"Bio"-Sprit E10

Werdet Ihr E10 tanken

  • Nein, ich habe Angst um Auto und Geldbeutel

    Stimmen: 8 80,0%
  • Ja, ich will die Erdölvorkommen schonen

    Stimmen: 1 10,0%
  • Vielleicht E10, Super, Super Plus ist doch alles gleich teuer

    Stimmen: 1 10,0%

  • Umfrageteilnehmer
    10
  • Umfrage geschlossen .
Deswegen verstehe ich den Hype um E10 immer noch nicht...

Es ist halt die Mischung aus
- des Deutschen liebsten Kind
- dem Gefühl der Bevormundung

Spannend finde ich das Motorradforum, wo ich unterwegs bin.

So ziemlich alle kennen dort "Long way down" wo Motorräder, die in Berlin hergestellt wurden, wochenlang mit einem Fusel mit geschätzten 76 Oktan fuhren, von der restlichen Qualität ganz zu schweigen.

Aber soll man dann in Deutschland hochwertigen Sprit in diese Maschinen tanken, dann geht das auf einmal nicht. Alles klar?

Wie fasste es einer zusammen:
Wer weiß, was ich für Plörre auf meinen Reisen nach Zentralasien getankt habe. Aber wenn ich mir das so überlege, ist E10 der reinste Luxus. 8)

gruss kelle!
 
Vermutlich wäre es geschickter gewesen, den Biospritanteil um einen oder einen halben Prozentpunkt jedes Jahr (oder Quartal) zu steigern. Schrittweise Heranführung statt großer Umstellung. :ugly:
 
Vermutlich wäre es geschickter gewesen, den Biospritanteil um einen oder einen halben Prozentpunkt jedes Jahr (oder Quartal) zu steigern. Schrittweise Heranführung statt großer Umstellung. :ugly:

Ändert das etwas an der Kritik, dass "CO2-Reduzierung" durch massiven "Anbau" von Ethanol erreicht werden soll?

Um es mal auf die aktuelle Tagespolitik zu drehen: Dein Auto erzeugt durch den Verbrennungsmotor zu viel CO2. Betreiben wir das Auto als Hybrid mit Plutonium, dann erreichen wir weniger CO2-Ausstoß. (Faktisch richtig, aber der gesamte Teil rund ums Plutonium kommt in eine Blackbox. Die negativen Auswirkungen dort sind viel höher als der Vorteil)

So sehe ich das auch beim "E10". Nur um etwas Öl zu sparen muss massiv ein anderer Stoff herangezogen werden. Die Klimabilanz wird dadurch nicht besser und im weiteren Sinne sind die negativen Auswirkungen noch schlimmer.

Weg vom Öl ist nicht die dümmste Idee, aber nicht so. Forschung in Hybride, effizientere Batterien (Elektroautos), sparsamere Motoren durchsetzen - sowas gehört gefördert.
 
Nein, die Kritik zur Umweltbelastung wird dadurch nicht entkräftet.
Aber ich gehe davon aus, dass der Löwenanteil der E10-Verweigerer nicht deshalb die Finger davon lässt.
 
Die Klimabilanz wird dadurch nicht besser ...

Ein ganz klares Jein.
Bei der Verbrennung von Erdöl wird CO2 freigesetzt, was vor hunderttausenden von Jahren aus der Atmosphäre in Pflanzen eingelagert wurde.

D.h. bezogen auf die Zeit des Verbrennungsmotor wurde fleißig CO2 in die Atmosphäre gepumpt.

Bei Biokraftstoffen, egal nun welcher, wird zwar auch CO2 durch die Verbrennung frei, ganz klar, aber dieses CO2 wurde im vergangenen Jahr der Atmosphäre entzogen.
Somit verbrennt es unter dem Strich CO2 neutral.

Forschung in Hybride, effizientere Batterien (Elektroautos), sparsamere Motoren durchsetzen - sowas gehört gefördert.

Elektroautos sind in meinen Augen zur Zeit sinnfrei.
Man nimmt Brennstoffe wie Öl und Gas, womit sich schon ein Auto betreiben lässt, verbrennt die, um Wärme zu gewinnen, um daraus Strom zu erzeugen, damit dieser unter Verlusten transportiert wird, um unter Verlusten Batterien zu laden, um dann unter Verlusten einen Motor zu betreiben.
Wenn der Strom dazu aus Licht/Luft/Wasser erzeugt würde, dann okay, aber da sind wir in der Menge noch weit von entfernt.

