Washington/Berlin (dpa) - US-Präsident Donald Trump lässt die deutschen Verbündeten im Unklaren über das tatsächliche Ausmaß des geplanten Truppenabzugs. Nachdem das Verteidigungsministerium am Freitag angekündigt hatte, 5.000 US-Soldaten in den kommenden sechs bis zwölf Monaten aus Deutschland […] mehr

Kommentare

11raptor230961Sonntag um 10:00
… oder zu verlegen. Die Truppen wurden vor Trump extra so aufgestellt, dass sie sich gegenseitig decken, unterstützen und verstärken können. Nimmt man einen Stein aus einem Puzzle – und legt ihn an den Rand entstehen nur Lücken. Aber das ist bei Trump normal – wenn man Kritik übt – und ihn nicht genügend lobt folgen eben Strafzölle, Beleidigungen, Drohungen - und eben Truppenabzüge. Wenn das nicht reicht steigt er eben aus der NATO aus. "America First!"
10raptor230961Sonntag um 09:58
@6 : "Abzug" heißt in die USA holen. Die Truppen nach Ost-Europa zu bringen nennt sich "Verlegung". Es wäre für den US-King wohl etwas ganz Neues, wenn er sich auf einmal nach bestehenden Gesetzen oder Verträgen richtet. Aber wer weiß, ob die Journalisten ein falsches Wort benutzt haben? Da müssen wir wohl warten, bis die Nachrichten melden, an welchen Ort die 5000 Soldaten (und "weit mehr") befohlen werden. Auf jeden Fall ist es strategisch nicht dienlich, aufgestellte Truppen abzuziehen ...
9PontiusSonntag um 09:51
@8 Von Seiten der US-Regierung aus? Warum sollte bspw. Tusk dann den Abzug kritisieren? <link> - ich habe das bisher nur von republikanischen Abgeordneten gehört, welche abseits der MAGA-Bewegung zu finden sind.
8K148470Sonntag um 09:47
@7 Eventuell ! Im Gespräch sind Polen, Litauen und Rumänien. Puntin selbst sieht das ganze locker.
7PontiusSonntag um 09:27
@6 Näher an Putin ran?
6K148470Sonntag um 09:19
Keine Panik Das ist nur ein Deal die Soldaten werden nur nach Osteuropa versetz. Deutschland hat genug Soldaten durch die Neue Bundeswehr.
5dicker36Sonntag um 09:06
Au ja, zuerst sollte Ramstein für die Amis geschkossen werden. Den Standort kann dann die Bundeswehr übernehmen, wir brauchen doch Platz für die vielen neuen Soldaten der Bundeswehr. Der Ami kann dann von zu Hause in den Nahen Osten losgurken.
4raptor230961Sonntag um 08:39
Seinen Freund Putin wird es freuen. Wieder eine Schwächung der NATO durch das TRUMPel-Tier. Europa interessiert Trump einfach nicht. Amerika First - was er dabei mit seinen Drohungen, Beleidigungen, Strafzöllen und Truppenabzügen vergisst: Ohne Europa, ohne die Nato steht die USA alleine gegen China, Russland, Nordkorea und den radikalen islamischen Staaten da. Nun, anscheinend ist der amerikanische Präsident die beste "Geheimwaffe" von Putin!
3raptor230961Sonntag um 08:34
Im Dezember 2025 hat der US-Kongress im Rahmen des Verteidigungshaushaltsgesetzes (National Defense Authorization Act 2026, NDAA) eine verbindliche Mindestanzahl von US-Soldaten in Europa festgeschrieben. Die Zahl der US-Soldaten in Europa darf demnach nicht dauerhaft (nicht länger als 45 Tage) unter 76.000 sinken. Das heißt, dass er die Soldaten eben nicht in die USA einfach holen kann. Aber ich denke, dass er einfach mit seinen ihm hörigen Richtern & Co die Gesetze wieder ändern kann. ...
2GrizzlybaerSonntag um 08:13
Der Don macht sich immer lächerlicher. Ich glaube der merkt es nicht mal.
1PhilonousSonntag um 07:25
"Weit mehr" kann bei Trump alles von insgesamt "3" bis "alle" bedeuten. Was mich aber am meisten ärgert ist, dass Merz zum ersten Mal in seiner Amtszeit (vermutlich sogar in seiner ganzen Lebenszeit) etwas sagt, das nicht total hirnverbrannt war, und ihm dann einer seiner härtesten Konkurrenten um den Thron des "Dümmsten Regierungschefs" sich gleich wieder mit einem Schuss ins Knie an die Spitze des Wettkampfs katapultiert.