Amerikanischer Staatsterrorismus

Unterstützung der Taliban, solange sie noch ins Konzept passten

Wo haste denn diesen Schwachsinn her ?
Schlecht geträumt oder am Stammtisch nicht genau hingehört ??? :biggrin:

Die USA haben die "Mujaheddin" im Kampf gegen die Sowjets unterstützt.
"Mujaheddin" sind aber keine "Taliban".

Mit ein bisschen Schulbildung wäre Dir das bewusst.
Es lebe Dein Halbwissen. :biggrin:
 
Mit ein bisschen Schulbildung wäre Dir das bewusst.
Es lebe Dein Halbwissen. :biggrin:

In dem falle ist das "Halbwissen" aber gleichmäig verteilt. Die USA hat alles als "Mujjaheddin" unterstützt, was gegen die Sowjets gekämpft hat. Die Militärhilfe war ziemlich unreflektiert - hauptsache, die Rote Armee konnte nicht gewinnen.

Die Taliban sind nicht DIREKT unterstützt worden, aber eben auch nicht NICHT

(furchtbare Grammatik...)
 
Ich will ja nicht klugscheissen ... aber ...
Die Taliban als "solches" haben sich erst nach Ende der sowjetischen Besatzung gebildet.
Eine direkte Unterstützung der Taliban als "Regierungsregime" oder "Gruppierung", wie von Schlimmerfinger dargestellt, gab es meines Wissens nach nicht.

Politisch und militärisch formierten sich die Taliban um 1993 nach dem Ende der sowjetischen Besatzung Afghanistans, als verschiedene Gruppierungen der Mujahedin untereinander in bewaffnete Auseinandersetzungen gerieten.
Ihre Gründung wurde von Pakistan finanziell und materiell unterstützt. Im Verlauf der Kämpfe entwickelten sich die Taliban ab 1995 zur dominanten Fraktion innerhalb Afghanistans. Einen Großteil ihrer Mitglieder rekrutierten sie aus den Koranschulen (Madrasa) entlang der afghanisch-pakistanischen Grenze.

Wikipedia - Taliban
 
Haarspalterei. Sie HIEßEN damals noch nicht so, aber die Taliban haben sich 1993 nicht über Nacht gegründet. Unbestritten waren spätere Taliban unter den Unterstützten. Ebenso, wie es einige spätere Al Qaida-Kader waren. Ich glaube schon, dass sich die CIA und das Pentagon einen Dreck um die politischen Ziele der einzelnen Fraktionen geschert hat. Und das es diese Fraktionen gab, hat man in den Jahren nach dem Abzug der Rotarmisten ja gesehen...
 
Haarspalterei. Sie HIEßEN damals noch nicht so, aber die Taliban haben sich 1993 nicht über Nacht gegründet.

Sorry aber da muss ich mal das Haarspalter-Beil auspacken ...

Als Reaktion auf den nun tobenden Bürgerkrieg und die Anarchie im Land entstand die Bewegung der Taliban. Ein weiterer wichtiger Grund, der mit zum Aufstieg dieser von Patschtunen dominierten Gruppierung beitrug, war, dass die Paschtunen sich nicht ausreichend repräsentiert sahen. Viele Taliban wurden in den Madrasas in Pakistan ausgebildet. Sie hatten oft auch einen ländlichen paschtunischen Hintergrund. Diese Gruppe deklarierte selbst, dass sie die Kriegsherren zurückdrängen wollten. Ferner sollte die Ordnung im Land wieder hergestellt werden und die Ausbreitung des Islams gefördert werden. Dabei bekamen die Taliban Unterstützung aus Pakistan. 1994 war die Gruppierung stark genug, um die Stadt Kandahar von einem lokalen Kriegsherr zu erobern. Anschließend dehnten sie ihren Einfluss aus, so dass sie schon 1995 Herat und Dschalalabad einnehmen konnten.
Mag sein, dass der ein oder andere Taliban-Kämpfer irgendwann einmal vorher auf seiten irgendeines Warlords gegen die Russen gekämpft hat.