Sparsame Motoren haben wir.
Nur wird der Einspareffekt regelmäßig durch Luxuserweiterungen der Autos aufgefressen.
Ich hab da grad was passendes im anderen Forum gelesen:
Motorrad vor 30 Jahren, 800 cm³, 50 PS, Verbrauch 6 Liter
Motorrad aktuell, 1200 cm³, 100 PS, Gewichtssteigerung von 20%, Verbrauch 5,x Liter

Die Motoren sind nicht das Problem, das drumherum.

Und was uns eh am weitesten bringt, wenn man sein Leben so arrangiert, dass man zu 99% auf den Individualverkehr verzichten kann.

gruss kelle!
 
Bei Biokraftstoffen, egal nun welcher, wird zwar auch CO2 durch die Verbrennung frei, ganz klar, aber dieses CO2 wurde im vergangenen Jahr der Atmosphäre entzogen.
Somit verbrennt es unter dem Strich CO2 neutral.

Nur unter der Voraussetzung, dass die Bewirtung des Bodens und alle weiteren Prozessschritte ohne CO2 Emissionen erfolgen.
Und da wäre ich mir nicht so sicher. ;)


[...]um dann unter Verlusten einen Motor zu betreiben.
Beim Verbrennungsmotor ist der Anteil der Energie, der mechanisch genutzt werden kann wesentlich geringer als beim Elektromotor, von daher zieht das Argument nicht so recht.


Ansonsten gehe ich mit. Auch Pkws könnten 5 Liter verbrauchen, aber für einen gewissen Komfort verbraucht der Kunde dann eben doch lieber etwas mehr.
 
Nur unter der Voraussetzung, dass die Bewirtung des Bodens und alle weiteren Prozessschritte ohne CO2 Emissionen erfolgen.
Und da wäre ich mir nicht so sicher. ;)

Den Herstellungsprozess bei beiden Varianten zu vergleichen, war mir jetzt zu aufwendig.
Klar muss man den mit einbeziehen, auf beiden Seiten, dann kann man da dann den großen dicken Strich drunter machen.

Beim Verbrennungsmotor ist der Anteil der Energie, der mechanisch genutzt werden kann wesentlich geringer als beim Elektromotor, von daher zieht das Argument nicht so recht.

Sicherlich hat ein E-Motor den höheren Wirkungsgrad.
Nur will ich nicht wissen, wie viel Energie aus dem Liter Öl, den ich ins Kraftwerk schütte, bei E-Motor ankommt.

gruss kelle!
 
[...]

Bei Biokraftstoffen, egal nun welcher, wird zwar auch CO2 durch die Verbrennung frei, ganz klar, aber dieses CO2 wurde im vergangenen Jahr der Atmosphäre entzogen.
Somit verbrennt es unter dem Strich CO2 neutral.

Ein ganz klares Jein zurück. Das Ethanol verbrennt Klimaneutral, aber der gesamte Prozess der zur Herstellung dazu im Hintergrund läuft zieht die Bilanz ebenfalls ins Negative. Auch das "virtuelle Wasser", welches z.B. beim "Anbau Ethanol" z.b. durch Mais mit anfällt, lässt die Bilanz erheblich umfassender werden.

Elektroautos sind in meinen Augen zur Zeit sinnfrei.
Man nimmt Brennstoffe wie Öl und Gas, womit sich schon ein Auto betreiben lässt, verbrennt die, um Wärme zu gewinnen, um daraus Strom zu erzeugen, damit dieser unter Verlusten transportiert wird, um unter Verlusten Batterien zu laden, um dann unter Verlusten einen Motor zu betreiben.
Wenn der Strom dazu aus Licht/Luft/Wasser erzeugt würde, dann okay, aber da sind wir in der Menge noch weit von entfernt.

