Wenn einfach nur unfair wäre... Es hat aber schlicht und einfach NICHTS MIT DEMOKRATIE ZU TUN!

Warum schreist Du denn so? :mrgreen:

Meine private Reaktion auf evtl. Entscheidungen meines Stammwirtes müssen doch auch gar nichts mit Demokratie zu tun haben? :think: Das geht doch nur mich und meinen Wirt etwas an.

Eine (friedliche) Gegendemo im Übrigen wäre urdemokratisch...

Übrigens habe ich mittlerweile auch hierzu:

[...] Also der Lehrer der Strafversetzt wurde, war ja nicht mal Parteimitglied, sondern hat nur an der falschen Stelle den Daumen gehoben. Mit der Linkspartei oder den Grünen wäre ihm das mit Sicherheit nicht passiert. Insofern muss man sich dann vielleicht doch mal die Frage stellen, ob es nicht doch mutig ist, sich als AfD Mitglied zu outen. ;) [...]

etwas im Netz gelesen. Nach dem was ich finden konnte, handelt es sich tatsächlich um ein Lehrstück darüber, wie man nicht mit politischen Gegnern umgehen sollte, solange sie sich (noch) auf dem Boden der Verfassung befinden.

Es dürfte auch rechtswidrig sein, so jedenfalls meine Einschätzung nach Informationslage. Denn das ist tatsächlich undemokratisch und diese Beteiligten sind auch nicht privat unterwegs sondern als staatliche Institution. Aber für so etwas gibt es zum Glück das Grundgesetz mit seinen Abwehrrechten gegen staatliche(n) Willkür bzw. Blödsinn.

[...] Ich kann dir übrigens versichern, dass ich sowohl das Alter, als auch den entsprechenden Backround habe, um deutliche Parallelen zur DDR wieder zu erkennen. [...]

Aber das ist natürlich wieder vollkommen überzogen. In der ehemaligen DDR wäre der Beschluss doch wohl bereits umgesetzt und der Lehrer hätte nicht den Hauch einer Chance, sich dagegen zu wehren ohne Gefahr zu laufen in Bautzen zu landen. Richtig?

Hier und heute besteht die Möglichkeit, sich gegen die Entscheidung zur Wehr zur setzen. Diese Abwehrmaßnahme dürfte auch aufschiebende Wirkung haben (falls nicht automatisch, so würde ich dies zusätzlich beantragen ;) ).

Man könnte sogar öffentlich dagegen protestieren, was der Lehrer aber (im Interesse des Schulfriedens?) wohl noch nicht getan hat? Ich konnte jedenfalls nichts finden. Es steht überhaupt nur wenig darüber im Netz, scheint mir.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum schreist Du denn so? :mrgreen:

Meine private Reaktion auf evtl. Entscheidungen meines Stammwirtes müssen doch auch gar nichts mit Demokratie zu tun haben? :think: Das geht doch nur mich und meinen Wirt etwas an.

Eine (friedliche) Gegendemo im Übrigen wäre urdemokratisch...

ICH SCHREIE NICHT!!! :mrgreen:

Hab ich dich wohl falsch verstanden. Du darfst deinen Stammwirt natürlich bitten. Solange du ihm nicht drohst seine Fassade zu "verschönern" oder ihm den Laden zu "entglasen" um ihn zum "umdenken" zu "bewegen" ;)
 
Wie ich schon sagte: " Das ist tatsächlich demokratiefeindlich, in hohem Maße kriminell und auch einfach nur blöd."

Habe meinen Beitrg über Dir nochmal editiert und was zu dem Lehrer geschrieben. In der Flüchtlingsfrage werden wir uns sicher nicht mehr einig. ;)
 
Jetzt hast du mich falsch verstanden. Mein Vergleich mit der DDR zielte nicht in erster Linie auf den Vorgang mit dem Lehrer, der durchaus Möglichkeiten hat sich zu wehren.

Ich meinte eher den Schüler, der sich in der Sache zu Wort gemeldet hat. Lies mal nochmal nach, was bei dem an der Schule so abgeht. Ich hätte da durchaus auch einige Anekdoten. Meine Eltern können da ein Lied von singen, so oft wie die "vorgeladen" wurden.
 
Es ist natürlich ein Trauerspiel, wenn eine Lehrerin nicht in der Lage ist, mit diesem Schüler sachlich zu diskutieren und ihm ggf. auch seine Meinung zu belassen. Empörend ist es sicher, dies in die Note einfließen zu lassen.

