Erfurt (dts) - Der Ministerpräsident von Thüringen, Bodo Ramelow (Linke), will weiterhin eine gezielte Förderung der ostdeutschen Bundesländer. Wenn man alle Indikatoren betrachten würde, zum Beispiel Kinderarmut, niedrige Löhne, Vermögensverteilung, wissenschaftliche Ansiedlungen und […] mehr

Kommentare

3setto30. Januar 2018
@2 absolute Zustimmung.das Problem ist doch das der Solidarzuschlag nicht gebunden ist. So versickert er oft nur in irgendwelche nicht nachvollziehbaren Kanäle. Ich wäre für eine Verteilung in jedes bedürftige Land nur in die Infrastruktur. Das siedelt die Wirtschaft an und das qualifizierte Personal würde bleiben. Wie sehr alles von der Infrastruktur abhängt sieht man in M-V gerade sehr gut beim Abbruch und dadurch Vollsperrung der A20.
2Folkman30. Januar 2018
Naja, für eine bessere Infrarstruktur, die für einen attraktiven Standort in der Tat elementar ist, braucht es aber nunmal v.a. eines: Geld. Schwache Löhne sind hingegen kontraproduktiv, denn gerade dadurch schreckt man hochqualifiziertes Personal ab. Ein gutes Bsp. ist hier Sachsen-Anhalt, das die niedrigsten Löhne in D hat, aber dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - nicht so recht aus dem Knick kommt...
1AS130. Januar 2018
Wie so häufig bei linken Politikern: die Analyse ist richtig, das Lösungskonzept falsch. Auch weiteres Schöpfen aus Fördertöpfen wird die Situation nicht verbessern, vielmehr müssen die Standortfaktoren deutlich verbessert werden. Als da wären: qualifiziertes Personal, gute Infrastruktur und keine zu hohen Löhne. Da spielt Geld nur eine untergeordnete Rolle, was da bisher noch nicht geschafft ist, schafft man auch mit mehr Geld nicht.