Der Sinn des Lebens aus atheistischer Sicht

Same as above: welchem Sinn dient die Evolution?

Ich will damit nur zeigen, dass das alles keine wirklichen Antworten auf eine übergeordnete Sinnfrage sind...

Die Muse war es, die denn Menschen Bilder an denn Höhle Mahlen lies, als sie Zeit zum Denken Fanden.

Als Aber der Mensch nach dem Sinne des Lebens Fragte, Erfand er die Götter!

Sie waren das zu Ereifernde Ziel , Gepriesen von Milch und Honig.

Quitt Essens des Menschlichen Lebens, immer nach dem Greifen was man selbst nicht erlangen kann.


Mc
 
Quitt Essens des Menschlichen Lebens, immer nach dem Greifen was man selbst nicht erlangen kann.

Das ist alles sehr poetisch, es lässt aber höchstens einen Sinn in sich selbst zu...und anstatt man versucht, sich sowas zu basteln, sollte man doch lieber gleich die Sinnlosigkeit akzeptieren....
 
Das ist alles sehr poetisch, es lässt aber höchstens einen Sinn in sich selbst zu...und anstatt man versucht, sich sowas zu basteln, sollte man doch lieber gleich die Sinnlosigkeit akzeptieren....

Schwermut, ist des Menschen Wahn zur Ewigkeit.

Wiegend in Einsamkeit des Totes ,
Schreiend nach der Vollkommenheit,
Macht sich das Lebenselixier dem Staube Fern.
Doch was Bleibt Übrig vom Vergangenem?
Sein Geist im Anderen!
Von ScS

Mc
 
Zuletzt bearbeitet:
Und welchen größeren Sinn hat die Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen? Darum geht's hier...^^
Sie geben dem Leben einen Sinn und das wars auch schon. Es ist leider gar nicht kompliziert. Das ist es ja, der "kluge" Mensch kommt auf einfache Dinge nicht klar. Deshalb sind wir ja da wo wir sind und "kommen" immer weiter. Doch kommen wir eigentlich weiter? Und wenn ja, wohin?
 
Sie geben dem Leben einen Sinn und das wars auch schon. Es ist leider gar nicht kompliziert. Das ist es ja, der "kluge" Mensch kommt auf einfache Dinge nicht klar. Deshalb sind wir ja da wo wir sind und "kommen" immer weiter. Doch kommen wir eigentlich weiter? Und wenn ja, wohin?

Wenn die Frage nach dem "Sinn des Lebens" gestellt wird, dann ist damit weder der Sinn gemeint, den der Einzelne seinem Leben gibt, noch ein Sinn in sich selbst, sondern eine übergeordnete Größe (die meines Erachtens nach nicht existent ist). Insofern sind die Vitalfunktionen nicht sinngebend, denn sie machen das Leben nur möglich...
 
Wieso fragt man überhaupt nach dem Sinn des Lebens?

Die Frage aller Fragen. Vielleicht hat ja mal jemand endlich eine Antwort darauf? :ugly:

der Sinn des Lebens ist die Arterhaltung.

:hö:
ok und wenn ich diese Tatsache schon erfüllt habe? Was ist dann?

und dann frage ich mich, warum Arterhaltung, wenn die Menschen doch den Planeten und sich selbst systematisch ausrotten?
 
Mahlzeit,

ich denke man muss den Sinn des Lebens aufsplitten auf zwei Teile:
1. Für jeden Menschen einzeln:
Das muss jeder selber herausfinden was sein Sinn des Lebens ist :mrgreen:
2. Für die Menschheit:
Die Fortpflanzung, nicht mehr und nicht weniger :ugly:
Einfach nur das Überleben der Rasse garantieren, wie es in der Tierwelt auch ist...
 
Die Frage aller Fragen. Vielleicht hat ja mal jemand endlich eine Antwort darauf? :ugly:

42?

Mahlzeit,
ich denke man muss den Sinn des Lebens aufsplitten auf zwei Teile:
1. Für jeden Menschen einzeln:
Das muss jeder selber herausfinden was sein Sinn des Lebens ist :mrgreen: [/
2. Für die Menschheit:
Die Fortpflanzung, nicht mehr und nicht weniger :ugly:
Einfach nur das Überleben der Rasse garantieren, wie es in der Tierwelt auch ist...

Das wäre nur der Sinn eines einzelnen Lebens, nicht des ganzen Lebens.

Abgesehen davon, ist das Überleben einer Rasse nicht garantiert. Höchstens gesichert (für den Moment)
 
Wenn die Frage nach dem "Sinn des Lebens" gestellt wird, dann ist damit weder der Sinn gemeint, den der Einzelne seinem Leben gibt, noch ein Sinn in sich selbst, sondern eine übergeordnete Größe (die meines Erachtens nach nicht existent ist). Insofern sind die Vitalfunktionen nicht sinngebend, denn sie machen das Leben nur möglich...
Ist das so oder ist das jetzt deine eigene Meinung zu diesen Thema?