In diesem Fall wäre ich als Elternteil sehr schnell bei der Lehrerin, auch wenn ich vermute, dass mein Kind jedenfalls diese Meinung nicht äußern würde... :biggrin:

Was mich allerdings überrascht hat war, dass sich ausschließlich zustimmende Kommentare zu dem Beitrag finden. Nicht ein Lehrer hat mal Gegenbeispiele oder Gegenargumente gebracht. Das ist auffallend, wir haben es hier schließlich mit Lehrern zu tun... :ugly:

Trotzdem hat es natürlich auch in diesem Fall nichts mit der DDR zu tun. Niemand aus dem Staat zwingt Lehrer zu solchen Äußerungen oder Lehrinhalten, oder hält die Lehrer dazu an, eine bestimmte Position einzunehmen. Im Gegenteil, sie sollen sich in politischen Fragen möglichst neutral positionieren, soweit ich weiß (Aber selbst da hält sich offenbar die Kontrolle der Vorschrift in Grenzen... :biggrin: ).

Ich bin auch sicher, dass man die AfD im Unterricht behandeln soll und in der Mehrzahl der Fälle auch offen diskutieren kann und ebenfalls soll. Dabei kann es natürlich passieren, dass man jeglichen sozialen Unmutsäußerungen ausgesetzt ist, die man auch sonst zu ertragen hat, wenn man Vertreter einer Mindermeinung ist. Das lässt sich aber nicht vermeiden, denn Meinungsfreiheit haben eben beide Seiten. ;)
 
Es ist natürlich ein Trauerspiel, wenn eine Lehrerin nicht in der Lage ist, mit diesem Schüler sachlich zu diskutieren und ihm ggf. auch seine Meinung zu belassen. Empörend ist es sicher, dies in die Note einfließen zu lassen.

Es geht ja nicht nur um die Note. Die ist nur die Bestätigung dafür, dass da was schief läuft. Und damit ist nicht der Schüler gemeint. Es geht darum, dass den Schülern eine vorgefestigte Meinung vermittelt und übergestülpt wird. Diese gar indoktriniert werden, dass sie die Welt in gut und böse zu unterteilen haben. Und wer da vom Kurs abweicht, ist eben schnell das Arschloch. Wie in der DDR. ;)

In diesem Fall wäre ich als Elternteil sehr schnell bei der Lehrerin, auch wenn ich vermute, dass mein Kind jedenfalls diese Meinung nicht äußern würde... :biggrin:

In der Klasse bleibst er aber trotzdem der Arsch. Und es wird ihm auch von den Lehrern, die seine Meinung nicht teilen, bei jeder Gelegenheit gezeigt. Das ist doch der Punkt! Auch wie in der DDR. ;)

Was mich allerdings überrascht hat war, dass sich ausschließlich zustimmende Kommentare zu dem Beitrag finden. Nicht ein Lehrer hat mal Gegenbeispiele oder Gegenargumente gebracht. Das ist auffallend, wir haben es hier schließlich mit Lehrern zu tun... :ugly:

Das könnte daran liegen, dass das kein Lehrerportal ist, sondern ein Blog für Jedermann. Das heißt, dort kommentieren keine Lehrer, sondern jeder der etwas dazu zu sagen hat, wie es sich für eine demokratische Gesellschaft gehört / gehören sollte. Erstaunlich ist, dass ich mit meiner Meinung da nicht alleine stehe, sondern sich (fast) alle einig sind, die es beurteilen können. ;)

Trotzdem hat es natürlich auch in diesem Fall nichts mit der DDR zu tun. Niemand aus dem Staat zwingt Lehrer zu solchen Äußerungen oder Lehrinhalten, oder hält die Lehrer dazu an, eine bestimmte Position einzunehmen.

Das sehe ich anders. Es war schon in der DDR so, dass niemand gezwungen werden musste, eine bestimmte Meinung vorzugeben. Man HATTE diese Meinung einfach und war davon überzeugt. Diese Lehrer gab und gibt es an jeder Schule. Zu DDR Zeiten waren diese Lehrer in der Überzahl. Es gab ganz Wenige, die mit Politik nichts zu tun hatten. Und dann gab es da die besonders Eifrigen, die keine Gelegenheit ausließen, das Gute und das Böse zu bennen. Das ist heute scheinbar genau so.

Im Gegenteil, sie sollen sich in politischen Fragen möglichst neutral positionieren, soweit ich weiß (Aber selbst da hält sich offenbar die Kontrolle der Vorschrift in Grenzen... :biggrin: ).

Du siehst ja wie "neutral" das Ganze dort abläuft. In meinen Augen sollte eine gute Ethiklehrerin nicht Partei ergreifen, sondern eine Diskussion unter Schülern ausschließlich moderieren, vielleicht dann und wann einschreiten, wenn einer übers Ziel hinausschießt. Das wäre dann zB. der nächste Diskussionsansatz. Ein Chemielehrer hat sich gefälligst mit politischen Äußerungen zurück halten und sich seinem Periodensystem zu widmen.

