Der erste Roman der Welt gilt allgemein als „Genji Monogatari“ (Die Geschichte vom Prinzen Genji), geschrieben von der japanischen Hofdame Murasaki Shikibu im frühen 11. Jahrhundert (um 1008). Dieses Werk ist ein umfangreicher, komplexer Erzähltext, der das Leben und die Liebesabenteuer des Prinzen Genji schildert und gilt als der älteste erhaltene Roman in der Weltliteratur.
In der westlichen Literatur wird oft „Don Quijote“ von Miguel de Cervantes (1605) als der erste moderner Roman angesehen, doch „Genji Monogatari“ ist historisch früher und zeichnet sich durch eine ausgefeilte psychologische Darstellung der Figuren aus.
Kurz gesagt:
Das japanische Werk: Die Geschichte vom Prinzen Genji.
Als der erste wahre Roman der Welt gilt „Die Geschichte vom Prinzen Genji“ (Genji Monogatari) der japanischen Hofdame Murasaki Shikibu aus dem frühen 11. Jahrhundert (ca. 1000–1010 n. Chr.). Das Werk, bestehend aus über 1.000 Seiten, gilt als der früheste psychologische Roman der Literaturgeschichte.