Werden die Ausländer uns ab den 1.Mai die Arbeitsplätze wegnehmen ?

Ab dem 1.Mai dürfen alle Bürger der EU überall im Staatenbund arbeiten.
Habt ihr Angst das nun Tausende Osteuropäer kommen und mit Lohndumping in direkte Konkurrrenz mit uns treten werden ?

Die Polen rechnen damit das ca 50-100.000 Ihrer Bürger sich in den nächsten 3 jahren nach Deutschland bewegen werden um hier zu arbeiten.

Unsere Arbeitsministerin Uschi (Ich hab kein Plan von nix) von der Leyen rechnet nicht damit.
Sie erwartet nur einen anstieg des Wettbewerbs bei den unteren Lohngruppen.
In der Baubranche wird aber schon gezittert,das nun die Billigarbeiter in scharen kommen und zum Beispiel ein Rumänischer Betrieb seine Arbeiter einfach mal zu uns für 3. euro die Stunde zum arbeiten schickt.
Was Heute noch Schwarzarbeit ist wird in wenigen Wochen laut EU Recht legal sein.
In der Balkanregion werden Sinti und Roma verfolgt in Ungarn formiert sich die Rechte Szene und die nahezu überall in Ostereuropa unterdrückte Gesellschaft der Zigeuner könnte nun einfach zu uns kommen.
Auch das fürchten viele Kritiker der Freizügigkeit für Arbeitnehmer.

Auf der anderen Seite hofft man das nun mehr Spitzenkräfte kommen werden um die freien Stellen bei uns zu besetzen.


Ich Persönlich frage mich warum ein Land wie Deutschland es sich leisten kann 6 Mio Arbeitslose zu haben und darauf hofft das ein besser Qualifizierter Bürger eines EU Nachbarstaates ausgerechnet zu uns kommen sollte wo die Arbeitsbedingungen in vielen EU Staaten besser sind?
Das kann man doch sehr schön daran sehen das unsere Maschinenbau studenten als Beispiel von der Ganzen Welt angeworben werben aber keinen Grund sehen hier zu bleiben.
Das Gilt auch für Wissenschaftler und andere Berufsgruppen.
Selbst die Hochausgebildeten Einwanderer Aus MALI oder anderen Afrikanischen Staaten zieht es vorrangig nach Frankreich oder England da sie dort auf besser Arbeitsbedingungen hoffen können als bei uns.
Zudem gehört Deutschland mitlerweile sogar zu den Auswanderstaaten Nr.1 der EU
jedes Jahr verlassen rund 10.000 eingeborene ihre Heimat aus Hoffnung auf ein Besseres Leben in der Fremde.

Welche Meinung habt ihr zu der Thematik ?
 
Meinst du nicht, das deine Zahlen und Fakten überspitzt und frei erfunden sind?
Panikmache?
Wo hast du den Text denn kopiert?
 
Nein meine ich nicht.
hab nichts frei erfunden nur diese Propagandaseite und die Suchfunktion dort benutzt.
Den Text hab ich selbst geschrieben.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitnehmerfreizuegigkeit106.html

Dann hab ich es in meinen Worten wieder gegeben mit der Absicht dich wie immer an die Decke zu bringen Totte :mrgreen:

Die Überschrift hat gut funktioniert um dich anzulocken oder ?
 
Zuletzt bearbeitet:
die 3,2 Mio Arbeitslosen die du dort siehst sind in Wahrheit Bedarfsgemeinschaften also teilweise ganze Familien im Durchschnitt also eine Bedarfsgemeinschaft 2 Personen = 3,4 mio X = 6,8 Mio Personen.
 
...wie sollte das denn gehen, - braucht man ja immer 2 für.... :mrgreen:
 
Zuletzt bearbeitet:
die 3,2 Mio Arbeitslosen die du dort siehst sind in Wahrheit Bedarfsgemeinschaften also teilweise ganze Familien im Durchschnitt also eine Bedarfsgemeinschaft 2 Personen = 3,4 mio X = 6,8 Mio Personen.
Ein Arbeitloser ist nie allein, die treten immer in Rudeln auf :roll:
Du hast die Kinder in deiner Rechnung vergessen :think:
 
Ein Arbeitloser ist nie allein, die treten immer in Rudeln auf :roll:
Du hast die Kinder in deiner Rechnung vergessen :think:

Kinder werden einfach miteingerechnet, übrigens gelten Erwachsene bis 25 Jahren auch als Kinder.
Die Arbeitslosenstatistik wird massiv geschönt.
Sie sinkt besonders stark vor Wahlen.
Wer zum Beispiel einen 1 euro Job oder ein Bewerbungstraining macht wird aus dieser Statistik entfernt.
Bei der aktuellen Arbeitslosenquote gilt glaube keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Keine Regierung möchte sich vorwerfen lassen das unter ihrer Führung die Arbeitslosenzahlen massiv gestiegen sind.
Vielleicht erinnert sich ja jemand an Gerhardt Schröder der Vollmundig und lauthals ins Land brüllte das er kein Kanzler mehr sein will wenn die Arbeitslosenzahlne nicht unter 3 mio sinken würden.
Übrigens sehr interressant wie ihr dem eigentlich Thema ausweicht und euch an der Zahl aufhängen müsst.
Naja wer nichts weiss muss alles Glauben.
 
