Jens Spahn, der ehemalige Bundesgesundheitsminister, verteidigte seinen Kurs bei der Beschaffung von Schutzmasken während der Pandemie. Im ARD-"Morgenmagazin" räumte der heutige Unionsfraktionschef ein, dass ein Überschuss an Desinfektionsmitteln, Beatmungsgeräten, Impfstoffen und Schutzmasken […] mehr

Kommentare

7setto15. Dezember 2025
@1 vielleicht sogar die Verluste! Auch ich bin kein Spahnfan, aber bei der Beschaffung bin ich auch still, bei der Vernichtung anschließend nicht mehr. Eher sollte man sich auf die stürzen, die versucht haben daraus Kapital zu schlagen
6Pontius15. Dezember 2025
@5 Es ist kein Entweder oder beim Maskenkauf, sondern der eingeschlagene Weg. Und Spahn hat vor allem an von Parteifreunden vermittelte Firmen zu überhöhten Preisen gekauft - sogar noch nachdem das Open.House-Verfahren beendet wurde hat er nochmal überteuert eingekauft: <link>
5BobBelcher15. Dezember 2025
@3 Ja, richtig. Er wurde von seinem Ministerium gewarnt. Aber zum einen war es nicht nur sein eigener Beschluss, sondern dass der Komission. Was wäre die Alternative gewesen? Warten bis sie irgendwo günstiger sind und dann vielleicht nicht ausreichend zu haben ? Klar, die Entsorgung ging garnicht.
4Pontius15. Dezember 2025
werden, dann bleibt die Frage: Warum wurden sie zuvor nicht verteilt? Hätte neben den Kosten für die Entsorgung sogar noch Einsparungen im Gesundheitssystem generiert.
3Pontius15. Dezember 2025
@1 Er wurde schon zu Zeiten der Beschaffung von seinem Ministerium gewarnt (sowohl im Verfahren der Beschaffung als auch der Verteilung) und hat sich einfach darüber hinweggesetzt - und verweist dabei immer wieder auf andere. Dazu vermischt er in seiner Argumentation Zahlen bpsw. zu den Kosten die Maskenpreise über die gesamte Zeit (also auch als ausreichend und damit sehr günstig vorhanden waren), beantworte anderer Fragen einfach gar nicht usw. - und wenn sie dann ungenutzt vernichtet
2BobBelcher15. Dezember 2025
Heute wissen wir alle es besser. Aber im Nachhinein und mit dem Wissen von heute zu kritisieren ist immer einfach.
1BobBelcher15. Dezember 2025
Ich bin ja keiner, der viel von Spahn hält. Aber man muss auch mal bedenken, dass zu dem Zeitpunkt viele Länder Masken haben wollten. Und was für einen Aufschrei hätte es gegeben, wenn er keine Masken gekauft hätte weil sie zu teuer wären? Zu dem Zeitpunkt konnte ja auch keiner wissen, wie lang die Pandemie noch anhält. Auch konnte man nicht wissen, wie viel geimpft werden musste und nachgeimpft werden musste. Ich glaube, hätte er keine Masken gekauft, wäre das Geschrei größer gewesen.