Grundsätzlich befürworte ich, dass Wähler sich die Auszählungen von Wahlergebnissen ansehen. Was mich stört, ist die Instrumentalisierung durch eine Partei. Und das unabhängig davon, um welche Partei es sich handelt.
 
Die AfD sorgt in regelmäßigen abständen dafür das ich ewig von der arbeit nach hause brauche weil sie wieder irgendwo die straßenbahn blockieren. das nervt mich! :evil:
 
Ich weiß nicht, was das Fettgedruckt bei dir immer soll? Möchtest du damit provozieren oder etwas speziell ausdrücken??? [...]

Reddogg hat Recht. Wie allgemein üblich, nutze ich das fettgedruckte (manchmal auch das kursive) um etwas besonders hervorzuheben. Gänsefüßchen nutze ich eher, um anzudeuten, dass ich den Begriff eigentlich nicht ganz passend finde.

[...] Meines Erachtens wurde sie primär als Volksvertretung gewählt. Meine Auffassung der Vertreterrolle ist, dass man die Interessen des Volkes (und nicht die Eigenen vertreten muss), es sei denn, dass die Interessen des Volkes gegen die eigenen moralischen Vorstellungen stehen. [...]

Tja. Da hätten wir also schon zwei Voraussetzungen, die möglicherweise erfüllt sind. ;) Denn zum einen bekommt die AfD mit ihren Vorstellungen zur Flüchtlingsfrage ja "nur" etwa 15 % in den Umfragen. Somit denken 85 % womöglich, dass ihr Weg in dieser Frage der richtige ist. Zum anderen ist Frau Merkel der Auffassung, das hat sie mehrfach betont, dass man den Geflüchteten helfen muss (moralischer Ansatz).

[...] Und Mehrheiten findet man in Deutschland schnell durch Koalitionszwang oder Fraktionszwang (Fraktionsdisziplin). [...]

Das ist schlicht und ergreifend falsch. Man findet grundsätzlich erst eine Mehrheit und sorgt dann mit dem Fraktionszwang dafür, dass diese Mehrheitsentscheidung auch im Parlament umgesetzt wird.

[...] Klappt dies nicht, dass mit dem Überzeugen, dann erwarte ich so viel vertrauen in das Volk, dass es kollektiv intelligenter ist als eine Handvoll Politiker. Und bei wichtigen Grundsatzentscheidungen (wie Währungswechsel) erwarte ich Volksbefragungen. [...]

Deine Vorstellung von Demokratie entspricht aber nicht dem System, das im Grundgesetz vorgesehen ist. Wenn Du daran etwas ändern möchtest, dann wähle Parteien, die daran etwas ändern möchten (Solche sind durchaus vorhanden. Die CDU ist allerdings keine davon).

Ich glaube übrigens nicht an "kollektive Intelligenz". Insbesondere deshalb nicht, weil sich viele Menschen gar nicht umfassend informieren, bevor sie eine Meinung zu einem Thema äußern. Das kannst Du immer wieder sehr schön in den klamm-News-Kommentaren beobachten. ;)

Trotzdem bin auch ich ein Freund von Volksbefragungen/ -entscheiden. Manchmal gibt es existentielle Fragen, die eine Beteiligung alle Wahlberechtigten sinnvoll erscheinen lassen. Und ja, die Einführung des Euro hätte ich dazu gezählt.

[...] Aber ich wähle doch keinen Diktator, der über mich bestimmt. Ansonsten hätten wir eine demokratische Diktatur (oder demokratische Aristokrati̱e̱). Dann wäre es so, wie du beschreibst. Man wählt jemanden und der entscheidet unabhängig von dem, was andere wollen. Eine Demokratie, wie ich sie verstehe bedeutet, dass man durch Wahlmänner vor Ort, durch Dialoge, etc. ungefähr weiß, was das Volk möchte und demnach dann entscheidet, wie dieser Wille am bestehen realisiert werden kann. [...]

Im Grunde fuktioniert unsere repräsentative Demokratie ja genau so. Dein Abgeordneter vor Ort trägt die Meinung aus seinem Wahlkreis in den Bundestag, berät sich mit den anderen Kollegen und trifft dann eine Entscheidung.

Die erste Entscheidung einer jeden Legislaturperiode ist die Bestimmung der ausführenden Gewalt des Staates, der Regierung (Exekutive). Diese ist dazu da, die Entscheidungen des Parlaments umzusetzen und aktuelle Probleme zu lösen bis sich das Parlament über eine (möglicherweise andere) Vorgehensweise eine Meinung gebildet hat.

