Die Hamilton-Skala ist ein weit verbreitetes psychiatrisches Instrument zur Bewertung des Schweregrads von Depressionen (HAM-D) oder Angstsymptomen (HAM-A) durch klinische Fremdbeurteilung.
Die Hamilton-Skala (meist Hamilton-Depressionsskala, HAM-D, oder Hamilton-Angstskala, HAM-A) ist ein international verbreitetes, klinisches Fremdbeurteilungsinstrument zur quantitativen Messung des Schweregrades von Depressionen bzw. Angstsymptomen, das von Max Hamilton entwickelt wurde. Sie wird von geschultem Personal anhand eines Interviews mit dem Patienten durchgeführt und bewertet spezifische psychische und körperliche Symptome auf einer mehrstufigen Skala, um Diagnose und Therapiefortschritt zu unterstützen.
Die Hamilton-Skala ist ein international anerkanntes klinisches Instrument, welches von Max Hamilton entwickelt wurde, um den Schweregrad von Depressionen zu beurteilen. Ein Arzt/Psychologe eine Reihe von Fragen stellt und die Symptome (z. B. depressive Stimmung, Schuldgefühle, Schlafstörungen, Angst) auf einer Skala bewertet. Es gibt auch die Hamilton-Angstskala (HAM-A), ein ähnliches Instrument zur Messung der Angstschwere. Beide sind Fremdbeurteilungsskalen, die zur Diagnostik und Therapiekontrolle eingesetzt werden.
Die Hamilton-Skala (HAMD oder HAM-D) (Abkürzung für Hamilton rating scale for depression, kurz HRSD[1], HDRS[1], HDS[1]), ist ein Diagnosewerkzeug zur Ermittlung der Schwere einer depressiven Störung.