Drogen legalisieren?

  • Natürliche Drogen (z.B. Cannabis) legalisieren.

    Stimmen: 86 50,9%
  • Alle Drogen (auch synthetische) legalisieren.

    Stimmen: 19 11,2%
  • Alles so geregelt lassen, wie es ist.

    Stimmen: 51 30,2%
  • Ich enthalte mich der Stimme. / Siehe Thread! / Andere Meinung.

    Stimmen: 13 7,7%

  • Umfrageteilnehmer
    169
Mehr oder weniger. In meinem Umfeld wird so gut wie nicht gekifft. die meisten meiner Freunde sind Akademiker. Ich denke die haben genug Freude am Leben und brauchen so einen Scheiß nicht.
Brauchen die solch einen Scheiß wie Alkohol? Wieso sollte man nur Kiffen bzw. Drogen konsumieren, wenn man nicht (genug) Freude am Leben hat?! Was hat das damit zu tun, dass deine Freunde überwiegend Akademiker sind? Wenn man schaut, was bezüglich Drogen - insbesondere Cannabis - an den Unis so passiert, dürfte es mE keinen Unterschied zu nicht akademischen Ausbildungen geben.
 
@Wannabee: Du interpretierst mir da viel zu viel rein, was ich nie gesagt oder gedacht habe. Auch habe ich dich nicht als Blöd abgestempelt. Und auch du scheinst hier in diesem Thread meine Beiträge nach deinem gutdünken auszulegen und gewisse Zusammenhänge falsch zu interpretieren.

Wie gesagt, wenn ich breite Äußerungen mache, dann habe ich auch entsprechendes Fachwissen über die jeweilige Angelegenheit. Ich äußere mich höchst selten, um irgendeine Meinung von mir zu schreiben.

Meine Stadt ist übrigens eine derjenigen Städte Deutschlands, über welche das holländische Cannabis regelmäßig in großen Mengen eingeführt wird. Auch das ist ein Grund dafür, dass Bielefeld zu den sichersten Städten Deutschlands gehört und im Vergleich zu anderen Städten mehr Polisten pro Einwohner ihren Dienst verrichten.
 
Brauchen die solch einen Scheiß wie Alkohol? Wieso sollte man nur Kiffen bzw. Drogen konsumieren, wenn man nicht (genug) Freude am Leben hat?! Was hat das damit zu tun, dass deine Freunde überwiegend Akademiker sind? Wenn man schaut, was bezüglich Drogen - insbesondere Cannabis - an den Unis so passiert, dürfte es mE keinen Unterschied zu nicht akademischen Ausbildungen geben.

Während der Unizeit haben einige auch nicht immer wenig getrunken. Denke einige werden auch gekifft haben. Aber mittlerweile müssen alle beruflich Leistung bringen und das Trinken hält sich im Rahmen (Wochenende halt mal) und der Drogenkonsum ist eingestellt. Ich denke einfach, dass man bei geistig anspruchsvolleren Berufen die kompletten geistigen Fähigkeiten benötigt und ich denke das man dann alles nicht mehr so übertreiben kann.

Zudem haben viele Familie und Kinder und dann ist es auch eine Sache der Vorbildfunktion. Heimlich eine Tüte rauchen auf dem Balkon, während das Kind nebenan spielt kommt dann auch nicht so gut.

Wobei ein Großteil meines Freundeskreis eh ein schlechtes Beispiel ist. Kenne sehr viele Mormonen und die trinken auch keinen Alkhol ;)
 
Beim Alkohol und bei den Zigaretten ist es da klarer. Jeder kennt die negativen Aspekte. Es gibt kaum Raucher/Trinker, die das Leugnen. Die Wissenschaft ist sich einig.

Kann ich durch meine Aushilfstätigkeit im Krankenhaus nicht bestätigen.
Bisher beantwortete jeder Cannabiskonsument bei der Aufnahme die Frage nach Drogenkonsum mit einem klaren Geständnis des regelmäßigen Exzesses, während die meisten, u.a. durch Alkoholkonsum erkrankten, Patienten ihre täglichen 2,5l (und aufwärts) als unregelmäßigen Genusskonsum bezeichneten.

Bei Rauchern ist die Leugnung und Verdrängung, trotz akut vorliegender Folgen, oftmals noch stärker, weshalb man nicht selten COPD-Patienten erblickt, welche sich unter vollem Körpereinsatz röchelnd den Stationsflur zum Balkon entlang schleppen, um sich eine Zigarette anzustecken, trotz ihrer Angabe, sie seien morgens nicht in der Lage sich selbst zu waschen.

In meiner Schulzeit haben von der "Kifferclique" 2 meine ich nur das Abi gemacht. Ist schon bisschen was her, könnten auch noch 3 oder 4 gewesen sein. Der Rest ist nach der 10 abgegangen. Viele auch ohne Abschluss.

Bei uns ist jeder aus der "Kifferclique" problemlos (der schlechteste in unserem Jahrgang von einem Kiffer erzielte Schnitt war 2,9 und der hat letztes Jahr sein Physikum mit 2,0 bestanden) durch das Abitur gekommen.

Das ist natürlich kein Argument für Cannabis, sondern soll nur von (zu umfassenden) Rückschlüssen aus persönlichen Erfahrungen abraten.

Leistungsträger dieser Gesellschaft sind sie zumindest nicht.

Ich glaube kaum, dass ein hoch angesehender Akademiker seinen Konsum, nicht zuletzt der gesellschaftlichen Intoleranz wegen, öffentlich darlegen wird.
 
Aber mittlerweile müssen alle beruflich Leistung bringen und das Trinken hält sich im Rahmen (Wochenende halt mal) und der Drogenkonsum ist eingestellt. Ich denke einfach, dass man bei geistig anspruchsvolleren Berufen die kompletten geistigen Fähigkeiten benötigt und ich denke das man dann alles nicht mehr so übertreiben kann.
Genau das ist doch der Punkt: "nicht mehr so übertreiben". Wenn sich das mit dem Kiffen im Rahmen (Wochenende halt mal) hält, dann bringt man auch die berufliche Leistung.

Zudem haben viele Familie und Kinder und dann ist es auch eine Sache der Vorbildfunktion. Heimlich eine Tüte rauchen auf dem Balkon, während das Kind nebenan spielt kommt dann auch nicht so gut.
Es kommt genauso wenig gut wie eine Zigarette oder Alkohol vor dem Kind.
 
Genau das ist doch der Punkt: "nicht mehr so übertreiben". Wenn sich das mit dem Kiffen im Rahmen (Wochenende halt mal) hält, dann bringt man auch die berufliche Leistung.

