Berlin/Meschede (dpa) - In der unionsinternen Debatte über ein Ende des strengen Abgrenzungskurses von der AfD wirft Friedrich Merz seine Autorität als CDU-Chef in die Waagschale. Bei einem Bürgerdialog in Meschede sagte der Kanzler, es gebe keine Zusammenarbeit mit einer Partei, die alles infrage ...

Kommentare

(8) slowhand · 18. Oktober 2025
>> Entscheidungen aus den Jahren nach 2021, der Zeit der Ampel-Regierung, hätten wesentlich zur Verdoppelung der AfD innerhalb einer Wahlperiode beigetragen. << Welche Entscheidungen waren das , Herr Merz?
(7) tastenkoenig · 18. Oktober 2025
Man hat ja bei dem unsäglichen Unions-Antrag noch vor der Bundeskanzlerwahl gesehen, dass "keine Zusammenarbeit" durchaus nicht heißt, dass man nicht auf deren Stimmen abzielt. Und das Wichtigste: die AfD braucht diese Zusammenarbeit gar nicht, um der Union (und bedauerlicherweise auch anderen) die Themen zu diktieren. Das funktioniert leider seit geraumer Zeit ganz fabelhaft.
(6) Philonous · 18. Oktober 2025
Das beruhigt mich nur bedingt. Da Merz ja selbst von seiner Partei erst beim vierten Anlauf (nach Niederlagen gegen Merkel, Kramp-Karrenbauer und sogar Laschet!) zum Parteichef gemacht hat, wird sich wohl der eine oder andere denken: "Challenge accepted!"
(5) setto · 18. Oktober 2025
"Niemand will eine Mauer bauen" oder "die Rente ist sicher", in diese Kategorie würde ich den Ausspruch einordnen. Ich erinnere nur an:"Die Bürgergeldreform wird 5 Mrd. Euro bringen" Und das inzwischen vorliegende Ergebnis spricht von nicht einmal 100 Millionen und das will er nicht gewusst haben? Naja sind ja nur paar Nullen und die sind eh nix wert
(4) hamufari · 18. Oktober 2025
da fällt mir ein zitat aus faust ein *die botschaft hör ich wohl allein mir fehlt der glaube". trump vor der wahl - er wollte krieg in ukraine innerhalb eines tages beenden - wir alle kennen die realität. merz vor wahl zum parteivorsitzenden - er wolle die mitgliederanzahl der afd halbieren. vor der wahl zum bundeskanzler - stromkosten für alle senken - auch hier kennen wir die realität.
(3) Folkman · 18. Oktober 2025
Wie will er denn nur die Blauen glaubwürdig zu seinem Hauptgegner machen, seit es gar nicht mehr so furchtbar viele Unterschiede zur AfD gibt, die man herauskristallisieren könnte, nachdem er die CxU weit nach rechts verschoben hat und wiederholt mit der spalterischen und herabwürdigenden Zunge der Rechtsextremisten spricht? Wenn er glaubt, dass dieser Weg zum Erfolg führt und die AfD schwächt, wird er noch sein blaues Wunder erleben...
(2) Pontius · 18. Oktober 2025
@1 Zumal die Union diesen Platz ja schon mehr als ausfüllt...
(1) ichbindrin · 18. Oktober 2025
Das klingt weitestgehend vernünftig und beruhigend und überzeugend. Jedoch macht mich das Gerede vom freien Platz rechts außen stutzig. Der muss nicht gefüllt sein, auch nicht von anderen Parteien. Aufgabe ist es unzählige, überzeugende Gründe zu schaffen, dass dort keiner hin will oder Fuß fassen kann. Politik für Menschen, nicht gegen Parteien. Für das Wohl vieler bis aller statt Fokus auf Machterhalt.
 
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