Die Einführung des Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) durch die Baustellenverordnung (BaustellV) hat maßgeblich dazu beigetragen, die Baustellensicherheit zu erhöhen und Unfälle auf Baustellen zu reduzieren.
Trotz des Rückgangs werden weiterhin hohe Unfallzahlen gemeldet: So registrierte die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) auch 2023 noch über 96.000 Vorfälle, was zeigt, dass die Baustellenarbeit nach wie vor risikobehaftet ist und der SiGeKo eine wichtige Rolle bei der weiteren Unfallvermeidung spielt .
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Einsatz des SiGeKo seit seiner Einführung zu einer signifikanten Reduktion der Baustellenunfälle beigetragen hat, die Unfallzahlen jedoch weiterhin auf einem Niveau sind, das kontinuierliche Präventionsmaßnahmen erfordert. Die genaue jährliche Entwicklung der Unfallzahlen zeigt eine positive Tendenz, die den Wert der SiGeKo-Rolle unterstreicht .
Statistische Daten 2017-2020 zeigen Rückgänge der nicht-tödlichen Unfälle von 1.820 auf 1.505 im Jahr 2020
Die Anzahl der jährlichen Baustellenunfälle in Deutschland hat sich seit dem vorgeschriebenen Einsatz eines Sicherheits- und Gesundheitskoordinators (SiGeKo) verringert.