Man sollte also doch meinen, dass Schüler dazu angehalten werden, sich einen eigene Meinung zu bilden und nicht die der Lehrerschaft zu übernehmen. Scheinbar ist das aber nicht so. Vielleicht hab ich da auch einfach nur realitätsfremde Vorstellungen und Erwartungen.

Ich bin auch sicher, dass man die AfD im Unterricht behandeln soll und in der Mehrzahl der Fälle auch offen diskutieren kann und ebenfalls soll.

Das sehe ich auch so. Aber nicht SO!

Dabei kann es natürlich passieren, dass man jeglichen sozialen Unmutsäußerungen ausgesetzt ist, die man auch sonst zu ertragen hat, wenn man Vertreter einer Mindermeinung ist. Das lässt sich aber nicht vermeiden, denn Meinungsfreiheit haben eben beide Seiten. ;)

Das alleine wäre ja auch noch nicht schlimm. Aber nur wenn diese Unmutsäußerungen von meinen Mitschülern kommen. Damit muss ich dann klar kommen. Das ist in einer Demokratie so. Und das ist richtig so! ;)

Aber es kann nicht sein, dass die Lehrer versuchen die Schüler zu beeinflussen und dabei dann auch noch Unfug erzählen wie:

Leerkraft schrieb:
Es fängt schon damit an, dass ein Chemielehrer, wenn er anstatt gelb, braun an die Tafel schreibt, sagt, er denke wohl schon wieder zu sehr an die AfD.
...
Außerdem, daß Waffenexporte aus Deutschland die Kriege auslösen und ‘wir’ selbst schuld an ‘den Fluchtursachen’ seien, was Deutschland moralisch zur Aufnahme aller Flüchtlinge verpflichte.
...
In einer Ethikstunde wurde von einer Lehrerin erzählt, sie habe wirklich Angst davor, dass rechtsradikale Parteien wie die AfD, die ja Flüchtlingskinder erschießen wollten, durch Angst und Verblendung deutscher Bürger an die Macht kämen.
...
Als ich sie auf die mittlerweile in Deutschland verloren gehende Meinungsfreiheit hinweisen wollte und hinzufügte, dass es meiner Meinung nach kaum eine große Tageszeitung mehr gibt, die unvoreingenommen berichtet...wurde ich von meiner Lehrerin lauthals darüber aufgeklärt, dass meine Aussagen die eines "fetten Arschlochs" seien und ich doch keine Ahnung hätte, was Meinungsfreiheit bedeutet...Die Lehrerin ließ mich wissen, sie sei “maßlos von mir enttäuscht”
...
Dennoch wird mir im Ethikunterricht ganz klar gesagt, es gebe vollkommene Meinungsfreiheit in Deutschland. Es wird mir ebenfalls gesagt, die AfD sei eine undemokratische, rechtsradikale Partei und gehöre verboten. Mein Einwand, dass die AfD bei der "Elefantenrunde" des SWR vor der Landtagswahl nicht von den Altparteien zugelassen wurde und sich dies nicht mit Meinungsfreiheit verträgt, wurde mit der Aussage "Mit solch einer Partei darf man ja auch nicht sprechen!" kommentiert.

Willkommen in der DDR! :(
 
Man sollte also doch meinen, dass Schüler dazu angehalten werden, sich einen eigene Meinung zu bilden und nicht die der Lehrerschaft zu übernehmen. Scheinbar ist das aber nicht so. Vielleicht hab ich da auch einfach nur realitätsfremde Vorstellungen und Erwartungen.
Ja und nein. Aufgabe eines Staates ist auch, seine Bürger in seinem Sinne zu erziehen. Das haben schon immer alle Staaten so gemacht. Und jeder Staat hält sich selbst für das Gute und den politischen Gegner für das Böse.

Wir vertreten heute unsere bekannten Werte, die wir ja auch mehr oder weniger präzise in unseren Gesetzen formuliert haben. Das waren vor 200 Jahren ganz andere und vor 1000 Jahren noch ganz andere. Und jeder meinte, dass die Generationen vor ihm es ja so schwer gehabt haben müssen ohne die Werte, die man derzeit auf die Fahnen schreibt.

Schon immer war der Staat äußerst bemüht, seine Werte auch zu schützen. Und das beginnt eben schon in der Schule, setzt sich dann am Arbeitsplatz fort und dringt so in die Gesellschaft. Konzerne ändern sich auch im Wandel der Zeit. Was, die Grünen sind in der Regierung? Schnell mal auf die Packung drucken, wie Bio der Toilettenreiniger ist. Oh, Frau Merkel hat ein CO²-Problem entdeckt? Unsere Verpackungen werden klimaneutral hergestellt und unsere Kühe pfurzen nicht. Wer hat sich denn vor 100 Jahren für so einen Quatsch interessiert?