Genau das macht Frau Merkel gerade. Wenn das Parlament wollte, könnte es die Kanzlerin jederzeit dazu bringen, einen anderen Weg einzuschlagen. Es kann die Kanzlerin sogar abwählen. ;)
Da dies nicht geschieht, ist es offenbar mit der Vorgehensweise zufrieden, oder möchte jedenfalls jetzt noch keine Konsequenzen aus seiner Unzufriedenheit ziehen.

[...] Primär und vor allem anderen kommt, dass man für das deutsche Volk arbeitet. Nicht für andere Menschen. [...]

Das ist meines Erachtens nicht ganz richtig. Die Politik soll auch Entscheidungen für und im Sinne von Menschen treffen, die keinen deutschen Pass haben, aber trotzdem hier leben. Im Sinn muss sie zudem Menschen haben, die zwar nicht hier leben, die aber dennoch direkt oder indirekt einen Einfluss auf das Wohl dieses Landes, bzw. dessen Menschen haben können. Sonst bräuchten wir ja keinerlei Außenpolitik.

[...] Aber ein Kanzler sollte für alle regieren meiner Meinung nach. [...]

Ein Kanzler ist aber doch auch gewählt. Und zwar vom Parlament, welches sich Deiner Aussage nach ja von Mehrheiten lenken lassen darf. Wie soll denn der Kanzler gegen das Parlament regieren? :think:

Und selbst wenn das ginge, wo bekommt er denn die "Volksmeinung" her, wenn nicht aus den Wahlkreisen der Abgeordneten? Er kann doch schlecht bei jeder Entscheidung direkt eine Volksbefragung starten... :roll:
 
Grundsätzlich befürworte ich, dass Wähler sich die Auszählungen von Wahlergebnissen ansehen. Was mich stört, ist die Instrumentalisierung durch eine Partei. Und das unabhängig davon, um welche Partei es sich handelt.

Ja, das kann man durchaus kritisieren. Man kann das auch belächeln oder sich darüber lustig machen. Aber da gleich eine Gefahr für die Demokratie herbei fantasieren...? :think:

Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass die AfD ihre Mitglieder aufruft, die Wahl zu beobachten. Es wäre für die AfD ja nicht das erste Mal, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei einer Wahl kommt und einfach ein paar Stimmen verschwinden.

Zu bedenken gebe ich auch den Umgang mit der Partei, der in meinen Augen alles andere als fair ist. Man sollte jetzt also nicht so empört tun, wenn es doch genug "Verwirrte" gibt, denen jedes Mittel recht ist, das "4. Reich" zu verhindern.

Beispielhaft sei hier mal ein erfundener Messerangriff auf einen Die Linke Politiker durch Nazis, Ein erfundener Toter vor dem LAGESO oder die tatsächlich statt gefundene Vergewaltigung einer jungen "Dame" genannt, die ihren Vergewaltigern noch einen verständnisvollen Entschuldigungsbrief schreibt. :ugly:

Von den üblichen "Aktionen" der sogenannten "Aktivisten" mal ganz zu schweigen. :ugly:
 
Du schreibst von Einzelfällen. Schlimm aber Einzelfälle.
Und Dein Hinweis zu "Gefährdungsüberschätzung", ich erinnere an die Torte. Anschlag, Attentat, Mordanschlag. etc. :LOL:

Und ich denke die vorauseilende Negierung einer korrekten Wahl, wo man sich selbst beteiligt, ist sehr wohl zu hinterfragen. Denn dieser Vorwurf sollte belegbar sein in seinem vollen Umfang. Da bin ich gespannt.
 
Reddogg schrieb:
ich erinnere an die Torte...

Was ich nicht verstehe, ist, dass man sich scheinbar in "linken Kreisen" praktisch darüber amüsiert, das sowas passiert ist :-?

Persönlich denke ich einfach, dass es unterstes Gossen-Niveau ist, Politiker mit Eiern, Tomaten, oder mit Torten zu bewerfen, nur weil einem die Meinung nicht passt ... Dafür gibt es ja schließlich demokratische Wahlen um "denen" zu zeigen, dass man das halt nicht so sieht, wie der eine oder andere politische Sprecher / Sprecherin einer Partei, oder ?

