Moskau (dpa) - Wegen der westlichen Kritik an der russischen Einverleibung der Krim prüft die Staatsduma in Moskau eine «Erklärung zur Annexion der DDR durch die Bundesrepublik 1990». Er habe den Auswärtigen Ausschuss beauftragt, einen Beschluss zur deutschen Wiedervereinigung zu verfassen, sagte […] mehr

Kommentare

10Kojak29. Januar 2015
...und es gibt sie doch, vollkommene geistige Dunkelheit...
9k31966729. Januar 2015
@6 Die Vergleiche überlasse ich gerne anderen das 3 Dritte Reich ist für mich kein Phallus Symbol sondern Vergangenheit. Aus und vorbei.
8Philonous29. Januar 2015
Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die Illegalität der Wiedervereinigung festgestellt - und vor Allem rückgängig gemacht - werden würde. Rückzahlung des Solis aus der besetzten Zone, Rückführung der DDR-Wirtschaftsflüchtlinge und Ausschluss aus EU und Eurozone. Dann hätten wir auch in der Tat mehr Geld für Griechenland und die wirklich bedürftigen Flüchtlinge dieser Welt.
7k28093429. Januar 2015
Wo die an die Ukraine verschenkte Krim am ehesten hingehört sieht man hier <link>
6Calinostro29. Januar 2015
@5 Die "Herstellung der Einheit Deutschlands" (juristische Formulierung) gilt aber umgangssprachlich als "Wiedervereinigung". Wenn Du das mit der Besetzung Österreichs oder des Sudetenlandes durch das NS-Regime vergleichst, ist das ein starkes Stück. Im "Westen" hat sich ein Jurastudent 1988 (der ich da noch war) nicht im Traum vorstellen können, dass diese Einheit jemals statt findet. Wir haben in Staatsrechtvorlesungen diskutiert, wie so etwas ginge: Man hat mit Jahrzehnten gerechnet...
5k31966729. Januar 2015
@4 es nervt nur noch die ganze Nazi Hysterie für mich war es ein Anschluss. Ein Beitritt ist etwas freiwilligrs auf Augenhöhe selbst bestimmtes. Aber in deinen Ausführungen unter 2 schreibst du von Wiedervereinigung dazu kam es ja komischerweise nie. Nur eine feindliche Übernahme mit Plünderung schlimmer als Österreich.
4Calinostro29. Januar 2015
@3 Es hiess "Beitritt zum Bundesgebiet" und nicht "Anschluss"! Schon 1957 trat das Saarland dem Bund bei. "Anschluss" ist der nationalsozialistische Ausdruck (z.B.Österreich).
3k31966729. Januar 2015
Trotz aller Hysterie eine Abstimmung wäre sicher ein Wackelkanditat gewesen. Deshalb wurde dies auch unterlassen. Man fügte den alten Ländern die neuen hinzu und nannte es Anschluss und nicht etwa Wiedervereinigung. So wars billiger für das Kapital.
2Calinostro29. Januar 2015
Wie verrückt werden manche Menschen eigentlich? Die Wiedervereinigung Deutschlands war als "Staatsziel" bzw. als "Manifest" sowohl in der Bundesrepublik (Präambel zum Grundgesetz) als auch in der DDR (Artikel 1 der Verfassung [Quelle: Ausgabe 1960]) niedergelegt. Da musste staatsrechtlich kein Referendum erfolgen. Den Rest haben die "2+4 Gespräche" geregelt. Und der Rechtsvorgänger Russlands war an diesen Gesprächen maßgeblich beteiligt...
1dicker3629. Januar 2015
Ich lach mich kaputt, wen hätten sie denn, in der DDR, befragen sollen nachdem alle in den Westen gegangen sind?