Berlin/Potsdam (dpa) - Ein zwölfjähriger Junge aus Potsdam ist am Neujahrstag vermutlich durch eine Kugelbombe massiv verletzt worden. Das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) berichtete, der Junge habe schwere Verletzungen im Bauch, im Unterleib und im Gesicht an mindestens einem Auge und Ohr. Zudem ...

Kommentare

(17) satta · Samstag um 00:44
@16 Frag mal einen Raucher, welchen Sinn er in seiner Tätigkeit sieht, außer Geld zu verbrennen. Noch mehr chronisch Kranke und Todesfälle inbegriffen.
(16) Stiltskin · Freitag um 20:15
Vergleichbare Meldungen werden jedes Jahr erneut in den Medien vermeldet. Ursachen wird es indes viele geben- so z.B in Deutschland verbotenes, illegal eingeführtes Feuerwerk, selbst hergestelltes Feuerwerk, Mißachtung elementarster Vorsichtsmaßnahmen. Im Zusammenhang mit solchen Tragödien drängt sich mir die Frage auf, welchen Sinn das buchstäbliche Verbrennen von Geld hat. Das mag jeder für sich selbst beantworten- mein Fazit indes- es ist ein sich jedes Jahr wiederholender Schwachsinn..
(15) Polarlichter · Freitag um 20:15
Immer wieder diese Kugelbomben... . Schrecklich.
(14) Chris1986 · Freitag um 20:02
@13 Eine legale Kugelbombe käme ja dann aus den Händen eines professionellen Feuerwerkers und der hätte die dann einfach auf einem Spielplatz liegenlassen bzw. nicht bemerkt, dass sie nicht gezündet hat und ging zufällig auf einem Spielplatz dann runter? Wahrscheinlichkeit wohl nahe 0. @12 Wahrscheinlich im Ausland gekauft, an Silvester auf dem Spielplatz hingelegt, angezündet, nicht losgegangen und dann liegen gelassen weil (verständlicherweise) zu viel Angst an den Blindgänger ranzutreten.
(13) satta · Freitag um 17:36
Die Kugelbombe kann auch aus einem legalen Feuerwerk stammen, das nicht gezündet hat. Ich bezweifle, dass man jetzt noch die Herkunft klären kann. Wenn man als Kind nicht genau weiß, was es ist, kann man durchaus denken es wäre ein etwas größerer Böller. Das machen viele Jungs, das ist normal in dem Alter. Ich hatte einen Schulfreund, der nicht gezündete Böller eingesammelt, getrocknet, auseinandergewickelt, ggf. mit neuer Lunte versehen, und wieder gerollt verwendet hat.
(12) setto · Freitag um 17:31
@11 Wer hantiert schon mit Sprengstoff auf einem Spielplatz, um es dann liegen zulassen
(11) Philonous · Freitag um 17:08
@10 Hui! Gleich zwei rhetorische Manöver auf einmal: Strohmann – ich habe nie "okay" geschrieben. Neugier ist erklärbar, das ist keine moralische Billigung. Du konstruierst eine Position, die ich nicht vertrete. Nebelkerze – Kugelbomben sind ausschließlich für lizenzierte Pyrotechniker zugelassen, steht auch im Artikel. Aber selbst wenn nicht: Wer lässt Sprengstoff auf Kinderspielplätzen liegen? Das ist die Frage, die im Zentrum stehen soll, nicht deine Nebenschaubplätze..:
(10) storabird · Freitag um 16:58
@9 Du findest es also okay das Kinder einfach was anzünden was auf dem Boden umherliegt? Außerdem scheint gar nicht klar zu sein ob die Kugelbombe illegal war.
(9) Philonous · Freitag um 16:48
@8 Netter Deflektionsversuch. Die Frage "Warum hatte er ein Feuerzeug?" lenkt ab von der eigentlichen Frage: Wer hat den Sprengsatz illegal eingeführt und auf einem Kinderspielplatz liegen lassen? Aber solange wir über Feuerzeuge reden, müssen sich die Täter keine Sorgen machen.
(8) storabird · Freitag um 16:35
@5 @6 Die Frage ist doch auch, wofür hat ein 12 jähriger ein Feuerzeug oder Streichhölzer dabei? Mein Mitleid hält sich jedenfalls in Grenzen.
(7) Pontius · 02. Januar um 12:58
Also die Frau wird an den Herd geknechtet, die Kinder haben gefälligst am Schreibtisch zu hocken - natürlich ist es Schuld der Eltern...
(6) Philonous · 02. Januar um 12:53
@4 Ein Zwölfjähriger, der einen ‚apfelsinengroßen Gegenstand' anzündet, handelt neugierig, nicht fahrlässig. Die eigentliche Frage ist: Wer hat diesen Sprengstoff importiert, verkauft, gezündet und dann liegen gelassen? Die Verantwortung liegt bei denen, die illegale Kugelbomben auf öffentlichen Sportplätzen liegen lassen – nicht bei Eltern, die keine Bombenräumungs-Briefings durchführen, wenn ihr Kind zum Bolzplatz geht.
(5) slowhand · 02. Januar um 12:51
@1 Böllerei abschaffen? Ich bin auch dafür, aber der Staat verdient mit, es sind Arbeitsplätze in Gefahr und die Folgen bezahlt die Allgemeinheit mit ihren Kassenbeiträgen. Warum also handeln? @4 Typischer Fall von Täter - Opfer Umkehr. Hast Du mit 12 Jahren alles gemacht was Deine Eltern Dir gesagt haben? Dann musst Du ja ein Musterknabe sein.
(4) jub-jub · 02. Januar um 12:35
"Die Polizei in Potsdam berichtete, dass der zwölfjährige Junge am Nachmittag des Neujahrstages auf einem Sportplatzgelände im Stadtteil am Stern einen «apfelsinengroßen Gegenstand» gefunden und diesen angezündet habe." Die Eltern hätten darauf achten können, dass der Junge nicht mit Feuerzeug aus dem Haus geht und ihm vorher einbläuen können, dass man keine Blindgänger anzündet. Jetzt ist es zu spät.
(3) KonsulW · 02. Januar um 10:36
So ein Zeug dürfte garnicht produziert werden.
(2) setto · 02. Januar um 10:25
" Die Realität sehe so aus, dass viele Täter nie eine Anklagebank sehen würden. Wenn dann mal einer verurteilt wird, gebe es «drei Stunden Brabbelkreis und Delfin-Therapie" Deutlicher kann man es kaum sagen und er hat recht. Am besten wäre eine Strafe, die ihnen ständig vor Augen führt was sie getan haben, ala Sozialstunden im Leben des Opfers zur Unterstützung des neu zu bewältigenden Lebens. Bei einiger Pyrotechnik hat man das Gefühl das Haus wird umgesetzt mittlerweile
(1) Wesie · 02. Januar um 10:06
Unglaublich, was für Schwachköpfe durch dieses Land rennen. Deutschland hat einen Knall! Die Mehrheit ist gegen die Knallerei. Wo also ist die Demokratie und die Abschaffung dieses Blödsinns?
 
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