Drogen legalisieren?

  • Natürliche Drogen (z.B. Cannabis) legalisieren.

    Stimmen: 86 50,9%
  • Alle Drogen (auch synthetische) legalisieren.

    Stimmen: 19 11,2%
  • Alles so geregelt lassen, wie es ist.

    Stimmen: 51 30,2%
  • Ich enthalte mich der Stimme. / Siehe Thread! / Andere Meinung.

    Stimmen: 13 7,7%

  • Umfrageteilnehmer
    169
Legalisierung von "weichen" Drogen: auch zum freien Erwerb - ja.

Legalisierung von "harten" Drogen: NICHT zum freien Erwerb, aber auf Rezept als Erleichterung für Therapien und zur Entkriminalisierung der User, verbunden mit sauberem Gebrauch der Drogen (sterile Spritzen etc.), dadurch zusätzlich Vermeidung von Folgeerkrankungen wie HIV, Hep etc.

Beides würde dazu führen, dass die großen Drogenbosse (zumindest bei uns) nicht mehr am illegalen Verkauf von Drogen ihren Reibach machen können, sondern alles in staatlichen Bahnen verläuft (zumindest überwiegend - es gibt ja marginal auch illegalen Zigarettenhandel und Schwarzbrennerei).

Dass den Großverdienern dabei zunehmend das Wasser abgegraben wird, sieht man an den Folgen der Aufhebung der Alkohol-Prohibition in den USA und anderen Ländern Mitte des vorigen Jahrhunderts.

Darüber hinaus könnte der Staat Steuereinnahmen für den Verkauf der Drogen realisieren (für "weiche" Drogen wie bei Alkohol und Tabakwaren mit Sondersteuer plus Mehrwertsteuer, für "harte" Drogen über die Apothekenschiene zumindest mit Mehrwertsteuer).

Mittlerweile ist es ja auch möglich, Tests zur Feststellung des Drogenkonsums durchzuführen. Damit wäre auch geregelt, dass z.B. ein Drogengebrauch im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen oder Maschinen kontrolliert und ähnlich wie bei Alkohol geahndet werden könnte.

Wollte man allerdings ein konsequentes Drogenverbot betreiben wollen, dann müsste man auch Alkohol verbieten. Denn Alkohol ist Einstiegsdroge für "harte" illegale Drogen - nicht Cannabis, wie oft kolportiert wird.
 
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Wie gefährlich ist der Konsum von einem Joint?

Folgende News wurde am 13.06.2012 um 13:27:00 Uhr veröffentlicht:
Wie gefährlich ist der Konsum von einem Joint?
Shortnews

Der weit verbreitete Konsum von Cannabis ist gesundheitsschädlicher als bislang angenommen. Neben positiven Aspekten konnte man der Pflanze nun gravierende gesundheitliche Schäden nachweisen. In einer Umfrage der British Lung Foundation (BLF) glaubten etwa ein Drittel unter 1.000 Befragten, Cannabis würde die Gesundheit nicht beeinträchtigen. 88 Prozent gingen davon aus, dass Tabakzigaretten für die Gesundheit gefährlicher sei. Tatsächlich aber erhöht ein Joint das Lungenkrebsrisiko soviel wie knapp eine Schachtel Zigaretten. Untersuchungen in England ergaben, dass ein Drittel der befragten Menschen zwischen 16 und 59 Jahren, bereits einmal im Leben Cannabis konsumiert haben.
 
Schon wieder so eine Anti-Cannabis-Studie 8O8O8O Völlig falsch wird hier mal wieder gesagt, das der Krebs vom Cannabis kommt! Das ist absolut nicht wahr. Erst das Verbrennen des Cannabis bzw. Cannabis-Tabak-Gemischs lässt den für die Lunge schädlichen Rauch entstehen. Da beim Joint keine Filter wie z.B. bei einer normalen Zigarette eingesetzt werden, gelangen auch viel mehr der schädlich Stoffe in die Lunge. Einen Joint kann man also mit einer ungefilterten Zigarette gleichsetzen. Davon würde ich gerne mal eine Studie sehen!. Jeder Konsument weiß um das Lungenkrebsrisiko, bei jeder Art von Rauchen. Das Problem ist, das die Befragten wahrscheinlich eher die Schädlichkeit des THCs an sich einschätzten, welches nicht karzinogen oder anderweitig krankheitsauslösend ist. Konsumiert man Cannabis über einen Vaporisierer oder in einem Joint mit Aktivkohlefilter o.ä., sind die Schäden für die Lunge gleich oder viel kleiner (beim Vapo), abgesehen von den möglichen psychischen Schäden.
 
Absolut richtig Ch33zze.
Reiner THC ist lungenerweiternd und sogar ein gutes Medikament gegen Atemprobleme. Wie schon gesagt, wird das Kiffen dann schädlich für die Atemfunktionen, wenn neben dem reinen THC auch Beiwerk wie Stängel und Blätter etc komsumiert werden. In Verbindung mit Tabak hebt sich die lungenerweiternde Wirkung auf und schadet nur noch.

Kiffen tun viele Menschen, vom Abfallbeseitiger bis zum Zahnarzt. Es kann die Konzentration in großem Maße erhöhen und fördert auch die Kreativität. Wer keinen zu starken Missbrauch mit Cannabis betreibt, ist in der Lage, wie jeder andere "ordentlicher" Bürger ein solcher zu sein.