Langfristig wollen "wir" doch eh von "Brückentechnologien" wie Verbrennung und Kernenergie weg hin zu sauberen, regenerativen Energien. Bis dahin ist das noch ein weiter Weg, aber die Ansätze finde ich bisher sehr gut. Zum Beispiel das "Zurückgewinnen" von Energie, welche beim Bremsen verloren gehen würde. Reicht immer mal wieder für ein paar "gratis" Kilometer, summiert sich aber in der Masse auf. Aber das dauert noch einige Jahre, bis das wirklich in der Gesellschaft angekommen ist.

(Und fossile Rohstoffe zu verbrennen, um Strom daraus zu machen ist damit natürlich auch nicht sehr sinnvoll. Aber es gibt ja bereits etliche Möglichkeiten für uns Strom anders zu produzieren.)

Sparsame Motoren haben wir.
Nur wird der Einspareffekt regelmäßig durch Luxuserweiterungen der Autos aufgefressen.[...]

Hm, vom Gefühl her würde ich das verneinen. Da werde ich mich mal schlau machen wie die angegebenen Kraftstoffverbrauchdurchschnitte bei Autotests entstehen (ich ging immer davon aus, dass die den Verbrauch ohne Schnick-Schnack angeben). Natürlich steigt der Verbrauch, wenn die Klimaanlage dauerhaft läuft, die Sitzheizung rennt und etliche andere Verbraucher Saft benötigen.
 
Hm, vom Gefühl her würde ich das verneinen. Da werde ich mich mal schlau machen wie die angegebenen Kraftstoffverbrauchdurchschnitte bei Autotests entstehen (ich ging immer davon aus, dass die den Verbrauch ohne Schnick-Schnack angeben). Natürlich steigt der Verbrauch, wenn die Klimaanlage dauerhaft läuft, die Sitzheizung rennt und etliche andere Verbraucher Saft benötigen.

Jain, Klima oä evtl nicht, aber Tagfahrlicht, ESP, Parameterlenkung, Bremskraftverstärker, evtl. Spurassistenten, Reifendruckkontrolle, Gurtwarner etc pp. nehmen alle etwas Saft und vor allem Gewicht, genau wie bessere Dämmung gegen Lärm und Kälte, großflächige Innenverkleidung etc.
Vergleich bspw. das Leergewicht von nem Golf2 mit einem Golf5 :)
(Klar hat der Wagen dabei auch etwas an Größe zugelegt, aber hauptsächlich Außen, für den Fahrer ist da nicht viel übrig geblieben.)

Mein Polo2 hat selbst bei reichlich Bleifußfahrt im Mittel seine 7,5 l geschluckt, und das bei nem brauchbaren Platzangebot. Der 3er und 4er is n dem Bezug n schlechter Witz, also hab ich mir n Octavia (Golf 3 Basis) als Nachfolger geholt, kann man zumindest als größerer Mensch wieder brauchbar drin sitzen. Ergebnis: 8,0 - 8,5 l im Schnitt bei sparsamer Fahrweise, sonst eher ~ 10 l ...
 
Beim Verbrennungsmotor ist der Anteil der Energie, der mechanisch genutzt werden kann wesentlich geringer als beim Elektromotor, von daher zieht das Argument nicht so recht.
Aber am Ende ist es doch so, dass der Liter Benzin, der direkt im Auto verbrannt wird, das Auto weiter fahren lässt als der Liter Benzin, den ich in einem Kraftwerk verbrenne um Strom zu produzieren, womit dann das Auto fährt?

Ich bin da Laie und mich würde das interessieren.

Ansonsten gehe ich mit. Auch Pkws könnten 5 Liter verbrauchen, aber für einen gewissen Komfort verbraucht der Kunde dann eben doch lieber etwas mehr.
Ich fahre meinen PKW schon seit 170.000km mit 4 Litern. Und das ist ein Argument, was ich immer bringen kann, wenn es um Tempolimits auf Autobahnen geht: Ich fahre ganz selten schneller als 100 auf der Autobahn und erreiche damit Verbräuche von bis zu 3,3 Litern mit einem 100 PS Diesel in einem Kombi.

Wenn wir alle, die jeden Tag alleine duch die Welt kurven zur Arbeit und zurück, in einen Zweisitzer (wie den Smart CDI) setzen würden statt in einen Pseudo-Geländewagen oder ein 200 PS Cabrio, dann wären wir deutlich weiter.