Außerdem will ja eine Demokratie nicht "zahnlos" erscheinen. Wo kämen wir denn hin, wenn sich eine Demokratie freiheitlich und demokratisch auch abwählen ließe, also praktisch mit den eigenen Waffen geschlagen würde? Nur eine Sache sollte man vielleicht nicht vergessen: Der Mensch ist gar nicht so dumm, unselbstbestimmt und folgsam, wie man denken möchte. Denn sonst hätten wir die DDR ja noch...
 
Eine (friedliche) Gegendemo im Übrigen wäre urdemokratisch...

Eine Frage danach, was man als urdemokratisch bezeichnet. Wenn man die deutsche Interpretation einer Demokratie als Maßstab nimmt, mag das sogar stimmen.

Generell tue ich mich mit Gegendemos aber schwer. Nehmen wir mal die Anfänge der Homosexuellenbewegungen. Wenn sich da 10 Homosexuelle getraut haben für ihre Rechte einzustehen und 500 Leute stehen ihnen entgegen (selbst wenn friedlich), wird es nur schwer dazu führen, dass sich auch andere Homosexuelle trauen das nächste mal dazu zu kommen.

Eine Gegendemo kann ja auch 1 Tag vorher oder später oder lokal woanders stattfinden. Aber ansonsten sehe ich Gegendemos nicht als urdemokratisch. Für mich führt es häufig dazu, dass der "Stärkere" versucht den "Schwächeren" einzuschüchtern und zu unterdrücken. Es wird erschwert den Status Quo zu ändern und das sind eher Methoden, die nicht typisch für eine Meinungsvielfalt in einer Demokratie stehen sollte. Also das ist meine Meinung dazu
 
[...] Diese gar indoktriniert werden, dass sie die Welt in gut und böse zu unterteilen haben. [...]

Von diesem, durch einen Betroffenen dokumentierten Fall und ein paar zustimmenden Kommentaren abzuleiten, dies sei überall in Deutschland an jeder Schule der Fall, erscheint mir doch etwas übertrieben...

[...] Das könnte daran liegen, dass das kein Lehrerportal ist, sondern ein Blog für Jedermann. Das heißt, dort kommentieren keine Lehrer, sondern jeder der etwas dazu zu sagen hat, wie es sich für eine demokratische Gesellschaft gehört / gehören sollte. [...]

Und da gehören Lehrer nicht dazu? :think:

[...] Das sehe ich anders. Es war schon in der DDR so, dass niemand gezwungen werden musste, eine bestimmte Meinung vorzugeben. Man HATTE diese Meinung einfach und war davon überzeugt. [...]

Es gab keine staatlich gelenkte Propaganda in der DDR? Keinen Überwachungsapparat und keine Repressionen für Menschen, die ihrer Aufgabe im Staat nicht gerecht wurden? Und jeder Lehrer, der wollte, durfte im Unterricht eine eigene Meinung vertreten oder Material heranziehen, das eine Meinung neben dem staatlichen Programm präsentiert?

[...] Du siehst ja wie "neutral" das Ganze dort abläuft. In meinen Augen sollte eine gute Ethiklehrerin nicht Partei ergreifen, sondern eine Diskussion unter Schülern ausschließlich moderieren, vielleicht dann und wann einschreiten, wenn einer übers Ziel hinausschießt. Das wäre dann zB. der nächste Diskussionsansatz. Ein Chemielehrer hat sich gefälligst mit politischen Äußerungen zurück halten und sich seinem Periodensystem zu widmen. [...]

Dem habe ich doch bereits zugestimmt. :D Aber es ist nun einmal so, dass ein nicht unerheblicher Prozentsatz von Idioten durch die Welt läuft und man somit hin und wieder welchen begegnet. Das betrifft leider Gottes auch Lehrer...

[...] Das alleine wäre ja auch noch nicht schlimm. Aber nur wenn diese Unmutsäußerungen von meinen Mitschülern kommen. Damit muss ich dann klar kommen. Das ist in einer Demokratie so. Und das ist richtig so! ;)

Aber es kann nicht sein, dass die Lehrer versuchen die Schüler zu beeinflussen... [...]

Naja. Seine eigene Meinung kann der Lehrer nicht immer verbergen und muss er auch nicht unbedingt, solange er Gegenansichten nicht verschweigt.

Aber wie gesagt, das ganze mit der DDR zu vergleichen ist meiner Ansicht nach Unsinn.


[...] Generell tue ich mich mit Gegendemos aber schwer. Nehmen wir mal die Anfänge der Homosexuellenbewegungen. Wenn sich da 10 Homosexuelle getraut haben für ihre Rechte einzustehen und 500 Leute stehen ihnen entgegen (selbst wenn friedlich), wird es nur schwer dazu führen, dass sich auch andere Homosexuelle trauen das nächste mal dazu zu kommen. [...]

