An Himmelfahrt finden in einigen Gemeinden Prozessionen als religiöse Rituale statt. Bereits im 19. Jahrhundert verloren diese Umzüge allerdings ihren religiösen Sinn und arteten teilweise in Trinkgelage aus. Frauen waren dabei nicht erwünscht.
Seitdem etablierte sich die Tradition, an diesem Tag mit Bollerwagen und dem einen oder anderen alkoholischen Kaltgetränk auf Wanderung zu gehen. So legte man den Vatertag mit Christi Himmelfahrt zusammen.
Das hängt mit der Abhängigkeit von Ostern zusammen.
Christi Himmelfahrt ist ein christlicher Feiertag, der immer 39 Tage nach Ostersonntag begangen wird. Die Abhängigkeit von Ostern führt dazu, dass es kein festes Datum gibt, außer dass der Tag immer auf einen Donnerstag fällt – dieses Jahr auf den 21. Mai.
Übrigens: Bis ins Jahr 370 wurde Christi Himmelfahrt gemeinsam mit Pfingsten gefeiert. Im Jahr 1934 wurde dieses Datum dann gleichzeitig als gesetzlicher Feiertag in Deutschland festgelegt. So gibt es für die meisten, wenn Firma oder Arbeitsbelastung mitspielen, die Möglichkeit auf ein langes freies Wochenende.
Christi Himmelfahrt wird jedes Jahr genau 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert. Jedoch dauerte es circa 300 bis 400 Jahre, bis dieser Tag offiziell als Feiertag angesehen wurde. Mit der Zeit entstand dadurch auch immer mehr der Vatertag, wie er heute noch gefeiert wird.