Ich meine, da könnte man auch gleich anfangen anderen Leuten einfach mal so ins Gesicht zu spucken ... ist auch nicht sonderlich gefährlich normalerweise, aber trotzdem ziemlich daneben ... Solche Leute kann ich einfach nicht ernst nehmen, und jemand der sowas macht, den würde ich persönlich in die Kategorie: Dreck, reinpacken
 
Zuletzt bearbeitet:
Du schreibst von Einzelfällen. Schlimm aber Einzelfälle.
Und Dein Hinweis zu "Gefährdungsüberschätzung", ich erinnere an die Torte. Anschlag, Attentat, Mordanschlag. etc. :LOL:

Ich hätte da noch mehr "Einzelfälle", wie zum Beispiel einen Reporter der TAZ, der wie vom Blitz getroffen plötzlich zusammenbricht, obwohl ihn NACHWEISLICH NIEMAND angefasst hat und der dann rumbrüllt, er werde angegriffen, ich spare mir aber dieses Seitenfüllende Geplänkel.

Der Grad zwischen Tortenwurf und Attentat oder Mordanschlag ist mitunter sehr schmal.

Und ich denke die vorauseilende Negierung einer korrekten Wahl, wo man sich selbst beteiligt, ist sehr wohl zu hinterfragen. Denn dieser Vorwurf sollte belegbar sein in seinem vollen Umfang. Da bin ich gespannt.

Ist er ja auch!
 
Ich hätte da noch mehr "Einzelfälle", wie zum Beispiel einen Reporter der TAZ, der wie vom Blitz getroffen plötzlich zusammenbricht, obwohl ihn NACHWEISLICH NIEMAND angefasst hat und der dann rumbrüllt, er werde angegriffen, ich spare mir aber dieses Seitenfüllende Geplänkel.
ODer der Böllerwurf auf ner AfD-Demo in Köln, wo es selbst innerhalb der AfD-Sympathisanten soviele "Theorien" wie Sympathisanten gibt, nicht allzuviel aber viele die sich gegenseitig widersprechen. :p


Falsch auch hier hast Du einen Fall aus einer grossen Wahl zitiert und mehr nicht. Wie schaut es mit dem Rest in NRW aus? Somit punktuell gab es Vorkommnisse, aber keine strukturellen, oder "prozessbedingten".
Ein Fehler auf 3000 Stimmen.
 
ODer der Böllerwurf auf ner AfD-Demo in Köln, wo es selbst innerhalb der AfD-Sympathisanten soviele "Theorien" wie Sympathisanten gibt, nicht allzuviel aber viele die sich gegenseitig widersprechen. :p

Link?

Falsch auch hier hast Du einen Fall aus einer grossen Wahl zitiert und mehr nicht. Wie schaut es mit dem Rest in NRW aus? Somit punktuell gab es Vorkommnisse, aber keine strukturellen, oder "prozessbedingten".

Also einmal ist kein Mal? Oder, ein Hitlergruß mach noch keinen Adolf? (kleiner Insider :p) Wer ist hier nun der Relativierer? :LOL:
 
Ja, das kann man durchaus kritisieren. Man kann das auch belächeln oder sich darüber lustig machen. Aber da gleich eine Gefahr für die Demokratie herbei fantasieren...? :think:
Es setzt die Wahlhelfer unter Druck, und man kann nicht davon ausgehen, dass die Beurteilung der Auszählung objektiv sein wird, egal, ob es zu Unregelmäßigkeiten kommt oder nicht. Du kannst dir vorstellen, wie schwer der Nachweis ist, dass alles korrekt lief, wenn nur laut genug das Gegenteil behauptet wird...


Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass die AfD ihre Mitglieder aufruft, die Wahl zu beobachten. Es wäre für die AfD ja nicht das erste Mal, dass es zu Unregelmäßigkeiten bei einer Wahl kommt und einfach ein paar Stimmen verschwinden.

problematisch werden Fehler, wenn sie in einer Ebene über den Wahllokalen stattfinden, hatten wir hier im Thread schon durchgekaut.
 

Das ist auch richtig so. Bei der bremischen Bürgerschaft gabs im Wahlbezirk Bremerhaven auch schon mehrmals unregelmäßigkeiten. Wenn im Herbst Kommunalwahl hier in Niedersachsen ist, werde ich auch dort hingehen und gucken, ob richtig ausgezählt wurde. Das ist Bürgerpflicht.