In der Realität haben die Homosexuellen nicht nur der friedlich gegenüberstehenden Mehrheit widerstanden, sondern sogar einer grölenden und prügelnden... ;) Nicht einmal von staatlicher Repression haben sie sich aufhalten lassen.

Ich bin daher nicht besonders besorgt, dass eine vernünftige Gegenveranstaltung dazu führt, dass eine Meinung "unterdrückt" wird. Gegenwind muss man aushalten, auch und gerade wenn man eine Mindermeinung vertritt (sagte ich oben schon einmal). Hat man die besseren Argumente, wird man sich irgendwann durchsetzen. Das dauert aber in der Regel seine Zeit, weil der Mensch im Allgemeinen nicht so sehr auf Veränderungen steht.
 
Torten-Attacke auf AfD-Politikerin von Storch

Folgende News wurde am 28.02.2016 um 16:55:26 Uhr veröffentlicht:
Torten-Attacke auf AfD-Politikerin von Storch
Top-Themen

Berlin/Kassel (dpa) - Ein als Clown verkleideter Mann hat die*AfD-Politikerin Beatrix von Storch mit einer Torte beworfen. Bei einer nicht-öffentlichen Sitzung der Bundesprogrammkommission der Alternative für Deutschland betraten nach Angaben von Parteisprecher Christian Lüth zwei verkleidete Männer den Raum. Einer von ihnen sang «Happy Birthday». Dann flog die Torte. Mit der Aktion zielten die Angreifer auf umstrittene Äußerungen von Parteichefin Frauke Petry und von Storch über einen*möglichen Einsatz von Schusswaffen gegen Flüchtlinge, wie aus einer Erklärung im Internet hervorging.
 
Wir diskutieren hier das erste Mal einigermaßen sachlich. Bitte zertritt diese zarte hilflose Pflänzchen der Hoffnung nicht gleich wieder. :LOL:
1. Hmm Argumente? 2. Schon wieder lol? Welche bedeutung soll das jetzt wieder haben?




Es tut mir wirklich leid, aber in diesem konkreten Fall ja! Wenn bekannt ist, dass Leute mit gefälschten Papieren einreisen, (wohlbemerkt in nicht unerheblichem Umfang!!!) MUSS man einen Generalverdacht aussprechen, weil man nicht zweifeldfrei feststellen kann, ob diese Leute einfach nur Asyl beantragen wollen, oder anderes im Sinn haben. Man muss es schlichtweg genau überprüfen. AN DER GRENZE! Nicht erst im Lageso!
1. Gefälschte Papiere kann es bei jedem geben, willst Du nun alle mit einer Sonderkontrolle belegen?
2.
wohlbemerkt in nicht unerheblichem Umfang!!!
Sagt wer? Der Innenminister gibt Zahlen die nach der ersten Fragerunde nicht standhalten da es sie nicht gibt, in der 2. Runde stellt er eine Studie in Aussicht die es bis heute nicht gibt und erhöht die Anzahl. Wie kann man nun auf so einen Spruch wie Du kommen? Plus dazu das doch die Altparteien angeblich nur Lügen verbreiten etc? Aber naja da fehlt mal wieder die konsequente Handlung.
3. Warum MUSS man einen Generalverdacht aussprechen?


Wenn ich dann die EU verlasse, muss ich durch eine Passkontrolle und werde nicht einfach durchgewunken. Man will wissen, wer ich bin und warum ich in das Land einreise. Das ist doch das normalste der Welt.
Und obwohl es überall gefälschte Pässe geben kann, wirst Du nicht explizit kontrolliert, sprich bis überprüft wird ob Deine Angaben korrekt sind. Es wird nur Dein Pass irgendwo durchgeschoben und das wars. Also warum andere Regeln?



Ich würde das aber eher nicht als "im großen Stil" bezeichnen, wie es nötig wäre.
Natürlich könnte es gerne mehr sein, muss aber auch bezahlt werden. Manche Kommunen haben es dafür bzw investieren darin.



Gerechnet hat man mit sehr vielen. Es wurde uns von Anfang an suggeriert, dass wir durch den unkontrollierten Zuzug unseren Fachkräftemangel beheben. Teilweise wurde sogar die These aufgestelllt, die syrischen Flüchtlinge seien im Schnitt besser oder mindestens genauso gut ausgebildet als wir hier.
Wer hat denn sowas bitte gerechnet oder verlautbaren lassen. Es wurde als Chance und Möglichkeit bezeichnet unseren Fachkräftemangel zu reduzieren, aber lösen? Wer war das? Und wer hat behauptet das die Syrer "im Schnitt" besser oder gleich gut gebildet sind? Fragen über Fragen, ich hoffe es kommen auch mal paar Antworten.