Menschen die dem Cannabis fröhnen, um vom Alltag abgelenkt zu werden bzw. um Probleme zu unterdrücken, leben in der großen Gefahr, Cannabis als Einstiegsdroge für härtere Drogen wie Heroin oder Alkohol zu missbrauchen. (Oder einfach nur den Cannabiskonsum derart auf die Spitze zu treiben, dass nur noch ein dauerhafter Stonedzustand akzeptabel wird). Auch Menschen mit psychischen Problemen sollten nicht kiffen. Das ist dann nur kontraproduktiv, da Cannabis eines der stärksten Halluzinogene darstellt und Psychosen oder andere Geisteskrankheiten noch fördert.

Ich kiffe nicht, jedoch unterstütze ich den Cannabiskonsum. Er wird nur verachtet, da er nicht gesellschaftsfähig gemacht wird. Dabei ist beispielsweise Alkohol eine der härtesten Drogen die es überhaupt gibt und bei Abhängigkeit mit gleichen oder auch größeren Problemen als bei einem Heroinjunkie behaftet. Der Entzug von Heroin ist ultrahart. Der Entzug von Alkohol noch viel härter. Die bestehende Sucht bis zum Lebensende kennt jeder Heroinsubstituierter. Die bestehende Sucht bis zum Lebensende kennt aber auch jeder Alkoholiker. Nur weil Alkohol gesellschaftsfähig gemacht worden ist, wird es von uns toleriert.

Wen Alkohol legal ist, muss es Cannabis im Sinne der Gleichberechtigung auch sein.

Außerdem würde eine Legalisierung von Cannabis und eine kontrollierte Abgabe in beispielsweise Apotheken zu viel weniger Drogenkriminalität führen.

Lasst das Hasch ran für diejenigen die es wollen! (Selbstverständlich erst ab 18 und das soll auch keine Aufforderung zum Konsum sein. Am besten lebt es sich immer noch ohne jeglichen Konsum von Drogen oder drogenähnlichen Substanzen!)
 
Zuletzt bearbeitet:
Schon wieder so eine Anti-Cannabis-Studie 8O8O8O
Ähm, welche Studie?! Da steht doch nix von einer Studie.

Völlig falsch wird hier mal wieder gesagt, das der Krebs vom Cannabis kommt!
Also der erste Satz ist vielleicht missverständlich formuliert, aber später wird doch klar gestellt, dass es ums Rauchen von Cannabis geht. Wo du hier einen "völlig falsche" Behauptung siehst, ist mir ein Rätsel. Er sagt doch genau das, was auch du sagst.

Das ist absolut nicht wahr.
Meines Wissens sind noch nicht alle Wirkstoffe bekannt bzw. ihre Auswirkungen erforscht. Deshalb von "absolut nicht wahr" zu sprechen halte ich wiederum für "völlig falsch".

Davon würde ich gerne mal eine Studie sehen!
Ich auch.
 
Blubb... Cannabis kann abhängig machen und Psychosen auslösen bzw. diese verschlimmern.
Glaubt ihr nicht? Dann fragt mal beim Psychiater eures Vertrauens..


Edit: Steht ja schon oben.. Sorry, hab es gerade nur überflogen.
 
Es reicht wenn man die Frage stellt "Wie nützlich ist der Konsum von einem Joint" und schon ist dis Diskussion beendet.
 
perlini schrieb:
Ähm, welche Studie?! Da steht doch nix von einer Studie.

Jap da geb ich dir recht, hat sich wohl in meinem Kopf Umfrage zur Studie umgewandelt :D

perlini schrieb:
Also der erste Satz ist vielleicht missverständlich formuliert, aber später wird doch klar gestellt, dass es ums Rauchen von Cannabis geht. Wo du hier einen "völlig falsche" Behauptung siehst, ist mir ein Rätsel. Er sagt doch genau das, was auch du sagst.

Du hast recht, es wird hier mehrmals vom Konsum des Joints durch rauchen gesprochen, aber nicht klar getrennt, woher die schädlichen Stoffe überhaupt kommen! Diese Textinhalte zusammen mit der klar gegen Cannabis eingestellten Überschrift lassen den Text komplett auf die schädliche Wirkung des Rauchens von Joints abzielen, während Zigaretten nur beiläufig und dann sogar im positiven Vergleich herangezogen werden.

perlini schrieb:
Meines Wissens sind noch nicht alle Wirkstoffe bekannt bzw. ihre Auswirkungen erforscht. Deshalb von "absolut nicht wahr" zu sprechen halte ich wiederum für "völlig falsch".

Mir geht es hier eher um Erfahrungswerte. Es gibt viele Pflanzen, deren Wirkstoffe nicht 100% bekannt sind, die aber trotzdem helfen. So wird Cannabis schon seit tausenden von Jahren von der Menschheit konsumiert. In der davon dokumentierten Zeit gab es niemanden der an reinem Cannabis/THC gestorben ist! Meiner Meinung nach sind die Auswirkungen vom Konsum sehr wohl bekannt (hier). Nikotin hingegen ist ein Nervengift, was in zu hohen Konzentrationen zu Schocks führt, die sogar tödlich enden können. Weitere Wirkungen von Nikotin : Wikipedia. Wenn du nun mal vergleichst, wirst du sehen, dass man mit Recht von "absolut nicht wahr" sprechen kann.

paymymail schrieb:
Es reicht wenn man die Frage stellt "Wie nützlich ist der Konsum von einem Joint" und schon ist dis Diskussion beendet.