Die AfD wird trotz des Propaganda-Getrommels der Medien gut abschneiden. Das zeigt mir auch, dass einige Wähler noch selbstständig denken können und so wählen wie sie es wollen und nicht so wie die Journalisten es gerne hätten.

Auch wenn ich Wahlen - mit Ausnahme von Kommunalwahlen skeptisch gegenüber stehe - wird das ein politisches Erdbeben werden. Da halte ich meinen inneren Reichsparteitag ab.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Facebook-Einträge, Youtube-Einträge zum Video, da solltest Du mehr als genug "Verschwörungstheorien" finden. Die beste finde ich jene, wo der Reporter nicht in der Menge vor dem Wasserwerfer steht in jenem Video: https://www.focus.de/regional/videos/das-wussten-wir-nicht-haben-journalisten-bei-der-koelner-pegida-demo-boeller-geworfen_id_5200369.html
Man achte auf das erste Video und dann das zweite Video. Innerhalb des 1.Video's wurde dann sogar gemutmasst das der Böllerwurf des Reporters von hinter jenem dort stehendem Wasserwerfer vollzoegen wurde. In dem der Böller unter dem Wasserwerfer auf die Vorderseite geworfen wurde und er dann eine 90°C Drehung hin zu den hinter der Polizei stehenden Reporter nahm. Das ist für mich die "lustigste" Erklärung bisher überhaupt. :ugly:

Also einmal ist kein Mal? Oder, ein Hitlergruß mach noch keinen Adolf? (kleiner Insider :p) Wer ist hier nun der Relativierer? :LOL:
Kommt drauf an, wenn Du schon aus dem anderen Forumsthread das als Insidererklärung nimmst, dann bitte komplett übernehmen! Ich kann mich gut daran erinnern das nicht nur ein Hitlergruss von mir da benannt wurde. Aber Du darfst mir gerne den Absatz zeigen wo ich das geschrieben haben soll.
Nachdem die rechte Fraktion also schon Propaganda-Bildchen mit gewohnter Hetze hier veröffentlichte geht es nun weiter mit bewusster Falschdarlegung einer Aussage. Wie schon sagt, wenn die Gewalt/Verrohung auf der Strasse zunimmt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit das dies hier ebenso vollzogen wird. Und es kommt immer wieder von denselben...:roll:

Das ist auch richtig so. Bei der bremischen Bürgerschaft gabs im Wahlbezirk Bremerhaven auch schon mehrmals unregelmäßigkeiten. Wenn im Herbst Kommunalwahl hier in Niedersachsen ist, werde ich auch dort hingehen und gucken, ob richtig ausgezählt wurde. Das ist Bürgerpflicht.

Die AfD wird trotz des Propaganda-Getrommels der Medien gut abschneiden. Das zeigt mir auch, dass einige Wähler noch selbstständig denken können und so wählen wie sie es wollen und nicht so wie die Journalisten es gerne hätten.

Auch wenn ich Wahlen - mit Ausnahme von Kommunalwahlen skeptisch gegenüber stehe - wird das ein politisches Erdbeben werden. Da halte ich meinen inneren Reichsparteitag ab.
Bei 1 von 3.000 Stimmen, aber ja das ist eine zuviel!
 
[...] Wenn im Herbst Kommunalwahl hier in Niedersachsen ist, werde ich auch dort hingehen und gucken, ob richtig ausgezählt wurde. Das ist Bürgerpflicht. [...]

Falsch. Es ist ein Bürgerrecht. Der Staat selbst ermöglicht die Teilnahme an der Auszählung und niemand muss sich dieses Recht erkämpfen.

[...] Auch wenn ich Wahlen - mit Ausnahme von Kommunalwahlen skeptisch gegenüber stehe - wird das ein politisches Erdbeben werden. [...]

Ich weiß aus Deinen vorherigen Beiträgen, dass Du lieber mehr direkte Demokratie hättest und das vermutlich meinst, wenn Du von Skepsis gegenüber Wahlen sprichst. Man könnte aber auch eine allgemeine Skepsis gegenüber den Wahlergebnissen darunter verstehen. Für eine solche git es aber meiner Meinung nach keinen Anhaltspunkt. Das gilt auch in Anbetracht der Vorfälle in Bremen/Bremerhaven. Diese wurden aufgeklärt und Konsequenzen daraus gezogen. Hätte politisches Kalkül dahinter gestanden, wäre das wohl kaum passiert.

