DDR: Was war "SM-70" und wer war die mutige Person, wer dessen Existenz bewiesen hat?

O.Ton · 08. November um 14:42

Der Apparat war von der DDR offiziell geleugnet. Was passierte mit dem Enthüller?

 

Antworten

LordRoscommon · 09. November um 18:31 · 0x hilfreich

Das war eine Selbstschuss-Anlage an der Grenze der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Michael Gartenschläger, ein ehem. politischer Häftling in der DDR, hat die Dinger abmontiert und wollte sie dem Westen zukommen lassen. Er wurde beim dritten Abmontier-Versuch von einer Stasi-Patrouille getötet.

naturschonen · 09. November um 10:18 · 0x hilfreich

hinter der Abkürzung SM-70 steckt eine Selbstschussanlage an der Grenze,

die von  Michael Gartenschläger nachgewiesen wurde

SilentYell · 09. November um 01:03 · 0x hilfreich

S-70 ist eine Selbstschussanlage, dessen Existenz von Michael Gartenschläger bewiesen wurde.

marianna_msk · 08. November um 18:44 · 1x hilfreich

S-70 ist eine Selbstschussanlage, das heißt eine Vorrichtung, bei der – zumeist versteckt ausgelegte – Drähte bei einer Berührung oder andere Signalgeber Schüsse auslösen oder Splitterminen zur Detonation bringen.  

Diese Selbstschussanlagen wurden verwendet ab 1971 bis 1984 von der DDR an der innerdeutschen Grenze auf einer Länge von etwa 447 Kilometern eingesetzt. Dabei wurden rund 71.000 Selbstschussanlagen des Typs SM-70 am vorderen Metallgitter-Grenzzaun montiert. Deren ausschließlicher Zweck war es, Fluchtversuche aus der DDR zu verhindern, indem sie Menschen beim Betreten oder Durchqueren des Grenzstreifens automatisch schwer verletzten oder töteten. 

Das erste Opfer einer Selbstschussanlage war Johannes-Leo Hoffmann aus Worbis, der am 14. November 1972 in der Nähe von Teistungen getötet wurde. Außerdem kam ein Soldat der Grenztruppen der DDR bei Wartungsarbeiten zu Tode. Das letzte Opfer einer Selbstschussanlage war der 20-jährige Frank Mater, der am 22. März 1984 bei Wendehausen getötet wurde. Etwa 140 Menschen wurden beim Fluchtversuch durch Selbstschussanlagen verletzt.

biene01090 · 08. November um 17:17 · 0x hilfreich

 ein Selbst­schußgerät 

 Michael Gartenschläger 

bs-alf · 08. November um 16:56 · 1x hilfreich

Das waren Selbstschussanlagen, ausschließlich in die Richtung der DDR ausgerichtet.um die eigene Bevölkerung zu ermorden.(Splittermine 1970) Michael Gartenschläger, ein politischer Häftling in der DDR und Fluchthelfer, versuchte die Anlage zu demontieren und wurde dabei von einem Spezialkommando des Ministeriums für Staatssicherheit "getötet".

k29291 · 08. November um 15:41 · 1x hilfreich

Selbstsschussanlage (Splittermine), Michael Gartenschläger enthüllte dies,indem er Anlagen abmontierte Bei seinem dritten Versuch (wird er von einem Stasikommando , welche ihm auflauern, 1976 erschossen

Han.Scha · 08. November um 15:16 · 1x hilfreich

Es ist die Schützensplittermine SSM bzw. SSM-1 an der ehemaligen DDR-Westgrenze  Die fertige Mine wurde dann Splittermine 1970 SM-70 benannt. Aufgedeckt wurde sie von Herrn Gartenschläger, der am 30. April 1976 beim Versuch eine dritte SM-70 zu demontieren von einem Spezialkommando des Ministeriums für Staatssicherheit erschossen wurde.

 
 
 
 
Suchbegriff