Welchen Nutzen hat denn deiner Meinung nach dessen Konsum? Keinen? Rausch? Egal was, beide antworten würden sehr wohl Diskussionen auslösen (vor allem erstere).
 
Es gab mal eine Studie über die tödliche Menge an Cannabis die an Ratten durchgeführt wurde. Wenn ich mich richtig erinnere, lag der auf Menschen übertragbare Wert bei etwa 5 Kilo mit hohem THC Gehalt von über 15%. (Die bei Wikipedia stehenden Angaben sind nicht nur irreführend, sondern sagen selber aus, dass es eine breite Masse an verschiedenen Werten dazu geben soll. Ich kenne durchaus einige Kiffer, die aufgrund von Problemen kiffen und für die selbst eine tägliche Menge von 10-15 Gramm überhaupt kein Problem darstellen würde).

Cannabis ist schon so oft von genügend Wissenschaftlern studiert worden. Fürsprecher und Neutrale sehen nur die bereits bekannten Gefahren, während Gegner mit noch nicht vorhandenen Test bestimmter Spuren von nachweisbaren bisher nicht identifizierten Substanzen auf dessen mögliche Gefährlichkeit argumentieren. Das Tabak aber die meisten Giftstoffe überhaupt enthält und dazu auch noch viel mehr noch nicht identifizierte Substanzen als Cannabis enthält, wird entweder totgeschwiegen oder als Trugschluss ungefährlicher dargestellt bzw. auch einfach hingenommen.
Nikotin ist übrigens eines der stärksten bisher bekannten Nervengifte und bereits in geringen Mengen tödlich.

Wenn ein weiterer Nachweis schädigender Substanzen festgestellt worden ist, wie oben beschrieben, dann ist das bereits eine von vielen Studien gewesen.

Ein Joint erhöht das Lungekrebsrisiko einerseits aufgrund des ungefiltert inhaltierten Rauches, andererseits wird an einem Joint i.d.R. nicht wie an einer Zigarette gezogen, sondern "gerissen" und hart inhaliert, der Rauch mit Druck in die Lungen gequetscht.

THC aus einem Vaporizer konsumiert, lässt überhaupt kein Lungenkrebsrisiko entstehen.

THC hat seinen Nutzen bei vielen schweren Krankheiten. Nicht umsonst gibt es ausreichend THC Derivate in Medikamentenform. Eine der bekanntesten auf THC basierenden Medikamente ist das sogenannte "Dronabinol". Vor allem Multiple-Sklerose-Patienten, Krebs- und Aidskranke erhalten täglich solche Medikamente. Auch bei beständigen Schmerzen ist THC ein gut wirkendes Medikament.

Weiterhin hat THC bei gesunden Menschen klar den Vorteil, in großem Maße Konzentrationsfähigkeit zu erzeugen bzw. zu stärken, vor allem bei autodidaktisch veranlagten Menschen und vielen Künstlern aus den verschiedensten Bereichen. (Ein kiffen bis zur Volldröhnung ist auch nicht im Sinne von THC).

Es gibt noch so viele weitere positive Nutzungsmöglichkeiten. Die Nebenwirkungen können, müssen aber nicht auftreten und sind kaum prekär. Die gefährlichen Nebenwirkungen äußern sich vor allem bei Geisteskrankheiter egal welcher Art. Der Konsum von THC wird solchen Menschen aber bereits im Vorfeld dringend abgeraten.

Man könnte genauso fragen: Welchen nutzen haben andere Drogen - insbesondere Alkohol und Tabak?
Welchen nutzen haben Geldspielautomaten oder Intensivsport und welche Art Süche resultieren daraus? Warum kann ein Mensch vom arbeiten süchtig werden?

Wenn wir uns schon über die Frage der Nutzung bei der Begutachtung von THC einen Kopf machen, dann müssen wir es in gleichem Atemzug auch über alle anderen Fragen bzgl. Drogen, körpereigenen Drogen und Bewusstseinszuständen, wie über drogeähnliche Substanzen und Medikamente tun.
 
Weiterhin hat THC bei gesunden Menschen klar den Vorteil, in großem Maße Konzentrationsfähigkeit zu erzeugen bzw. zu stärken, vor allem bei autodidaktisch veranlagten Menschen und vielen Künstlern aus den verschiedensten Bereichen.

:LOL::LOL::LOL:

Man könnte genauso fragen: Welchen nutzen haben andere Drogen - insbesondere Alkohol und Tabak?
Selbe Antwort wie beim Gras. Der reine Konsum keinen.

Welchen nutzen haben Geldspielautomaten oder Intensivsport und welche Art Süche resultieren daraus? Warum kann ein Mensch vom arbeiten süchtig werden?
Vergleiche passen nicht
 
Ich könnte jetzt auch 42 Smileys setzen. Aber was sollen die denn aussagen? Was genau belächelst du denn?

Selbe Antwort wie beim Gras. Der reine Konsum keinen.
Blödsinn. Ein paar Faktoren habe ich bereits beschrieben. Andere kiffen weil es ihnen Spaß macht high zu sein, genauso wie andere gerne einen hinter die Birne kippen. Wieder andere kiffen wie gesagt aufgrund künstlerischen Kriterien, da viele durch den Konsum kreativer und konzentrierter sind. Wieder andere Kiffen um die täglichen Probleme zu bedröhnen und ein Stück weit zu vergessen bzw. egal zu machen. Und und und.

