Man hat sich halt dazu entschlossen, lieber auf die Angstschürerei der AfD zu hören.

Die hat ja übrigens gemerkt, das mit "Flüchtlingen" nicht ewig zu punkten sein wird. "Islam" ist die neue Bedrohung!

Beschneidung war auch schon öfters auf der Tagesordnung anderer Parteien. Das einige religiöse Praktiken zumindest umstritten sind (und nicht nur bei Rechten) ist nun nicht neu. Das die AfD sich alternative nennt und daher auch speziell natürlich Themen anschneidet über die man sich kaum trauen kann offen zu reden ist nun auch klar. Auch unsere etablierten Politiker werden ja mal schnell zerrissen wegen einer falschen Formulierung. Und es ist gut, wenn eine Partei trotz Medienschelte und Drohungen aus der Gesellschaft (Schusswaffengebrauch gegen Plakatierer der AfD/ Angriffe mit Torten / Störung derer angemeldeten Demonstrationen / Saalverweigerungen für Parteitreffen) Themen ansprechen, die zumindest ein Teil der Menschen interessieren. Speziell das Thema Islam interessiert übrigens viele, wie man gestern in den ARD-Umfragen gesehen hat. Dass der Einfluss des Islams zu groß wird haben über alle Parteien hinweg in BW 52% gesagt. Also wieso sollte eine Partei sich nicht mit diesem Thema beschäftigen, wenn sie sich alternative nennt? Alternative dazu, dass einige Themen politisch und gesellschaftlich ausgeklammert werden, da es sich nicht gehört darüber zu reden?

Zudem frage ich mich, wann in die Köpfe der Menschen Einzug gehalten hat, dass eine andere Meinung zu haben und zu vertreten angst schüren ist. Menschen gehen wählen in einer Demokratie um ihre Zukunft mit zu gestalten. Dass heißt, man empfindet einen Weg als besser als einen anderen. Das heißt noch lange nicht, dass man angst vor dem anderen Weg hat. Ansonsten haben alle Menschen angst. Du ebenso wie jeder AfD-Wähler. Das ist eine rein linkspopulistische Argumentationslinie.

Als ich fasse noch mal zusammen: Die AfD spricht Dinge an, die vorher von einem Teil der Gesellschaft, gestützt durch die Medien, tabuisiert wurde und das finde auch ich gut

Die AfD wurde durch alle Altersschichten und bei Nichten nur von armen Menschen gewählt. Es ging also nicht um Neid gegenüber den Flüchtlingen, es ging darum, welchen Weg diese Menschen als besser erachten. Denn vielen AfD-Wählern geht es gut. Sie wollen nur ihr gesellschaftliches Leben mit gestalten.
 
Wunsch:

BaWü:
CDU<30 (hinter den Grünen)
AfD>13 (vor der Spd)

Rheinland-Pfalz:
SPD oder CDU --> Egal (hauptsächlich in der Summe möglichst wenig)
Afd>10

Sachsen-Anhalt
CDU<28
AfD>22 (Als zweitstärkste Partei!)
SPD<12

Mich würde mal eine Wahlumfrage zu Sachsen interessieren... Bei den sächsischen Männern ist die AfD bestimmt schon mit Abstand die stärkste Partei.
Ich würde mal sagen:

Besser als erwartet... :D
 
Allerdings erreicht die AfD wohl "nur" bis zu 25% der Bevölkerung und nicht die "Mehrheit des Volkes", wie hier und in anderen Threads öfter mal spekuliert wurde.

Scheinbar benötigen die meisten Wahlberechtigten doch noch keine "Alternative".

Allerdings hat die Teilnahme der AfD offenbar zu einer Erhöhung der Wahlbeteiligung beigetragen. Das ist immerhin etwas Gutes. Mal sehen, welche Koalitionen nun entstehen werden...
 
Allerdings erreicht die AfD wohl "nur" bis zu 25% der Bevölkerung und nicht die "Mehrheit des Volkes", wie hier und in anderen Threads öfter mal spekuliert wurde.
Das stimmt. Aber man sollte nicht vergessen, dass das immerhin jeder Vierte (!) ist, der sich trotz recht massiver medialer Hetze und unpopulärem Ruf zur Wahl dieser Partei entschlossen hat.

