Wien/München (dpa) - Mehr als hundert Mal ist Hermann Gmeiner für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Doch Missbrauchsvorwürfe werfen ein völlig neues Licht auf den 1986 gestorbenen Gründer von SOS-Kinderdorf. Die weltweit tätige Hilfsbewegung reagiert mit Entsetzen und Schadensbegrenzung - […] mehr

Kommentare

7raffaela25. Oktober 2025
@6 Stimmt! Vergiss aber nicht die KInderheime, die Eltern, den Bruder, Schwester, den Sportlehrer... Da frage ich mich auch, was hinter verschlossenen Türen passiert ist die letzten Jahrhunderte. Auf der Straße wirds kaum passieren.
6satta25. Oktober 2025
@1 Das Kinderdorf-Werk ist zwar keine konfessionell-christliche Einrichtung, dennoch hat es Herr Gmeiner aus seiner christlichen Überzeugung heraus gegründet. Und auch Taten von vor 60 Jahren können noch heute lebende Opfer hinterlassen. Ich frage mich eher, was in den Jahrhunderten davor hinter verschlossenen Kirchentüren alles möglich war.
5satta25. Oktober 2025
Der Gründer ist seit 4 Jahrzehnten tot, aber die jetzt Verantwortlichen haben es über ein Jahrzehnt versäumt, die Öffentlichkeit darüber zu unterrichten. Da sehe ich auch Versäumnisse. Ich denke auch, dass es ein gutes Zeichen ist, die Ehrungen und Benennungen jetzt wenigstens für die Opfer zurückzunehmen und sich ein kritisches Andenken zu bewahren.
4raffaela25. Oktober 2025
@2 Ich berichtige auf KANN - das gilt auch für die Kirchen...
3anne3025. Oktober 2025
ist schon logisch warum das ganze unter Verschluss gehalten wurde. Hier geht es um sehr viel Geld + Spendengelder. Auch hier sieht man, Gier geht vor Mut und unsere Zwerge sind die Leiden mussten / müssen..Traurig
2setto25. Oktober 2025
Das die Vorfälle von Gmeiner und auch die neueren Fälle unter Verschluss gehalten wurden ist für mich der eigentliche Skandal. So wurden weitere Fälle erst ermöglicht und in meinen Augen auch ein Unwille gezeigt, die Kinder wirklich zu schützen. Hätte man es eher gewusst wären die Leute mehr sensibilisiert worden auf diese Missstände zu achten und so weiteres wäre vielleicht dadurch gar nicht erst möglich geworden@1 dort KANN Missbrauch betrieben werden, ich würde nicht alle Leute beschuldigen
1raffaela25. Oktober 2025
Da wurde hier doch jahrelang auf die Kirche (zu Recht!) eingeprügelt und jeder Fall von vor 60 Jahren aus den verstaubten Akten geholt. Dabei hat man tatsächlich vergessen nach links und rechts zu schauen. Überall wo Kinder "abhängig" von Erwachsenen sind, wird tagtäglich Missbrauch betrieben. Schule, Sport ...Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen! Und ganz wichtig: Direkt in und neben der Haustür, bei Eltern, Geschwistern, Onkel, Tante. Ein Versagen auf ganzer Linie und das nicht nur hier.