Berlin (dpa) - Nach dem Durchbruch für eine Reform der Grundsteuer setzen die Kommunen auf zügige weitere Klärungen für ihre wichtige Einnahmequelle. Jetzt müsse schnell - bis spätestens Ostern - ein Gesetzentwurf vorgelegt werden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Helmut […] mehr

Kommentare

9Chris198602. Februar 2019
@7 Welche genauen Vorteile hat eine Villa auf einem 2000qm Anwesen gegenüber einem Reihenhaus auf 250qm Grundstück wenn nach Fläche berechnet wird? Eine Mischung aus Fläche, Bodennutzung und Bodenrichtwert wäre eine super einfache Methode zur Berechnung und man müsste sicher nicht tausende Leute einstellen um die Steuer umzusetzen. In wie weit der aktuelle Vorschlag mit Grundstückswert, Gebäudealter und Mietspiegel der Versiegelung entgegen wirkt musst du nochmal erläutern.
8Wasweissdennich01. Februar 2019
selbstverständlich wird es nach der Reform teurer als vorher und selbstverständlich trägt am Ende immer der Mieter oder Selbstnutzer die Kosten - es wird eine Steuererhöhung für die breite Masse durch die Hintertür - was anderes zu erwarten wäre aber auch irgendwie lächerlich
7Irgendware01. Februar 2019
Die Aufkommenshöhe durch den Hebesatz in den Ballungsräumen zu reduzieren, damit es nicht zu Ungleichbelastungen kommt, ist genau der richtige Weg. Die reine Betrachtung der Fläche wäre ziemlich ungerecht und würde Nutzer besonders teurer Immobilien übervorteilen - klar, dass die FDP dafür ist. Sicher ist die Ermittlung so aufwändiger, aber die einzig gerechte Form. Eine reine Betrachtung nach Fläche würde auch die Versiegelung fördern, welche Zunehmend zu Problemen z.B. bei Starkregen führt
6setto01. Februar 2019
Die Grundsteuer soll ruhig auch auf Mieter umgelegt werden, denn genutzt wird sie auch von allen wie z.B. für Schulen oder Schwimmbäder. Ansonsten könnten Eigenheimbesitzer auch Rabatt für Schwimmbäder fordern, da sie diese mitfinanzieren
5Chris198601. Februar 2019
@4 Die Grundsteuer gehört zu den Betriebskosten der Immobilie. Die Betriebskosten werden über die Nebenkosten auf die Bewohner umgelegt. Warum sollte man jetzt also das Haus verfallen lassen um die Nebenkosten zu reduzieren? Und anstatt sich gegen diese Steuererhöhung durch die Hintertür zu wehren versucht man nur seinen eigenen Pelz zu retten und die Grundsteuer nicht umlagefähig zu machen (Mietersicht). Das ist aber egal, die Steuer würde ohnehin über die Kaltmiete später eingepreist.
4Bummeroll01. Februar 2019
und der Hebesatz einer Gemeinde auf dem flachen Land wird sicher auch nicht so hoch sein, wie der in München. Ein Gebäudewert und auch die Wohnfläche sollten bei der Berechnung der Grundsteuer nicht berücksichtigt werden, denn das führt dazu, dass Grundstücksbesitzer ihre Häuser verfallen lassen. Weniger Wert = geringere Steuer, die leidtragenden sind am Ende die Mieter
3Bummeroll01. Februar 2019
Grundsteuer sollte nur abhängig sein von der Größe des Grundstücks, von der Art der Nutzung und von der Lage. Das ist einfach und gerecht. Jemand der in München allein in seiner Villa wohnt und die gleiche Fläche belegt wie 100 Mieter in einem Hochhaus, zahl allein genauso viel wie die 100 Mieter zusammen. Der Bauernhof auf dem Flachen Land hat zwar sicher auch eine große Fläche, aber diese unterliegt größtenteils der Nutzung als Landwirtschaftliche Nutzfläche
2Leoric01. Februar 2019
Land ist eine begrenzte, nicht verfallende Ressource, die zur Lebensgrundlage der Menschen gehört. Das ist auch der Grund, warum ich der Meinung bin, dass es besteuert werden sollte, auch wenn die Steuer unterm Strich Mieter und Eigenheimbesitzer trifft. Es wirkt zumindest der Motivation entgegen, diese Ressource auf Dauer zu horten, was sehr schädlich für die Gesellschaft ist. Jedoch muss - wie bei Allem - ein Weg gefunden werden, dies für den Staat und Betroffene bürokratiearm zu gestalten.
1Semiramiz01. Februar 2019
Ich bin gespannt worin das endet, aber an das Versprechen, dass es nicht teurer wird, glaube ich nicht. Das ist DIE Gelegenheit für eine Steuererhöhung durch die Hintertür => man braucht ja schließlich mehr Leute um das umzusetzen und die ganze Bürokratie und überhaupt; das müssen die Bürger doch sicherlich alle verstehen können, man selber hat sich das ja auch nicht gewünscht. Am Ende werden es wieder alle zahlen, es wird nicht passieren, dass Vermieter diese Kosten plötzlich alleine tragen.