Von einer "Unterstützung der Taliban" durch die USA kann aber deshalb keine Rede sein.
Das würde nämlich bedeuten, dass exakt diese Gruppierung (die sich erst namentlich nach dem Rückzug der Sowjets gegründet hat) unterstützt worden wäre.

Auch ganz gut nachzulesen hier
 
Ich habe mir aber schon gedacht, dass der Vergleich USA-Nazideutschland irgendjemanden hier veranlassen wird, Nazideutschland gegen diesen gemeinen Vergleich zu verteidigen :roll: :roll: :ugly:

Kann ich mir doch echt nicht verkneifen, darauf zu antworten. Gegen welchen Vergleich habe ich bitteschön Nazi-Deutschland verteidigt?
Ich wehre mich nur gegen Versuche, durch den Sprachgebrauch so zu tun, als hätte die liebe UDSSR an diesem Überfall nicht teilgenommen.

Und wo wir grad dabei sind -
Tote, verursacht durch Nazi-Deutschland = böse, böse, böse
Tote, verursacht als Kollateralschaden durch die lieben USA = gut, gut, gut ???

Jeder unbeteiligte Zivilist der durch Kriegseinwirkung oder Terrorismus stirbt ist ein unschuldiges Opfer, egal auf welcher Seite.
Und der durch die Ölkonzern-Clique, mit Lügen und Irreführung des Kongresses begonnene Angriffskrieg der USA gegen den Irak ist an sich schon ein Kriegsverbrechen.

Die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert, dass die westeuropäischen Staaten, die USA, die damalige Sowjetunion und ihre Satelliten, insbesondere die DDR, viele der Verbrechen Saddam Husseins durch Lieferungen von Waffen und militärischem Know-how, durch enge diplomatische, ökonomische und politische Zusammenarbeit erst ermöglicht haben.

Das heißt, dass die USA ein Problem, welches sie selbst mit geschaffen haben, durch diesen Krieg beseitigen wollten. Hierfür nehmen sie mal wieder zigtausende Ziviltote in Kauf.
 
Der inzwischen, ach so terroristische, Osama bin Laden ;) war mal ein sehr guter Verbündeter der USA. Nachzulesen in jedem Geschichtsbuch.
Daß es Leute gibt, die Tatsachen ignorieren, ist klar. George Bush ist der Friedensengel und ich bin der Kaiser von China. :yawn:
[edit by darkkurt : Nicht zu vergessen: Kein Reno-Geheule in den Threads...]
 
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Quelle EKD 8O:

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Wolfgang Huber, hat davor gewarnt, die bestehenden Freiheitsrechte dem Anti-Terror-Kampf zu opfern. Europa brauche sowohl vorbeugende Sicherheitsmaßnahmen als auch das Bewusstsein, «dass wir in einem freiheitlichen Gemeinwesen leben und auf keinen Fall zu einem totalen Sicherheitsstaat werden wollen», sagte der Bischof in einem Interview der «Berliner Zeitung».
Nach Hubers Ansicht sind die USA nach den Terroranschlägen vom 11. September zu weit gegangen. Das betreffe zum Beispiel die Vorstellung, ein Land sei um so sicherer, je mehr Menschen in Gefängnissen sitzen. Auch die Todesstrafe mit dem damit verbundenen Vergeltungsdenken vergifte die gesellschaftliche Atmosphäre. «Damit werden sich europäische Staaten hoffentlich nie anfreunden», so der Bischof.
Nachdrücklich sprach sich Huber allerdings dafür aus, Ausländer abzuschieben, die unter Terrorverdacht stehen. Ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung zu geben, erwecke den Anschein, «wir würden uns gegen Terrorismus nicht zur Wehr setzen». Dabei erforderlich bleibe, dass die Bereitschaft zur Abwehr nicht missbraucht werde, «um sich politisch missliebige Menschen vom Hals zu schaffen».
 
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