Gras enthält genauso THC wie Haschisch und keinerlei anderen Bestandteile. Das eine ist die gesamte Blüte, das andere der Pollen daraus. Beide wirken gleich. Es kommt darauf an, ob Sativa oder Indika verwendet wird. Da sich aus Sativa nur sehr wenig Hasch produzieren lässt, wird in der Regel für die Haschherstellung Indika bevorzugt. Indika ist ein Couchdrücker, Sativa macht mehr Stimmungslaune. Daher spüren viele Unterschiede. Ansonsten gibt es keine.


Vergleiche passen nicht
Irgendwas schreiben kann ich auch. Begründung bitte.

Warum sollten die Vergleiche nicht passen? Frag mal Suchtberater. Auch die werden dir erzählen, dass Sucht gleich Sucht ist. Egal welcher Art. Sie äußern sich nur auf unterschiedliche Weise. Das was eine Sucht ausmacht, ist bei jedem Menschen gleich. Dabei spielt es keine Rolle, weshalb oder von was man süchtig wird.
 
Ich könnte jetzt auch 42 Smileys setzen. Aber was sollen die denn aussagen? Was genau belächelst du denn?
Na die zitierte These natürlich

Blödsinn. Ein paar Faktoren habe ich bereits beschrieben. Andere kiffen weil es ihnen Spaß macht high zu sein, genauso wie andere gerne einen hinter die Birne kippen. Wieder andere kiffen wie gesagt aufgrund künstlerischen Kriterien, da viele durch den Konsum kreativer und konzentrierter sind. Wieder andere Kiffen um die täglichen Probleme zu bedröhnen und ein Stück weit zu vergessen bzw. egal zu machen. Und und und.
Deine Frage war welchen Nutzen der Konsum von anderen Drogen, spez. Alkohol/Tabak hat. Antwort keinen. Spaß mag eine Motivation aber kein Nutzen und schon gar keine Rechtfertigung sein. Was sind denn schon "künstlerische Kriterien" ... Wer sich zudröhnt und meint DANN kreativ, "künstlerisch" oder schaffend zu sein hat ne Vollmeise nicht mehr nicht weniger ;) Wenn es dann weitere Vollmeisen gibt die seine "Werke" kaufen und bewundert schreibt man eben Kunst drüber.
Wenn man alle duseligen Ideen die einem im Rausch kommen als Kreativität bezeichnen würde ... au Backe. Und zu der Konzentration erneut :LOL::LOL::LOL: Wie messen die denn ihre Konzentration? :biggrin:
Nochmal: Ich streite nicht ab dass es Motivationen zum Kiffen gibt. Wohl aber deren Nutzen.

Gras enthält genauso THC wie Haschisch und keinerlei anderen Bestandteile. Das eine ist die gesamte Blüte, das andere der Pollen daraus. Beide wirken gleich. Es kommt darauf an, ob Sativa oder Indika verwendet wird. Da sich aus Sativa nur sehr wenig Hasch produzieren lässt, wird in der Regel für die Haschherstellung Indika bevorzugt. Indika ist ein Couchdrücker, Sativa macht mehr Stimmungslaune. Daher spüren viele Unterschiede. Ansonsten gibt es keine.
Was mir zeigt das du ein Tütenjunge bist :biggrin: Weißte auch so viel über Molekularbiologie oder Astrophysik? ... und was hat das überhaupt mit dem Zitat oder dem Thema an sich zu tun? :ugly:

Irgendwas schreiben kann ich auch.
Oh das weiß ich

Begründung bitte.
Es gibt keine für diese Diskussion sinnvollen Parallelen zwischen Geldspielautomaten oder Extremsportarten. Die Gefahren von Drogen gleichsetzen zu wollen mit Zocken und Sport ist wie Pudding an die Wand nageln. Klappt mit viel Aufwand, Sinn macht es aber nicht.
 
Na die zitierte These natürlich
Ich verstehe dennoch immer noch nicht, was du daran nun belächelst. Diese "THese" ist jedenfalls richtig.

Deine Frage war welchen Nutzen der Konsum von anderen Drogen, spez. Alkohol/Tabak hat. Antwort keinen. Spaß mag eine Motivation aber kein Nutzen und schon gar keine Rechtfertigung sein. Was sind denn schon "künstlerische Kriterien" ... Wer sich zudröhnt und meint DANN kreativ, "künstlerisch" oder schaffend zu sein hat ne Vollmeise nicht mehr nicht weniger ;) Wenn es dann weitere Vollmeisen gibt die seine "Werke" kaufen und bewundert schreibt man eben Kunst drüber.
Wenn man alle duseligen Ideen die einem im Rausch kommen als Kreativität bezeichnen würde ... au Backe. Und zu der Konzentration erneut :LOL::LOL::LOL: Wie messen die denn ihre Konzentration? :biggrin:
Nochmal: Ich streite nicht ab dass es Motivationen zum Kiffen gibt. Wohl aber deren Nutzen.
Da würde ich jetzt auch meine 42 Smilyes ansetzen. Kreativität kann gefördert werden, sie wird durchs kiffen aber nicht erzeugt. Künstler kiffen nicht von ungefähr und du scheinst dir auch nicht im Bilde zu sein, wie viele Künstler kiffen, genauso wie Personenkreise, die in anderen Tätigkeitsbereichen gedankentechnische Höchstleistungen bringen müssen.

