht das Problem sein könnten.
 
Ja und auch das kommt ganz stark in Frage viele wollen einfach nicht die Wahrheit wissen weil sie schlecht ist. Und ich habe es mittlerweile aufgegeben andere zu informieren entweder wollen sie es nicht hören oder sie lachen einen aus. Ich bin es leid ich weiß wie es kommt.


Ich bin an dem Punkt, dass ich meine Familie absichere und das wars was juckt mich fremdes elend genug geredet.
 
Ja und auch das kommt ganz stark in Frage viele wollen einfach nicht die Wahrheit wissen weil sie schlecht ist. Und ich habe es mittlerweile aufgegeben andere zu informieren entweder wollen sie es nicht hören oder sie lachen einen aus. Ich bin es leid ich weiß wie es kommt.


Ich bin an dem Punkt, dass ich meine Familie absichere und das wars was juckt mich fremdes elend genug geredet.

Nicht weil die Wahrheit schlecht ist, sondern eher weil man als Person so sehr in diesen Illusionen gefangen ist, sodass die harte Realität schon fast surreal erscheint.

Andererseits: Geldsystem, Politik und Finanzkrise, etc. sind doch z.T. anspruchsvolle und komplexe Themen. Probleme erkennt man ja immer, aber die Lösungen??
Man würde sich erst näher informieren, sobald es einem schlechter geht. Solange es läuft und man gut lebt, ist es den meisten einfach egal ... (bis die nächste Blase platzt :ugly:)
 
Von daher ist der Euro wenn er kein Geld ist auch keine Währung. Aber ich denke er ist beides.
Der Euro ist nur ein Schuldverrechnungssystem und mittlerweile stark staatlich gestützt.
Du hast den Unterschied zwischen Geld und Währung schon geschrieben: Eine Währung kauft nur in ihrem Währungsgebiet. Wenn eine Währung eine Form von Geld ist, dann eine sehr beschränkte Form.
 
Probleme erkennt man ja immer, aber die Lösungen??
Man würde sich erst näher informieren, sobald es einem schlechter geht. Solange es läuft und man gut lebt, ist es den meisten einfach egal ... (bis die nächste Blase platzt :ugly:)

Ich glaub DIE Lösung gibt es auch nicht, weil es so komplex ist. Man muss als Politiker eben abwiegen der gesamtheitlichen Interessen.

Die Demokratie hat bei vernünftigen Entscheidungen leider oft ein großes Defizit, weil sie immer erst reagiert, wenn das Ereignis schon eingetreten ist. Sie hinkt also immer der Realität hinterher.

Dennoch ist die Demokratie die bisher idealste Staatsform und sollte daher auch verteidigt werden.

Man muss sich wieder auf das besinnen, was in unserem Grundgesetz steht. Es geht um den Mensch und nicht allein um Zahlen auf irgendeinen Konto.

An der so genannten Eurokrise wird sich zeigen, ob die Menschen in der Lage sind einen Weg zu finden, der möglichst wenig Schaden anrichtet.

Blasen sind ja nichts als Übertreibungen und die Übertreiber müssen auch zum Konkursrichter geschickt werden können, wenn sie ihr Risiko nicht richtig eingeschätzt haben.

Der für mich richtige Weg heißt, Dynamik der unterschiedlichen Volkswirtschaften durch unterschiedliche Wechselkurse, also zurück zur D-Mark und der nationalen Währungen im Innenverhältnis. Im Außenverhältnis sollte der Euro bestehen bleiben.
 
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