Das politische Erdbeben allerdings wird erstmal nur im Blätterwald und in den Klickstrecken stattfinden. Interessanter wird es sein, was die AfD dann mit ihren politischen Mandaten macht. ;)

Da bin ich sehr viel skeptischer, dass der politische Seismograph irgendwann ausschlägt. Aber vielleicht werde ich ja auch überrascht. Du wirst uns sicherlich von einzelnen Erfolgen in den Landesparlamenten berichten?
 
Es setzt die Wahlhelfer unter Druck, und man kann nicht davon ausgehen, dass die Beurteilung der Auszählung objektiv sein wird, egal, ob es zu Unregelmäßigkeiten kommt oder nicht. Du kannst dir vorstellen, wie schwer der Nachweis ist, dass alles korrekt lief, wenn nur laut genug das Gegenteil behauptet wird...

Weil die da in Kampfmontur stehen wie auf der Krim seinerzeit? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du meinst. :think:

Der Nachweis sollte übrigens nicht so schwer zu erbringen sein, wenn nach der offiziellen Zählung genau so viele Stimmen bei rum kommen, wie bei einer vermeindlichen Nachzählung.

problematisch werden Fehler, wenn sie in einer Ebene über den Wahllokalen stattfinden, hatten wir hier im Thread schon durchgekaut.

Problematisch sind in jedem Fall Vorfälle wie der in Bremerhaven. Und wie gesagt, der Umgang mit dieser Partei legt den Schluss nahe, dass es vielleicht besser ist, ein Auge darauf zu haben, was in den Wahllokalen so abgeht. Aber gut, wenn du da ein Problem siehst...

Facebook-Einträge, Youtube-Einträge zum Video, da solltest Du mehr als genug "Verschwörungstheorien" finden. Die beste finde ich jene, wo der Reporter nicht in der Menge vor dem Wasserwerfer steht in jenem Video: https://www.focus.de/regional/video...-pegida-demo-boeller-geworfen_id_5200369.html
Man achte auf das erste Video und dann das zweite Video. Innerhalb des 1.Video's wurde dann sogar gemutmasst das der Böllerwurf des Reporters von hinter jenem dort stehendem Wasserwerfer vollzoegen wurde. In dem der Böller unter dem Wasserwerfer auf die Vorderseite geworfen wurde und er dann eine 90°C Drehung hin zu den hinter der Polizei stehenden Reporter nahm. Das ist für mich die "lustigste" Erklärung bisher überhaupt. :ugly:

Es fängt ja schon damit an, dass das keine AfD Demo war... Mal ganz davon abgesehen, ist das mal wieder ein ganz schwacher Versuch, einen Nebenkriegsschauplatz zu eröffnen... :ugly:

Ich sage mal... ein bedauerlicher Einzelfall. :p

Kommt drauf an, wenn Du schon aus dem anderen Forumsthread das als Insidererklärung nimmst, dann bitte komplett übernehmen! Ich kann mich gut daran erinnern das nicht nur ein Hitlergruss von mir da benannt wurde. Aber Du darfst mir gerne den Absatz zeigen wo ich das geschrieben haben soll.

Du machst Hitlergrüße? 8O

Ich zitiere mich an der Stelle mal selbst.

Jumper2 schrieb:
So zum Beispiel als du den Blog "Achse des Guten" madig machen wolltes und dazu die Einschätzung eines Autors heran gezogen hast, der bei der CSU rausgeflogen ist, weil der Typ selbst denen zu rechts war. Du weißt schon, der mit dem HITLERGRUß... :LOL:

Du erinnerst dich? :LOL:

Nachdem die rechte Fraktion also schon Propaganda-Bildchen mit gewohnter Hetze hier veröffentlichte geht es nun weiter mit bewusster Falschdarlegung einer Aussage. Wie schon sagt, wenn die Gewalt/Verrohung auf der Strasse zunimmt, ist es wohl nur eine Frage der Zeit das dies hier ebenso vollzogen wird. Und es kommt immer wieder von denselben...:roll:

Wo du überall eine Falschdarlegung siehst... Mach dir doch mal nen Melissentee. Du kriegst ja noch nen Herzkasper. :LOL:


Bei 1 von 3.000 Stimmen, aber ja das ist eine zuviel!

:yawn:
 
Die AfD wird trotz des Propaganda-Getrommels der Medien gut abschneiden. Das zeigt mir auch, dass einige Wähler noch selbstständig denken können und so wählen wie sie es wollen und nicht so wie die Journalisten es gerne hätten.
Wer wählt denn so wie es Journalisten gern hätte?! Und warum hat AfD wählen zwingend was mit Denken zu tun? Meinste nicht, dass dies alles ein wenig arrogant klingt?

