Das Salz wird am Boden gebunden.
der Wasserkreislauf in der Natur, es ändert sich nichts. wie es war salzig und so bleiben wird.
Es hat sich gezeigt, dass Mikroorganismen wie Kieselalgen oder Coccolithophoriden als Entsalzer eine wichtige Rolle spielen. Sie lagern Silikatsalze oder Kalzium in ihre Schalen ein, diese sinken beim Absterben der Organismen zu Boden und sind dadurch als Sediment dem freien Wasser entzogen.
Toll erklärt: Quelle
Offensichtlich existieren Regulationsmechanismen, die dafür sorgen, dass sich die Salinität innerhalb bestimmter Grenzen bewegt. Seit längerem bekannt sind abiotische Prozesse, die dem Meerwasser kontinuierlich Salze entziehen: Die Ablagerung von Salzen bei Verdunstung und Verlandung, Salzlager unter den Kontinentalschelfen oder die Bindung und Sedimentation von Salzen durch Tone und anorganische Verbindungen. Doch Versuche, die Salzregulation allein durch diese rein chemischen oder physikalischen Prozesse nachzubilden, misslangen.
Erst wenn auch die Meeresbewohner selbst – in Analogie zum Daisyworld-Modell – mit einbezogen werden, kommt man des Rätsels Lösung näher: Es hat sich gezeigt, dass Mikroorganismen wie Kieselalgen oder Coccolithophoriden als Entsalzer eine wichtige Rolle spielen. Sie lagern Silikatsalze oder Kalzium in ihre Schalen ein, diese sinken beim Absterben der Organismen zu Boden und sind dadurch als Sediment dem freien Wasser entzogen.
Da das Meer ständig Nachschub an Salz erhält, müsste das Wasser eigentlich immer salziger werden. Das geschieht aber nicht. Von geologischen Untersuchungen weiß man, dass die Meere seit Hunderten von Millionen Jahren einen nahezu konstanten Salzgehalt aufweisen. Das Budget ist ausgeglichen. Das liegt an den Salzsenken: Am Grund der Ozeane entstehen aus Meersalz und anderen Substanzen ständig neue Mineralien. Außerdem nutzen winzige Meeresorganismen die Kalziumionen, um ihre Kalkschalen zu bilden. Diese Prozesse entziehen dem Meer die Salze wieder.