Dusselige Ideen erscheinen wohl bei jeder Droge in den ersten Konsumtagen/wochen. Die meisten "Flashs" extistieren bei gewohnheitsmäßigem Umgang nicht mehr. Weder siehst du tanzende Pommes, noch hörst du irgendwelche Stimmen, noch bekommst du einen Laberflash. Das einzige was die meisten Kiffer nie wegbekommen, ist der sogenannte Fressflash bzw. ständiger Appetit.

Deine Argumentationen zeigen deutlich, dass du von diesen Themen keine Ahnung hast, dennoch irgendwas "reindrücken" möchtest. Das ist mir zu doof. Argumentiere richtig und mit Tatsachen. Ich kenne mich sehr gut mit Drogen aus. (Es braucht mir nun keiner den Konsum aufgrund dieser Aussage unterstellen).

Was mir zeigt das du ein Tütenjunge bist :biggrin: Weißte auch so viel über Molekularbiologie oder Astrophysik? ... und was hat das überhaupt mit dem Zitat oder dem Thema an sich zu tun? :ugly:
Ich habe jedenfalls Erfahrung genug aus den verschiedensten Gründen. Ein großer ist auch die Tatsache, dass ich in leitender Funktion für die "Neue Schmiede" gearbeitet habe, ein großes Freizeit und Kulturzentrum Bethels, in welchem gesunde wie kranke Menschen mit unterschiedlichsten geistigen Behinderungen arbeiten, insbesondere Epileptiker. Ich bin unter anderen im Umgang mit Epileptikern, gewissen Medikamenten und gewissermaßen auch ein Stück weit psychologisch geschult.

Andere Gründe sind aus dem näheren Umfeld ersichtlich, ohne näher darauf einzugehen. Im Endeffekt geht es dich aber nichts an. Kann eine Aussage erst geglaubt werden, wenn die Person dahinter fachmännische Kenntnisse vorweist bzw. muss eine Aussage immer erst angeprangert werden?

Derjenige von uns beiden, der (scheinbar) keine Ahnung von diesem Thema hat, bist du. Das sage ich lediglich aufgrund deiner angegebenen Argumente.

Alles was ich schreibe hat Hand und Fuß und ist auch fast immer gut durchdacht. Ich kenne noch nicht viele deiner Beiträge, aber diese hier sind es jedenfalls nicht. Ich stelle mich dabei auf keine andere Stufe als meine Diskussionspartner, falls du in diese Richtung hinaus willst. Wenn jemand Infos will und ich sie weiß, oder wenn ich meinen Senf beitragen möchte, dann mache ich das. Immerhin ist das hier in diesem Forum auch so gewollt.

Führe den dummen Krieg mit deinen Freunden. Nicht mit mir. "Irgendwas" schreibst du, zumindest in diesem Thread. Kommen weitere ähnliche Kommentare, gehe ich nicht mehr darauf ein. Sachlich ja, dummes Zeug oder mal wieder Anprangerung und Fertigmache kannst du bei mir vergessen.

Es gibt keine für diese Diskussion sinnvollen Parallelen zwischen Geldspielautomaten oder Extremsportarten. Die Gefahren von Drogen gleichsetzen zu wollen mit Zocken und Sport ist wie Pudding an die Wand nageln. Klappt mit viel Aufwand, Sinn macht es aber nicht.
Ich rede in keinster Weise von irgendwelchen Gefahren. Lesen und verstehen hilft.

Im übrigen habe ich selber irgendwo in einem Thread geschrieben, dass die Spielsucht in keinem Falle beispielsweise mit einer Heroin- oder Alkoholsucht gleichzusetzen ist, bzw. die Auswirkungen dessen. Ich schrieb so oder so ähnlich: "Ein Alkoholabhängiger bleibt auch trocken bis zu seinem Lebensende ein Alkoholiker und muss immer aufpassen was er tut. Ein Heroinsubstituierter genauso. Zudem sind dessen Gehirne bei solchen Drogen nach jahrelangem Konsum tatsächlich dramatisch geschrumpft, das passiert bei einem Spielsüchtigen nicht".
(Bei Spielsüchtigen oder anderen Süchten, die nicht in Form von sogenannten "Drogen" von außen in den Körper geführt werden, können dennoch Einschränkungen des Gedächnisses und der Gehirnleistung auftreten und zwar, weil diese Süchtigen ihre Lebensweise i.d.R. auch auf ein Minimum beschränken und weite Gehirnareale dadurch einer permanenten Unterforderung ausgesetzt sind.)
 
Natürlich haben Drogen einen Nutzen. Sie sind leistungssteigernd, bewußtseinserweiernd und entspannend. Meint zumindest die Wissenschaft.
Sehr richtig, viele Medikamente, insbesondere Barbiturate, sind nichts weiter als "Drogen".

Überhaupt wirken im menschlichen Körper die Drogen an sich nur, da sie in ähnlicher Form vom Körper selbst produziert werden. Größtenteils aktivieren und erhöhen sie nur die Produktion von körpereigenen Drogen (Endorphinen) und Substanzen, von welchen der Mensch eine Wirkung verspürt. Insbesondere sind da Dopamin und viele weitere, vor allem Neurotransmitter zu nennen.

Das ist auch der Grund, warum beispielsweise "Arbeit" oder "In der Nase bohren" süchtig machen kann und diese Süchte ebenfalls behandlungsbedürftig sind.
 