Es wird mehr brauchen als Lehrer. Ich will das aber gar nicht negieren. Finde die Idee eigentlich sogar sehr gut. Das Ifo Institut geht aber davon aus, dass 80% der Flüchtlinge keinerlei formale Qualifikation besitzen und somit langfristig nicht vermittelbar sind.
Es schadet wohl viel mehr eher daran das der Grossteil der Abschlüsse einfach nicht anerkannt werden. Und nein darunter zählen nicht nur Studienabschlüsse...


Der neueste Plan von Nahles ist, das werden alles Bauarbeiter. Schön und gut, wenn es da eben nicht so viele Vorschriften und Normen gäbe, die beim Bauen zu beachten sind. Nicht umsonst lernt man in der Regel 3,5 Jahre einen Beruf. Man kann ja nicht einfach drauf los bauen.
Wahrlich alle?





Ja, aber wie soll das denn gehen, OHNE eine Konkurenz zum hiesiegen Arbeitsmarkt darzustellen?
Wie soll so ein Konjunkturprorogramm denn aussehen, bei dem mal so eben 460.000 neue Stellen geschaffen werden können und bei dem KEINE Verdrängungswettkämpfe stattfinden?
Warum ohne Konkurrenz? Eine gewisse Konkurrenz wird es immer geben und hat es immer gegeben. Schliesslich möchte doch besonders ein Teil des AfD-wahl"volkes" da doch die Leute nicht arbeitslos bleiben. Ok es ist dasselbe AfD-Wahl"volk" was von Konkurrenz faselt, besonders wenn es den eigenen Bereich betrifft. Aber diesen Logikfehler kann man bei jenen Leute eh nicht mehr korrigieren.


Und noch eine Frage sei erlaubt: Warum hat man so ein Konjunkturprogramm nicht schon von 5 Jahren aufgelegt, sondern erst jetzt, als man festgestellt hat, dass durch Flüchtlinge der Fachkräftemangel nicht behoben werden kann? Wir haben ja nicht erst seit 2 Jahren Arbeitslose.
Weil besondere Umstände, besondere Entscheidungen bedürfen. Ist das so schwer zum verstehen?


Entsteht dadurch nicht zu recht der Einndruck, für Flüchtlinge würde mehr gemacht, als für die deutsche Bevölkerung?
Wieso es soll ja eben kein Flüchtlingskonjunkturprogramm sein. Hab ich das irgendwo geschrieben? Aber hier scheinen wir wohl eher schon wieder bei einer Neiddebatte zu sein.


Okay. Aber weil das nicht geht, bezahlt Deutschland? Und warum nicht die Bombenwerfer zur Rechenschaft ziehen?
Wie gesagt die gehören noch dazu. Jedoch führt dies zu nächsten Frage, wenn Du doch das so nachvollziehen kannst und auch die Bombenwerfer zur verantwortung ziehen willst, wieso sympathisierst Du dann mit der AfD? ;)



Der Zug ist doch längst abgefahren. Im Moment bilden sich Mehrheiten GEGEN UNS! Dabei wird im "gemeinsamen Haus Europa" so viel Porzellan zerschlagen, wie seit 80 Jahren nicht mehr. Verantwortlich ist die Bundesraute! Nicht weil sie die Flüchtlinge an der ungarischen Grenze aufgenommen hat. Sondern weil sie signalisiert hat, JEDER wäre willkommen. Deshalb will auch (fast) JEDER nach Deutschland.
In Relation zur Bevölkerung wollen viel mehr nach Ungarn, Schweiz, Schweden und sogar nach Österreich ;) Aber naja ist ja schon wieder 1 Woche her als wir das zum Thema hatten, da kann man das schonmal wieder vergessen haben.
die Mehrheiten bilden sich, weil zuvor jene europ. Staaten die ebenso Flüchtlinge aufnahmen und sogar mehr als deutschland, es nicht gemeinsam geschafft hatten oder auch wollten, das sich Mehrheiten bilden um die besonders osteurop. Staaten zu mehr Aufnahme oder Unterstützung zu bewegen. Selbst schuld würde ich sagen.