Aber wir haben ja hier bereits gelesen, dass es oft eben übertrieben wird. Besonders in der Schule habe ich die Erfahrung gemacht. Ist die Frage, ob der Staa sich an einer weiteren Sache bereichern sollte, die seinem Volk schadet. Meines erachtens nicht. Wie gesagt, ich finde auch nicht, dass man Kiffern Sozialstunden oder Knast aufbrummen muss. Den Besitz kann man durchaus tolerieren. Aber ich denke nicht, dass wir eine weitere legale Droge in Deutschland brauchen. Null Nutzen (Ich denke nicht, dass die Mehreinnahmen die Mehrausgaben decken würden) und nur potentieller Schaden.

Es kommt genauso wenig gut wie eine Zigarette oder Alkohol vor dem Kind.

Das sehe ich ein wenig anders. Die Zigarette verändert nicht mein Verhalten. Wenn man außer Reichweite des Kindes raucht ist das sicher nicht schön (ist Rauchen nie) aber nicht vergleichbar mit Kiffen. Berauschenden Alkoholkonsum in Gegenwart von Kindern finde ich aber ebenso schlimm, da es auch das Verhalten verändert.
 
Ich verstehe dennoch immer noch nicht, was du daran nun belächelst. Diese "THese" ist jedenfalls richtig.
Und Alkohol erweitert die Blutgefäße was zu besseren Durchblutung des Gehirns beiträgt und damit die Reaktionsgeschwindigkeit, speziell beim Führen eines Fahrzeugs erhöht ... Die Behauptung dass Kiffer konzentrierter sind lache ich eben aus. Wenn es dazu Studien geben mag zweifele ich sie an und hinterfrage speziell die Methodik mit der Konzentration gemessen wurde. Bisher ist es für mich eine reine Behauptung die jemand den ich eh nicht so wirklich ernst nehme in einem Internetforum aufgestellt hat.
Da würde ich jetzt auch meine 42 Smilyes ansetzen. Kreativität kann gefördert werden, sie wird durchs kiffen aber nicht erzeugt. Künstler kiffen nicht von ungefähr und du scheinst dir auch nicht im Bilde zu sein, wie viele Künstler kiffen, genauso wie Personenkreise, die in anderen Tätigkeitsbereichen gedankentechnische Höchstleistungen bringen müssen.
Diese Diskussion ist mit mir denke ich sinnlos, da ich diese Art "Künstler" für Spinner halte. Egal ob heutige oder schon ewig tote. Es mag "Personen die in ihrem Tätigkeitsbereich gedankentechnische Höchstleistungen erbringen müssen" und sich gleichzeitig zudröhnen geben, vermutlich in der Minderheit. Ich weiß nicht welche Personen du da so zu zählst. Ich würde für mich jetzt grob Wissenschaftler, Professoren, Ärzte, Piloten, Ingenieure, Entwickler etc. vermuten - und mit Verlaub die haben vielleicht während des Studiums gekifft aber nicht mehr bei und schon gar nicht FÜR ihre Arbeit ...
Deine Argumentationen zeigen deutlich, dass du von diesen Themen keine Ahnung hast, dennoch irgendwas "reindrücken" möchtest. Das ist mir zu doof. Argumentiere richtig und mit Tatsachen. Ich kenne mich sehr gut mit Drogen aus. (Es braucht mir nun keiner den Konsum aufgrund dieser Aussage unterstellen).
Welche Argumentation? Ich habe nicht Argumentiert ich habe meine (sture) Sichtweise dargelegt. Über reines Allgemeinwissen scheint dein Wissen hinauszugehen, ob es rein von der Tätigkeit mit Kranken kommt will ich mal einfach ungeprüft glauben, denn es ist mir schnurz ob du selbst dran hingst/hängst oder nicht.
Außer zu sagen "Ich hab Ahnung" war dein Beitrag auch nicht gerade mit Argumenten gespickt. Du hast sinnfrei irgendetwas zur Gewinnung/Herstellung gefaselt - super. Stimmt vielleicht sogar, und?
Ich habe jedenfalls Erfahrung genug aus den verschiedensten Gründen. Ein großer ist auch die Tatsache, dass ich in leitender Funktion für die "Neue Schmiede" gearbeitet habe, ein großes Freizeit und Kulturzentrum Bethels, in welchem gesunde wie kranke Menschen mit unterschiedlichsten geistigen Behinderungen arbeiten, insbesondere Epileptiker. Ich bin unter anderen im Umgang mit Epileptikern, gewissen Medikamenten und gewissermaßen auch ein Stück weit psychologisch geschult.
Warum kommt mir immer wenn du schreibst der Gedanke "Bah, was nen Großkotz?" :mrgreen: Egal ob es um deinen Job geht, um deine Lebenserfahrungen, deine sozialen Kompetenzen oder natürlich dein vieles Wissen und Kontakten zu aufregenden Personen. Selbst wenn ich dir das alles glauben könnte (was ich nicht tue) ist deine Art es darzustellen höchst unsympathisch und einfach nur angeberisch, aber das wurde dir hier schon öfter an den Kopf geworfen, ich weiß.
Andere Gründe sind aus dem näheren Umfeld ersichtlich, ohne näher darauf einzugehen.
Siehste - ich meide Drogenkonsumenten.
Im Endeffekt geht es dich aber nichts an.
Im Endeffekt habe ich gar nicht danach gerfragt, was im Endeffekt bedeutet es interessiert mich nicht.
Kann eine Aussage erst geglaubt werden, wenn die Person dahinter fachmännische Kenntnisse vorweist bzw. muss eine Aussage immer erst angeprangert werden?
Dafür äußerst du dich seit geraumer Zeit zu wirklich ALLEN Themen die es hier im Forum überhaupt gibt. Und nicht zu allen fachmännisch. Selbst zu diesem hier sind es wohl Erfahrungen aus einer vergangenen Tätigkeit zu der du (korrigier mich) nicht professionell ausgebildet wurdest. Das is nich schlimm, würde man sich nur als Fachmann zu Wort melden dürfen wäre das Internet leer. Aber wenn DU nur Fachmänner glaubst ... tjunge junge ... das erklärt deine Selbstherrlichkeit jedoch.

Derjenige von uns beiden, der (scheinbar) keine Ahnung von diesem Thema hat, bist du. Das sage ich lediglich aufgrund deiner angegebenen Argumente.
Nicht nur scheinbar. Ich habe nie für mich beansprucht davon Ahnung zu haben. In Gewisser Weise bin ich soltz darauf keine davon zu haben ;) - Und nochmal: Welche Argumente von mir? :ugly:

Alles was ich schreibe hat Hand und Fuß und ist auch fast immer gut durchdacht.
*hust* Großkotz *hust* Wie z.B. ein generelles Hausverbot in einer gesamten Stadt zu erteilen ... das hat Hand und Fuß und ist durchdacht. Gehört nicht zu diesem Thema macht dich aber unglaubwürdig und einfach nicht ernst-nehm-bar.

