Man hat sich halt dazu entschlossen, lieber auf die Angstschürerei der AfD zu hören.
Die hat ja übrigens gemerkt, das mit "Flüchtlingen" nicht ewig zu punkten sein wird. "Islam" ist die neue Bedrohung!
Beschneidung war auch schon öfters auf der Tagesordnung anderer Parteien. Das einige religiöse Praktiken zumindest umstritten sind (und nicht nur bei Rechten) ist nun nicht neu. Das die AfD sich alternative nennt und daher auch speziell natürlich Themen anschneidet über die man sich kaum trauen kann offen zu reden ist nun auch klar. Auch unsere etablierten Politiker werden ja mal schnell zerrissen wegen einer falschen Formulierung. Und es ist gut, wenn eine Partei trotz Medienschelte und Drohungen aus der Gesellschaft (Schusswaffengebrauch gegen Plakatierer der AfD/ Angriffe mit Torten / Störung derer angemeldeten Demonstrationen / Saalverweigerungen für Parteitreffen) Themen ansprechen, die zumindest ein Teil der Menschen interessieren. Speziell das Thema Islam interessiert übrigens viele, wie man gestern in den ARD-Umfragen gesehen hat. Dass der Einfluss des Islams zu groß wird haben über alle Parteien hinweg in BW 52% gesagt. Also wieso sollte eine Partei sich nicht mit diesem Thema beschäftigen, wenn sie sich alternative nennt? Alternative dazu, dass einige Themen politisch und gesellschaftlich ausgeklammert werden, da es sich nicht gehört darüber zu reden?
Zudem frage ich mich, wann in die Köpfe der Menschen Einzug gehalten hat, dass eine andere Meinung zu haben und zu vertreten angst schüren ist. Menschen gehen wählen in einer Demokratie um ihre Zukunft mit zu gestalten. Dass heißt, man empfindet einen Weg als besser als einen anderen. Das heißt noch lange nicht, dass man angst vor dem anderen Weg hat. Ansonsten haben alle Menschen angst. Du ebenso wie jeder AfD-Wähler. Das ist eine rein linkspopulistische Argumentationslinie.
Als ich fasse noch mal zusammen: Die AfD spricht Dinge an, die vorher von einem Teil der Gesellschaft, gestützt durch die Medien, tabuisiert wurde und das finde auch ich gut
Die AfD wurde durch alle Altersschichten und bei Nichten nur von armen Menschen gewählt. Es ging also nicht um Neid gegenüber den Flüchtlingen, es ging darum, welchen Weg diese Menschen als besser erachten. Denn vielen AfD-Wählern geht es gut. Sie wollen nur ihr gesellschaftliches Leben mit gestalten.

Ich würde es auch besser finden, wenn man sich mit den politischen Forderungen der AfD auseinandersetzt, statt sie nur zu diffamieren oder zu ignorieren.