Natürlich haben Drogen einen Nutzen. Sie sind leistungssteigernd, bewußtseinserweiernd und entspannend. Meint zumindest die Wissenschaft.

Komisch nur, dass die meisten Kiffer gegenteilig wahr genommen werden. Eher langsam, beruhigt, verpeilt, etc.

Es gibt kein Thema, wie das Kiffen, wo die Wissenschaft so weit auseinander geht. Gibt da ja Meinungen in alle Richtungen. Allein das macht es sehr merkwürdig... Wenn man sich dann parallel viele Kiffer ansieht, dann wird es halt noch merkwürdiger. Es gibt weniger Ausnahmen, die trotz des Kiffens Normal wirken, als die, die zu nichts zu gebrauchen sind. Könnten natürlich alles statistische Ausreißer sein. Aber naja...

Beim Alkohol und bei den Zigaretten ist es da klarer. Jeder kennt die negativen Aspekte. Es gibt kaum Raucher/Trinker, die das Leugnen. Die Wissenschaft ist sich einig.
 
Komisch nur, dass die meisten Kiffer gegenteilig wahr genommen werden. Eher langsam, beruhigt, verpeilt, etc.
Ich sprach generell von Drogen. Und ich schrieb ja, dass Drogen auch eine beruhigende Wirkung haben können.

Es gibt kein Thema, wie das Kiffen, wo die Wissenschaft so weit auseinander geht.
Eigentlich nicht. Die gesundheitliche Gefahren, die von Cannabis ausgehen, sind Lungenkrebs (durch das Rauchen), das Auslösen von Psychosen und die Störung der Entwicklung bei jungen Menschen. Ansonsten wird sie im Vergleich zu fast allen anderen Drogen als nicht so gefährlich angesehen, weil das Suchtpotential geringer ist.
Es gibt weniger Ausnahmen, die trotz des Kiffens Normal wirken, als die, die zu nichts zu gebrauchen sind.
Wie ist denn da die Quote in deinem Verwandten-/Freundes-/Bekanntenkreis?

Beim Alkohol und bei den Zigaretten ist es da klarer. Jeder kennt die negativen Aspekte. Es gibt kaum Raucher/Trinker, die das Leugnen. Die Wissenschaft ist sich einig.
Die Wissenschaft ist sich so einig, dass man mal hört, ein Gläschen Wein/Bier jeden Tag ist ok, dann aber man wieder hört, wer regelmäßig konsumiert ist Alkoholiker. Und der Alkoholiker, der meint, dass das Bierchen zum Abendbrot doch nicht gefährlich sei, leugnet nicht die Gefahren?
 
Wie ist denn da die Quote in deinem Verwandten-/Freundes-/Bekanntenkreis?

In meiner Schulzeit haben von der "Kifferclique" 2 meine ich nur das Abi gemacht. Ist schon bisschen was her, könnten auch noch 3 oder 4 gewesen sein. Der Rest ist nach der 10 abgegangen. Viele auch ohne Abschluss. Mein Lieblingszitat ein paar Jahre nach der Schule von einem auf die Frage, was er mache war "Arbeitsloser Kiffer Hehehehehe". Die Leistungen vor dem Kiffen waren eigentlich meist gut. Nun kann man das natürlich auch versuchen mit der Pupertät zu erklären, bei den Nichtkiffern, war die Erfolgsquote aber deutlich höher und der Leistungsabfall in den höheren Klassen weniger rapide. Heute kenne ich glücklicherweise kaum noch Menschen die Kiffen. Die die ich kenne sind meines erachtens aber auch keine Menschen die damit klar kommen. Leistungsträger dieser Gesellschaft sind sie zumindest nicht.

Die Wissenschaft ist sich so einig, dass man mal hört, ein Gläschen Wein/Bier jeden Tag ist ok, dann aber man wieder hört, wer regelmäßig konsumiert ist Alkoholiker. Und der Alkoholiker, der meint, dass das Bierchen zum Abendbrot doch nicht gefährlich sei, leugnet nicht die Gefahren?

Gibt ja auch Lebensmittel, die Spuren von Glykosiden enthalten, die dann Blausäure im Magen produzieren. Blausäure an sich ist auch nicht gesund, in kleinen Mengen wird es aber vom Körper verarbeitet und gut ist. Viele Säfte gären ja auch und besitzen einen gewissen Alkoholanteil. Unbedenklich. Die Wissenschaft ist sich schon einig, das Alkohol schädlich ist. Sie ist sich nur nicht immer einig, wie hoch das Suchtpotential ist. Jeden Tag ein Glas wird der Körper allein vom Schaenspotential des Alkohols sicherlich locker verpacken. Und eventuell dann auch positive Effekte nutzen können. Frage ist dann eher ob es nicht zu gefährlich ist jeden Tag zu trinken, weil man dann schnell an Dosen gerät, die der Körper nicht verpackt und man abhängig wird. Es geht ja beim Alkohol wie du hier auch schreibst eher darum, wann man Alkoholiker ist und wann nicht. Und nicht wirklich darum ob es bei einem Glas das Leben verkürzt.

Wenn man sich aber die Alkoholkonsumquote in Deutschland ansieht (letztens habe ich gelesen, dass 71% der Deutschen mindestens 1 mal im Monat etwas trinken) scheinen die meisten bei einem gesunden Umgang mit Alkohol normal am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Bei Kiffern konnte ich das in der Vergangenheit nicht bestätigen.

Wobei ich den Vergleich Alkohol, Zigaretten und andere Drogen nicht mag. Wenn eine schlechte Sache erlaubt ist, muss man dadurch nicht zwangsweise noch mehr schlechte Sachen erlauben.

Wenn es in Deutschland legal wäre blonde Menschen einfach so zu schlagen, wenn man Lust dazu hat. Dann wäre es dennoch nicht richtig aus Gleichberechtigungagründen nun auch das Schlagen von braunhaarigen Menschen zu erlauben, weil es sonst unfair wäre. Eine falsche Sache macht eine andere falsche Sache nicht richtig.
 
Komisch nur, dass die meisten Kiffer gegenteilig wahr genommen werden. Eher langsam, beruhigt, verpeilt, etc.

Von vielen "offensichtlichen" Kiffern, wird der Konsum auch nicht verantwortungsvoll ausgeführt und maßlos übertrieben. Die Kiffer, die man schon recht schnell zuordnen kann, sind genau jene, denen verantwortungsloser Umgang vorgeworfen werden kann.

Um es leicht verständlich zu machen: Den von dir beschriebenen 71% der Deutschen, die regelmäßig Alkohol (mindestens 1 mal im Monat) konsumieren, siehst du ebenfalls nichts an. Nur ein kleiner Teil davon äußert sich offensichtlich als verantwortungsloser Säufer bzw. sogar Alkoholiker.

Cannabis wirkt in erster Linie sedativ, also beruhigend, schmerzstillend, entspannend und konzentrationsfördernd. Diese Attribute kommen stark bei Indika-betonten Pflanzen zu tragen. Bei Sativa-lastigen Pflanzen, wird eher der Antrieb, wie auch gesellschaftliche Stimmung verstärkt.

Was übrigens auch kontraproduktiv ist, ist der Konsum von Cannabis mit Tabak. Tabak hebt zu großen Teilen die eigentliche Wirkung auf und fördert bei gleichzeitigem Konsum die möglichen negativen Eigenschaften der Cannabispflanze.

In jedem Fall aber wirkt THC kontraproduktiv, wenn der Konsum übertrieben wird. Kiffen und sich zukiffen sind verschiedene Dinge, genauso wie 2-3 Bierchen zu trinken, oder sich maßlos zu besaufen.


Es gibt kein Thema, wie das Kiffen, wo die Wissenschaft so weit auseinander geht. Gibt da ja Meinungen in alle Richtungen. Allein das macht es sehr merkwürdig... Wenn man sich dann parallel viele Kiffer ansieht, dann wird es halt noch merkwürdiger. Es gibt weniger Ausnahmen, die trotz des Kiffens Normal wirken, als die, die zu nichts zu gebrauchen sind. Könnten natürlich alles statistische Ausreißer sein. Aber naja...
Die eigentliche Wissenschaft ist sich relativ über die Gefahren und den Nutzen von Cannabis einig. Allerdings gibt es auch viele Gegner, die dann Tatsachen falsch auslegen, bzw. nur die negativen Aspekte soweit betonen, dass eine große Gefährlichkeit suggeriert wird.

Kiffer die wir erkennen können, übertreiben den Konsum maßlos.

Wenn man sich aber die Alkoholkonsumquote in Deutschland ansieht (letztens habe ich gelesen, dass 71% der Deutschen mindestens 1 mal im Monat etwas trinken) scheinen die meisten bei einem gesunden Umgang mit Alkohol normal am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Bei Kiffern konnte ich das in der Vergangenheit nicht bestätigen.

Alle Schichten der Gesellschaft kiffen. Welchen Schichten ist der Konsum aber anzusehen? Es muss halt auch unterschieden werden zwischen der Lebenseinstellung "Lass uns zukiffen und scheiss auf die Welt" und jenen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis betreiben.

Wobei ich den Vergleich Alkohol, Zigaretten und andere Drogen nicht mag. Wenn eine schlechte Sache erlaubt ist, muss man dadurch nicht zwangsweise noch mehr schlechte Sachen erlauben.
Viele Drogen dürfen aufgrund der Gefährlichkeit, die von ihnen ausgeht, keinesfalls legalisiert werden. Cannabis hingegen, rechtfertigt nach abwägen der Gefahren, wie Vor- und Nachteilen keine Illegalisierung.
Zudem sehen wir an den Ländern Kanada und der Schweiz, dass eine weitestgehende Legalisierung dazu beiträgt, einerseits die Beschaffungskriminalität oder sonstige damit verbundene Kriminalität einzuschränken und andererseits auch der Umgang damit viel verantwortungsvoller betrieben wird.
Auch die Niederländer selber haben kaum Cannabisindizierte Probleme, die wenigsten von ihnen kiffen obwohl diese Droge weitestgehend dort legalisiert ist. Der Missbrauch wird vor allem durch Ausländer dort betrieben.

Wenn es in Deutschland legal wäre blonde Menschen einfach so zu schlagen, wenn man Lust dazu hat. Dann wäre es dennoch nicht richtig aus Gleichberechtigungagründen nun auch das Schlagen von braunhaarigen Menschen zu erlauben, weil es sonst unfair wäre. Eine falsche Sache macht eine andere falsche Sache nicht richtig.
Richtig nicht unbedingt, es rechtfertigt aber das schlagen der braunhaarigen. Alles andere ist fast nichts anderes als diktatorisch vorgegebenes Gesetz und passt nicht mit den Werten einer demokratischen Nation überein.
 