Ich kenne noch nicht viele deiner Beiträge, aber diese hier sind es jedenfalls nicht.
Ich von dir schon eine Menge denn du tobst dich in vielen Threads aus. Ich frage mich manchmal wie du den ganzen Tag rund um die Uhr bei Klamm hängen und ewig lange Texte schreiben kannst wenn du doch so erfolgreich in der Gastronomie tätig bist. Schaut man sich deine Online-Zeiten an kann das nicht passen.

Die letzten Bemerkungen sind nun persönlich und auch so gemeint, weshalb wir zukünftig besser gegenseitig nicht mehr auf Texte des anderen reagieren - aber es musste mal raus. Du bist echt furchtbar - sorry :biggrin: Vielleicht denke auch nur ich so, machen wir da einen Haken dran ;)

Warum ich überhaupt was geschrieben habe (zum Thema) ist einfach. Ich könnte kotzen wenn irgendwer auf irgendeine Weise versucht Drogen jeglicher Art in irgendein besseres Licht zu rücken, positive Argumente dafür zu (er)finden und damit irgendetwas nicht rein medizinisches rechtfertigen zu wollen. Das gilt für Alk, Kippen, Pillen und eben auch Gras. Jeder darf das gerne tun, in dem Umfang den er für sich als richtig ansieht und der gestezlich gestattet ist. Aber geil fühlen brauch sich deswegen niemand.
 
Bisher ist es für mich eine reine Behauptung die jemand den ich eh nicht so wirklich ernst nehme in einem Internetforum aufgestellt hat.
Weiß ich zwar, aber nun hast du mir es ja schwarz auf weiß geliefert. Dann erübrigen sich ja auch alle weiteren Diskussionen zwischen uns beiden. Wünsche noch ein schönes Forenleben. :winke:
 
Also ich schmunzle immer wieder bei solchen Diskussionen über die Legalisierung von Cannabis.

Da ich einige Jahre als Sozialarbeiter gearbeitet habe hatte ich natürlich Kontakt zu allen Altersschichten in der Bevölkerung und wundere mich immer wieder das Leute Alkohol mit Cannabis vergleichen oder gar alle Drogen abschaffen wollen.

Alle Drogen abschaffen ist wie mit Kanonen auf Spatzen schießen denn das ist schlichtweg nicht möglich egal ob die Droge Legal oder Illegal ist das sein Mal vorweg gesagt.

Legale Drogen sind zum Beispiel Alkohol oder auch Medikamente die man jedes Mal vom Arzt verschrieben bekommt nur sind diese Drogen legal aber dennoch werden auch diese legalen Drogen missbraucht.
Die Bevölkerung regt sich immer über Leute auf die Cannabis Konsumieren aber selbst sitzen sie dann in der Kneipe nebenan und trinken ihre 3 – 4 Biere ist das dann gut für die Gesundheit?

Wissenschaftlich erwiesen ist es doch das es Jährlich 40000 Todesfälle durch Alkohol gibt aber ich habe noch nie etwas davon gehört das es einen Toten durch Cannabis gegeben haben soll.
Das schöne Koma Saufen kennt sicherlich auch jeder von euch doch von Komakiffen hab ich ganz ehrlich gesagt noch nie etwas gehört mir wäre auch nicht bekannt das so etwas gehen sollte.

Ich hatte Beruflich mit vielen Jugendlichen zwischen 17 -25 Jahren zu tun die meinten Ihnen wäre es lieber wenn es sogenannte Cannabis Clubs geben würde die ab 18 sind wo die Qualität auch gewährleistet wäre.

Meine Persönliche Meinung dazu ist Cannabis müsste mit einigen auflagen Legalisiert werden.
1. Cannabis Konsum nur in sogenannten Cannabis Clubs wo der Anbau, Verkauf und die Qualität durch die Behörden kontrolliert wird.

2. Der beitritt bei solchen Cannabis Clubs sollte erst ab 18 Jahren sein denn ab diesem Alter ist man ja Volljährig und kann selbst über seine Gesundheit bestimmen wie beim Alkohol auch.

3. Der Eigen Anbau zuhause sollte ebenfalls mit einigen Auflagen Legalisiert werden wie z.b Genehmigung ,Maximal 10 Pflanzen für den Eigengebrauch dies würde unter anderem den Menschen zugutekommen die z.b Krebs oder andere Krankheiten haben und denen Medizinisches THC für 900 € schlichtweg zu teuer ist

Für alle die mich jetzt gleich wieder Steinigen wollen wie kann der nur für die Legalisierung sein dem sei gesagt einfach mal Mutti oder Vati fragen die fanden Früher ein Tütchen sicherlich auch nicht schlimm.
 
Also ich schmunzle immer wieder bei solchen Diskussionen über die Legalisierung von Cannabis.

Ich schmunzle immer wieder, wenn jemand einen uralten Thread aufmacht ohne etwas neues zu sagen zu haben, was nicht schon tausend mal gesagt wurde.

Da ich einige Jahre als Sozialarbeiter gearbeitet habe hatte ich natürlich Kontakt zu allen Altersschichten in der Bevölkerung und wundere mich immer wieder das Leute Alkohol mit Cannabis vergleichen oder gar alle Drogen abschaffen wollen.

Legale Drogen sind zum Beispiel Alkohol oder auch Medikamente die man jedes Mal vom Arzt verschrieben bekommt nur sind diese Drogen legal aber dennoch werden auch diese legalen Drogen missbraucht.
Die Bevölkerung regt sich immer über Leute auf die Cannabis Konsumieren aber selbst sitzen sie dann in der Kneipe nebenan und trinken ihre 3 – 4 Biere ist das dann gut für die Gesundheit?

Kein Wunder, dass die Menschen so große Probleme haben aus dem sozialen Sumpf heraus zu kommen, wenn deren Sozialarbeiter alles so verharmlosen. Verständnis zu haben und alles schlechte super zu finden ist ein Unterschied ;)


Wissenschaftlich erwiesen ist es doch das es Jährlich 40000 Todesfälle durch Alkohol gibt aber ich habe noch nie etwas davon gehört das es einen Toten durch Cannabis gegeben haben soll.
Das schöne Koma Saufen kennt sicherlich auch jeder von euch doch von Komakiffen hab ich ganz ehrlich gesagt noch nie etwas gehört mir wäre auch nicht bekannt das so etwas gehen sollte.

Besser keine Kinder bekommen, am Ende springen die von Brücken, weil es andere machen. Weil etwas, das schlecht für den Menschen ist legal ist, muss man doch nicht automatisch andere schlechte Dinge legalisieren. Viel mehr sollte man ausschließlich über diese einzelne Sache sprechen, was für oder gegen ein Verbot spricht. Dabei auf andere Dinge zu schauen ist einfach sinnfrei.

