Hannovers Sprecher Andreas Kuhnt entschuldigte sich via "Bild": "Wir bedauern das sehr. Wir waren da nicht sensibel genug, es tut uns leid.“
https://bildblog.de/21339/robert-enke-und-eine-frage-der-sensibilitaet/
Hass-Banner blamiert 96
Beim Spiel gegen Hertha BSC Berlin zog ein Banner mit dem Satz „Tod und Hass dem BTSV“ die Blicke auf sich.
Üblicherweise müssen Banner dem Klub angemeldet und begutachtet und genehmigt werden. Nach Darstellung des Stadionverantwortlichen Torsten Meier wurde dieses Banner jedoch in die Arena geschmuggelt und heimlich aufgehängt – so heimlich das vor den Augen von gut 27 000 Zuschauern geht – ein Verstoß gegen die Stadionordnung. Die Urheber der für Hannover beschämenden Aktion sind 96 bekannt, werden jedoch nicht preisgegeben.
Die Anti-Werbung für Hannovers Fußball rückt die Stadt vor dem bundesweiten TV-Publikum in ein denkbar schiefes Licht. Schwerer indes als der Verstoß gegen die Stadionordnung wiegt, dass die 96-Aufpasser das Banner beim Spiel bemerkt und nichts getan haben. Es wurde entschieden, nichts zu unternehmen, weil in der wegen des Rückstandes gegen die Hertha aufgeheizten Stimmung eine Eskalation der Gewalt zu befürchten war, wie Meier sagt.