Der Sinn des Lebens. Mehr steht da nicht, wir sind nicht Gottes Kinder oder übersinnliche Wesen. Wir sind ganz brutal gesagt Säugetiere. Mit der Ausnahme, dass unser Gehirn noch ein paar weitere Bereiche hat, was uns die Möglichkeit gibt einen Tick besser als die Tierwelt zu sein und deshalb haben wir uns in der Tierwelt durchgesetzt. Glück gehabt, es hätte sich auch ein anderes Tier durchsetzen können, dann wären wir jetzt vielleicht Futter. Wie definierst du uns Menschen? Übersinnlich? Ein Fehler der Natur? Von Gott geschaffen? Oder von uns unbekannten Wesen erschaffen? ...? ...? ...?

Eine eigene These oder Vermutung wirst du doch sicherlich auch haben.
 
Das wäre nur der Sinn eines einzelnen Lebens, nicht des ganzen Lebens.

Abgesehen davon, ist das Überleben einer Rasse nicht garantiert. Höchstens gesichert (für den Moment)

Garantiert ist vielleicht das falsche Wort, da hast du recht :D

Der Sinn des Lebens ganz allgemein, warum es Leben grundsätzlich gibt, da wird man wohl nie eine vernünftige Antwort zu finden. Ohne Leben, besonders ohne Menschen, wäre die Natur auf jeden Fall viel besser dran!
Und wenn man schon so fragt, kann man auch fragen, warum gibt es die Natur? Warum ist nicht jeder Planet einfach nur kahl, mit nichts drauf :)
Bzw. warum gibt es Planeten und das Universium!
Wenn es dazu Antworten gibt, werden wir die Antwortenfindung wohl leider nicht mehr mit erleben dürfen. Schade eigentlich :mrgreen:
 
Ist das so oder ist das jetzt deine eigene Meinung zu diesen Thema?

[...]

Eine eigene These oder Vermutung wirst du doch sicherlich auch haben.

Wenn es "so" wäre, würde die Sinnfrage nicht mehr gestellt werden - insofern ist es wohl meine eigene Meinung zum Thema, die allerdings nicht einfach aus einem Gefühl heraus entsteht sondern durchaus durchdacht ist und sich auf Beobachtung stützt.

Meine These habe ich schon am Anfang des Threads formuliert: Das Leben (oder eher: das Sein insgesamt) ist sinnlos.

Um das etwas auszuführen:

Das Sein (und in noch viel größerem Maße die Existenz des Menschen) verdankt sich einem Zufall. Zufälle verfolgen keine Ziele, dienen keinem Zweck. Wenn also schon das Ganze ohne Zweck und Grund vorhanden ist, wie sollte dann ein einzelner Aspekt des Ganzen einen Sinn haben? Die Menschheit als Teil des sinnlosen Seins kann nicht plötzlich einen Sinn haben.
Genauso hat die Existenz jedes Einzelnen von uns keinen Sinn - wir tun vielleicht Dinge, die uns innerhalb unseres Lebens sinnvoll erscheinen, weil sie unser Empfinden berühren, aber letztlich sind auch sie sinnlos, da es eben kein übergeordnetes Ziel gibt.
 
Der Sinn des Lebens ganz allgemein, warum es Leben grundsätzlich gibt, da wird man wohl nie eine vernünftige Antwort zu finden. Ohne Leben, besonders ohne Menschen, wäre die Natur auf jeden Fall viel besser dran!
Und wenn man schon so fragt, kann man auch fragen, warum gibt es die Natur? Warum ist nicht jeder Planet einfach nur kahl, mit nichts drauf :)
Bzw. warum gibt es Planeten und das Universium!
Wenn es dazu Antworten gibt, werden wir die Antwortenfindung wohl leider nicht mehr mit erleben dürfen. Schade eigentlich :mrgreen:

Richtig und das gehört doch auch zu der Frage "Der Sinn des Lebens?"

Mit Leben sind ja nicht nur wir Menschen gemeint. Die Menschen denken nur, dass sie damit gemeint sind. Zu Leben gehört meiner Meinung nach auch die Natur bzw. die Existenz des Ganzen (Universum usw.)

Kein Leben wäre eigentlich nix. Keine Menschen, keine Natur, keine Planeten, kein Universum.

Die Antwort auf diese Frage ist wahrscheinlich relativ einfach. So einfach, dass wir (Erwachsenen)Menschen sie nicht verstehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
:hö:
ok und wenn ich diese Tatsache schon erfüllt habe? Was ist dann?
...