Wenn ich mir anschaue, was auf Facebook los war und ist, hätte ich mir so einem grandiosen Ergebnis nie und nimmer gerechnet. Auf Facebook fand sich auf einmal jedes kleine Licht (diesseits und abseits meiner Freundesliste) ein und brachte irgendeinen verzweifelten Aufruf, nicht die AfD zu wählen. Man war sich sogar nicht zu blöd, ziemlich eindeutig Vergleiche mit der NSDAP und Nazis im Allgemeinen zu ziehen. Vielleicht haben diese total bescheuerten Aktionen noch die letzten unentschlossenen zur Wahlurne getrieben und ihr Kreuz bei der AfD machen lassen, wer weiß. Falls ja: Weitermachen bitte! Falls nicht: Interessiert niemanden :D :D :D
 
Das stimmt. Aber man sollte nicht vergessen, dass das immerhin jeder Vierte (!) ist, der sich trotz recht massiver medialer Hetze und unpopulärem Ruf zur Wahl dieser Partei entschlossen hat. [...]

Ja. Aber auch nur im kleinsten der drei Länder. ;) In den beiden anderen waren es weniger.

Und zur "Wahlbeeinflussung": Die Wahl ist geheim. Also selbst wenn man Angst vor Ressentiments hat, wenn man sich öffentlich zur AfD bekennt, so kann man sie doch ohne weiteres wählen.
 
Allerdings erreicht die AfD wohl "nur" bis zu 25% der Bevölkerung und nicht die "Mehrheit des Volkes", wie hier und in anderen Threads öfter mal spekuliert wurde.
In der Flüchtlingsfrage schon... Aber es gibt ja auch noch andere Gründe eine Partei zu wählen... Außerdem ist man bei neuen Parteien zu Recht erstmal vorsichtig...

Ich finde schon, dass dies ein bemerkenswerter Denkzettel ist: Ein Viertel der Wähler in SA ist so unzufrieden, dass sie einer Black Box (und das ist die AfD zu großem Teil in SA) ihre Stimme geben...

Ich denke in Sachsen (wo die AfD im Gegensatz zu Sachsen-Anhalt stark ist) gäbe es eine Mehrheit für die AfD...
 
Also bei gut 20% an Leuten in D die fremdenfeindliche Ressentiments haben, in nur einem Bundesland über die 20% zu klettern finde ich jetzt nicht die Welt. Besonders da dieses Bundesland immer wieder solche völlig verschobenen Ansichten vertritt, siehe DVU.
Interessant finde ich jetzt Photon's Aussage, bis vor kurzen kannte er angeblich kaum jemanden der nicht die AfD wählte und nun gab es wohl doch so einige selbst auf seiner Freundliste bei facebook die doch nicht so AfD-affin sind.:roll:

Besonders lustig fand ich gestern eigentlich den Poggenburg in SA. Bei jedem Wahltermin von den bösen Flüchtlingen sprechen etc. und das erste Interview bei ARD mit de Worten enden lassen, Flüchtlinge sind doch gar nicht das Thema. :ugly:
 
Also bei gut 20% an Leuten in D die fremdenfeindliche Ressentiments haben, in nur einem Bundesland über die 20% zu klettern finde ich jetzt nicht die Welt. Besonders da dieses Bundesland immer wieder solche völlig verschobenen Ansichten vertritt, siehe DVU.
Interessant finde ich jetzt Photon's Aussage, bis vor kurzen kannte er angeblich kaum jemanden der nicht die AfD wählte und nun gab es wohl doch so einige selbst auf seiner Freundliste bei facebook die doch nicht so AfD-affin sind.:roll:
'Tschuldige, aber die meisten "Freunde" auf Facebook kenne ich überhaupt nicht. Die haben sich mal irgendwann angesammelt, waren Freunde von Freunden oder von Arbeitskollegen. Oder kamen über irgendein blödes Spiel, das ich schon seit Jahren nicht mehr spiele. Ich war, was allerdings wenig ins Thema passt, ebenso überrascht, wieviele von meinen Facebook-Freunden begeisterte Donald Trump-Anhänger sind und vehement gegen Obama wettern. Und wieviele ein Food-Blog haben. Und wer wieder irgendein Level in irgendeinem mir unbekannten Spiel erreicht hat.