Übrigens sehr interressant wie ihr dem eigentlich Thema ausweicht und euch an der Zahl aufhängen müsst.

Tja, mit einem gesetzlichen Mindestlohn für alle wäre das nicht passiert. Dann müsste nämlich die Arbeitgeber tatsächlich mal in den Wettbewerb treten, wie man effizient und kostensparend arbeitet - ohne das auf dem Rücken der Beschäftigten auszutragen.
 
BA-Chef rechnet im Jahr mit 140.000 Zuwanderer aus Osteuropa

Wenn ab dem 1. Mai die Beschränkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt für Arbeitnehmer aus Osteuropa wegfallen, werden viele Arbeitssuchende aus diesen Ländern nach Deutschland strömen.

Der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise sagte, dass die Bundesagentur für Arbeit mit 140.000 Arbeitern aus Osteuropa rechne, die jährlich nach Deutschland strömen werden.

Weiter sagte er: "In Grenzregionen zu Polen, Tschechien und Slowenien werden deutsche Arbeitnehmer sich auf schärferen Wettbewerb einstellen müssen."

.... wobei ich die 140.000 noch für eine sehr niedrige Schätzung halte. Tatsächlich ließe sich diese Misere nur über einen flächendeckenden Mindestlohn regeln.
 
Lass mich doch mal ein paar Dinge dazu einwerfen.

Wir haben in Deutschland ca. 40.000.000 erwerbstätige Personen.
Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass ein Arbeitnehmer im Schnitt 40 Jahre arbeitet, haben wir eine altersbedingte Fluktuation von 1.000.000 Menschen jährlich.
Die Realität sieht dahingehend etwas anders aus, dass wir mehr erwerbstätige Personen haben, und die 40 Jahre eher gegen 38 gehen, oder so ähnlich, aber runde Zahlen lassen sich leichter rechnen.

Zurück zur Million.
140.000 Osteuropäer entsprechen somit 14% der jährlichen Fluktuation.
Angesichts des Faktes, dass wir seit ein paar Jahren, dem Wendeknick sei Dank, mehr freie Lehrstellen als Bewerber haben, in Summe gesehen, muss die entstehende Lücke X gefüllt werden.
Zusätzlich gibt es historisch bedingt ziemlich seltsame Altersstrukturen, so dass in den nächsten Jahren deutlich mehr Leute in den Ruhestand gehen werden, als überhaupt nachkommen können.

Jetzt stellt sich die Frage, ob die Summe Lehrlingsmangel + Überalterung größer, kleiner, gleich den erwarteten Zuwanderungszahlen ist.

Falls jemand belastbare Fakten hat, bitte... ;)

Dann das reflexartige Schreien nach dem Mindestlohn.

Was würde es helfen?
Der Wettbewerb der Arbeitnehmer um nen Job findet doch nicht allein auf der Gehaltsebene statt.
Wenn man an das Lieblingsbeispiel der Spargelstecher denkt, würde doch trotzdem kein deutscher Spargelbauer nen Deutschen einstellen, weil man weiß, dass die Polen effektiver sind, die ernten für das gleiche Geld mehr.

Was nützt uns hier ein Mindestlohn, wenn die Aufträge an die Firmen "von drüben" gehen?

gruss kelle!
 
Der Mindestlohn heisst Mindestlohn weil man damit dann genug Geld verdienen würde um davon als Arbeiter am unteren Limit Leben zu können.
Durch die Lohndrückerei schöpfen grosse Konzerne und Skrupellose Unternehmer die Gewinne ab und lassen ihren Angestellten nur die Brosamen.
Es geht dabei darum das ein Arbeitnehmer seinen Lebenstandart halten kann und einen Anreiz hat arbeiten zu gehen.
Im moment sind die Löhne in vielen Branchen so gering das die Arbeiter im Grunde noch draufzahlen das sie arbeiten gehen.Wären alle Unternehmen Gesetzlich dazu verpflichtet einen Mindestlohn als Lohnuntergrenze zu zahlen sähe das ganze schon anders aus.
Zu dem hätten Unternehmen die mit Lohndumping die Preise drücken in Zukunft ein Problem.
 