Auch wenn ich Wahlen - mit Ausnahme von Kommunalwahlen skeptisch gegenüber stehe - wird das ein politisches Erdbeben werden. Da halte ich meinen inneren Reichsparteitag ab.
Das Erdbeben wird besonders darin bestehen, dass es keine Mehrheiten für mögliche Koalitionen geben wird. Sprich ewiges Gestreite und Stillstand. Ob das den jeweiligen Bundesländern hilft...
 
Falsch. Es ist ein Bürgerrecht.

Ja da hast du recht. Das Recht wahrnehmen finde ich daher gut. :)

Du wirst uns sicherlich von einzelnen Erfolgen in den Landesparlamenten berichten?

Mein Schwerpunkt ist und war immer die Kommunalpolitik entsprechend des Subsidiaritätsprinzips, so wie es auch mal vorgesehen war, insbesondere bin ich für die Förderung regionaler Strukturen, Regiowährungen, Kreislaufwirtschaft (Bio-Landwirtschaft) sowie wirtschaftlich für die Produktion regionaler Produkte aus der Region und für die Region. Die Grundsteuer will ich am besten stark reformieren und für einige Bürger sogar ganz abschaffen, weil sie Bürger zwingt, ihr Haus zu verkaufen wenn sie ihre Steuer nicht bezahlt. Stattdessen müssten gewisse Grundflächen und Häuser steuerbefreit werden, während größere Grundstücke oder die Zweitwohnung dann belastet werden müsste. Also ein Schonvermögen für bestimmte Größe. Wohnung ist ein Grundrecht und das darf man dem Bürger nicht wegnehmen durch kommunale Grundbesteuerung.

Die Landtagswahl betrachte ich mit Argwohn und hat für mich nur symbolischen Charakter. Eigentlich ist es eine schöne Unterhaltungsshow, wenn die anderen sich ärgern, mehr aber auch nicht. Zwar gehts nicht ganz ohne aber trotzdem bin ich eher regional ausgerichtet. Im Landtag kann man kaum noch sehen, was für meine Kommune nun besonders wichtig ist. Das muss vor Ort entschieden werden und möglichst nicht auf höhere Ebenen übertragen werden. Die Grundbedürfnisse müssen eben auch von der Gemeinde oder Kommune erledigt werden und nicht von privaten Unternehmen. Da kann jeder vor Ort auch seinen Beitrag leisten.

Ob die AfD nun in den Landtagen einzieht oder nicht hat lediglich symbolischen Wert, weil sie keine Koalitionspartner findet. Wir werden daher wahrscheinlich in der Mehrzahl in den nächsten Jahren große Koalitionen haben, während die kleinen immer größer werden. Wer ausschließt mit einer Partei zusammenzuarbeiten der hat ein Demokratiedefizit. Die Wähler entscheiden bei einer Wahl und die Parteien die gewählt sind haben alle Koalitionen auszutarieren. Ich könnte mir auch vorstellen dass die AfD mit der Linkspartei eine Koalition bildet. Also diese Ausschließeritis ist generell falsch. Man muss gucken, mit wen man seine Ziele am besten durchbringt und natürlich schauen, wie die Gewichtung der einzelnen Themen ist.

Es gibt viele in meiner Partei die sich sehr große Veränderungen erhoffen, dadurch dass die AfD nun so gut in Umfragen dasteht. Ich sehe die AfD nicht als großen Hoffnungsschimmer. Die großen Fragen werden auch von der AfD nicht gelöst werden können z. B. das Altersarmutsproblem, Demokratiekrise, Hartz4, Eurokrise, Flüchtlingskrise, etc.

Die Liste ist so lang, dass die einzige Lösung ein Crash wäre. Man muss es leider so sagen. Ein Crash oder Bürgerkrieg sehe ich wahrscheinlicher an als die große Systemwende, die bitter nötig wäre.

Die großen Umwälzungen fanden immer von der Straße aus statt. Leider nicht immer ganz gewaltfrei und ohne Faschismus. Das ist aber ganz normal. Feindbilder sind immer schnell gefunden und die hetzerischen Medien tun ihr Übriges daran. Für mich sind die meisten Menschen in der AfD vernünftige Menschen aller Colleur und aus jedem politischen Spektrum. Die Medien allerdings haben eine Rolle inne, die ich unerträglich finde. Deshalb freue ich mich auch, dass die Bürger in Umfragen sich anders verhalten.