Wie gesagt - die meisten der über 1000 Leute kenne ich überhaupt nicht. Da ist kein Widerspruch, wo Du mir einen andichten willst ;) Aber ok, der Versuch ist es ja wert. Musst vermutlich erstmal die Wahlklatsche ein wenig verdauen, verstehe ich natürlich :) Wenn ich ehrlich bin hätte ich auch vor allem in Westdeutschland niemals mit einem so großartigen Ergebnis gerechnet. Ich meine, die Junkies haben dafür bald Jahrzehnte gebraucht, auch nur über 5% zu kommen. AfD mal eben locker flockig über 10%. Und das, obwohl pausenlos gegen die AfD gefeuert wird. Gerade im Berliner Kurier gelesen, welcher ein schwarzes Band im Titel hat (soll wohl ein Trauerflor sein *lol): "Deutschland wird dunkler". Na dann können wir ja nur hoffen, dass Springer bald das Licht aus macht :D
 
Man hat sich halt dazu entschlossen, lieber auf die Angstschürerei der AfD zu hören.

Die hat ja übrigens gemerkt, das mit "Flüchtlingen" nicht ewig zu punkten sein wird. "Islam" ist die neue Bedrohung!

Hätte man vielleicht weniger auf die Angstschürerei der etablierten Partein und Medien gehört, wären es vermutlich noch viel mehr gewesen. ;)

Und ja, vielleicht sollte man sich dieses Problems mal annehmen. Natürlich nur, wenn man nicht zu beschäftigt damit ist, anderer Leute Leib und Leben zu gefährden.

Ich sage an dieser Stelle mal ganz polemisch, die etablierten Parteien und die Medien haben mitgeschraubt. :ugly:
 
Und zur "Wahlbeeinflussung": Die Wahl ist geheim. Also selbst wenn man Angst vor Ressentiments hat, wenn man sich öffentlich zur AfD bekennt, so kann man sie doch ohne weiteres wählen.

Das ist doch nun nicht dein ernst, oder? Wir reden schon etwas länger hier und ich weiß, dass du das besser kannst...

Die Medien und die Community machen den Menschen angst davor, wie die Zukunft mit der AfD wird. Andere Bundesländer werden weniger mit euch interagieren, wir würden mit einer regierenden AfD nicht zusammen arbeiten, usw. (Erinnert irgendwie an Frankreich, die gerade versuchen den Engländern zu drohen die Flüchtlinge durch den Tunnel zu schicken, wenn diese aus der EU austreten, diese Drohung würde man auch nicht gegenüber anderen Nicht-EU-Ländern äußern, da Nachbarn unabhängig von der EU miteinander interagieren sollten). Die Nazikeule wurde geschwungen, usw. Meine Güte, dass unbegründete Ängste aufgebaut werden können, da sind wir uns doch wohl einig und ich denke auch du wirst zugeben, dass die Medienberichtserstattung nicht objektiv war sondern sich an einzelnen Aussagen und Punkten aufgegeilt hat. Du wirst das nun versuchen zu relativieren, in dem du sagst, die AfD hat das aber auch gemacht... Aber das ändert nichts daran, dass aktuelle Parteien und die Medien mehr Macht und Einfluss haben.

Baffi schrieb:
Allerdings erreicht die AfD wohl "nur" bis zu 25% der Bevölkerung und nicht die "Mehrheit des Volkes", wie hier und in anderen Threads öfter mal spekuliert wurde.

Scheinbar benötigen die meisten Wahlberechtigten doch noch keine "Alternative".

Allerdings hat die Teilnahme der AfD offenbar zu einer Erhöhung der Wahlbeteiligung beigetragen. Das ist immerhin etwas Gutes. Mal sehen, welche Koalitionen nun entstehen werden...

Kannst ja mal auf der ARD-Seite schauen, da wurden auch Befragungen gemacht. Es gibt auch genügend Menschen auf Seiten der etablierten Parteien, die auf Fragen zur Flüchtlingskrise, etc. nicht parteikonformer Meinung sind. Man wählt halt häufig auch das, was man kennt oder was man immer gewählt hat. Die AfD ist nun mal eine neue Partei und diese wird nie aus dem Stand so viele Stimmen mobilisieren können, weil eben Menschen auch angst haben vor unbekannten Zukünften. Das ist doch ganz normal. Nun können sie hoffentlich zeigen, dass sie Reifen. Ich hoffe auch, dass einige Personalien sich langfristig ändern werden. Gauland fand ich z.B. ganz schlimm gestern bei den Interviews.

Ich denke die Demokratie hat aus 2 Gründen schon mal gewonnen. Es gibt endlich wieder eine andere Meinung, die man wählen kann (wäre schön, wenn es ein noch breiteres Spektrum geben würde). Vorher war eigentlich alles alternativlos (leider in einigen Teilen immer noch). Ob man nun SPD/CDU/Grüne oder auch teils die Linke wählt wollen sie in vielen Dingen einfach das Gleiche. Und es gehen endlich wieder mehr Menschen wählen. Denn Nichtwähler sind meistens nicht darum Nichtwähler, weil sie desinteressiert sind, sondern weil ihnen eine politische Heimat fehlt.

https://de.statista.com/statistik/d...n-der-bundestagswahl-2009-nicht-teilzunehmen/
 
Ob man nun SPD/CDU/Grüne oder auch teils die Linke wählt wollen sie in vielen Dingen einfach das Gleiche.
Also ich finde man hat jetzt grob die Wahl zwischen drei (in Bayern vier) Möglichkeiten:

-CDU/SPD/Grüne/FDP
-Die Linke (bin froh, dass es derzeit eine Oppositionspartei im Bundestag gibt)
-AfD

Was mich derzeit fast ein bisschen aufregt ist das Geschwafel von "Die demokratischen Parteien müssen jetzt zusammenarbeiten"... Wieso sollte die AfD nicht demokratisch sein? Was ist das für ein Blödsinn?
 
Was mich derzeit fast ein bisschen aufregt ist das Geschwafel von "Die demokratischen Parteien müssen jetzt zusammenarbeiten"... Wieso sollte die AfD nicht demokratisch sein? Was ist das für ein Blödsinn?


Das Problem ist, dass Demokratie relativ klar definiert ist in den Medien und bei unseren Politikern. Und dadurch auch in den Schulen. Demokratie ist nicht die Möglichkeit zu Wählen und die daraus resultierende repräsentative Aufgabe der Politik, die Interessen und Wünsche des Volkes zu vertreten. Demokratie ist es alle paar Jahre eine Partei zu wählen, welche über uns regieren darf.

Letztens in einer Talkshow bei den öffentlich rechtlichen war ein slowakischer Spitzenpolitiker, welcher gesagt hat, dass er für einige Sachverhalte keine Mehrheit bekommt und schließlich die Wünsche seiner Bevölkerung vertreten müsse. Da guckte der Tauber schon abfällig. Dann fragte er, was denn sei, wenn seine Bevölkerung nicht in der EU sein wollen würde. Darauf kam die Antwort, dass er ein Referendum machen würde. Das wurde mit Unverständnis beantwortet.

Und genau das zeigt nun mal unser Demokratieverständnis. Demokratie bedeutet das von einer Politelite als einzig richtigen Weg definierte zu machen und bei Nichten auf die Wünsche und Interessen des Volkes einzugehen. Demokraten sollten das Volk überzeugen können von einem richtigen Weg, weil dieser richtig ist und nicht dadurch, dass sie Panik verbreiten für alle andere Wege.

Ich glaube wir sind auf einem guten Weg wieder ein Stück mehr in Richtung Demokratie zu kommen. Aber ich denke auch, dass es noch ein weiter weg ist.
 
[...] Die Medien und die Community machen den Menschen angst davor, wie die Zukunft mit der AfD wird. Andere Bundesländer werden weniger mit euch interagieren, wir würden mit einer regierenden AfD nicht zusammen arbeiten, usw. [...]

Bedeutet denn Demokratie Deiner Auffassung nach, dass sich die Gegner einer neuen Partei mit ihrer Meinung zurückhalten müssen? :think: Ich würde es auch besser finden, wenn man sich mit den politischen Forderungen der AfD auseinandersetzt, statt sie nur zu diffamieren oder zu ignorieren.

Aber wenn nun einige Politiker der Auffassung sind, die Demokratie sei in Gefahr, wenn eine AfD auftaucht, dann können sie das wohl genau so laut verkünden wie die AfD, die Angst vor dem Untergang des Abendlandes verbreitet. Beides wird vom Klickstrecken- und Überschriftenjournalismus gern "gefressen".

Bei mir verfängt übrigens keine der beiden Strategien. ;)
 
" Wieso sollte die AfD nicht demokratisch sein? Was ist das für ein Blödsinn?"....oder " wenn man sich mit den politischen Forderungen der AfD auseinandersetzt, statt sie nur zu diffamieren oder zu ignorieren"...

lebe in Dresden und sehe, was da passiert jeden Montag, nur als Beispiel....was da für ein Hass und Böses verbreitet wird immer wieder....

omg...habt ihr echt gar nichts aus der Geschichte gelernt?...Traurig sowas unter einem Mäntelchen von Demokratie wegzureden....
 
Ich finde es sehr bedenklich wenn "demokratische Verhältnisse", "Meinungsfreiheit", "Tabu-Themen ansprechen" etc. immer nur dann zum Thema werden wenn diese von den AfxxgiNPDa1%-Jüngern kommt. Ihr merkt ja nicht einmal wie eingeschränkt ihr schon Denken, Demokratie, Meinung etc. an euch binden wollt. Und genau in diesem Punkt zeigt aber nur eines: das antidemokratische Gedankengut.
 
Bedeutet denn Demokratie Deiner Auffassung nach, dass sich die Gegner einer neuen Partei mit ihrer Meinung zurückhalten müssen? :think:
Auch wenn ich nicht angesprochen war: Von dem Recht, frei seine Meinung (sei sie auch noch so bescheuert) über die AfD zu verkünden, machen doch alle regelmäßig im Übermaß Gebrauch. Auch das ist Demokratie, natürlich.

Einer demokratischen Partei vorzuwerfen, sie wäre undemokratisch, ist natürlich auch nur eine Meinung. Kann man haben und vertreten. Muss sich dann aber nicht wundern, wenn man der Lächerlichkeit preis gegeben und bei der Wahl abgestraft wird, wenn man noch mehr Bullshit redet, als man der AfD andichten möchte.

Wenn man dann noch herum zickt wie im Kindergarten "Nein, ich will nicht mit dem Onkel von der AfD reden und meine Suppe will ich auch nicht essen", dann tut das sein Übriges. Und wenn sich alles selbst ernannten "Demokraten" jetzt auf einmal gegen die AfD verschwören, dann ist es auch ihr gutes Recht. Sollen sie nur machen. Zeigt dann aber überdeutlich, wie wenig sie sich überhaupt noch voneinander unterschieden haben und dass alle, die behaupteten, dass die etablierten Parteien auch nur aufgeschäumter Einheitsbrei von Diktatoren ist, recht hatten. Insofern kann es nur besser werden für die AfD :)

omg...habt ihr echt gar nichts aus der Geschichte gelernt?...Traurig sowas unter einem Mäntelchen von Demokratie wegzureden....
Was ich aus der Geschichte vor allem gelernt habe ist, dass sämtliche so genannte "demokratische" Wahlen, wie ich sie kennengelernt habe, allesamt für den Arsch waren. Warum für den Arsch?

Weil sich die anschließend gemachte Politik in nur so bedeutungslos geringen Nuancen von der vorhergehenden unterschied, dass ich keinen Unterschied ausmachen konnte. Im schlimmsten Fall habe ich noch mitbekommen, ob mir das Geld aus der linken oder rechten Tasche von meiner Regierung stibitzt wurde, aber was interessiert es mich, wenn ich ohnehin nicht merke, wo oder ob es mir wieder zu Gute kommt. Letztlich hat sich einer zum Gottkönig erhoben und den Kurs diktiert. Ob der nun Kohl heißt, Schröder oder Merkel, ist völlig belanglos. Unterschiede wie sie vielleicht noch in den 1960er, 70 und womöglich auch noch 80er Jahren zwischen den großen Parteien existierten, sind heute nicht nur verwässert, sondern schlicht verschwunden. Es blieben nur noch kleine Unterschiede, die jede Kindergartengruppe binnen Minuten zu einer respektablen Einheit hätte auflösen können, wenn man denn ein Ziel vor Augen hat und nicht nur um seine Diät zu rechtfertigen diskutieren will des Diskutierens wegen. Oder worauf wolltest Du hinaus? Ach, ich ahne es schon, darf ich mal raten?

Was ihr immer mit eurem Nazi-Scheiß wollt, weiß ich allerdings auch nicht. Wird nichts anderes mehr in der Schule unterrichtet? Und ist die Essenz aus all der Bildung, dass rechts von Union schon Nazi anfängt? Wisst ihr überhaupt, was genau ihr einem Menschen oder einer Partei vorwerft, wenn ihr den Nazi-Vergleich an den Haaren herbei zieht? Diesen Begriff heutzutage auf eine Partei wie die AfD anzuwenden ist etwa so geistreich wie zu sagen: "Der Teufel ist ein Eichhörnchen" und sagt nichts anderes aus, als dass man sich mit der AfD weder inhaltlich, noch als Phänomen auseinander gesetzt, dafür aber reichlich Medien jedweder Art konsumiert hat...
 
[...] omg...habt ihr echt gar nichts aus der Geschichte gelernt?...Traurig sowas unter einem Mäntelchen von Demokratie wegzureden....

Es geht doch nicht darum, etwas "wegzureden". Sondern darum, sich mit anders denkenden Menschen vernünftig auseinanderzusetzen.

[...] Und wenn sich alles selbst ernannten "Demokraten" jetzt auf einmal gegen die AfD verschwören, dann ist es auch ihr gutes Recht. Sollen sie nur machen. Zeigt dann aber überdeutlich, wie wenig sie sich überhaupt noch voneinander unterschieden haben und dass alle, die behaupteten, dass die etablierten Parteien auch nur aufgeschäumter Einheitsbrei von Diktatoren ist, recht hatten. [...]

Alle anderen Parteien haben vor der Wahl bekannt gemacht, dass sie mit der AfD nicht zusammenarbeiten wollen. Die AfD hat ebenfalls verkündet zunächst nur Opposition machen zu wollen. Wie man das nun findet, bleibt jedem selbst überlassen, überraschend kommt es jedenfalls nicht.

Die AfD-Wähler haben es den "etablierten" jedenfalls nicht leicht gemacht. Ob sie damit allerdings irgend einem ihrer Ziele näher kommen? :think:
 
Zuletzt bearbeitet:
einerseits baffi, kann man sich mit manchen Menschen nicht vernünftig unterhalten bzw. auseinandersetzen, das das eine....so eine Meinung kann man nur haben, wenn man damit nicht konfrontriert ist...sorry

und zu Photon...nunja....ich habe nicht mit irgendwelchem "Nazi Scheiss/Vergleich " angefangen, das kam nun von Dir... bzw. habe ich nicht irgendetwas damit gleichgesetzt.
 
Bedeutet denn Demokratie Deiner Auffassung nach, dass sich die Gegner einer neuen Partei mit ihrer Meinung zurückhalten müssen? :think: Ich würde es auch besser finden, wenn man sich mit den politischen Forderungen der AfD auseinandersetzt, statt sie nur zu diffamieren oder zu ignorieren.

Noch mal. Für mich bedeutet Demokratie erst mal "nur", dass das Volk die Macht hat und durch eine Regierung vertreten und nicht regiert wird (auch wenn das Wort Regierung natürlich Regentschaft vermuten lässt).

Alles andere hat was für mich mit demokratischen Rahmenbedingungen zu tun. Und regierende Parteien haben hier meines Erachtens nach eine stärkere Verantwortung in ihrem Verhalten, da sie stärkere Einflussmöglichkeiten haben. Daher muss man sich nicht zurückhalten, man kann auch sagen, wieso man die Idee einer anderen Partei als nicht funktional ansieht. Aber man sollte auf das "Wie" noch mehr achten als man dies von der Opposition verlangt. Das ist meine Meinung dazu.

Du hast nett das Argument mit Frankreich weg gelassen. Das ist aber nur ein Beispiel gewesen. Die amtierenden Regierungen neigen heute halt gerne dazu ihre Macht dazu zu nutzen, um Drohungen auszusprechen beim Abweichen von der gängigen Gangart. Auch Deutschland suggeriert Strafen durch die europäischen Nachbarn, wenn man "ungeliebte" Parteien an die Macht kommen lässt. Das ist das was ich bedenklich finde. Wenn die Macht Basis Deutschlands und Europas druck gegen Meinungsänderungen ausübt.

Es gibt bereits große Säuberungsaktionen bei Facebook (o.k. Facebook muss man nun nicht so ernst nehmen), wo durch Medien unterstützt Kampagnen gestartet wird Menschen aufgrund ihres Denkens aus der Freundesliste zu löschen. Dialog? Ach was.... Genau das ist unsere gesellschaftlich demokratische Entwicklung. Gutes Recht der Demokraten? Ja natürlich. Bedenklich. Wenn die herrschende Kaste dies so mit macht, dann meines Erachtens ja!

https://www.stern.de/politik/deutsc...b-ihren-freunden-pegida-gefaellt-3473066.html (auf der seite wird dann NPD und afd in einem Atemzug gleich mit Pegida genannt)