Hallöchen Drachenjenny,

Dann kann dir vielleicht die Umstellung der Frage
„Sinn des Lebens“ in „Lebenssinn“ Geben.

Was Du dir dann Selbst zu Beantworten hast.

Der eine Steht auf Helfen von Schwachen, der andere auf Zerstörung !

All das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Mc
 
Was Du dir dann Selbst zu Beantworten hast.

Also vom Prinzip genau das, was ich auch schon geschrieben habe. Das Leben hat an sich keinen Sinn, nur einen Sinn für jeden von uns, was er selber daraus macht.

Diese Fortpflanzungsgeschichte erinnert mich übrigens an ein Gespräch mit meinem Kind. Sie fragte auch nach dem Sinn des Lebens und stellte ebenfalls fest, dass man das nur selbst für sich ganz allein beantworten kann. Nämlich, was man aus meinem Leben machen möchte.
Und nebenbei stellte sie fest, dass niemand auf dieser Welt gefragt wird, ob er überhaupt sein will. Sondern das dies einfach von 2 Menschen "beschlossen" (mehr oder weniger) wurde.
Fand sie nicht fair :ugly:
 
Also vom Prinzip genau das, was ich auch schon geschrieben habe. Das Leben hat an sich keinen Sinn, nur einen Sinn für jeden von uns, was er selber daraus macht.

Diese Fortpflanzungsgeschichte erinnert mich übrigens an ein Gespräch mit meinem Kind. Sie fragte auch nach dem Sinn des Lebens und stellte ebenfalls fest, dass man das nur selbst für sich ganz allein beantworten kann. Nämlich, was man aus meinem Leben machen möchte.
Und nebenbei stellte sie fest, dass niemand auf dieser Welt gefragt wird, ob er überhaupt sein will. Sondern das dies einfach von 2 Menschen "beschlossen" (mehr oder weniger) wurde.
Fand sie nicht fair :ugly:

Ha, das Unterschreibe ich mit Herzenslust!:LOL:

Kindermund, tut Wahrheit Kund!:D;)


Taliesyn,
Zitat:
"Zweck jedweder Existenz"...

Und wenn es nur das Ziel der höheren Anpassung einer Art ist.
Muss etwas Besonderes sein, wenn man es auch einfacher haben kann, wie ein Regentropfen?

Warum wird immer ein Regentropfen die Form einer Kugel annehmen?
Einfach und doch Zweckmäßig.

Mc
 
Und nebenbei stellte sie fest, dass niemand auf dieser Welt gefragt wird, ob er überhaupt sein will. Sondern das dies einfach von 2 Menschen "beschlossen" (mehr oder weniger) wurde.
Fand sie nicht fair :ugly:

Ich sollte meine Aussage von:

Die Antwort auf diese Frage ist wahrscheinlich relativ einfach. So einfach, dass wir Menschen sie nicht verstehen.

auf:

Die Antwort auf diese Frage ist wahrscheinlich relativ einfach. So einfach, dass wir Erwachsenen sie nicht verstehen.

ändern
 
Und nebenbei stellte sie fest, dass niemand auf dieser Welt gefragt wird, ob er überhaupt sein will. Sondern das dies einfach von 2 Menschen "beschlossen" (mehr oder weniger) wurde.
Fand sie nicht fair :ugly:

Und doch ist es so verpönt, wenn Menschen ihrem Leben selbst ein Ende setzen...

Edit:

@huibu71: auch höhere Anpassung einer Art ist noch innerhalb der Existenz - wie gesagt, die Sinnfrage bewegt sich eben außerhalb davon, sie zielt auf einen Sinn jenseits der Existenz...
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum wird immer ein Regentropfen die Form einer Kugel annehmen?
Einfach und doch Zweckmäßig.

nehmen sie nicht, würden sie auch nur im Vakuum - aber warum nimmt etwas was sowieso so kurz nach seiner Entstehung irgendwo gegenklascht erst noch eine komplizierte Form an ?

im Prinzip ist unser Leben so sinnvoll wie die kurze Existenz des Regentropfens, entweder unheimlich sinnvoll oder komplett sinnlos - das kommt nur auf die Perspektive an , aber spätestens wenn wir irgendwo gegenklatschen ist es endgültig relativiert :ugly:
 
Und doch ist es so verpönt, wenn Menschen ihrem Leben selbst ein Ende setzen...

Verpönt in der Ecke der Gläubigen, denke ich mal - keine Ahnung, wie das Atheisten sehen. Ich jedenfalls sehe darin ein Recht auf Selbstbestimmung. Wenn ich nicht mehr sein möchte, habe ich das Recht, mein Dasein zu beenden.


@thelematiker
Es ist sehr interessant, sich mit Kindern bzw. Jugendliche darüber zu unterhalten. Ich fand die Gespräche immer ziemlich herzerfrischend. :D