teufelchen1959
ALG-II-Empfänger
- 18 Mai 2006
- 30
- 1
Legalisierung von "weichen" Drogen: auch zum freien Erwerb - ja.
Legalisierung von "harten" Drogen: NICHT zum freien Erwerb, aber auf Rezept als Erleichterung für Therapien und zur Entkriminalisierung der User, verbunden mit sauberem Gebrauch der Drogen (sterile Spritzen etc.), dadurch zusätzlich Vermeidung von Folgeerkrankungen wie HIV, Hep etc.
Beides würde dazu führen, dass die großen Drogenbosse (zumindest bei uns) nicht mehr am illegalen Verkauf von Drogen ihren Reibach machen können, sondern alles in staatlichen Bahnen verläuft (zumindest überwiegend - es gibt ja marginal auch illegalen Zigarettenhandel und Schwarzbrennerei).
Dass den Großverdienern dabei zunehmend das Wasser abgegraben wird, sieht man an den Folgen der Aufhebung der Alkohol-Prohibition in den USA und anderen Ländern Mitte des vorigen Jahrhunderts.
Darüber hinaus könnte der Staat Steuereinnahmen für den Verkauf der Drogen realisieren (für "weiche" Drogen wie bei Alkohol und Tabakwaren mit Sondersteuer plus Mehrwertsteuer, für "harte" Drogen über die Apothekenschiene zumindest mit Mehrwertsteuer).
Mittlerweile ist es ja auch möglich, Tests zur Feststellung des Drogenkonsums durchzuführen. Damit wäre auch geregelt, dass z.B. ein Drogengebrauch im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen oder Maschinen kontrolliert und ähnlich wie bei Alkohol geahndet werden könnte.
Wollte man allerdings ein konsequentes Drogenverbot betreiben wollen, dann müsste man auch Alkohol verbieten. Denn Alkohol ist Einstiegsdroge für "harte" illegale Drogen - nicht Cannabis, wie oft kolportiert wird.
Legalisierung von "harten" Drogen: NICHT zum freien Erwerb, aber auf Rezept als Erleichterung für Therapien und zur Entkriminalisierung der User, verbunden mit sauberem Gebrauch der Drogen (sterile Spritzen etc.), dadurch zusätzlich Vermeidung von Folgeerkrankungen wie HIV, Hep etc.
Beides würde dazu führen, dass die großen Drogenbosse (zumindest bei uns) nicht mehr am illegalen Verkauf von Drogen ihren Reibach machen können, sondern alles in staatlichen Bahnen verläuft (zumindest überwiegend - es gibt ja marginal auch illegalen Zigarettenhandel und Schwarzbrennerei).
Dass den Großverdienern dabei zunehmend das Wasser abgegraben wird, sieht man an den Folgen der Aufhebung der Alkohol-Prohibition in den USA und anderen Ländern Mitte des vorigen Jahrhunderts.
Darüber hinaus könnte der Staat Steuereinnahmen für den Verkauf der Drogen realisieren (für "weiche" Drogen wie bei Alkohol und Tabakwaren mit Sondersteuer plus Mehrwertsteuer, für "harte" Drogen über die Apothekenschiene zumindest mit Mehrwertsteuer).
Mittlerweile ist es ja auch möglich, Tests zur Feststellung des Drogenkonsums durchzuführen. Damit wäre auch geregelt, dass z.B. ein Drogengebrauch im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen oder Maschinen kontrolliert und ähnlich wie bei Alkohol geahndet werden könnte.
Wollte man allerdings ein konsequentes Drogenverbot betreiben wollen, dann müsste man auch Alkohol verbieten. Denn Alkohol ist Einstiegsdroge für "harte" illegale Drogen - nicht Cannabis, wie oft kolportiert wird.
Zuletzt bearbeitet:
