... Warum habe ich dann noch immer so geringe Fixkosten und kann gut & günstig essen gehen ...
Welche Größenordnungen meinst du, wenn du von "geringen Fixkosten" (wofür?) und von "gut und günstig essen gehen" redest?
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... Warum habe ich dann noch immer so geringe Fixkosten und kann gut & günstig essen gehen ...
Das ungedeckte Papiergeldsystem ist die eine Sache und der Euro ist der Brandbeschleuniger.
Wenn jeder Eurostaat bildlich gesprochen ein Sandhaufen wäre, der andere größer der andere kleiner und die Gläubiger der steigende Meeresspiegel, dann sorgt der Euro quasi dafür, dass alle Sandhaufen zusammengeschaufelt und glatt gestrichen werden. Somit dauerts länger bitte alle überspült werden.
Welche Größenordnungen meinst du, wenn du von "geringen Fixkosten" (wofür?) und von "gut und günstig essen gehen" redest?
450 Euro/Monat für Miete, Mobilität, Nahrung, Telekommunikation, Strom, anteilig für meine Nase ...
Essen gehen kann man mittags gut für nen Zehner, wenn einem ein Gericht oder das Buffet + ein Getränk reicht, abends wird es natürlich meist ein wenig teurer
...
Nein, der Euro ist nicht an allem schuld - aber Tatsache ist, dass ich heutzutage fast für alles die Preise in Euro bezahle, die ich vor 12 Jahren in DM bezahlt habe. Aber das macht ja nix, alle zwei Jahre eine Rentenerhöhung von 30 Cent gleicht das ja locker wieder aus!
Das blöde an der Theorie ist nur, dass in Teilen Deutschlands Dein Meeresspiegel nicht mehr steigt bzw. sachte das sinken anfängt.
gruss kelle!
Nö, in kleineren Städten in denen ich alles mit dem Fahrrad erreichen könnte und weniger Miete zahlen würde ginge es noch sehr viel günstiger. So wie in der Wohnung in der 40 K Einwohnerstadt in der ich vor 2 Umzügen gewohnt habe, da käme ich umgerechnet auf 330 Euro Fixkosten pro Monat.Dann scheint Berlin tatsächlich unschlagbar günstig zu sein, was Wohnen, Mobilität und Nahrungsmittel angeht.
Günstig relativ dazu das sie Pacht, Mehrwertsteuer, Gehalt, Energie, Einkauf etc zahlen müssen, nicht günstig relativ zu den Geldern die jemand über hat der von Armenhilfe lebt.Dann erklär mal jemandem, der am Tag ganze 10 Euro zur Verfügung hat, was daran günstig sein soll ...
Ich würde öffentlich kein Wort drüber verlieren, oder nur maximal soviel wie nötig ist um mir Rat zu holen und alle Hebel in Bewegung setzen die mir zur Verfügung stehen... und ich bin echt ganz zufrieden mit meiner Krankenkasse die zahlen mehr als ich erwartet hätteUnd wenn du dann noch chronisch krank bist und genau die Therapien, die dir ein bisschen helfen würden, z.B. die Schmerzen einigermaßen erträglich zu halten, im Rahmen der Streichung von Leistungen leider nicht mehr von der Krankenkasse bezahlt werden ... tja, was machst du dann?
Scheint schön zu sein in Deiner Realität.
Nach meiner Definition ist der Euro das Gegenteil, zumindest was das Gesamtbild betrifft. Wenn man das Ganze betrachtet ist der Euro quasi sowas wie das ultimative Instrument um Zeit zu gewinnen.
Wenn jeder Eurostaat bildlich gesprochen ein Sandhaufen wäre, der andere größer der andere kleiner und die Gläubiger der steigende Meeresspiegel, dann sorgt der Euro quasi dafür, dass alle Sandhaufen zusammengeschaufelt und glatt gestrichen werden. Somit dauerts länger bitte alle überspült werden.
Ohne den Euro und seine "Hilfsmechanismen" wären schon etliche europäische Staaten baden gegangen. Dies hätte längst zu einem Dominoeffekt geführt und es hätte einen "reset" im Geldsystem (gegen massive Verluste der Gläubiger) geben müssen. Um dies so weit es geht hinauszuzögern wurde m.E. das Konstrukt Euro geschaffen. Die uns bald erwartende Bankenunion hat m.E. genau den gleichen Zweck.
Als "Brandbeschleuniger" wirkt der Euro nur für die Staaten die einst den dicksten Sandhaufen hatten, allen voran die BRD.
... der von Armenhilfe lebt ...
Ich würde öffentlich kein Wort drüber verlieren
oder nur maximal soviel wie nötig ist um mir Rat zu holen und alle Hebel in Bewegung setzen die mir zur Verfügung stehen
Ich meinte hauptsächlich Hartz 4 Empfänger, ist nun mal Armenhilfe, noch positiv ausgedrückt wenn man den Arschtritt, den man nebenbei noch bekommt, verschweigtEs geht nicht um "Armenhilfe" - es geht um Renten und um Millionen von Niedriglöhnern und Hartz IV-Empfängern.
Über das eigene Schicksal kein Wort verlieren, man wird sonst so schnell als Jammerer wahrgenommen und das Image hilft einem nirgends und eigentlich geht das niemanden was an. Kämpfen für das was einem wichtig ist sollte man immer, aber dafür muss man anderen Leuten nicht sein Leid klagen.Öffentlich kein Wort darüber verlieren? Die ganzen Missstände (die übrigens immer mehr werden) schön unter den Teppich kehren und totschweigen, was hier in Deutschland schiefläuft?
Ja, habe oft beruflich damit zu tunHast du mal Anträge bei Krankenkasse/Rentenversicherung/Versorgungamt gestellt (ist egal wo, läuft überall gleich)?
Ja..., aber die einzige Klage die bisher nötig war haben "wir" in der ersten Instanz gewonnen und seitdem ist da zum Glück RuheHast du die Ochsentour von Antrag - Ablehnung - Widerspruch - Ablehnung - Klage beim Sozialgericht (evtl. durch 3 Instanzen) usw. schon mal mitgemacht?
Kämpfen für das was einem wichtig ist sollte man immer, aber dafür muss man anderen Leuten nicht sein Leid klagen. ... Ja..., aber die einzige Klage die bisher nötig war haben "wir" in der ersten Instanz gewonnen und seitdem ist da zum Glück Ruhe
Berlin (dts) - Der Sprecher der Partei "Alternative für Deutschland", Bernd Lucke, hat sich gegen einen flächendeckenden Mindestlohn ausgesprochen."Ein flächendeckender, einheitlicher Mindestlohn, wie ihn vor allem die SPD anstrebt, wird entweder nutzlos sein oder Arbeitsplätze für Geringqualifizierte kosten. Er stellt einen weiteren Versuch dar, unterschiedlichste Lebensbedingungen in ein gleiches Korsett zu zwingen", sagte Lucke am Freitag in Berlin mit Blick auf die Annäherung zwischen SPD und Union bei dem Thema. Ein einheitlicher Mindestlohn wirke wie "eine Steuer auf Unternehmen, die Arbeitsplätze für Geringqualifizierte anbieten", so Lucke weiter. Die Unternehmen könnten sich dieser "Steuer" entziehen, "indem sie Arbeitsplätze streichen", so Lucke weiter."Mehr Wohlstand für weite Teile der Bevölkerung lässt sich beispielsweise durch ein einfacheres und gerechteres Steuersystem erlangen, durch staatlich regulierte Löhne für alle in jedem Fall nicht."
Das soll Herr Lucke mal den Angestellten in der Gastronomie oder Fleischverarbeitenden Industrie erzählen die teilweise 5 euro und weniger verdienen.
Naja, ich kenne ja auch Leute, die in der Gastronomie arbeiten. Die nehmen so zwischen 20 und 50 Euro mit nach Hause. Kommt wohl immer drauf an, wo man arbeitet und wie gut die Gaststätte besucht ist. Es ist nicht nur Freundlichkeit und das Aussehen.Prinzipiell stimme ich Dir zu, allerdings muss man in der Gastronomie das Trinkgeld mit einberechnen. Eine Freundin verdient 5 Euro die Stunde als Kellnerin, nimmt aber jeden Abend zwischen 50 und 100 Euro Trinkgeld mit nach Hause - steuerfrei.
600 ALG 1 ist doch garnicht so schlecht.....
Also mit Arbeitslosengeld und/oder Rente braucht man beim Mindestlohn nunmal gar nicht argumentieren.