Marty
 
Gewissensfrage

Werdet Ihr E10 tanken?
Nein
Da ich es ablehne Nahrungsmittel, wie zB. Getreide, zur Spritherstellung zu verwenden.
Das ist verwerflich, wenn man den Hunger in der Welt ernst nimmt.
 
Aber am Ende ist es doch so, dass der Liter Benzin, der direkt im Auto verbrannt wird, das Auto weiter fahren lässt als der Liter Benzin, den ich in einem Kraftwerk verbrenne um Strom zu produzieren, womit dann das Auto fährt?

Ich bin da Laie und mich würde das interessieren.

Ich will versuchen, darauf so umfassend wie möglich zu antworten, ohne es dabei zu sehr zu verkomplizieren.
In erster Näherung ist diese Aussage richtig.
Allerdings ist das Stromnetz komplexer als bspw. ein Trinkwasserspender, wo an einem Ende entnommen und am anderen eingespeist wird. Die elektische Energie kann im Netz schließlich nicht gespeichert werden - die eingespeiste Energie muss immer in etwa gleich der Last sein, andernfalls ist die Spannung an der Steckdose zu hoch oder zu niedrig für die Geräte. Daher werden Last prognostiziert und überwacht und die entsprechend benötigte Energie dann über Börsen ersteigert. Dabei sind Grundlastkraftwerke am wirtschaftlichsten, das heißt Kraftwerke, die immer einspeisen haben bessere Wirkungsgrade, als Kraftwerke, die häufig an- und abfahren oder unterhalb ihrer Nennleistung einspeisen (Teillastbetrieb).
Aufgrund der oben angesprochenen Nichtspeicherbarkeit des Stroms wird dieser Effizienzverlust aber natürlich dennoch in Kauf genommen - so existieren auch die teureren Gas und Ölkraftwerke, die nur zu Spitzenlastzeiten laufen.
Aus dem glechen Grund findet man in der Nähe von Kernkraftwerken öfter Pumpspeicherwerke etc., die die Schwankungen puffern können. Für die Betreiber wäre ein kurzzeitiges Herunterfahren der Anlage nicht möglich/wirtschaftlich. Es ist nicht ganz einfach, dem Otto-Normal-Verbraucher zu erklären, warum es an der Energiebörse negative Preise geben kann, aber das kommt genau von diesen An- und Abfahrkosten. Genauso, wie ich mein Kohlekraftwerk nicht für 4 Stunden an- und abschalten möchte, will ich mein Kernkraftwerk nicht für zwei Stunden abschalten. Es ist billiger, einzuspeisen und die Energie in diesem Zeitraum zu verschenken.

Ich nähere mich dem Punkt :mrgreen:.
Zu den Lastschwankungen kommen jetzt noch zusätzlich durch die Einspeisung der Erneuerbaren Schwankungen auf der Einspeiseseite dazu. Letztlich kann man das auch zusammenfassen und nur die übrige benötigte Energiemenge (Last - Erneuerbare) betrachten. Diese schwankt wesentlich stärker als die Last, das Ausgleichen dieser Schwankungen wird mit steigendem Anteil Erneuerbarer ökonomisch immer teuerer.
Ich vergesse sicher etwas, aber mir fallen gerade die drei Hauptlösungsansätze ein:
  • effiziente Speichertechnologien
  • leistungsfähige Netze über große Distanzen
  • Flexibiliserung der Nachfrageseite
Ich glaube, es ist besser, ich gehe nicht detailierter auf die einzelnen Punkte ein, sondern stelle dar, warum der Elektromotor mehr als ein Bilanzentrick oder eine Milchmädchenrechnung ist. Dabei denke ich nicht einmal, dass das Speicherpotential der Batterien der ausschlaggebende Punkt ist. Letztlich kaufen sich die Menschen die Autos ja, um damit herumzufahren und nicht um den Stromkonzernen zu helfen, das Netz stabil zu halten. Außerdem würden sich die Menschen ja sehr bedanken, wenn ihr Auto gerade dann halb leer geladen ist, wenn sie eine längere Fahrt starten wollen.
Der große Vorteil besteht darin, dass ich, wenn ich die Batterien laden will, meist zeitlich etwas flexibel bin. Anders als beim Topf auf dem Herd kann die Aufladung auch etwas unkontinierlich verlaufen, wenn die regenerativ dargebotene Energie schwankt - hauptsache ich kann am Morgen zur Arbeit und am Nachmittag nach Hause fahren, salopp gesagt.