Nochmal: ES GIBT KEINE MEHRHEITEN! Und Deutschland ist verdammt noch mal nicht verantwortlich für die Flüchtlingskrise! Außerdem werden wir bald das einzige Land der EU sein, welches Flüchtlinge aufnimmt.
Na aber gerade hast Du doch auch von "Mehrheiten" geschrieben, also gibt es sie JETZT erst, oder wie? ;)


Relativ gesehen ist das aber ein Taschenspielertrick. Der entscheidene Faktor ist, gemessen an der Bevölkerungsdichte, die tatsächliche Zahl der Augenommen. Da schneidet nur der Libanon schlechter ab als wir.
Tatsächlich Aufgenommene? Welche Definition schwebt Dir da vor? Und wie sehen die Zahlen dafür aus. Ich hoffe nur Du komsmt jetzt nicht mit 1.000.000 Millionen für Deutschland ;)



Bei der Schweiz üben aber viele Länder Druck auf die Schweiz aus. Deutschland hingegen muss Druck auf viele Länder ausüben. Das hat das letzte Mal vor 80 Jahren funktioniert.
Demokratie ist nunmal eben auch der Versuch Mehrheiten zu bilden. Das war zu beginn der Flüchtlingskrise aber nicht der Fall. Und noch einmal NICHT NUR DEUTSCHLAND hatte damals das Wort ergriffen. Wenn Du über intern. Diplomatie und Politik keine Ahnung hast, dann versuche nicht auch noch dies tagtäglich hier darzustellen. Es war nicht nur Deutschland das Flüchtlinge aufnahm, es war nicht nur Deutschland das sich dafür aussprach das alle europ. Staaten die Flüchtlingskrise gemeinsam angehen sollen. Du solltest etwas weniger Deine nationalen Gedanken hier mit reinbringen....





Ich weiß schon lange, dass die Peschmerga die Waffen verhökern, wenn sie nicht gebraucht werden. Mit gings da eher um die Rolle der Türkei und die Anbedierung der Bundesraute an diesen demokratischen Vorzeigestaat.
du kannst aber im syrienkonflikt nicht nur D und TR rausnehmen und dabei auch nur eine Punkt Dir anschauen. Damit beweist Du doch nur das Du für komplexe Themen und Vorgänge kein Gespür hast.


Aber du hast recht. Das würde hier wirklich den Rahmen sprengen. Ich wäre nicht einmal überrascht, wenn wir da in den Meinungen gar nicht so weit auseinander lägen. ;)
Würde ähnliches denken.




Aber warum wird dann immer so getan, als ob wir maßgeblich mit dafür verantwortlich sind? Wenn wir es wären, könnte eigentlich niemand etwas sagen. Aber dass wir trotz des geringen Anteils an den Zuständen in Syrien die Hauptlast der Flüchtlingswelle in Europa tragen, ist den Bürgern einfach nur sehr schwer zu vermitteln. Das immer an allem gespart wird und bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise die Milliarden rausgefeuert werden, als ob es kein Morgen gibt ebenso.
1. Mitverantwortlich. Ja. Maßgeblich ist eine Wertung, wer braucht das schon? Um einen noch grösseren Schuldigen zu finden? So what? Natürlich sollten Staaten wie SA, USA, Kuwait, Emirate stärker zu Verantwortung herangezogen werden. Nur 2. würde daraus auch bei Dir sicherlich schnell eine alleinige Verantwortung und 3. sympathisierst Du mit einer Partei die diesbezüglich keine konkreten Pläne hat um genau so vorzugehen. Weil halt Ausländer raus, ähm keine Ausländer reinlassen ja einfacher zu sein scheint.
 
Warum MUSS man einen Generalverdacht aussprechen?
Wegen abschließbarer Wohnungstür und so. Und Fahrradschloss, Alarmanlagen, Tresoren, ...

Was Du mit "Generalverdacht" bezeichnest, nennen andere "Sicherheitsmaßnahmen". Man könnte auch sagen, man unterstellt jedem Menschen eine Diebstahlsabsicht, wenn man nicht seine Kilobarren Gold im Vorgarten herum liegen lässt. Nur würde in dem Fall niemand auf die Idee kommen, sich beim Banker zu beschweren, er würde ihm kriminelle Handlungen im Generalverdacht unterstellen, nur weil der einen Tresor in seiner Bank hat.

Tatsächlich Aufgenommene? Welche Definition schwebt Dir da vor? Und wie sehen die Zahlen dafür aus. Ich hoffe nur Du komsmt jetzt nicht mit 1.000.000 Millionen für Deutschland ;)
Hm, einschließlich der 130.000 untergetauchten, nicht (mehr) auffindbaren, die kein Asyl und keine Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben (inzwischen dürften auch das mehr geworden sein)?

Eine Frage beschäftigt mich seit Anbeginn der Flüchtlingskatastrophe. Also sagen wir mal, wir lassen die Grenzen sperrangelweit offen. Hier darf jeder kommen (und untertauchen) wer will. Unbegrenzte Anzahl. Wie stellt man sich das eigentlich bei der örtlichen Klamm-Linksfraktion vor?