Alle provokativen Äußerungen sind populistisch. Polemik gehört zum politischen Geschäft. Wer nicht populistisch ist, der wird auch von den Medien nicht beachtet. Die Informationsüberbringer (Medien) sind zumindest dahingehend nützlich, dass sie die AfD (wenn auch überwiegend schlecht) erwähnen und von ihr berichten. Inhaltlich und sachlich allerdings wird kaum guter Journalismus gemacht.
 
Ja da hast du recht. Das Recht wahrnehmen finde ich daher gut. :) [...]

Ich auch. :yes:

[...] Mein Schwerpunkt ist und war immer die Kommunalpolitik entsprechend des Subsidiaritätsprinzips, [...]

Das finde ich nachvollziehbar und werde daher auch nicht von Dir verlangen, nun für mich ein Auge auf Landespolitik zu haben. ;) Ich habe allerdings damals mit den selben Überlegungen feststellen müssen, dass eine derartige Spezialisierung in einer der etablierten Parteien nicht möglich war.

Ich habe deshalb mein gesellschaftliches Engagement in eine Hilfsorganisation verlagert.

[...] Ob die AfD nun in den Landtagen einzieht oder nicht hat lediglich symbolischen Wert, weil sie keine Koalitionspartner findet. Wir werden daher wahrscheinlich in der Mehrzahl in den nächsten Jahren große Koalitionen haben, während die kleinen immer größer werden. Wer ausschließt mit einer Partei zusammenzuarbeiten der hat ein Demokratiedefizit. Die Wähler entscheiden bei einer Wahl und die Parteien die gewählt sind haben alle Koalitionen auszutarieren. Ich könnte mir auch vorstellen dass die AfD mit der Linkspartei eine Koalition bildet. Also diese Ausschließeritis ist generell falsch. Man muss gucken, mit wen man seine Ziele am besten durchbringt und natürlich schauen, wie die Gewichtung der einzelnen Themen ist. [...]

Dem würde ich mich ebenfalls anschließen. Und wenn man schon nicht in der Lage ist, gemeinsam ein Programm auf die Beine zu stellen, so sollte man doch wenigstens versuchen auf einzelnen Feldern zusammenzuarbeiten und etwas durchzusetzen. Aber dagegen hat die Politik ja leider die Fraktionsdisziplin erfunden... :roll:

[...] Die großen Fragen werden auch von der AfD nicht gelöst werden können z. B. das Altersarmutsproblem, Demokratiekrise, Hartz4, Eurokrise, Flüchtlingskrise, etc. [...]

Jedenfalls nicht von ihr allein. Ich glaube allerdings nicht, dass ein "Crash" unbedingt notwendig wäre. Man müsste sich nur en Thema nach dem anderen mal ordentlich und in Ruhe vornehmen. Aber das scheitert im Augenblick, weil die Politik lieber jedem medienwirksamen Einzelfall hinterherläuft, statt sich um größere Lösungen zu kümmern, was ihre eigentliche Aufgabe wäre.

[...] Alle provokativen Äußerungen sind populistisch. Polemik gehört zum politischen Geschäft. [...] Inhaltlich und sachlich allerdings wird kaum guter Journalismus gemacht.

Wenn man die Aussage verkürzt wiedergeben muss (Plakat, Werbespot) dann gebe ich Dir Recht. Eine Parteitags- oder Wahlkampfrede müsste aber nicht polemisch sein. Ein Diskussionsbeitrag auch nicht und schon gar keine Parlamentsrede. Wenn sich daran alle halten würden, dann müssten auch die Journalisten über kurz oder lang dabei mitziehen. ;)

Und es gibt selbstverständlich noch guten Journalismus in Deutschland. Allerdings findet man den weder in Klickstrecken, noch bei shortNews oder der BILD-Zeitung. Auch im Fernsehen wird er leider immer seltener. Da muss man sich schon etwas mehr Mühe machen (sowohl bei der Suche, als auch beim Lesen und verstehen).
 
