Hannover - Die Abhängigkeit Deutschlands von US-Flüssiggas hat zugenommen. Insgesamt importierte Deutschland im vergangenen Jahr rund 101 Terawattstunden Gas aus den USA - ein Plus von mehr als 60 Prozent gegenüber 2024. Das zeigen offizielle US-Exportdaten, die von der Deutschen Umwelthilfe […] mehr

Kommentare

8Sonnenwende22. Januar um 10:12
@7 und vor 2022 lagen die Gasimporte der EU aus Russland bei über 40%. Wenn schon komplex, dann umfassend. 2024 lagen diese bei 19%. Für Deutschland waren es aus Russland 2022 nur noch 22 % (2021: 52 %). Nach August 2022 kamen praktisch keine Lieferungen mehr über die Hauptpipeline, und bis 2024 wurden die Importe fast vollständig gestoppt, mit einem Restanteil von nur wenigen Prozent durch Drittländer.
7Pontius22. Januar um 10:09
@3 wir sollten die europäischen Werte nehmen und da lag die USA 2024 bei einem Anteil von 16.5% der gesamten Erdgasimporte, wenn es um die Abhängigkeiten geht. Mit den eigenen LNG-Terminals empfangen wird auch eher amerikanisches LNG als per Pipeline von unseren europäischen LNG-Partnern. Ich weiß es geht hier speziell um Deutschland, aber das ist unterkomplex.
6Philonous22. Januar um 09:51
Ist wie bei jeder anderen Abhängigkeit auch: mehrere Dealer schützen vor Versorgungsengpässen und Preiswillkür - die Königsdisziplin ist aber der bedarfsdeckende Eigenanbau. Also: weiter und noch schneller erneuerbare Energien ausbauen.
5truck67622. Januar um 09:31
@3 ,4 Genauso sehe ich das auch! Von einer neuen Abhängigkeit, was die Lieferanten betrifft, sind wir weit entfernt. Sehr zum Leidwesen des US-Häuptlings übrigens, der uns natürlich mehr verkaufen möchte. Aber auch der Gesamtverbrauch an Gas wird sinken, und damit die Gefahr neuer Abhängigkeiten. Das gilt für uns in Deutschland, aber auch für die EU gesamt.
4Sonnenwende22. Januar um 09:20
(2) deutschen Primärenergiebedarfs. Ich würde mal sagen Abhängigkeit sieht anders aus – aber es zeigt deutlich, dass die Diversifizierung hier die Kunst ist und nicht die einzelnen Zahlen. Edit: zum Vergleich: die Gasimporte aus RU betrugen 2021 52% und 2020 55% des in Deutschland für den Primärnergiebedarf eingesetzten Erdgases.
3Sonnenwende22. Januar um 09:18
Also eine Abhängigkeit entsteht ja nur, wenn die LNG Transporte aus den USA einen Großteil unseres Energiebedarfs decken würden. US-amerikanisches LNG machte 2024 zwar einen Großteil der deutschen LNG-Importe aus, aber nur einen kleineren Teil des gesamten deutschen Gasbedarfs – Schätzungen lagen bei ca. 13,5 % des gesamten deutschen Erdgasbedarfs. Und Erdgas deckte 2024 auf rund 25,9 % des verbrauchten Primärenergiebedarfs. Mit anderen Worten: LNG aus den USA deckte 2024 ca. 3,5 % des (2)
2setto22. Januar um 08:41
Schön das man einen Anbieter mit einem anderen getauscht und nur eine andere Abhängigkeit herausgekommen ist
1LoneSurvivor22. Januar um 08:37
#gasKathi und Jens Spahn gefällt das