Was soll an Musikgeschichte subjektiv sein? Es gibt objektive Tatsachen, wie zum Beispiel, daß Mozart gelebt hat. Und das untenstehende Zitat gehört in die Psychoakustik und nicht in die Musikgeschichte.
Zitat: Für die subjektive Hörempfindung gibt es keine eigenen Worte. Alle Wortbildungen dafür sind aus dem Bereich des Sehens und Fühlens genommen. Beim Hören von Musik ordnen wir normalerweise dem Klang verschiedene subjektive Eigenschaften zu. Fülle Wärme, Klarheit und Transparenz sind einige der Begriffe, die zur Beschreibung eines guten Klangs verwen-det werden. Messen kann man dagegen nur objektive Daten, wie Pegel, Phasen- und Impulsverhalten, u. a. Obwohl die Wechselbeziehung zwischen objektivem und subjektivem Bereich nicht immer überschaubar und sehr oft Gegenstand langer Diskussionen ist, kann die Annäherung an nur eine Philosophie nicht zu einer umfassenden Beschreibung von "guten Klang" führen
Klar ist Musikgeschichte immer subjektiv. Wie könnte man sie auch anders sehen?! Grigory Sokolov sagte das schon.