Ich hatte Beruflich mit vielen Jugendlichen zwischen 17 -25 Jahren zu tun die meinten Ihnen wäre es lieber wenn es sogenannte Cannabis Clubs geben würde die ab 18 sind wo die Qualität auch gewährleistet wäre.

Wie viele von denen hatten denn soziale Probleme. Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, etc.? Da du sie als Sozialarbeiter kennen gelernt hast wohl die meisten. Das das Kiffen Antriebslos und Gleichgültig macht ist ja nun schon in mehreren Studien bestätigt worden (und nun komm nicht, dass das bei dir nicht so ist, gibt immer Ausnahmen).

Meine Persönliche Meinung dazu ist Cannabis müsste mit einigen auflagen Legalisiert werden.
1. Cannabis Konsum nur in sogenannten Cannabis Clubs wo der Anbau, Verkauf und die Qualität durch die Behörden kontrolliert wird.

2. Der beitritt bei solchen Cannabis Clubs sollte erst ab 18 Jahren sein denn ab diesem Alter ist man ja Volljährig und kann selbst über seine Gesundheit bestimmen wie beim Alkohol auch.

3. Der Eigen Anbau zuhause sollte ebenfalls mit einigen Auflagen Legalisiert werden wie z.b Genehmigung ,Maximal 10 Pflanzen für den Eigengebrauch dies würde unter anderem den Menschen zugutekommen die z.b Krebs oder andere Krankheiten haben und denen Medizinisches THC für 900 € schlichtweg zu teuer ist

Aus meiner Sicht hast du zum Glück nichts zu sagen

Für alle die mich jetzt gleich wieder Steinigen wollen wie kann der nur für die Legalisierung sein dem sei gesagt einfach mal Mutti oder Vati fragen die fanden Früher ein Tütchen sicherlich auch nicht schlimm.

Wieso Steinigen? Möchtest du dich als Opfer der bösen Gesellschaft darstellen? Kiffen ist scheiße. Da führt keine Diskussion dran vorbei. Ob es dennoch legalisiert werden kann ist eine Einstellungssache, ob man denkt, dass eine Legalisierung der Gesellschaft schadet. Meines Erachtens würde die Produktivität der Gesellschaft unter einer Legalisierung leiden und somit der Wohlstand aller. Du bist anderer Meinung und das ist ja auch o.k. Und ich denke auch nicht, dass es irgend wen gibt, der dir diese Meinung nicht zugesteht. Wobei ich deine Meinung bei Menschen, die Sozialarbeit machen sehr problematisch finde. Ansonsten kann ich dir bestätigen, dass meine Eltern keine Tüten geraucht haben. So wie du das sagst, müsste man ja davon ausgehen, dass jeder irgendwann im Leben raucht. Aber ich gebe dir einen Hinweis. Dem ist nicht so ;) Es gab immer Leute, die das abgelehnt haben und es wird immer Leute geben, die dies ablehnen. Nicht umsonst gab es eine Mehrheit für das Verbot und gibt es immer noch.
 
Ich hab mir den Thread jetzt nicht in Gänze durchgelesen und will mir auch nicht jeden Kommentar antun , es erinnert mich eh Vieles zu sehr an standartisierte Antworten gewisser Medienvertreter die im Auftrag irgendwelcher Pharma / Textillobbys ihren Senf dazugeben.

...

Ich bin regelmäßiger Konsument von Marihuana seit ich 18 bin , ich kann partout nicht verstehen wie es als Einstiegsdroge eingestuft werden kann ? Ich hab nie irgendwas Härteres / Chemisches zu mir genommen, geschweige denn ist in meinem Freundeskreis irgendjemand von Gras auf "Härtere" Sachen umgestiegen , im Gegenteil !

Es ist Medizinisch erwiesen das der Konsum von Gras weniger schädlich ist , als der Genuss von Alkohol oder Tabak !

Meine Frage jetzt : Wie kommt der Staat Deutschland und seine spiessigen Bürger dazu MICH zu bevormunden ? Ich rauche nur , ich schade niemand ! Ich fahre nicht bekifft Auto , ich geh nicht bekifft zur Arbeit , ich beklau niemanden weil ich "Nachschub" brauche ! Eure Mitbürger , die nach Feierabend in die Kneipe gehen oder sich im Discounter nen Bierchen kaufen (Oder auch mal mehr als Eins) , gengelt ihr doch auch nicht so enorm ?

Alkohol macht erwiesenermaßen aggressiv , unzurechnungsfähig und mindert soziale Werte bzw. Grenzen.

ICH HABE NOCH KEINEN KIFFER FRÜHS UM 11 AM REWE STEHEN SEHEN , SEINE TÜTE RAUCHEND UND DIE LEUTE ANPÖBELND !!!! Bei Alkoholikern sehe ich sowas leider viel zu oft und in immer grösserem Maße !

Es mag stimmen das Kiffen irgendwo etwas antriebslos macht , aber diese Antriebslosigkeit kann man bekämpfen, wenn man sich vor Augen hält was die Konsequenzen des eigenen Handelns sind.

Ein kleines Beispiel : Wenn ich nicht zum Termin vom Arbeitsamt gehe , dann kann ich damit rechnen das ich demnächst Post bekomme mit einer Kürzung bzw. Sperre. Wenn ich als Kiffer WEISS was auf mich zukommt , dann ist die "Lust" auf den Besuch beim A-Amt nicht unbedingt grösser , aber ich gehe hin weil ich die Konsequenzen nicht tragen möchte.

Als Kiffer kann ich auch bekifft zum Arbeitsamt gehen und meine Dinge erledigen ohne das ich irgendwem zusätzlich zur Last falle !

Ein Alkoholiker mag es vielleicht auch schaffen zum Arbeitsamt zu gehen und sich um seine Belange zu kümmern NUR : Sieht er dabei meist scheisse aus , riecht unangenehm und verpeilt alles , wenn er nicht noch als Zugabe die Anwesenden belästigt bzw. das A-Amt Personal anpöbelt.

In seltenen Fällen wirkt der Korn nachm Aufstehen dann auch erst RICHTIG im Amt und der Typ nässt sich in die Hose bzw. ist nicht mehr fähig gerade zu stehen !

Ich sauge mir das nicht aus den Fingern oder bediene hier irgendwelche Klischees, wer mir meine Worte nicht glaubt darf mich gern bei meinen Besuchen im Amt begleiten und meine "Erlebnisse" teilen !

Das Vielangeführte Argument der "Antriebslosigkeit" ist also nur bedingt zutreffend und auch überwiegend vom eigenen Charakter abhängig ... daher meine These : Charakterschwacher Mensch = Hohe Antriebslosigkeit , egal ob beim Kiffen oder saufen !