Tja, mit einem gesetzlichen Mindestlohn für alle wäre das nicht passiert. Dann müsste nämlich die Arbeitgeber tatsächlich mal in den Wettbewerb treten, wie man effizient und kostensparend arbeitet - ohne das auf dem Rücken der Beschäftigten auszutragen.

Es gibt ja ein paar EU-Länder die schon recht lange den gesetzlichen Mindeslohn haben. Das klappt auch ganz gut und wurde auch so beibehalten.

LG
 
Dann das reflexartige Schreien nach dem Mindestlohn.

Verkläre doch nicht die Wirklichkeit.

Während Grüne seit Jahrzehnten gegen die Atomnutzung kämpfen, kämpft die Arbeiterbewegung seit mehr als hundert Jahren für Mindestlöhne. Das ist nun wirklich nichts reflexartiges sondern kontinuierliche Forderung.

Mindestlöhne wurden in der Geschichte mehrfach von der Arbeiterbewegung durch Streiks erkämpft. Motiv waren sogenannte Hungerlöhne, die in Zeiten großer Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt so gering waren, dass sie nicht zur Sicherung der Grundbedürfnisse reichten. Erste lokale Mindestlohnregelungen gab es gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Ab 1894 vergab die Stadt Amsterdam öffentliche Aufträge nur noch an Unternehmen, die ihre Beschäftigten nicht unter einem Mindestlohn bezahlten. 1896 wurden in Neuseeland durch den Industrial Conciliation and Arbitration Act Lohnschlichtungsstellen eingeführt, gefolgt von Victoria, Australien im Jahre 1899 und Großbritannien im Jahre 1909, die ähnliche Schlichtungsstellen einführten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mindestlohn
 
"Mindestlohn" funktioniert in fast allen zivilisierten Nationen, - außer in der BRD, da die Politik der Wirtschaft das Druckmittel der billigeren Arbeitskräfte von "sonst woher" nicht nehmen will. Interessanterweise gilt sogar in der "menschenverachtenden" Volksrepublik China eine gesetzl. Vorgabe, durch die vor 3 Jahren sogar beinahe McDonalds durch Tricksereien über die Arbeitszeiten seinen Rauswurf aus der Republik riskiert hat. https://www.wirtschaft.ch/McDonald+s+der+Dumping+Lohn+Zahlung+ueberfuehrt/272017/detail.htm
https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/china-erhoeht-mindestlohn-fuer-arbeiter/3768516.html
 
Tja, mit einem gesetzlichen Mindestlohn für alle wäre das nicht passiert.
Was ist denn passiert? :roll:

Ansonsten: In anderen Ländern (F, GB, IR, S) können Osteuropäer schon ohne Arbeitserlaubnis arbeiten, zum anderen arbeiten Osteuropäer nicht für Hungerlöhne und ziehen da hin, wo sie entsprechend verdienen.

Kurz: Alles halb so wild.
 
1. Mai für Arbeitgeber

die Freizügigkeit für Arbeitssuchende aus den Euro-Staaten ab 1. Mai bringt einen Vorteil für die deutschen Arbeitgeber nach dem Grundsatz: Angebot und Nachfrage regeln (hier nicht) den Preis....... sondern quasi die Arbeitskosten. Natürlich nach unten.
 
"Mindestlohn" funktioniert in fast allen zivilisierten Nationen, - außer in der BRD, da die Politik der Wirtschaft das Druckmittel der billigeren Arbeitskräfte von "sonst woher" nicht nehmen will.

die Freizügigkeit für Arbeitssuchende aus den Euro-Staaten ab 1. Mai bringt einen Vorteil für die deutschen Arbeitgeber nach dem Grundsatz: Angebot und Nachfrage regeln (hier nicht) den Preis....... sondern quasi die Arbeitskosten. Natürlich nach unten.

Ich finde Euch süß.

Jetzt mag mir mal einer von Euch erklären, warum ein Osteuropäer, der in Frankreich einen Mindestlohn von ich glaube 11 € erwarten kann, hier in Deutschland für weniger losgehen sollte, wenn er eh umziehen will.

Wo soll da der Druck auf deutsche Arbeitnehmer herkommen?

Des weiteren dürft Ihr mir gerne erklären, wie ein Osteuropäer hier in Deutschland mit weniger Geld klarkommen will, wie ein Deutscher.
Wohnung, Essen, Mobilität kostet jeden das gleiche.

Und schauen wir uns doch mal die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt an:
Tendenziell sieht es doch so aus, dass in Bereichen mit hoher Qualifikation ein Überangebot von Stellen herrscht, während im gering qualifizierten Bereich ein Überangebot von Arbeitnehmer vorherrscht.
Warum sollte ein Osteuropäer versuchen, in einem Markt zu kommen, wo sich die Deutschen gegenseitig die Gehälter versauen?

Über Antworten würde ich mich freuen.

gruss kelle!