Wir sind uns darüber einig, dass wir viel mehr Personal brauchen, um die Anträge abzuarbeiten. Das kann nicht innerhalb von wenigen Tagen oder Wochen ausgebildet werden. Man sitzt jetzt schon auf Bergen unbearbeiteter Anträge, es werden täglich mehr und wenn die anderen Länder Europas dicht machen, werden alle, die ganz "vorbildlich" nach Schweden oder sonstwo hin wollten, hier her gelatscht kommen, weil es die letzte Möglichkeit ist.

Mehr Menschen im Lande in so kurzer Zeit vor allem in Ballungsgebieten benötigt mehr Polizeim aber auch Ärzte und jede Menge Leute, die die logistischen Herausforderungen stemmen, Lebensmittel und so weiter heran zu karren. Und die Leute, die kommen, können eben nicht sofort irgendwo arbeiten, sondern müssen mindestens erstmal weitergebildet werden, womöglich umgeschult und einem Teil muss man erstmal das Lesen beibringen. Das ist ein Projekt für Jahre und Jahrzehnte!

Und das Argument, dass wir an Bevölkerungsschwund leiden, ist auch für den Arsch. Erstens brauchen wir keine Begatter und zweitens werden die Leute, wenn sie her erstmal wie Deutsche leben, ebenso wenig interesse haben, sich unkontrolliert zu vermehren. Das Problem ist somit nur aufgeschoben. Um den Bevölkerungsrückgang zu bekämpfen, wären politische Entscheidungen nötig, kein Personenimport.

Ja, dann bleibt noch die Frage, was eigentlich die 130.000+ Leute machen, die in Deutschland (oder inzwischen Europa) untergetaucht sind. Geld bekommen sie keines vom Staat, Arbeitserlaubnis haben sie auch keine. Sie haben also keine Möglichkeit, auf ehrliche Art und Weise auch nur ein Brötchen vom Vortag zu kaufen. Ein paar mögen vielleicht als Obdachlose "Karriere" machen, andere werden vielleicht von irgendwelchen Freunden/Verwandten/Bekannten ausgehalten. Aber die meisten werden auf die Art wohl gezwungen sein, kriminell zu werden. Da sie bereits keine Aufenthaltsgenehmigung bekommen haben, kann ihnen schlimmstenfalls nur passieren, dass sie gefangen werden und in einen deutschen Luxusknast kommen. Ladendiebstahl wird derzeit nicht weiter verfolgt, aber damit kommt man auch nur irgendwie über die Runden. Am Ende sehe ich schon neue Kartelle entstehen, ganz ähnlich zu denen, die sich nach der Einwanderungswelle in Amerika gebildet hatten. Die Polizei ist aktuell beinahe handlungsunfähig, beste Voraussetzungen also.

Aber gut, das ist nur eine Vermutung. Ob es so kommt, werden wir ja sehen. Hoffentlich nicht.

Huch, ich merke gerade, dass ich schonwieder geantwortet habe. Wollte ich eigentlich gar nicht, aber manchmal platzt es einfach aus mir raus. Unangenehme Sache. Bin schon wieder weg, schönen Abend!
 
Aha. Und das ist Notwehr?

verlinkter Artikel schrieb:
Der 31-Jährige habe den Beamten erklärt, er sei nach dem Wurf von mehreren Menschen festgehalten, geschlagen und getreten worden. Deshalb leitete die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein.
 
Nach § 127 Abs. 1 Satz 1 der Strafprozessordnung ist jedermann befugt eine Person ohne richterliche Anordnung vorläufig festzunehmen, wenn diese Person auf frischer Tat betroffen oder verfolgt wird und wenn sie der Flucht verdächtig ist oder ihre Identität nicht sofort festgestellt werden kann.

Jetzt kannst du dich natürlich selber lächerlich machen und deine Argumentation fortführen, ich gehe mal nicht weiter drauf ein, du hast wohl uneingeschränkt recht. In Wahrheit sind die armen Angreifer ausgerutscht und wurden danach von den anwesenden Nazis verprügelt. Wie man so unglaublich verblendet sein kann, werde ich nie verstehen.
 
Und eine Durchführung des Festnahmerechts ist ohne Gewaltanwendung nicht möglich, wenn man deutlich in der Überzahl ist? Man hätte doch nur die Ausgänge versperren müssen?

Ich habe übrigens weder etwas von Nazis geschrieben, noch die Tat gutgeheißen. Ich habe nur den Artikel zu Ende gelesen... ;)
 
Nun, zu dieser "Torten-Attacke auf AfD-Politikerin von Storch" News ...

Was anderes hätte ich auch ehrlich gesagt nicht erwartet, denn das die meissten Leute aus der Antifa irgendwelche dahergelaufenen Clowns sind, ist ja nicht erst seid heute bekannt :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Blöd bloß, dass Antifas gemäß vorherrschenden Stereotypen nur mit Pflastersteinen oder Bierflaschen werfen -> es kann also kein Antifant gewesen sein.