Kommen wir einmal zum Argument Rehabilitation ... ein Alkoholiker ist Suchtgefährdet sein Leben lang, kann nur beim Geruch / Anblick von Alkohol rückfällig werden. Solche Personen liegen dem Staat EIN LEBEN LANG auf der Tasche !!! Solche Personen sind teilweise nie wieder fähig einer Arbeit nachzugehen.

Ein Kiffer kennt keine Suchtschmerzen oder dergleichen... die einzige Nebenwirkung die ICH kenne , wenn ich mal nach langem und regelmäßigem Konsum ohne Gras bin : Ich schlafe mal 1-2 Nächte schlecht und danach gehts mir wieder gut , ich vermisse nichts und mein Leben dreht sich KEINE SEKUNDE darum wie und wo ich an den nächsten "Stoff" gelange !

Ich , als Kiffer ,finde einfach nur das man mich doch leben lassen soll und mich nicht für Bagatellen kriminalisieren sollte ! Ihr lasst zigmal "asozialere" und für die "Gesellschaft" nutzlosere Leute gewähren ? Warum nicht mich ? Weil ich mehr Spass habe bei dem was ich tue , als Ihr ? Weil meine Haare vielleicht etwas länger sind als Euer Einheits - Kurzhaarschnitt ? Kann mir bitte IRGENDWER ein plausibles und rationales Argument nennen , warum ICH schlimmer sein soll als ein Alkoholiker ?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kiffen macht nicht automatisch antriebslos und gleichgültig. Zum einen kommt es auf die Art des Marihuanas an (Indika oder Sativa, das eine ist ein Couchdrücker, das andere hebt Stimmungen), zum anderen fördert Cannabis lediglich die Grundstimmungen und das impliziert auch den Grund des Kiffens mt ein. Wer kifft, um sich total dicht zu machen und nichts mehr mitzubekommen, der wird dann meist auch antriebslos und gleichgültig.
Die einen kiffen um Probleme zu erdrücken oder weil ihnen alles egal ist. Die anderen kiffen, um konzentrierter, kreativer oder lustiger zu sein. Gründe gibt es jedenfalls viele.

Es ist auch eine Frage der Bemessung der Gleichbehandlung. Alkohol zählt zu den gravierendsten und härtesten Drogen überhaupt. Nur weil es gesellschaftlich akzeptiert ist, machen sich die wenigsten Gedanken darum. Wenn die einen Dinge legalisiert sind, sollten es im Sinne der Gleichberechtigung andere (viel harmlosere) Dinge auch sein.

Generell ist eine Entkriminalisierung des Konsums zu befürworten, ebenso eine kontrollierte Abgabe von Cannabis. Die Niederlande, Schweiz und Kanada zeigen deutlich, dass dadurch die Kriminalitätsrate rapide sinkt. Auch löst bei vielen eine Entkriminalisierung den Nervenkitzel, etwas verbotenes zu tun. Was gesellschaftlich akzeptiert ist, wird i.d.R. um längen uninteressanter. Die letzten zwei Sätze betreffen überwiegend Jugendliche, bzw. Jugendliche während ihrem Einstieg in Drogen jeglicher Form.

Das Cannabis eine Einstiegsdroge darstellt halte ich für ein Gerücht. Es stimmt zwar, dass es viele gibt, die von Cannabis zu Alkohol, vom Alkohol zu Partydrogen, von Partydrogen zu Heroin greifen, aber das ist dann auch die Sorte Konsument, die ohnehin mit Cannabis aus anderen Gründen anfingen, als um beispielsweise nur Kreativität oder Konzentration zu fördern. Da spielt es dann auch keine Rolle mehr, mit welcher Droge sie letztlich anfangen.

Der Umgang mit Alkohol heutzutage ist scheisse, bzw. der Umgang bei vielen Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wo wird heute kein Komasaufen mehr betrieben?

Komakiffen gibt es nicht. Kiffen ist nicht automatisch scheisse. Vergleiche können nur schwer gezogen werden.

Letztlich ist ein Leben vollkommen ohne Drogen immer noch das beste. Auch ohne Alkohol, wobei gegen ein Gläschen Wein oder Bier nichts einzuwenden ist, aber genauso gut sind auch erfahrene Kiffer nicht vom ersten Joint gleich geflasht und bedröhnt, solange sie ihren Konsum gut steuern.

Edit:
Es ist Medizinisch erwiesen das der Konsum von Gras weniger schädlich ist , als der Genuss von Alkohol oder Tabak !
Es ist sogar so, dass THC (nicht das Beiwerk wie Blätter und Stengel bzw. gepresstes Beiwerk im Harz) gesundheitsfördernd ist. THC weitet die Lungen, beugt Astmakrämpfen vor, löst Spannungen bei vielen Psychosen (aber das Medikament Dronabinol darf nur von Psychatern verschrieben werden, denn THC kann auch kontraindiziert wirken und Psychosen auslösen), es wirkt sedativ und schmerzlindernd bei Krebs und Multiple Sklerosepatienten (diese Gruppen bekommen Cannabis teilweise sogar auf Rezept, auch in Deutschland).

Schädlich wird der Konsum von Cannabis dann, wenn er mit Beiwerk geraucht wird, insbesondere in Verbindung mit Tabak. Dem vorbeugen kann man mit einem Vaporizer. Ein Verdampfungsgerät, wo nur das reine THC eingeatmet wird.
Zusätzlich wird auch weniger CBN und CBD produziert, Nebenstoffe beim Konsum. Insbesondere in Verbindung mit Tabak wird vermehrt CBN gebildet, was zu den negativen Effekten beim Konsum führen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin regelmäßiger Konsument von Marihuana seit ich 18 bin , ich kann partout nicht verstehen wie es als Einstiegsdroge eingestuft werden kann ? Ich hab nie irgendwas Härteres / Chemisches zu mir genommen, geschweige denn ist in meinem Freundeskreis irgendjemand von Gras auf "Härtere" Sachen umgestiegen , im Gegenteil !

Mach bitte bloß nicht den Fehler, einfach alles "Chemische" auch als "Härteres" anzusehen. LSD und Ecstasy beispielsweise sind nach Meinung vieler Neurologen, Pharmakologen und Psychologen harmloser als Cannabis. Du hast recht, wenn du von Heroin, Kokain oder einigen neuen Designer Drugs und Research Chemicals sprichst.

Aber nur weil etwas natürlich vorkommt, heißt das nicht, dass es harmloser ist, als etwas Synthetisches. THC ist ein chemische Wirkstoff, gleich wie MDMA ein chemische Wirkstoff ist.
 
Meine Frage jetzt : Wie kommt der Staat Deutschland und seine spiessigen Bürger dazu MICH zu bevormunden ?