Ich sehe die AfD nicht als großen Hoffnungsschimmer. Die großen Fragen werden auch von der AfD nicht gelöst werden können z. B. das Altersarmutsproblem, Demokratiekrise, Hartz4, Eurokrise, Flüchtlingskrise, etc.
Warum bist Du Mitglied einer Partei, der Du unterstellst, nicht die Probleme mindestens bekämpfen oder gar lösen zu können? Wenn ich weiter auf den Abgrund zu laufen will, kann ich es ja auch mit jeder anderen Partei machen, die einfach nur Kurs hält. Das wäre für mich als Wähler mit weit weniger Risiko für meine persönliche Situation verbunden und ich brauche mir auch nichts vorwerfen, weil ja das Ende das gleiche wäre.

Ganz ehrlich, diese Einstellung verstehe ich nicht.

IDie Liste ist so lang, dass die einzige Lösung ein Crash wäre. Man muss es leider so sagen. Ein Crash oder Bürgerkrieg sehe ich wahrscheinlicher an als die große Systemwende, die bitter nötig wäre.
Ja, nun. Crash kann jeder. Ich stimme Dir sogar zu, dass der Crash eine Lösung wäre und die Möglichkeit für einen Neuanfang böte. Nur wie gesagt - Crash kann jeder. Dazu muss niemand die AfD wählen.

Was ich hingegen von einer Alternative für Deutschland erwarte, sind aber Lösungen ohne Crash. Ich brauche keinen Katalysator, der mich schneller an und in den Abgrund bringt, als eine andere Partei. ich erwarte eher eine Kursänderung, die auch gern erst mal Geld kosten kann, aber das Ziel im Auge behaltend die bessere Alternative als der Crash ist.

Und ja, ich sehe auch durchaus die Gefahr eines Bürgerkrieges. Aber auch hier gilt das Gleiche: Ich erwarte, dass mir eine Lösung angeboten wird, in der keine Fackeln, Stricke und Mistgabeln vorkommen. Wenn es so weit kommen sollte, wäre das eine Bankrotterklärung der Demokratie. Und was danach kommt, weiß ich nicht, aber es wird keine Demokratie mehr sein. Weder so eine Pseudo-Kacke, wie wir sie heute haben, noch eine echte oder gar direkte. Eher würde ich meinen, dass nach einer Anarchie-Phase die Fanatiker und Radikalen gestärkt hervor gehen werden. Und dass sich vielleicht sogar nicht nur Deutschland, sondern Europa daran aufreibt. Und an diesem Punkt denke ich lieber nicht weiter.
 
Weil die da in Kampfmontur stehen wie auf der Krim seinerzeit? Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du meinst. :think:
Die AfD-ler gehen in die Wahllokale mit der Prämisse, das evtl. betrogen wird. Damit ist jeder Wahlhelfer für sie latent ein Verbrecher.

Der Nachweis sollte übrigens nicht so schwer zu erbringen sein, wenn nach der offiziellen Zählung genau so viele Stimmen bei rum kommen, wie bei einer vermeindlichen Nachzählung.
Verzählen ist aber kein Wahlbetrug, sondern ein Fehler. Wahlbetrug ist, stimmen verschwinden zu lassen oder dazuzuerfinden. Und wer genug kriminelle Energie hat, der kann das so regeln, dass auch eine Nachzählung das gleiche Ergebnis bringt.

Problematisch sind in jedem Fall Vorfälle wie der in Bremerhaven. Und wie gesagt, der Umgang mit dieser Partei legt den Schluss nahe, dass es vielleicht besser ist, ein Auge darauf zu haben, was in den Wahllokalen so abgeht. Aber gut, wenn du da ein Problem siehst...
Der Junge, der das zu verantworten hat, wollte offensichtlich nicht einer Partei im allgemeinen oder der AfD im speziellen schaden, sondern einen von ihm gemachten Fehler vertuschen. Da ich am WE selber im Wahllokal stehe und weiß, dass man ohnehin unter Druck steht, keinen Fehler zu machen und trotzdem schnell fertig werden zu müssen, kann ich auf Parteisoldaten, die latent auf Stunk aus sind, gut verzichten.
Ich hatte bislang einen "Wahlbeobachter" bei einer Auszählung dabei. Das war sehr angenehm. Der hat sich ruhig in eine Ecke gesetzt und ganz still der Auszählung beigewohnt. Wenn die AfDler das auch so machen, sehe ich kein Problem. Schwieriger wird es aber, wenn sie 'rum laufen und alles angrapschen. Ich für meinen Teil würde sie 'raus werfen, bzw. das vom Wahlamt erledigen lassen. Im ärgsten Fall müsste man die Wahl sogar für ungültig erklären, wenn offensichtlich perteiische Personen in den Wahlunterlagen herumpfuschen.