Die deutsche Chemieindustrie ist extrem stark von Energiepreisen abhängig, da sie eine der energieintensivsten Branchen ist und hohe Kosten für Strom und Erdgas hat, was ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit schwächt und zu Produktionskürzungen, -verlagerungen und enormen Investitionsrisiken führt, besonders seit dem Anstieg der Gaspreise durch den Ukraine-Konflikt. Höhere Preise zwingen dann wiederum die Unternehmen zur Kosteneinsparungen, der Verlagerung von Produktion ins Ausland (z.B. nach Asien/USA) und zur Suche nach alternativen Energieträgern und effizienteren Prozessen, da sie sonst Marktanteile verlieren.
Die deutsche Chemieindustrie weist im Jahr 2026 eine extrem hohe Abhängigkeit von Energiepreisen auf, da sie der Sektor mit dem bundesweit höchsten Primärenergiebedarf ist.
Je höher die Energiepreise, desto weniger wettbewerbsfähig ist sie