Könnte sich auch ein reicher Heroinsüchtiger fragen. Wieso wird ihm das verboten, solange er keinem schadet? Gesetze sollen das Miteinander gewährleisten und kann dadurch nicht jede Ausnahme berücksichtigen.


Ich rauche nur , ich schade niemand ! Ich fahre nicht bekifft Auto , ich geh nicht bekifft zur Arbeit , ich beklau niemanden weil ich "Nachschub" brauche ! Eure Mitbürger , die nach Feierabend in die Kneipe gehen oder sich im Discounter nen Bierchen kaufen (Oder auch mal mehr als Eins) , gengelt ihr doch auch nicht so enorm ?

Es mag stimmen das Kiffen irgendwo etwas antriebslos macht , aber diese Antriebslosigkeit kann man bekämpfen, wenn man sich vor Augen hält was die Konsequenzen des eigenen Handelns sind.

Ein kleines Beispiel : Wenn ich nicht zum Termin vom Arbeitsamt gehe , dann kann ich damit rechnen das ich demnächst Post bekomme mit einer Kürzung bzw. Sperre. Wenn ich als Kiffer WEISS was auf mich zukommt , dann ist die "Lust" auf den Besuch beim A-Amt nicht unbedingt grösser , aber ich gehe hin weil ich die Konsequenzen nicht tragen möchte.

Als Kiffer kann ich auch bekifft zum Arbeitsamt gehen und meine Dinge erledigen ohne das ich irgendwem zusätzlich zur Last falle !

Ein Alkoholiker mag es vielleicht auch schaffen zum Arbeitsamt zu gehen und sich um seine Belange zu kümmern NUR : Sieht er dabei meist scheisse aus , riecht unangenehm und verpeilt alles , wenn er nicht noch als Zugabe die Anwesenden belästigt bzw. das A-Amt Personal anpöbelt.

Ich sauge mir das nicht aus den Fingern oder bediene hier irgendwelche Klischees, wer mir meine Worte nicht glaubt darf mich gern bei meinen Besuchen im Amt begleiten und meine "Erlebnisse" teilen !

Das Vielangeführte Argument der "Antriebslosigkeit" ist also nur bedingt zutreffend und auch überwiegend vom eigenen Charakter abhängig ... daher meine These : Charakterschwacher Mensch = Hohe Antriebslosigkeit , egal ob beim Kiffen oder saufen !

Kommen wir einmal zum Argument Rehabilitation ... ein Alkoholiker ist Suchtgefährdet sein Leben lang, kann nur beim Geruch / Anblick von Alkohol rückfällig werden. Solche Personen liegen dem Staat EIN LEBEN LANG auf der Tasche !!! Solche Personen sind teilweise nie wieder fähig einer Arbeit nachzugehen.

Ein Kiffer kennt keine Suchtschmerzen oder dergleichen... die einzige Nebenwirkung die ICH kenne , wenn ich mal nach langem und regelmäßigem Konsum ohne Gras bin : Ich schlafe mal 1-2 Nächte schlecht und danach gehts mir wieder gut , ich vermisse nichts und mein Leben dreht sich KEINE SEKUNDE darum wie und wo ich an den nächsten "Stoff" gelange !

Ich , als Kiffer ,finde einfach nur das man mich doch leben lassen soll und mich nicht für Bagatellen kriminalisieren sollte ! Ihr lasst zigmal "asozialere" und für die "Gesellschaft" nutzlosere Leute gewähren ? Warum nicht mich ? Weil ich mehr Spass habe bei dem was ich tue , als Ihr ? Weil meine Haare vielleicht etwas länger sind als Euer Einheits - Kurzhaarschnitt ? Kann mir bitte IRGENDWER ein plausibles und rationales Argument nennen , warum ICH schlimmer sein soll als ein Alkoholiker ?

Interessant hierbei ist ja, dass du scheinbar sehr jung bist und auf das Amt angewiesen bist. Das heißt der Spießbürger muss dir dein Leben und dein Drogenkonsum finanzieren. Oder aber auch deine Eltern. Zudem schreibst du, dass man Antriebslos ist, wenn man Charakterschwach ist und es nicht zum Amt schafft. Aber ist es nicht schon Antriebslos, wenn man sich nicht in der Schule bemüht hat und keinen Job findet? Stimmt ja, dann gibt es ja keine Konsequenzen, man bekommt ja Geld vom Amt. Also ist dies keine Antriebslosigkeit.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
LSD und Ecstasy beispielsweise sind nach Meinung vieler Neurologen, Pharmakologen und Psychologen harmloser als Cannabis.
Hmm???

Kenne ich nicht, solche Studien.

Lysergsäurediäthylamid und MDMA schädigen die Gehirnzellen und töten sie ab. Manche bleiben schon nach dem ersten oder ein paar wenigen Konsumtagen "hängen". Langzeitkonsumenten dagegen, haben eigentlich immer eine kleinere Gehirnmasse in Gramm als nicht-Konsumenten.

Beide Stoffe verändern die Synapsen, die Nervenbahnen sterben ab, ordnen sich dann neu. Dadurch kommt es immer zu Verhaltensänderungen, je stärker der Konsum, umso auffälliger die Veränderungen.

Beide Stoffe lösen eine vermehrte Produktion des vom Gehirn produzierten Neurotransmitters (Glückshormon) "Dopamin" aus. Wird regelmässig mehr Dopamin erzeugt, als auf natürliche Weise produziert wird, wird der Produktionshaushalt eklatant gestört und die Produktion verringert sich auf natürlichem Wege immer stärker, so dass irgendwann kaum noch Dopamin vom Gehirn selber erzeugt wird. Ein Grund für die vielen Psychosen oder sogar Selbstmorde.

THC ist ein natürliches Produkt, welches nicht chemisch behandelt werden muss um aktiv zu sein. LSD ist ein Produkt aus dem Mutterkorn, einer Pflanze, aber erst durch chemische Behandlung wirksam. MDMA ist rein chemisch.

Als einer der wenigen natürlich vorkommenden Stoffe die in eine Riege mit MDMA oder LSD gesetzt werden können und nicht chemisch aufbereitet werden müssen, kann Ephedrin genannt werden.