Ich denke, das wird kommen. Zuerst Smart Meter, dann der sich verändernde Strompreis, der es erstmalig für die Verbraucher interessant macht, sich zu überlegen, wann was eingeschaltet wird. Natürlich muss man sich keine Illusionen machen - der Löwenanteil des Stromverbrauchs bleibt zeitlich unverändert. Aber Geräte wie Pumpen, Kühlsysteme oder eben das Elektroauto, bei denen das System über einen gewissen Puffer verfügt, könnten dann laufen, wenn der Strom gerade günstig ist.
Und sicherlich wird es auch Systeme geben, bei denen die Autofahrer an der Nutzung ihrer Akkus einen kleinen Obulus mitverdienen können - zumindest glaube ich, dass dieser Anreiz nötig ist.

Ich weiß, das ist alles noch etwas Zukunftsmusik. Aber ich hoffe, es ist klar geworden, dass der Liter Benzin im Ottomotor nicht gleich dem Liter Öl im Kraftwerk ist.
 
Medikamente aus Öl

für Medikamente braucht man keine große Erdölvorkommen. Da genügen geringe Mengen. Wenn Menschen verhungert sind, brauchen Sie keine Medikamente mehr.
 
Versuch: ADAC betankte nicht geeigneten Opel für 11.000 Kilometer mit E10

Folgende News wurde am 18.05.2011 um 11:43:00 Uhr veröffentlicht:
Versuch: ADAC betankte nicht geeigneten Opel für 11.000 Kilometer mit E10
Shortnews

Der ADAC hat versuchsweise einen Opel Signum, der nicht für den Biosprit E10 geeignet ist, für eine Strecke von 11.000 Kilometern nur mit diesem Kraftstoff betankt. Das Ergebnis des Tests war, dass der acht Jahre alte Opel, der einen 2,2 Liter Direkteinspritzmotor besitzt, keinerlei Schaden genommen hat. Ein Mitarbeiter des ADAC zeigte sich in einem Gespräch fast enttäuscht. Er sagte, dass sie in dem Versuch gehofft hatten, dass ein Schaden auftritt. Dann hätte man nach der Ursache forschen können. Ob jetzt die Fahrzeuge, die für ungeeignet erklärt wurden, doch mit E10 betankt werden können, will der ADAC nach diesem Test allerdings nicht behaupten.
 
Oh, die Welt geht nicht unter, wenn man hunderte von Litern E10 tankt 8O

Ich bin entsetzt! :LOL:

gruss kelle!
 
An EINEM Auto (so liest sich das jedenfalls, und ich hab einfach keinen Bock mehr, jede ShortNews selber nachzurecherchieren) was auszuprobieren und das dann "Versuch" zu nennen, ist aber schon recht gewagt, finde ich.
 
Hä? Was ist es denn sonst wenns kein Versuch ist? Für mich heißt Versuch = 1 mal vielleicht 2 oder 3 mal. Und darüber hinaus ist es mehr als nen Versuch (Also ne Versuchsreihe). Und der letzte Satz sagt doch auch schon alles, der ADAC will daraus keine Schlüsse ziehen.
 
An EINEM Auto was auszuprobieren und das dann "Versuch" zu nennen, ist aber schon recht gewagt, finde ich.

Naja, für die Panikmache die der ADAC betrieben hat, ist das schon ein vollumfänglicher Versuch.

Schließlich wurde ja davon ausgegangen, dass der Motor stirbt, wenn man nur neben einer E10 Säule steht. :ugly:

gruss kelle!
 
Die einschätzung ob ein Auto für E10 geeignet ist oder nicht wird vom Hersteller vorgenommen. Da diese aber nicht in die Verantwortung genommen werden wollen weil ein vermeindlich E10 taugliches Fahrzeug durch E10 doch einen Schaden erleidet wurden bei vielen Herstellern fast alle der ältern Fahrzeuge für E10 untauglich erklärt.

Der Hersteller kann bei der Aussage das Fahrzeug ist E10 tauglich nur verlieren also warum sollte er diese Aussage treffen?

Also mich wundert es nicht das es Autos gibt die angeblich kein E10 vertragen es dann aber anscheinend doch tuen.