Von vielen "offensichtlichen" Kiffern, wird der Konsum auch nicht verantwortungsvoll ausgeführt und maßlos übertrieben. Die Kiffer, die man schon recht schnell zuordnen kann, sind genau jene, denen verantwortungsloser Umgang vorgeworfen werden kann.

Also ist es gefährlich, wenn man es nicht verantwortungsvoll macht und richtet schaden an. Also deine Worte nun. Und da wir wissen, dass die Menschen nicht zur Verantwortung neigen imppliziert es ja, dass die meisten Menschen einen schaden davon tragen werden.

Um es leicht verständlich zu machen: Den von dir beschriebenen 71% der Deutschen, die regelmäßig Alkohol (mindestens 1 mal im Monat) konsumieren, siehst du ebenfalls nichts an. Nur ein kleiner Teil davon äußert sich offensichtlich als verantwortungsloser Säufer bzw. sogar Alkoholiker.

Wieso ebenfalls? Meiner Erfahrung nach sieht man es Kiffenr doch an?! Also kannst du da nicht von ebenfalls sprechen ;) Aber danke für das leicht verständlich machen, ich wusste schon immer, dass ich blöd bin...

Cannabis wirkt in erster Linie sedativ, also beruhigend, schmerzstillend, entspannend und konzentrationsfördernd. Diese Attribute kommen stark bei Indika-betonten Pflanzen zu tragen. Bei Sativa-lastigen Pflanzen, wird eher der Antrieb, wie auch gesellschaftliche Stimmung verstärkt.
Problem ist nur, wenn man so entspannt ist, dass man sich nur auf nichts konzentriert um sich zu entspannen. Auf das Nichts konzentriert man sich aber dann sehr stark ;)

Was übrigens auch kontraproduktiv ist, ist der Konsum von Cannabis mit Tabak. Tabak hebt zu großen Teilen die eigentliche Wirkung auf und fördert bei gleichzeitigem Konsum die möglichen negativen Eigenschaften der Cannabispflanze.

Schon wieder hebst du hervor, dass die Pflanze negative Folgen hat. Noone schrieb ja schon, dass man da mal Psychiater fragen kann, was die davon halten.

In jedem Fall aber wirkt THC kontraproduktiv, wenn der Konsum übertrieben wird. Kiffen und sich zukiffen sind verschiedene Dinge, genauso wie 2-3 Bierchen zu trinken, oder sich maßlos zu besaufen.

Ich komme von nahe der holländischen Grenze. Hier ist die Beschaffung sehr leicht gewesen zu meiner Schulzeit. Weiß nicht, wie das jetzt ist, wo Holland den Verkauf an Ausländer verboten hat. Und bei leichter Beschaffung ist der Konsum fast immer Kontraproduktiv gewesen.

Die eigentliche Wissenschaft ist sich relativ über die Gefahren und den Nutzen von Cannabis einig. Allerdings gibt es auch viele Gegner, die dann Tatsachen falsch auslegen, bzw. nur die negativen Aspekte soweit betonen, dass eine große Gefährlichkeit suggeriert wird.

Vielleicht betonen die Befürworter aber auch nur zu stark den Nutzen und vernachlässigen die Gefahren? Wie hoch ist denn die Quote derer, die Übertreiben beim Alkohol und wie hoch ist die Quote bei Kiffern? Was ist leichter zu kontrollieren? Beides unkontrollierbar?

Kiffer die wir erkennen können, übertreiben den Konsum maßlos.

Also ist es gefährlich, wenn wir sie erkennen

Alle Schichten der Gesellschaft kiffen. Welchen Schichten ist der Konsum aber anzusehen? Es muss halt auch unterschieden werden zwischen der Lebenseinstellung "Lass uns zukiffen und scheiss auf die Welt" und jenen, die einen verantwortungsvollen Umgang mit Cannabis betreiben.

Mehr oder weniger. In meinem Umfeld wird so gut wie nicht gekifft. die meisten meiner Freunde sind Akademiker. Ich denke die haben genug Freude am Leben und brauchen so einen Scheiß nicht.

Viele Drogen dürfen aufgrund der Gefährlichkeit, die von ihnen ausgeht, keinesfalls legalisiert werden. Cannabis hingegen, rechtfertigt nach abwägen der Gefahren, wie Vor- und Nachteilen keine Illegalisierung.

Wozu wählen wir noch und wozu müssen andere Menschen noch entscheidungen treffen, immerhin scheinst du ja Schlussfolgerungen schließen zu können, die Allgemeingültig sind.

Auch die Niederländer selber haben kaum Cannabisindizierte Probleme, die wenigsten von ihnen kiffen obwohl diese Droge weitestgehend dort legalisiert ist. Der Missbrauch wird vor allem durch Ausländer dort betrieben.

Speziell zu den Niederlanden haben wir hier schon Quellen im thread gehabt, die gegenteiliges bewiesen haben. Auch die Problematik in den Niederlanden, welche darauf entsteht wurde hier bereits im thread diskutiert.


Richtig nicht unbedingt, es rechtfertigt aber das schlagen der braunhaarigen. Alles andere ist fast nichts anderes als diktatorisch vorgegebenes Gesetz und passt nicht mit den Werten einer demokratischen Nation überein.

Es rechtfertig es dann also??? Ohje.... Gesetzte sind immer vorgegeben. Und oftmals erschließt sich nicht die Logik. Dennoch sind sie dadurch nicht undemokratisch.