Edit:
Ein Heroinsüchtiger braucht täglich Heroin für einige Hundert Euro. Kaum jemand kann sich den Komsum finanziell leisten und gerät dadurch in die Betäubungsmittelkriminalität.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Slayer92

Danke für die Aufklärung , ich bin mit der Thematik Synthetische Drogen etc. nicht wirklich vertraut (Wie aus meinem vorangegangenen Post zu entnehmen war , kiffe ich ja "nur" ^^)

@Wannabe

Ich muss Dich leider enttäuschen ! Deine , aus Vorannahmen , gebildeten Klischees treffen bei mir nicht zu. Ein Klick auf mein Profil hätte Dir die Information vermittelt das ich bereits 30 Jahre alt bin. Ich frag mich grad warum Du diesen Klick nicht getan hast bevor du Deine , wie aus einem Buch abgelesenen , Mutmaßungen anstellst ? Warst Du vielleicht ... zu antriebslos ? Oder hat die simple Logik dich diesen Schritt nicht erkennen lassen ? Egal auch ... ich mutmaße jetzt nicht weiter über deinen geistigen oder körperlichen Zustand , das überlasse ich "Experten" wie Dir ;)

Du wirst lachen , ich war TATSÄCHLICH mal beim Arbeitsamt (Wie so ziemlich fast jeder in der Region) vorstellig und bezog mein Geld von Vater Staat. Ich war aber VORHER bereits arbeiten und auch DANACH bzw. JETZT arbeite ich ... natürlich vergesse ich , trotz meiner derzeitigen VOLLZEITBESCHÄFTIGUNG , die Erlebnisse auf besagtem Amt nicht und erzähle Sie gerne jedem , der Interesse daran hat !

Meinen Konsum finanziere ich definitiv nicht vom Staat , mit 330 Euro vom Amt würde das auch SEHR schwierig werden (Wer die Strassenpreise und H4 Verhältnisse kennt , weiss das auch ! Aber wer natürlich KEINE Ahnung von der Materie hat , quatscht nach was er im Fernsehen hört)

Kommen wir mal zur Zuverlässigkeit ... ich hab zwar nur ne 4.0 , aber wenn ich in DEIN Profil gehe , ist wohl eindeutig ersichtlich wem es an Zuverlässigkeit mangelt (Und sei es nur in der Klammwelt ;) )

Kommen wir nochmals zur Charakterschwäche und der von Dir vorgeworfenen Antriebslosigkeit ... hier ein paar Details zu meinem Werdegang :

Mit 16 beendete ich meine Realschule , mit 18 bei den Eltern ausgezogen , mit 21 die Lehre zum Speditionskaufmann bestanden , danach meine Pflichtzeit bei der Bundeswehr hinter mich gebracht. Seitdem hüpfe ich mal hierhin mal dorthin und finanziere mein Leben grösstenteils selbst. Sicher bekomme auch ich mal Geldgeschenke zum Geburtstag oder Weihnachten , aber ich denk deswegen bin ich kein , wie von Dir vermuteter , Sozialschmarotzer !

Nebenbei bemerkt ... ich finds schwach das Du MERKLICH nicht bereit bist Dich ERNSTHAFT mit dem Thema auseinander zu setzen sondern versuchst direkt zu kritisieren und deine beleidigenden Fehlannahmen verbreitest. Suchst Du Streit ? Bist Du sexuell unausgelastet ? Oder warum kommst Du so aggressiv und generell verbohrt rüber ? Kiff mal einen ! Vielleicht wirds dann auch was mit dem gebotenen Anstand und der Sitte ;)

Und nochmals bitte ich :

Nennt mir ein RATIONALES Argument warum mir das Kiffen verboten wird und einem ALkoholiker der Alkohol nicht ?
 
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Nebenbei bemerkt ... ich finds schwach das Du MERKLICH nicht bereit bist Dich ERNSTHAFT mit dem Thema auseinander zu setzen sondern versuchst direkt zu kritisieren und deine beleidigenden Fehlannahmen verbreitest. Suchst Du Streit ? Bist Du sexuell unausgelastet ? Oder warum kommst Du so aggressiv und generell verbohrt rüber ? Kiff mal einen ! Vielleicht wirds dann auch was mit dem gebotenen Anstand und der Sitte ;)

Und nochmals bitte ich :

Interessant ist eigentlich etwas anderes. Du versuchst hier gerade zu provozieren und zu beleidigen. Wenn man Fragen bedenkt nach der sexuellen ausgelassenheit. Andersherum basierte deine vorherige Argumentation ausschließlich mit Amterfahrungen und der Aussage, dass man schon über Antrieb verfügt, wenn man es zum Amt schafft. Geht man auf diese Amtargumentation ein ist es eigentlich nur sekundär wichtig, ob du dauerhaft beim Amt bist oder nicht, denn der Sachverhalt deiner Aussagen, die sich ausschließlich auf das AMt beziehen ändern sich dadurch ja nicht. Anstand und Sitte von jemanden geraten zu bekommen, der ausschließlich beleidigend ist kann ich dann auch nicht ernst nehmen.

Nennt mir ein RATIONALES Argument warum mir das Kiffen verboten wird und einem ALkoholiker der Alkohol nicht ?

Das ist wieder so ein Kleinkinderdenken. Es ist wichtig zu begründen, wieso man es legalisieren sollte. Unabhängig davon welche falschen Sachen erlaubt sind oder welche andeen richtigen Sachen verboten. Ich könnte hier millionen Seiten über Alkohol und Kiffen schreiben, dennoch wird nie ein Zusammenhang zwischen diesen beiden Dingen bestehen.

Ich frage mich zudem, ob du in der Zeit, in der du vom Amt gelebt hast gar nicht mehr gekifft hast. Wenn man sich das ja gar nicht mehr leisten konnte...
 
Kenne ich nicht, solche Studien.

Ich dachte vorher auch wie du, bevor ich das gelesen habe: https://www.sueddeutsche.de/leben/d...ak-gefaehrlicher-als-lsd-und-ecstasy-1.724153

oder hier: https://www.spiegel.de/politik/ausl...r-nennt-lsd-harmloser-als-tabak-a-658515.html

Bei MDMA sind es vor allem die Konsumenten, die an den wenigen Ecstasy-Toten schuld sind. Zu wenig trinken (Dehydration), zu langes Tanzen (Überhitzen), Überdosis, schlechte Pillen, unter Drogen Autofahren, zu häufiger, zu quantitativ hoher Konsum, falsches Set & Setting etc.

Wenn einige endlich mal etwas mehr Selbstverantwortung übernehmen würden und sich mit den Drogen, die sie nehmen, etwas wissenschaftlicher auseinandersetzen würden (Safer Use), dann könnte man auch diese wenigen Toten noch aus der Statistik streichen.
Die Psychosen und Selbstmorde, die du ansprichst, treffen hauptsächlich auf LSD zu und du hast recht, es kann sie geben, aber auch hier gilt: Safer Use!

Ich will hier LSD und MDMA keineswegs verharmlosen, es sind keine ungefährlichen Substanzen. Aber sie sind bei weitem nicht so schlimm, wie viele glauben.

