Die Concessio ist ein Begriff aus dem römischen Recht und bedeutet wörtlich „Gewährung“ oder „Zugeständnis“. Sie bezeichnet die freiwillige Zustimmung oder Erlaubnis einer Partei, die eine Forderung, einen Anspruch oder ein Recht anerkennt oder zugesteht.
Im historischen Kontext wurde die Concessio häufig verwendet, um anzuzeigen, dass jemand einer Forderung oder einem Anspruch nicht mehr widerspricht, also etwa eine Schuld anerkennt oder auf Einwände verzichtet. Dadurch konnte ein Streit vermieden oder beendet werden.
Im weiteren Sinne steht die Concessio auch für das Nachgeben oder Zugestehen in Verhandlungen oder rechtlichen Auseinandersetzungen.
Zusammengefasst ist die Concessio ein freiwilliges Zugeständnis, das rechtliche oder zwischenmenschliche Konflikte einvernehmlich lösen kann.
Rhetorisches Stilmittel
Die Concessio (lateinisch für „Eingeständnis“) ist ein rhetorisches Stilmittel, bei dem ein Redner ein gegnerisches Argument oder einen Einwand vorübergehend als richtig anerkennt.
Die Concessio ist ein rhetorisches Stilmittel, das vor allem in Reden zum Einsatz kommt. Wer eine Concessio gebraucht, greift das gegnerische Argument auf und räumt außerdem ein, dass es richtig ist. Allerdings macht er es im gleichen Zug unwirksam, indem ein eigenes Argument angeführt wird, das stärker ist und das aufgegriffene somit entkräftet
Die Concessio (lateinisch und bedeutet in etwa für ein „Eingeständnis"/ „Zugeständnis“) ist ein rhetorisches Stilmittel, bei dem ein Redner ein gegnerisches Argument teilweise oder ganz als richtig anerkennt. Jenes geschieht taktisch, um das Argument unmittelbar danach durch ein stärkeres eigenes Argument zu entkräften oder zu relativieren.