€dit:

Für einen Vergleich einzelner legaler und illegaler Drogen dürfte uch noch durchaus dieses Aktiv/Tödlich Dosierungsverhältnis und Abhängigkeitspotential-Diagramm interessant sein:

Drug_danger_and_dependence.png

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Drug_danger_and_dependence.png
 
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Also ich zweifel sehr stark an den Aussagen diesen Professors. Der zweite Link zweifelt diese Aussagen ja auch stark an und der Professor musste seinen Lehrstuhl räumen.

Einige Dinge wie Heroin, Kokain und andere sind wohl richtig platziert. Andere Drogen tauchen erst gar nicht auf, beispielsweise dieses überaus gefährliche und absolut vernichtende Chrystal-Meth oder die billige "Russendroge" "Krokodil".

Fakt ist, dass durch MDMA und LSD der Dopaminhaushalt gestört wird und auch die Synapsen geschädigt werden. Schon alleine dadurch müssen diese Drogen weitaus gefährlicher angesehen werden als dort beschrieben. Ob nun 10 oder 1000 daran sterben - die Vergleiche hinken. Der Professor schreibt auch, an den Folgen Exctasy sterben jährlich rund 30 Menschen in Großbritannien, bei Reitunfällen allerdings einige Hundertn. Nun, das ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass es durchaus mehr Reiter als Exctasykonsumenten gibt.

Cannabis erzeugt bei anhaltendem Dauerkonsum und je nach Häufigkeit des Konsums schwere bis schwerste psychische Abhängigkeit. Auch wenn ein Kiffer, der 20 Jahre täglich 2-3 Gramm konsumiert hat, nach einer Woche Entzug wieder vollkommen mitten im Leben steht, so hat er oft die Lebenslust und den Antrieb verloren.
Allerdings sind die wenigsten solche Hardcorekiffer.

Die tödliche Dosis THC liegt ungefähr bei 500 Gramm Cannabis von Straßenqualität. Also müsste man mindestens 500 Gramm Cannabis auf einmal rauchen. Das ist schier unmöglich.

THC kann schwerwiegende Psychosen auslösen, in den entsprechenden Abteilungen der Psychatrien sind allerdings die seltensten Fälle Cannabiskonsumenten, sondern in erster Linie Heroin- und Alkoholabhängige, gefolgt von Kokain und anderen Partydrogensüchtigen.
Alleine durch meine ehemalige Tätigkeit für Bethel weiß ich da aus bester Quelle recht gut Bescheid.

THC schädigt auch die Synapsen nicht und stört auch den Dopaminhaushalt nicht.

Nikotin in seiner extrahierten Form gehört zu den tödlichsten in der Natur vorkommenden Giften. Es ist tödlicher als alle anderen bekannten Drogen. In Zigaretten stecken aber nur Spuren von Nikotin. Gravierender sind die über 5000 anderen Nebenstoffe- und Gifte in einer Zigarette, allen voran die Blausäure, wobei das Nikotin für den Suchtfaktor ausschlaggebend ist.

LSD wird in seiner Konsumform (sogenannte Briefchen/Plättchen - maximal 1 x 1 cm große Papierschnipsel) äußerst niedrig dosiert konsumiert und ist daher kaum tödlich. Würde dagegen LSD in der Menge konsumiert, wie bei der Dosierung eines einzigen Joints, dann kann mit großer Sicherheit vom Tode ausgegangen werden.
 
Also ich zweifel sehr stark an den Aussagen diesen Professors. Der zweite Link zweifelt diese Aussagen ja auch stark an und der Professor musste seinen Lehrstuhl räumen.
Das ist nicht korrekt. Er musste nicht seinen Lehrstuhl räumen, sondern wurde lediglich als Drogenbeauftragter der Regierung entlassen. Desweiteren zweifelt der zweite Link gar nichts an (falls "ein Link" überhaupt etwas anzweifeln kann ;)), im Gegenteil:
Hochrangige britische Forscher kritisierten den Rausschmiss. "Ich befürchte, dass die Entlassung von Professor Nutt akademische und medizinische Experten entmutigen wird, ihr Wissen und ihre Zeit auch künftig in den Dienst der Regierung zu stellen", sagte der Oxforder Neurowissenschaftler Colin Blakemore, der früher in medizinischen Gremien der Regierung tätig war, der "Times".

Zudem ist der zweite Link unabhängig vom ersten Link! Das Ranking im ersten Link wurde von 40 britischen Psychiatern, Epidemologen, Chemikern und Forensikern erstellt, die mit dem britischen Drogenbeauftragten nichts zutun haben.

Einige Dinge wie Heroin, Kokain und andere sind wohl richtig platziert. Andere Drogen tauchen erst gar nicht auf, beispielsweise dieses überaus gefährliche und absolut vernichtende Chrystal-Meth oder die billige "Russendroge" "Krokodil".
Das Crystal-Meth nicht aufgeführt wurde, wundert mich schon etwas, könnte aber als Amphetaminderivat unter Amphetamin fallen. Desomprhin ("Krokodil") müsste mit Sicherheit an erster Stelle des Rankings stehen, allerdings ist diese Droge erst seit kurzem in Mode kommend und das auch eher in Russland und wird vermutlich daher noch nicht geführt.


Ob nun 10 oder 1000 daran sterben - die Vergleiche hinken. Der Professor schreibt auch, an den Folgen Exctasy sterben jährlich rund 30 Menschen in Großbritannien, bei Reitunfällen allerdings einige Hundertn. Nun, das ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass es durchaus mehr Reiter als Exctasykonsumenten gibt.
Das würde ich jetzt nicht behaupten, aber da ich es nicht wissen kann (und du vermutlich auch nicht), will ich mal davon ausgehen, dass der Professor darüber nachgedacht hat, als er diese Aussage aufstellte. Aber wenn du recht hast, dann wäre es schon etwas propagandistische Statistik, da gebe ich dir recht.


Die tödliche Dosis THC liegt ungefähr bei 500 Gramm Cannabis von Straßenqualität. Also müsste man mindestens 500 Gramm Cannabis auf einmal rauchen. Das ist schier unmöglich.
Richtig.

THC schädigt auch die Synapsen nicht und stört auch den Dopaminhaushalt nicht.
Dafür haben THC bzw. die vielen anderen Substanzen, die vom Ottonormalverbraucher unweigerlich mitkonsumiert werden (Tabak, Cannabis-Pflanzenreste etc.) genug Schädliches an sich.

LSD wird in seiner Konsumform (sogenannte Briefchen/Plättchen - maximal 1 x 1 cm große Papierschnipsel) äußerst niedrig dosiert konsumiert und ist daher kaum tödlich. Würde dagegen LSD in der Menge konsumiert, wie bei der Dosierung eines einzigen Joints, dann kann mit großer Sicherheit vom Tode ausgegangen werden.
Du meinst 0,5g Cannabis im Joint verglichen mit 0,5g LSD?
 
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